• Nun ja, nach dem man jahrzehntelang Saisonkarten gekauft hat, ein wenig älter wird und sich an einem nasskalten Rheumadienstag im November Ajoie nicht antun will, ist das kein "noshow" sondern einfach gesunder Menschenverstand, auch der Konsumboykott der innerschweizer Pisse, ähm Bier oder wie nennt sich das Zeugs?, ist nicht schuld von uns, sondern von Herr Zahner, Vollmer & Co., welche es nicht hinkriegen uns im Stadion richtig zu verkostigen.... ich verzichte inzwischen gerne mal auf 1-2 Biere und drinke zu Hause nach dem Spiel was.

    Das Gejammer geht auch mir auf den Sack!

    Für mich gibt es 2-3 Dinge die man tun könnte (nicht dass ich nur am rummotzen bin)

    • Liga reduzieren, damit es weniger Spiele hat = Heimspiele werden seltener und gefragter
    • Plörre austauschen
    • SV Group kündigen, neu Buchmannbürli mit Wiederkerli auf einem richtigen Grill anstatt die FettZWurst
    • Zahner und Co. muss bei jedem Heimspiel sich an den eigenen Ständen verpflegen und auch bezahlen
  • heute auf srf online ein kurzer bericht über problematik no shows:

    https://www.srf.ch/sport/eishocke…-volles-stadion

    zahner kommt auch noch zu seinen aussagen in diesem bericht. wobei das argument mit der warteliste von saisonkarteninteressenten für mich keines ist. wer weiss denn schon ob diese interessenten, wenn sie dann ihre saisonkarte beziehen könnten, nicht auch einige spiele nicht besuchen werden.... das wird sich immer an den durchschnittswert angleichen; ausser man kriegt von den neuen saisonkarteninhaber eine notariell beglaubigte zusage, jedes spiel zu besuchen, andernfalls ein penalty von chf 100.- pro spiel zu bezahlen sein wird...

    das andere argument wegen der ausbleibenden konsumation muss man auch relativieren. da nehme ich mich selber als beispiel, i.e. komme immer verpflegt an die spiele (schon letztes mal geschrieben, ausser fettiges und frittiertes gibts ja eigentlich gar nichts in der halle), ev. nehme ich ab und wann mal ein getränk. aber auch nicht immer. kurzum ich komme fürs hockey an die spiele, wenns dann sein muss bezahl ich halt für die saisonkarte 100.- oder 200.- mehr pro saison, besser als das gefühl aufgedrängt zu bekommen man muss hier auch noch etwas essbares konsumieren.

    ich sehe die problematik durchaus, aber eben vielleicht müsste man halt die saisonkartenpreise anheben um ein premium hockey team zu finanzieren. vergleicht man mit der nhl, ist hier ja doch einiges an luft nach oben. wer sich dann noch eine saisonkarte leistet, wäre auch eher bereit das ticket für ein spiel über eine börse anzubieten, weil es sich dann schon auch im portemonnai bemerkbar macht.

    Im Bericht heisst es "der ZSC verliert pro Saison mind. 1. Million wegen den No-Shows in der Gastro" (falls ich etwas falsch verstanden habe, korrigiert mich bitte)

    Von wo haben die diese Zahl? Vom ZSC-Management, welches mit 35.- Gastroumsatz pro Nase im Stadion "kalkuliert"? :rofl:

  • Als würde es bei einem Lager Bier eine Rolle spielen, was für eine Plörre ausgeschenkt wird. Leute, die sich bei einem Lagerbier, über die Marke beschwehren, sagen eigentlich einfach, dass sie Bier nicht mögen.

    • Offizieller Beitrag

    Als würde es bei einem Lager Bier eine Rolle spielen, was für eine Plörre ausgeschenkt wird. Leute, die sich bei einem Lagerbier, über die Marke beschwehren, sagen eigentlich einfach, dass sie Bier nicht mögen.

    meine rede seit 40 jahren! warum 40 jahre? darum, ich erinnere mich sehr gut an folgenden „kassensturz“ beitrag:

    Ein Experiment von 1985:

    Der „Kassensturz“ lud hochrangige Schweizer Bierbrauer und Brauerei-Direktoren zu einer Blindverkostung ein. Die Aufgabe für die Branchenexperten klang einfach: Sie sollten unter mehreren unbeschrifteten Gläsern ihr eigenes, im eigenen Betrieb gebrautes Bier wiedererkennen. Das Resultat war für die stolzen Traditionsbrauereien eine herbe Blamage: Keiner der anwesenden Bierbrauer war in der Lage, das eigene Produkt zuverlässig zu identifizieren. Viele bewerteten im Blindtest das Bier der Konkurrenz besser als ihr eigenes oder tippten völlig daneben.

    Der Test deckte auf humorvolle und zugleich schonungslose Weise auf, was Kritiker damals bemängelten: Durch das jahrzehntelang dominierende Schweizer Bierkartell waren die Rezepturen und der Geschmack der hellen Lagerbiere im Land extrem vereinheitlicht und weitgehend normiert worden. Echte geschmackliche Vielfalt fehlte fast völlig, was sich erst Jahre später mit dem Zusammenbruch des Kartells und dem Aufkommen von unabhängigen Kleinbrauereien änderte.

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