Hockey allgemein

  • Drew Shore has announced his retirement from professional hockey at the age of 30.

    Shore played parts of 6 NHL seasons with the Florida Panthers, Calgary Flames, Vancouver Canucks and Carolina Hurricanes, recording 9 goals and 17 assists in 98 games.

    Additionally he spent time with the San Antonio Rampage, Adirondack Flames, Stockton Heat, EHC Kloten, the ZSC Lions, Kunlun Red Star, Dinamo Minsk, Torpedo Nizhny Novgorod, HK Dukla Trencin and the Chicago Wolves, winning the National League Championship with ZSC in 2018.

    Internationally, Shore represented Team USA 🇺🇸 on a number of occasions, winning gold at the 2009 U18’s, Silver at the 2008 U17’s and bronze at the 2011 World Juniors.

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  • Die Clubs der National League AG haben sich heute in Ittigen getroffen und verschiedene Themen im Hinblick auf die kommenden Saisons ab 2022/23 diskutiert. Dabei wurden – auch unter Berücksichtigung der im März durchgeführten Fan-Umfrage - wegweisende Entscheidungen für die Zukunft der Liga gefällt.


    Im Rahmen der Verwaltungsratssitzung wurden die Themen des «Reformpakets» nochmal eingehend diskutiert. Grosses Gewicht kam dabei auch der Fanumfrage zu, deren Resultate hier öffentlich eingesehen werden können. Die von den Clubs gefällten Entscheide werden in der Folge aufgeführt und kurz erläutert.


    Ligagrösse, Ligawechsel und Spengler Cup

    Die National League umfasst 10 bis 14 Clubs. Sobald die National League 14 Clubs umfasst, wird eine Ligaqualifikation gegen den Schweizer Meister aus der Swiss League gespielt. Weiterhin einen fixen Platz im Spielplan der National League wird der Spengler Cup behalten. So haben sich die NL AG und das OK des Traditionsturniers darauf geeinigt, den Vertrag um weitere 5 Jahre bis 2026 zu verlängern.


    Anzahl Ausländer

    Die Anzahl ausländischer Spieler pro Team und Spiel ist ab der Saison 2022/23 abhängig von der jeweiligen Ligagrösse. So bleibt die Anzahl Ausländer bei 12 Mannschaften unverändert bei 4. Bei 13 oder 14 Mannschaften beträgt die Anzahl 5 respektive 6 ausländische Spieler. Eine Reduktion der Anzahl Ausländer erfolgt jeweils auf die übernächste Saison, d.h. wenn z.B. die Anzahl Clubs auf die Saison 2026/27 um einen Club reduziert wird, reduziert sich die Anzahl Ausländer zwecks fortgeschrittener Kaderplanung auf die Saison 2027/28 hin. Allfällige nach Nordamerika in die NHL abwandernde Spieler sind bei diesen Kontingenten inkludiert und können nicht mehr mit zusätzlichen ausländischen Spielern kompensiert werden.


    Status «Wie Schweizer»

    Jeder Spieler, der aktuell den Status «Wie Schweizer» hat (d.h. er war mindestens 5 Jahre für eine Schweizer Nachwuchsmeisterschaft (U9 - U20) registriert und lizenziert), behält diesen in der National League unverändert und definitiv. Den dauerhaften Status «Wie Schweizer» in der National League kann zudem jeder Spieler erwerben, der seine Ausbildung während der Saison 2021/22 in der Schweiz beginnt und die Voraussetzungen gemäss den bestehenden Reglementen erfüllt. Ab der Saison 2026/27 werden ausländische Spieler, welche in der Schweiz ausgebildet werden und den Status «Wie Schweizer» erlangen, diesen in der National League nur noch bis zum Erreichen des 23. Altersjahrs behalten. Danach belasten sie das Ausländer-Kontingent, sofern sie bis zu diesem Zeitpunkt nicht den Schweizer Pass erworben haben.


    Financial Fairplay

    Die Clubs haben entschieden, im Rahmen eines Gentlemen Agreements das Financial Fairplay per Saison 2021/22 einzuführen und weiterzuentwickeln. Im Laufe dieser Weiterentwicklung sollen auch Themen wie Lohnobergrenze oder allfällige Sanktionen geregelt werden.


    Ausblick auf die Saison 2021/22

    Die Ligaführung ist aufgrund der vom Bundesrat skizzierten Öffnungsschritte in Sachen Covid-Pandemie zuversichtlich, dass die National League zum Saisonstart am 7. September 2021 wieder vor vollen Zuschauerrängen spielen kann. Voraussichtlich werden wegen behördlicher Auflagen nur Geimpfte, Getestete und Genesene, die sich mittels Covid-19-Zertifikats ausweisen können, Zutritt zu den Stadien haben. Details dazu werden, sobald die definitiven Entscheidungen gefällt sind, kommuniziert. Personell folgt in der «Kommission für Ordnung und Sicherheit» (KOS) David Lerch (zurzeit Leiter des Bereichs Hooliganismus im Bundesamt für Polizei) auf Andreas Leuzinger und wird dort das Amt des Vorsitzenden ausüben. Den Spielplan der Saison 2021/22 der National League finden sie hier.


    Die Geschäftsführung der NL AG sowie die National-League-Clubs möchten es nicht unterlassen, den Fans, Spielerinnen und Spielern, Donatoren, Sponsoren, Medienschaffenden und allgemein Eishockey-Interessierten nochmals für ihre Mithilfe im Rahmen der Fanumfrage zu danken. Nicht weniger als 21'218 Personen haben an der Umfrage mitgemacht – vielen Dank.


    Quelle: https://www.nationalleague.ch/…tscheide-fuer-die-zukunft

  • also sie haben die Umfrage einfach ausgewertet, aber die Entscheide sehe ich nicht wirklich in Bezug auf das Ergebnis:


    - 60% sagen 12 Teams wären gut, trotzdem reden sie von bis 14 Teams
    - 88% finden 7 Ausländer zu viel, sie haben sich für 6 Entschieden
    - 55% finden die neue Regelung betr. CH Lizenz doof, sie gehen ihr Modell

  • Gem. Bericht im TA macht der ZSC beim Financial FairPlay nicht mit. Es kann auch gar nicht durchgesetzt werden. Find ich gut!

    Kannst du oder jemand anders evtl. den Bericht hier posten? Grundsätzlich fände ich Financial FairPlay nicht schlecht. Wie gut das

    Ganze eingehalten und durchgesetzt werden kann sieht man bei der UEFA (PSG, ManCity, Real, Barca, etc. etc. etc.)

  • Analyse zur Ausländerreform Die Fans bringen die Hockeyclubs zur Vernunft

    Nicht sieben Ausländer, sondern je nach Ligagrösse zwischen vier und sechs – das ist ein gutschweizerischer Kompromiss. Schade nur, scheitert wohl das Financial Fairplay.



    Unterschätze nie die Fans! Selbst wenn sie nicht ins Stadion dürfen. Im Fussball stürzten sie innert Kürze die hochtrabenden Pläne von zwölf europäischen Topclubs, die eine internationale Super League gründen wollten. Im Schweizer Eishockey brachten sie nun die National-League-Clubs zur Vernunft. Diese träumten anfangs von einer Erhöhung von vier auf zehn spielberechtigte Ausländer pro Club. Ende Januar hielten sie fest: Sieben sollen es sein! Nur die ZSC Lions stemmten sich damals dagegen, Ambri enthielt sich der Stimme. Nun haben sich die Clubs nochmals nach unten korrigiert: vier, fünf oder sechs Ausländer ab der Saison 2022/23.

    «Das Reservoir an Schweizern ist nicht unerschöpflich, gleichzeitig wird die Liga so nicht von Ausländern überschwemmt.»

    Geknüpft ist die Anzahl Ausländer künftig an die Ligagrösse: Bei zwölf Teams wären es vier, bei dreizehn sind es fünf, bei vierzehn deren sechs. Also: Es werden maximal zwei Ausländer mehr. Darauf hätte man auch früher kommen können, ohne so viel Geschirr zu zerschlagen. Das Reservoir an Schweizer Spielern ist nicht unerschöpflich, gleichzeitig wird die Liga nicht von Ausländern überschwemmt.

    Es ist ein gutschweizerischer Kompromiss, der Sinn ergibt. Nach dem Aufstieg Ajoies wird die National League nächste Saison dreizehn Teams umfassen. Weil es eine Übergangssaison ist, sind aber vorerst weiter nur vier Ausländer erlaubt.

    Die Stimme der Fans

    Die National League hatte Anfang März ihre Reformpläne gestoppt, nachdem die Proteste der Fankreise, des Verbands mit Nationalcoach Patrick Fischer und der in der Gewerkschaft organisierten Spieler um Präsident Jonas Hiller zu laut geworden waren. In einer Umfrage wandte sich die Liga dann plötzlich mit zahlreichen Fragen an die Basis. 21’218 äusserten sich und taten auch ihre Meinung in der Ausländerfrage kund: 88,3 Prozent erachteten die Erhöhung auf sieben Ausländer als zu hoch, 79,7 Prozent sprachen sich gänzlich gegen eine Anhebung aus.

    Nun ist es eine sanfte, abgestufte Reform geworden, keine Revolution. Eine massive Erhöhung der Ausländer hätte das Schweizer Eishockey zurückgeworfen und mittelfristig auch Auswirkungen aufs Nationalteam gehabt, wie das in Deutschland der Fall war. Denn was ist der Anreiz, selber Spieler auszubilden, wenn man die Lücken einfach mit Ausländern stopfen kann?

    «Es war, Pardon, ohnehin eine Schnapsidee, das Schweizer Eishockey zu Zeiten der Pandemie neu erfinden zu wollen.»

    Es war, Pardon, ohnehin eine Schnapsidee, das Schweizer Eishockey zu Zeiten der Pandemie neu erfinden zu wollen. Und der argumentatorische Kniff, weil man gleichzeitig den Status der Lizenzschweizer abschaffe, werde die Anzahl Ausländer de facto gar nicht erhöht, verfing nicht. Den Ausländern mit Schweizer Lizenz wird ihr Status nun bis 2026 gelassen, danach gilt er nur noch bis zum Erreichen des 23. Lebensjahres. Das heisst: Wer in der Schweiz den Grossteil seiner Ausbildung absolviert, muss sich spätestens dann entscheiden, ob er den roten Pass anstrebt oder nicht – sonst würde er fortan als Ausländer gelten.

    Gut ist auch, wurde ab 2022 die Sonderregelung abgeschafft, dass Teams jeden in die NHL abwandernden Schweizer mit laufendem Vertrag durch einen zusätzlichen Ausländer ersetzen können. Davon profitierten letzte Saison die ZSC Lions, nächste Saison wird dies Meister EV Zug für sich geltend machen können. Eine solche Regelung ist wettbewerbsverfälschend, widerspricht dem Gedanken, dass für alle das Gleiche gelten soll.

    Financial Fairplay problematisch

    Schade ist indes, dass die Umsetzung des Financial Fairplay wohl gescheitert ist. Zwar wird ein solches auf nächste Saison als Gentleman’s Agreement für zwei Jahre eingeführt. Doch die ZSC Lions haben schon angekündigt, dass sie da nicht mitmachen werden. Gemäss CEO Peter Zahner habe eine Anfrage bei der Wettbewerbskommission ergeben, dass solche Regularien nicht wettbewerbskonform wären. Daher mache es auch keinen Sinn, an diesem Pilotprojekt teilzunehmen.

    Den Clubs wird also wohl auch künftig keine Regelung verbieten, finanziell unvernünftig zu handeln. Immerhin wurde ihr Spielraum bei den Ausländern beschränkt.

  • also sie haben die Umfrage einfach ausgewertet, aber die Entscheide sehe ich nicht wirklich in Bezug auf das Ergebnis:


    - 60% sagen 12 Teams wären gut, trotzdem reden sie von bis 14 Teams
    - 88% finden 7 Ausländer zu viel, sie haben sich für 6 Entschieden
    - 55% finden die neue Regelung betr. CH Lizenz doof, sie gehen ihr Modell

    Es gab schon sehr grosse Änderungen gegenüber der ersten Variante...


    - Das mit den 14 Teams hat nichts mit der Reform zu tun. Dieser Entscheid ist schon vorher gefallen, dass man wegen Corona in den Saisons 20/21 und 21/22 den Abstieg aussetzt. Die Frage wird aber sicher sein, ob man das dann wirklich wieder "zurückbaut" oder nicht. Ich nehme an man schaut einmal wie sich das entwickelt und ob es "Kanonenfutter"-Mannschaften geben wird...


    - Die 6 Ausländer gelten nur mit 14 Teams. Das kann man noch eher nachvollziehen, weil mit 14 Mannschaften ja rund 50 zusätzliche Spieler eingesetzt werden in der NLA


    - Die Regelung mit der CH-Lizenz wurde stark modifiziert. Ursprünglich wäre ja die Idee gewesen, ab Inkrafttreten keine Lizenzschweizer mehr zu führen, jetzt behalten alle bisherigen Spieler diesen Status bis zum Ende der Karriere. "Zukünftige" Lizenzschweizer haben dieses Privileg dann nur noch bis zum Alter 23.


    Hier noch was der Eismeister meint:

    Die «Reformnarren» sind auf der ganzen Linie gescheitert – Gott sei Dank - watson


    Und hier der Artikel aus dem Tagi:

    Analyse zur Ausländerreform – Die Fans bringen die Hockeyclubs zur Vernunft | Tages-Anzeiger (tagesanzeiger.ch)

  • Der Eismeister haut seinem "Spezi" Marc L. den Namen "Reformnarr" 6 (plus 1/2) Mal um die Ohren. Man kann's auch übertreiben. Niveau - wo??

  • Der Eismeister haut seinem "Spezi" Marc L. den Namen "Reformnarr" 6 (plus 1/2) Mal um die Ohren. Man kann's auch übertreiben. Niveau - wo??

    Meiner Ansicht nach hätte KZ noch viel tiefer gehen können und es hätte noch immer gepasst.

  • Der Offensivspieler soll bereits bei Luleå unterschrieben haben

    Omark-Unruhe bei GSHC: Der Schwede will sich aus seinem Vertrag heraus kaufen!

    Linus Omark sorgt derzeit bei Genève-Servette HC für Unruhe. Wie nämlich die schwedische Plattform Norrländska Socialdemokraten berichtet, soll der Schwede bereits einen Vertrag bei Luleå für die nächste Saison unterschrieben haben!


    Dabei hat GSHC-Sportchef Marc Gautschi in der letzten Woche noch betont gehabt, dass der Magier auch in der nächsten Saison für die Genfer spielen wird. Omark soll sich sogar selbst darum bemühen, sich aus seinem noch bis 2022 laufenden Kontrakt mittels eines Buyouts heraus kaufen zu wollen. Der Verein und der Spieler sollen schon nahe an einer Einigung sein. Sieht also so aus, als würden die NL-Fans in der neuen Saison nicht mehr in den Genuss kommen, die Zauberstücke des Schwedens bewundern zu können...

  • Meiner Ansicht nach hätte KZ noch viel tiefer gehen können und es hätte noch immer gepasst.

    Wir haben uns da wohl nicht verstanden u/o ich habe mich wohl nicht klar ausgedrückt. Nicht die Bezeichnung an sich finde ich schlimm oder

    in irgend einer weise niveaulos - gar nicht. Bin da ziemlich bei dir, dass man da ruhig noch "einen Stock" tiefer hätte gehen können, keine Frage.


    Aber in diesem nicht gerade exorbitant riesigen Artikel mehr als 6 Mal die gleiche Bezeichnung für einen CEO zu schreiben ist meiner Meinung

    nach absolutes Kindergarten-Niveau!! Hätte mir mein Sohn einen solchen Aufsatz gezeigt, ich hätte ihn einfach zerrissen - schwach, sehr

    sehr schwach. Und K.Z.ist wohlgemerkt ein ausgebildeter und professioneller JOURNI......

  • Apropos Eismeister:

    Dass er in Dauerfehde mit M. Lüthi liegt, ist ja nichts neues, ebensowenig sein "kolumnenmässiger" Feldzug gegen ihn. Gegen Polemik ist zwar nichts einzuwenden, wenn man dazu aber die Tatsachen zurechtbiegt, Fakten weglässt und dafür Behauptungen in den Raum stellt, so geht das über Polemik hinaus. Mag sein, dass die Reformidee ursprünglich von Lüthi aus gekommen ist. Hätte sie aber derart an der Realität vorbei gezielt, wie Klaus behauptet, so hätten die Klubs nicht grösstenteils zugestimmt. Und der ZSC hatte sich stets nur gegen das Financial Fairplay ausgesprochen, gegen den Rest hatte man nichts. Bei den Ausländern ist man nun nicht weit von dem entfernt, was ursprünglich beabsichtigt war. Damals wäre einfach der "Ausländer-mit-1er-Lizenz-in-der-Schweiz"-Status per sofort abgeschafft worden, dafür hätte man (letztlich) einen "echten" Ausländer mehr bekommen. Nun hat man es etwas anders gedreht. Auch mit 12 Teams hat man aber zu wenig wirklich NLA-taugliche Spieler, mit den bekannten Konsequenzen. Die fehlende Konkurrenz fängt schon auf den Nachwuchsstufen an, und zieht sich durch. Kristian Knapp hat dies mal in einem Artikel ausführlich beleuchtet - braucht aber natürlich etwas mehr Einsatz + Kenntnisse als die zauggschen Polemiken. Kommt aber auch immer auf das Publikum an, für das man schreibt. Apropos Financial Fairplay: Wenn dieses gegen das Wettbewerbsrecht verstösst, so stellt sich die Frage, wie es mit dem Agreement betreffend der Anzahl Ausländer aussieht. Auch hier gäbe es genügend Hebel, um dieses "Gentlemen's Agreement" z.B. als nicht konform mit der Personenfreizügigkeit zu sehen. Der Witz an diesen Vereinbarungen "unter Freunden" ist ja, dass sie juristisch nicht durchsetzbar wären.

  • Apropos Eismeister:

    Dass er in Dauerfehde mit M. Lüthi liegt, ist ja nichts neues, ebensowenig sein "kolumnenmässiger" Feldzug gegen ihn. Gegen Polemik ist zwar nichts einzuwenden, wenn man dazu aber die Tatsachen zurechtbiegt, Fakten weglässt und dafür Behauptungen in den Raum stellt, so geht das über Polemik hinaus. Mag sein, dass die Reformidee ursprünglich von Lüthi aus gekommen ist. Hätte sie aber derart an der Realität vorbei gezielt, wie Klaus behauptet, so hätten die Klubs nicht grösstenteils zugestimmt. Und der ZSC hatte sich stets nur gegen das Financial Fairplay ausgesprochen, gegen den Rest hatte man nichts. Bei den Ausländern ist man nun nicht weit von dem entfernt, was ursprünglich beabsichtigt war. Damals wäre einfach der "Ausländer-mit-1er-Lizenz-in-der-Schweiz"-Status per sofort abgeschafft worden, dafür hätte man (letztlich) einen "echten" Ausländer mehr bekommen. Nun hat man es etwas anders gedreht. Auch mit 12 Teams hat man aber zu wenig wirklich NLA-taugliche Spieler, mit den bekannten Konsequenzen. Die fehlende Konkurrenz fängt schon auf den Nachwuchsstufen an, und zieht sich durch. Kristian Knapp hat dies mal in einem Artikel ausführlich beleuchtet - braucht aber natürlich etwas mehr Einsatz + Kenntnisse als die zauggschen Polemiken. Kommt aber auch immer auf das Publikum an, für das man schreibt. Apropos Financial Fairplay: Wenn dieses gegen das Wettbewerbsrecht verstösst, so stellt sich die Frage, wie es mit dem Agreement betreffend der Anzahl Ausländer aussieht. Auch hier gäbe es genügend Hebel, um dieses "Gentlemen's Agreement" z.B. als nicht konform mit der Personenfreizügigkeit zu sehen. Der Witz an diesen Vereinbarungen "unter Freunden" ist ja, dass sie juristisch nicht durchsetzbar wären.

    Schoso Iceman. Jeder Club könnte einfach auf das Gentlemen's Agreement (nicht mehr ganz Gender-Konform, aber das ist eine andere Diskussion) betr. den

    Ausländern pfeifen und würde keine effektiven Strafen befürchten müssen. Ist auch ziemlich erstaunlich, dass dies so lange schon hält, dieses Agreement.

    Macht aber auch Sinn, wenn ALLE am Anfang dafür sind, dass sich auch ALLE daran halten.

    Zusätzlich wäre es wohl nicht soooo intelligent, das Agreement einseitig wegen einer tabellarischen Notsituation zu brechen und dann alle gegen sich

    aufzubringen.

  • Apropos Financial Fairplay: Wenn dieses gegen das Wettbewerbsrecht verstösst, so stellt sich die Frage, wie es mit dem Agreement betreffend der Anzahl Ausländer aussieht. Auch hier gäbe es genügend Hebel, um dieses "Gentlemen's Agreement" z.B. als nicht konform mit der Personenfreizügigkeit zu sehen. Der Witz an diesen Vereinbarungen "unter Freunden" ist ja, dass sie juristisch nicht durchsetzbar wären.

    Das ist so, die Ausländerregelung klappt nur so lange wie niemand das killen will. Beim Financial Fairplay hat der ZSC nun klipp und klar gesagt das sie nicht mitmachen werden, also ist es gestorben!

  • Das ist so, die Ausländerregelung klappt nur so lange wie niemand das killen will. Beim Financial Fairplay hat der ZSC nun klipp und klar gesagt das sie nicht mitmachen werden, also ist es gestorben!

    Es gibt aber schon einen Unterschied... Wenn jemand das Agreement brechen würde, dann klappt das nur mit der Personenfreizügigkeit. Ergo könnte man dann alle anderen Staatsabgehörigen ausschliessen, also keine Kanadier oder Amis mehr. Und auch die Lizenzschweizer-Regel würde dann vermutlich fallen

  • Es gibt aber schon einen Unterschied... Wenn jemand das Agreement brechen würde, dann klappt das nur mit der Personenfreizügigkeit. Ergo könnte man dann alle anderen Staatsabgehörigen ausschliessen, also keine Kanadier oder Amis mehr. Und auch die Lizenzschweizer-Regel würde dann vermutlich fallen

    Good point. Ja, das wäre dann wohl so, korrekt.

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