ZSC Kader
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- Offizieller Beitrag
Was würden Sie im heutigen Eishockey ändern?
Manchmal wäre es angenehmer, könnte man normal mit den Schiedsrichtern sprechen. Und dass mehr Emotionen zugelassen werden. Oft habe ich das Gefühl, dass sie sofort abgestellt werden, sobald sie etwas hochkochen. Das klingt jetzt blöd, aber was ich mich schon gefragt habe: Braucht es diesen Handshake überhaupt nach jedem Match? Muss ich wirklich jedem die Hand schütteln, nachdem wir vorher gegeneinander spielten?
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Was würden Sie im heutigen Eishockey ändern?
Manchmal wäre es angenehmer, könnte man normal mit den Schiedsrichtern sprechen. Und dass mehr Emotionen zugelassen werden. Oft habe ich das Gefühl, dass sie sofort abgestellt werden, sobald sie etwas hochkochen. Das klingt jetzt blöd, aber was ich mich schon gefragt habe: Braucht es diesen Handshake überhaupt nach jedem Match? Muss ich wirklich jedem die Hand schütteln, nachdem wir vorher gegeneinander spielten?
Ich kann es nur für mich beurteilen. Ich fand das Handshake nach dem Spiel als Switch-Punkt. Vorher konnte ich allen Saures geben und hatte keine Kollegen. Nach dem Handshake waren wir (mehrheitlich) wieder Freunde und konnten auch ein Bier trinken.
Aber ja, bei den Profis, die sich ca. 6-13 mal pro Saison gegenüberstehen, vielleicht too much. -
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Ich kann es nur für mich beurteilen. Ich fand das Handshake nach dem Spiel als Switch-Punkt. Vorher konnte ich allen Saures geben und hatte keine Kollegen. Nach dem Handshake waren wir (mehrheitlich) wieder Freunde und konnten auch ein Bier trinken.
Aber ja, bei den Profis, die sich ca. 6-13 mal pro Saison gegenüberstehen, vielleicht too much.Genau SOLCHE Traditionen unterscheiden uns (Hockey) von anderen Teamsportarten.
Und Supreme: Meines Wissens stehen sich die Teams absolut nicht so viele Male gegenüber UND gegen sich nach dem Spiel die Hand.
Remember, in den Playoffs geschieht dies nicht
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In den Ligen, die ich pfeife, muss der Handshake im Anschluss leider immer sehr angespannt beobachtet werden muss. Oft gibt es pro Team 1-2 Tuble, die ihren Switch-Punkt eben nicht finden und gerne weiter gifteln (während alle anderen parat sind fürs Bier). Und bei den pubertierenden Junioren lesen wir sicher einen Rapport pro Monat von einer Massenschlägerei beim Handshake.
Finde die Idee dahinter gut, würde aber in allen Ligen gerne darauf verzichten.
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Genau SOLCHE Traditionen unterscheiden uns (Hockey) von anderen Teamsportarten.
Und Supreme: Meines Wissens stehen sich die Teams absolut nicht so viele Male gegenüber UND gegen sich nach dem Spiel die Hand.
Remember, in den Playoffs geschieht dies nicht
Stimmt, nur beim letzten Spiel der Serie wird der Handshake gemacht. Also 6-7 mal.

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In den Ligen, die ich pfeife, muss der Handshake im Anschluss leider immer sehr angespannt beobachtet werden muss. Oft gibt es pro Team 1-2 Tuble, die ihren Switch-Punkt eben nicht finden und gerne weiter gifteln (während alle anderen parat sind fürs Bier). Und bei den pubertierenden Junioren lesen wir sicher einen Rapport pro Monat von einer Massenschlägerei beim Handshake.
Finde die Idee dahinter gut, würde aber in allen Ligen gerne darauf verzichten.
Ja, erlebe ich auch. Nur ist dies auch eine Erziehungssache. Eishockey ist mehr als nur ein Sport, Eishockey ist eine Lebenskultur. Die muss man erlernen, spüren/verstehen und dann leben.
Das geht bei einigen halt ein bisschen langsamer. Aber darum darauf verzichten? Nö!Wenn ich mit Lernenden-Betreuer spreche, dann erhalte ich jeweils sehr positives Feedback wenn das Kind Eishockey spielt. Ein Garagist hat mir z.B. gesagt, er hätte die Erfahrung gemacht dass sich Lernende die Eishockey spielen, deutlich besser an Regeln halten und pünktlich sind. Daher stellt er diese lieber als andere ein.
Dies kommt mMn durch die Kultur die im Eishockey gelebt wird und da gehört ein „Abschluss“ des Spiels dazu. -
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Stimmt, nur beim letzten Spiel der Serie wird der Handshake gemacht. Also 6-7 mal.

Und auch hier: nicht gegenseitig jedes Team. Ich glaube z.B. nicht, dass wir Kloten diese Saison 6-7 sehen und mit ihnen Handshaken werden
Aber easy, um das ging's ja auch nicht, schon klar. Wenn alle Beteiligten durch alle Ligen inkl. Schiris der Meinung sind dass dies ein alter Zopf ist,
sollte man durchaus darüber diskutieren. Ich sehe das tatsächlich "nur" als langjähriger Eishockey-Fan. -
Es mag Zufall sein und ich hoffe nicht, dass wir einen schwachen Charakter eingekauft haben.
„Aufgrund dieses Sinkflugs hat SCRJ-Trainer Lundskog reagiert: Gegen Davos verbannt er Topskorer Strömwall unter die Wolldecke. Der Schwede ist überzählig, nachdem er seit acht Spielen – oder seit kurz vor der Vertragsunterzeichnung beim ZSC – auf ein Tor wartet. Sein letzter Treffer ist der Gamewinner gegen Ajoie (3. Januar).“ -
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Es mag Zufall sein und ich hoffe nicht, dass wir einen schwachen Charakter eingekauft haben.
„Aufgrund dieses Sinkflugs hat SCRJ-Trainer Lundskog reagiert: Gegen Davos verbannt er Topskorer Strömwall unter die Wolldecke. Der Schwede ist überzählig, nachdem er seit acht Spielen – oder seit kurz vor der Vertragsunterzeichnung beim ZSC – auf ein Tor wartet. Sein letzter Treffer ist der Gamewinner gegen Ajoie (3. Januar).“Nicht gut...... Hoffen wir mal, dass es a) nur eine kleine Baisse ist die jeder Spieler mal hat und b) dass er keinen "schwachen Charakter" hat und ihm
die Luftveränderung hier gut tut und er sein bestes Hockey auf's Eis bringt. -
Es mag Zufall sein und ich hoffe nicht, dass wir einen schwachen Charakter eingekauft haben.
„Aufgrund dieses Sinkflugs hat SCRJ-Trainer Lundskog reagiert: Gegen Davos verbannt er Topskorer Strömwall unter die Wolldecke. Der Schwede ist überzählig, nachdem er seit acht Spielen – oder seit kurz vor der Vertragsunterzeichnung beim ZSC – auf ein Tor wartet. Sein letzter Treffer ist der Gamewinner gegen Ajoie (3. Januar).“Sehe ich nicht so tragisch. Würde es bei uns auch gerne sehen, wenn mal der eine oder andere einen Denkzettel verpasst bekäme. Ein Sportteam sollte ja keine geschützte Werkstatt sein und trotzdem hat man das Gefühl, teils Spieler können sich fast alles erlauben und spielen trotzdem immer. Ist ja auch nichts schlimmes, wenn du einen Spieler mit einer Baisse mal öffentlichkeitswirksam ein Spiel auf die Bank setzt. Aber ja, wenns ein Schneeflöckli (Gen Z

) ist, dann kann das durchaus auch negative Auswirkungen nach sich ziehen.Aber wahrscheinlich bin ich genau wegen dieser Denkweise kein Profitrainer

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Es mag Zufall sein und ich hoffe nicht, dass wir einen schwachen Charakter eingekauft haben.
„Aufgrund dieses Sinkflugs hat SCRJ-Trainer Lundskog reagiert: Gegen Davos verbannt er Topskorer Strömwall unter die Wolldecke. Der Schwede ist überzählig, nachdem er seit acht Spielen – oder seit kurz vor der Vertragsunterzeichnung beim ZSC – auf ein Tor wartet. Sein letzter Treffer ist der Gamewinner gegen Ajoie (3. Januar).“spart die tore für nächst Saison ......
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spart die tore für nächst Saison ......
Er wird ja wohl seine Gründe haben, warum er den Klub wechselt.
Nur an der Kohle wird es kaum liegen. -
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Er wird ja wohl seine Gründe haben, warum er den Klub wechselt.
Nur an der Kohle wird es kaum liegen.Nein. Die Kohle ist eigentlich nie der Grund.
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Es mag Zufall sein und ich hoffe nicht, dass wir einen schwachen Charakter eingekauft haben.
„Aufgrund dieses Sinkflugs hat SCRJ-Trainer Lundskog reagiert: Gegen Davos verbannt er Topskorer Strömwall unter die Wolldecke. Der Schwede ist überzählig, nachdem er seit acht Spielen – oder seit kurz vor der Vertragsunterzeichnung beim ZSC – auf ein Tor wartet. Sein letzter Treffer ist der Gamewinner gegen Ajoie (3. Januar).“Am Anfang der Saison mit 7 Ausländer starten, dann haste einen guten Konkurrenzkampf, wer nicht liefert, sitzt halt. 🙂
Ich hoffe SL hat aus dieser Saison gelernt 🙄
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- Offizieller Beitrag
Nein. Die Kohle ist eigentlich nie der Grund.
Absolut.
Die wahren Gründe, warum ein Spieler innerhalb der Liga zu uns wechselt sind:
- Geld (5%)
- Chance auf einen Titel (2%)
- Zürich, die schönste Stadt der Welt (42,5%)
- Limmatblock (25%)
- zscfans.ch (25,5%)Nur spricht nie jemand - d.h. Spieler und Agenten - öffentlich darüber, isso.
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Er muss nicht im Mittelpunkt stehen – was Johan Sundström so wertvoll macht
Der Schwede hat mit 33 schon einiges erlebt. Von Shanghai aus machte er Auswärtstrips über acht Zeitzonen. Nun will er den ZSC Lions zum dritten Titel in Serie verhelfen.

Publiziert heute um 14:33 Uhr

Nun hat er den Löwen auf der Brust: ZSC-Schwede Johan Sundström.
Foto: Melanie Duchene (ZSC Lions)
In Kürze:
- Der Schwede Johan Sundström wechselte vor zwei Wochen vom finnischen Vaasa zu den ZSC Lions.
- Mit Frölunda gewann er dreimal die Champions League und wurde einmal zum wertvollsten Playoff-Spieler gekürt.
- Bei den Lions soll der 33-Jährige die dritte Linie führen und stark am Bully sein.
- Während seiner Karriere sammelte Sundström unter anderem in Shanghai bei den Kunlun Red Stars einzigartige Erfahrungen.
Wenn in seiner neuen Heimat Zürich jemand über die Temperaturen klagt, die sich seit Wochen hartnäckig um den Gefrierpunkt halten, kann Johan Sundström nur schmunzeln. Der Schwede kam vor gut zwei Wochen aus Vaasa, wo aktuell minus 17 Grad gemessen werden. Im hohen Norden ist noch tiefer Winter.
Da sein Club Vaasan Sport in der finnischen SM-Liiga abgeschlagen Letzter ist, wollte er möglichst viele Spieler loswerden. In Finnland steht eine Liga-Reform an – viele Clubs sparen bereits fürs nächste Jahr, in dem vier Teams absteigen.
Er schwärmt von den ZSC Lions
Ob Sundström nach Finnland zurückkehrt, wo er seit 2023 ein Schlüsselspieler war, weiss er nicht. «Meine Zukunft ist offen», sagt er. «Ich bin froh, bin ich in Zürich. Ich hatte ein paar Optionen, aber als die ZSC Lions zum Thema wurden, war für mich klar: Da will ich hin. Zürich ist eine der Toporganisationen Europas, Champions-League-Sieger und zuletzt zweimal Meister. Ich hoffe, ich kann helfen, dass wir es ein drittes Mal schaffen.»
Der 33-Jährige ist sich von seinem Stammclub Frölunda hohe Ansprüche gewohnt. Mit dem aktuellen Fribourg-Coach Roger Rönnberg gewann er mit Frölunda dreimal die Champions League (2016, 17, 20) und einmal die schwedische Meisterschaft (16).
Damals wurde er sogar zum wertvollsten Spieler des Playoff ausgezeichnet. «Ich skorte nicht die meisten Punkte, aber ich spielte solide in beide Richtung. Wir hatten auch andere, die unglaublich spielten. Sie hätten die MVP-Auszeichnug ebenso verdient.»
Diese Aussage charakterisiert Sundström gut. Er ist keiner, der sich in den Vordergrund drängt. Als ZSC-Sportchef Sven Leuenberger einen Ersatz für den enttäuschenden Andy Andreoff suchte, sprach er auch mit den Kanadiern Ryan Spooner und Mike Sgarbossa. «Beide sagten, sie wollten Center Nummer 1 oder 2 sein», so Leuenberger. «Aber das kam bei uns nicht infrage. Dafür haben wir schon Malgin und Grant.» Als er zu Sundström gesagt habe, es könne sein, dass er ab und zu pausieren müsse, habe das diesen nicht abgeschreckt.
Spooner unterschrieb in Lausanne und lief nach sechs Spielen davon, nachdem er zweimal überzählig gewesen war. Sgarbossa wechselte von Lugano nach Bern und punktet da fleissig. Und Sundström hat bei den ZSC Lions bisher das gebracht, was sich Leuenberger erhofft hatte: Er führt die dritte Linie, arbeitet nach hinten und vorne, ist stark am Bully und hat schon zwei Tore geschossen.
Sundström kannte keinen seiner Zürcher Teamkollegen persönlich, hat sich aber schnell eingelebt. In Winkel bezog er eine Wohnung im gleichen Haus wie Simon Hrubec und Mikko Lehtonen. Diese Woche kommt seine Familie nach: seine Frau mit den beiden Töchtern Ella (viereinhalb Jahre) und Felicia (sechs Monate). Seine Frau räumte noch das Apartment in Vaasa und machte einen Zwischenstopp in Göteborg, wo sie ein Haus besitzen.
Johan Sundström und Chinas Olympia-Projekt
Sundström hat einiges erlebt in seiner Karriere. Anfang 20 spielte er drei Saisons in Nordamerika in der Organisation der New York Islanders, später ein Jahr in Kasan und die Saison 2018/19 bei den Kunlun Red Stars. «Shanghai war eine andere Welt», sagt er. «Elf Nationen in der Kabine – und doch funktionierte es.» Kunlun war Teil des Olympia-Projekts für Peking 2022, die Heimspiele sahen rund 3000 Zuschauer.
Die grösste Herausforderung seien die langen Reisen und der ständige Jetlag gewesen, sagt Sundström. «Wir spielten zwei Wochen zu Hause, dann hatten wir zweiwöchige Auswärtstrips.» Die KHL erstreckt sich über 7000 Kilometer und acht Zeitzonen.

Keiner, der sich in den Vordergrund drängt: Johan Sundström ist der perfekte Teamspieler.
Foto: Melanie Duchene (ZSC Lions )
Um den Körper nicht zu sehr durcheinanderzubringen, hätten sie versucht, auf ihren Trips jeweils in einer Zeitzone zu bleiben. Es klappte nicht immer. Denn das Problem ist: Tageslicht ist der stärkste Taktgeber für die innere Uhr. Schlaflos in Moskau.
Seine Spieler seien ständig müde gewesen, sagte Coach Jussi Tapola, der damals Mitte Saison entlassen wurde und nun nach seiner Zeit beim SCB bei Ambri-Piotta angeheuert hat. Sportlich erfolgreich war die China-Saison für Johan Sundström nicht, aber eine einmalige Erfahrung. Und das spektakuläre Silvester-Feuerwerk in Shanghai wird er nie mehr vergessen.
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Er muss nicht im Mittelpunkt stehen – was Johan Sundström so wertvoll macht
Der Schwede hat mit 33 schon einiges erlebt. Von Shanghai aus machte er Auswärtstrips über acht Zeitzonen. Nun will er den ZSC Lions zum dritten Titel in Serie verhelfen.

Publiziert heute um 14:33 Uhr

Nun hat er den Löwen auf der Brust: ZSC-Schwede Johan Sundström.
Foto: Melanie Duchene (ZSC Lions)
In Kürze:
- Der Schwede Johan Sundström wechselte vor zwei Wochen vom finnischen Vaasa zu den ZSC Lions.
- Mit Frölunda gewann er dreimal die Champions League und wurde einmal zum wertvollsten Playoff-Spieler gekürt.
- Bei den Lions soll der 33-Jährige die dritte Linie führen und stark am Bully sein.
- Während seiner Karriere sammelte Sundström unter anderem in Shanghai bei den Kunlun Red Stars einzigartige Erfahrungen.
Wenn in seiner neuen Heimat Zürich jemand über die Temperaturen klagt, die sich seit Wochen hartnäckig um den Gefrierpunkt halten, kann Johan Sundström nur schmunzeln. Der Schwede kam vor gut zwei Wochen aus Vaasa, wo aktuell minus 17 Grad gemessen werden. Im hohen Norden ist noch tiefer Winter.
Da sein Club Vaasan Sport in der finnischen SM-Liiga abgeschlagen Letzter ist, wollte er möglichst viele Spieler loswerden. In Finnland steht eine Liga-Reform an – viele Clubs sparen bereits fürs nächste Jahr, in dem vier Teams absteigen.
Er schwärmt von den ZSC Lions
Ob Sundström nach Finnland zurückkehrt, wo er seit 2023 ein Schlüsselspieler war, weiss er nicht. «Meine Zukunft ist offen», sagt er. «Ich bin froh, bin ich in Zürich. Ich hatte ein paar Optionen, aber als die ZSC Lions zum Thema wurden, war für mich klar: Da will ich hin. Zürich ist eine der Toporganisationen Europas, Champions-League-Sieger und zuletzt zweimal Meister. Ich hoffe, ich kann helfen, dass wir es ein drittes Mal schaffen.»
Der 33-Jährige ist sich von seinem Stammclub Frölunda hohe Ansprüche gewohnt. Mit dem aktuellen Fribourg-Coach Roger Rönnberg gewann er mit Frölunda dreimal die Champions League (2016, 17, 20) und einmal die schwedische Meisterschaft (16).
Damals wurde er sogar zum wertvollsten Spieler des Playoff ausgezeichnet. «Ich skorte nicht die meisten Punkte, aber ich spielte solide in beide Richtung. Wir hatten auch andere, die unglaublich spielten. Sie hätten die MVP-Auszeichnug ebenso verdient.»
Diese Aussage charakterisiert Sundström gut. Er ist keiner, der sich in den Vordergrund drängt. Als ZSC-Sportchef Sven Leuenberger einen Ersatz für den enttäuschenden Andy Andreoff suchte, sprach er auch mit den Kanadiern Ryan Spooner und Mike Sgarbossa. «Beide sagten, sie wollten Center Nummer 1 oder 2 sein», so Leuenberger. «Aber das kam bei uns nicht infrage. Dafür haben wir schon Malgin und Grant.» Als er zu Sundström gesagt habe, es könne sein, dass er ab und zu pausieren müsse, habe das diesen nicht abgeschreckt.
Spooner unterschrieb in Lausanne und lief nach sechs Spielen davon, nachdem er zweimal überzählig gewesen war. Sgarbossa wechselte von Lugano nach Bern und punktet da fleissig. Und Sundström hat bei den ZSC Lions bisher das gebracht, was sich Leuenberger erhofft hatte: Er führt die dritte Linie, arbeitet nach hinten und vorne, ist stark am Bully und hat schon zwei Tore geschossen.
Sundström kannte keinen seiner Zürcher Teamkollegen persönlich, hat sich aber schnell eingelebt. In Winkel bezog er eine Wohnung im gleichen Haus wie Simon Hrubec und Mikko Lehtonen. Diese Woche kommt seine Familie nach: seine Frau mit den beiden Töchtern Ella (viereinhalb Jahre) und Felicia (sechs Monate). Seine Frau räumte noch das Apartment in Vaasa und machte einen Zwischenstopp in Göteborg, wo sie ein Haus besitzen.
Johan Sundström und Chinas Olympia-Projekt
Sundström hat einiges erlebt in seiner Karriere. Anfang 20 spielte er drei Saisons in Nordamerika in der Organisation der New York Islanders, später ein Jahr in Kasan und die Saison 2018/19 bei den Kunlun Red Stars. «Shanghai war eine andere Welt», sagt er. «Elf Nationen in der Kabine – und doch funktionierte es.» Kunlun war Teil des Olympia-Projekts für Peking 2022, die Heimspiele sahen rund 3000 Zuschauer.
Die grösste Herausforderung seien die langen Reisen und der ständige Jetlag gewesen, sagt Sundström. «Wir spielten zwei Wochen zu Hause, dann hatten wir zweiwöchige Auswärtstrips.» Die KHL erstreckt sich über 7000 Kilometer und acht Zeitzonen.

Keiner, der sich in den Vordergrund drängt: Johan Sundström ist der perfekte Teamspieler.
Foto: Melanie Duchene (ZSC Lions )
Um den Körper nicht zu sehr durcheinanderzubringen, hätten sie versucht, auf ihren Trips jeweils in einer Zeitzone zu bleiben. Es klappte nicht immer. Denn das Problem ist: Tageslicht ist der stärkste Taktgeber für die innere Uhr. Schlaflos in Moskau.
Seine Spieler seien ständig müde gewesen, sagte Coach Jussi Tapola, der damals Mitte Saison entlassen wurde und nun nach seiner Zeit beim SCB bei Ambri-Piotta angeheuert hat. Sportlich erfolgreich war die China-Saison für Johan Sundström nicht, aber eine einmalige Erfahrung. Und das spektakuläre Silvester-Feuerwerk in Shanghai wird er nie mehr vergessen.
Scheint wirklich ein guter und bodenständiger Typ zu sein! Keine Staralüren! Erinnert mich wirklich stark an Krüger! Mal schauen wie sich das diese Saison noch entwickelt!
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