@Fäbe, Torrente und Co.: Welcome D. HOLLENSTEIN!


  • Gestern wieder hinten gelegen und gewonnen............


    Hey ZüriBueb, heute schon wieder hinten gelegen und wiederum gewonnen.
    Sind wir nun auch in deiner Welt die Comback-Kids?? :floet:

  • Hier noch was Interessantes um das "das isch halt Business"-Süppchen wiedereinmal aufzukochen: Ein gutes Interview mit Pius, eine Frage lässt mir doch glatt die Tränen hochsteigen:


    Lieber zu Kloten wechseln oder die Karriere beenden?
    (ringt mit sich) Karriere beenden.


    Genau das hätte ich damals auch von D.H. aus K. erwartet.... aber eben, thäts Bisness :friss:


    https://www.watson.ch/sport/in…re-und-die-saison-2019-20


    Und Colin, bevor du fragst: Ja, ich würde mich über den Titel freuen, auch wenn Denis 1 Sek. vor Schluss das entscheidende Tor schiessen wird. Nein, ich werde Denis nicht zujubeln und ja, es fühlt sich (immernoch) nicht gut an wenn Giovi seinen Namen dreimal ausruft.


  • :facepalm:
    Aber ich muss es ja nicht (mehr) verstehen. Ich bin alt und lebe ja - wie hier so trefflich formuliert - auf einem anderen Planeten.
    Again, auch wenn der Name Hollenstein ein Kloten-Ding ist, auch wenn er dort Captain gewesen ist: Sobald ein Mann das Z-Leibchen
    das Z-Leibchen auf dem Eis trägt, ist alles was gewesen war für mich praktisch Schall und Rauch.


    Ich z.B. habe viel mehr Mühe damit, dass ich weiss, einen Schauspieler im Team zu haben, welcher in der letzten Playoff - Finalserie
    eine Schwalbe produziert UND auf dem Eis liegen geblieben ist, bzw. gekrochen ist, um irgend eine Verletzung vorzutäuschen! Aber
    da dieser Junge nun bei uns spielt - und sogar fantastisch - schlucke ich das runter und versuche es zu akzeptieren.


    Aber again, jedem seine Meinung und ich werd's nie ganz verstehen, easy.


    Beste Grüsse von einem "Liftclub-ZSC-im-alten-Hallenstadion-oh-Fige-du-A.......-schreienden" Fan


  • Hehe, endlich spüre ich wieder Emotionen abseits des Hockeymanagers :mrgreen: Da ich im Moment mit der Performance des Teams sehr zufrieden bin (ich sehe attraktive Spiele, wir drehen immer wieder Rückstände etc.) konnte ich diese Chance wiedereinmal Richtung D.H. zu schiessen einfach nicht auslassen.


    Betreffend Schwalben (und auch üble Fouls) bin ich voll bei dir, diese Spieler gehören bestraft und zwar saftig!


    Bis bald in der Halle :winke:


  • Word!


    Ich hab genau in diesem Moment gedacht "scheisse, diesen Schauspieler will ich nicht bei uns"!


    Nicht nur, dass er dieses Verhalten bei uns nie mehr gezeigt hat - oder ich mich altershalber nicht mehr daran erinnere - nein, er ist auch noch so wahnsinnig gut, dass ich ihn nicht mehr missen möchte!
    Wird Zeit, dass er den Norovirus hinter sich hat und wieder spielen kann!


    btw. diesen wünsche ich meinem ärgsten Feind nicht! Hatte ihn vor 1 Jahr, hab 48h gereiert und wollte sterben! Ganz üble Sache!

  • Gestern wieder hinten gelegen und gewonnen............


    Hey ZüriBueb, heute schon wieder hinten gelegen und wiederum gewonnen.
    Sind wir nun auch in deiner Welt die Comback-Kids?? :floet:



    copy
    Hey ZüriBueb, heute schon wieder hinten gelegen und wiederum gewonnen.
    Sind wir nun auch in deiner Welt die Comback-Kids?? :floet:

    paste



    Und ja, Hollenstein mit einem Hattrick, ok. Es muss auch nicht immer so krass sein. Aber gut für unser Team,
    wenn er mehr Einfluss auf's Spiel bekommt. Sonst sind wir zu sehr auf die Roe/Suter - Linie und unser PP abhängig.


  • Konzentriere dich mal auf Begegnungen gegen Genf, Lugano, Bern, Zug und Davos. Das sind die Gegner, die richtig zählen für uns. Und da ist die Bilanz nicht gut. Wenn man gegen Langnau, Ambri, etc. ein Spiel dreht, ist das super, bedeutet aber nicht so viel. In den Playoffs gewinnt sowieso zu etwa 80% die Mannschaft, die das erste Tor macht. Also comeback kids zu sein wegen den Siegen gegen schlechtere Teams bringt uns nichts. Das macht uns nicht stark.


  • Gegen Davos ist unsere Bilanz ganz okay.


    Und ist Genf in dieser Saison ein Spitzenteam oder nicht??
    Ist Genf mit Ambri zu vergleichen ist irgendwie strange. Ein Team
    wird wohl Playouts spielen - ein Team die Playoffs mit einem Heim-
    spiel beginnen. Aber eben, nur meine Meinung.......

  • Konzentriere dich mal auf Begegnungen gegen Genf, Lugano, Bern, Zug und Davos. Das sind die Gegner, die richtig zählen für uns. Und da ist die Bilanz nicht gut. Wenn man gegen Langnau, Ambri, etc. ein Spiel dreht, ist das super, bedeutet aber nicht so viel. In den Playoffs gewinnt sowieso zu etwa 80% die Mannschaft, die das erste Tor macht. Also comeback kids zu sein wegen den Siegen gegen schlechtere Teams bringt uns nichts. Das macht uns nicht stark.


    Also, jetzt haben wir gegen den HCD nie verloren, Genf in deren Haus gedemütigt, Bern schafft's vielleicht/vielleicht nicht in die PO's, gegen Lugano spielen wir
    eigentlich immer gut, auch wenn die Resultate nicht immer der Hammer sind und Zug ist das Team dass es für alle zu schlagen gibt auf den Weg in den Final.
    Wir sind Top 4 (hätte vor der Saison auch 5. oder 6. genommen), haben realistische Chancen sogar Top 3 abzuschliessen plus und nicht ganz unwesentlich.........


    WIR SIND DIE ABSOLUTEN COMEBACK - BOYS


    Und damit lasse ich dieses Thema in Bezug auf dich nun Ruhen, enough is enough.
    :knuddel:

  • Denis Hollenstein: Vom Glück, einfach nur Spieler zu sein


    Denis Hollenstein ist beim ZSC viel weniger im Rampenlicht als früher in Kloten – genau das geniesst er.


    Ulrich Pickel
    27.01.2020, 07.30 Uhr


    Unter welchen Umständen ein Treffen mit einem Spieler stattfindet, hat oft auch mit dem Zufall zu tun. Oder mit Timing. Es ist Donnerstag, Denis Hollenstein sagt zum Gespräch zu. Am Abend steht ein Auswärtsspiel in Genf an. Tags darauf findet das Gespräch statt – und Hollenstein steht die Freude ins Gesicht geschrieben. Er schoss in Genf drei Tore, war der Matchwinner. Aber Hollenstein bleibt Hollenstein, ob er nun keinen oder drei Treffer erzielt. «Wichtig ist, dass wir die drei Punkte gewannen», sagt er im TV-Interview nach dem Sieg. Die klassische, die alte Schule im Eishockey: Das Team zählt, der Einzelne ist nicht so wichtig. Was auch nur irgendwie nach Selbstdarstellung riecht, ist verpönt. Hollenstein lebt dieses Credo in Reinkultur vor, schon immer.


    Das hat er vom Vater geerbt – wie vieles andere auch. Aber drei Tore in einem Spiel, das gehört zum Schönsten, was man als Stürmer erleben kann. Und so kommt sogar Hollenstein ein kleines bisschen aus dem Schneckenhaus. Mit einem leicht verlegenen Lächeln sagt er: «Ja klar, das tut gut. Es gibt Selbstvertrauen.» Es sind schliesslich persönliche Efforts wie dieser, weswegen die ZSC Lions ihn vor zwei Jahren verpflichtet haben. Hollenstein, der Reisser, der Kämpfer, der Leader. So hat er sich in Kloten einen Namen gemacht, so soll er auch in Zürich wirken. Ein Statement wie in Genf darf es deshalb schon sein ab und zu. Muss es auch sein bei einem Spieler wie ihm. Er ist 30-jährig, im besten Alter: massenhaft Erfahrung und immer noch voll jugendlicher Kraft.
    Klartext in der Kabine


    Meistens ist es ruhig um Denis Hollenstein, seit er bei den ZSC Lions spielt. Ganz am Anfang, als sein Wechsel vom Lokalrivalen ins Hallenstadion mit einem Fünfjahresvertrag bekanntwurde, gab es vereinzelt Unmut. Die grosse Masse der Fans aber blieb ruhig und war gespannt, wie sich der Sohn der Klotener Reizfigur Felix Hollenstein machen würde. Er machte sich von Anfang an gut. Im letzten Jahr, seinem ersten bei den Lions, war er einer der wenigen Spieler, die regelmässig auf ansprechendem Niveau spielten. So erarbeitete er sich viel Akzeptanz. Aber weil die Zürcher die Play-offs verpassten, ging seine Leistung praktisch unter. Im zweiten Jahr sieht alles besser aus.


    «Er weicht keinem Zweikampf aus, arbeitet vorbildlich nach hinten und steht auch in der Kabine auf, wenn es sein muss.» So sprach der Sportchef Sven Leuenberger schon vor zwei Jahren, als er den Transfer erklärte. Hollenstein brauchte etwas Zeit, bis er dem letzten Teil dieser Beschreibung gerecht werden konnte. Im ersten Jahr hatte er sich noch Zurückhaltung auferlegt, musste sich im neuen Umfeld zuerst finden. Intern hat sich der Flügelstürmer nun aber als eine der Leaderfiguren etabliert. Bissig und ehrgeizig auf dem Eis, ist er einer, der keine Halbheiten duldet und eine Niederlage nie gelassen hinnimmt. Läuft etwas falsch, gibt es von ihm Klartext in der Kabine. Hollenstein beschreibt das so: «Wir sind ehrlich zueinander und können die Dinge ansprechen, ohne dass einer nachtragend ist.»


    Der Unterschied zur letzten Saison liege in der Einstellung, sagt er: «Uns wurde bewusst, dass nichts von allein geht. Wir pushen uns jeden Tag im Training.» Und dass die ZSC Lions nun wieder ein Spitzenteam sind, hat natürlich auch mit der Führung zu tun. Seit Rikard Grönborg die Lions trainiert, sind Konzentration und Selbstvertrauen zurück. Hollenstein schwärmt: «Er ist eine Riesenpersönlichkeit, nur schon sein Auftreten. Jeder weiss: Wenn er etwas sagt, hat das Hand und Fuss. Er ist direkt und spricht die Dinge sofort an. So muss es sein.»


    Grönborg gibt die Komplimente zurück. Für ihn ist Hollenstein «ein Herzstück des Teams». Als Trainer müsse man ihn einfach lieben: «In jedem Training, in jedem Spiel gibt er immer alles. Und niemand spielt gerne gegen ihn. Genau solche Spieler braucht es. Wenn er auch noch skort, umso besser.»
    Der Meistertitel fehlt noch


    Hollenstein erlebt derzeit im Hallenstadion, wonach er sich jahrelang vergeblich sehnte. Er kann sein, was er seit früher Jugend am liebsten sein wollte: einfach nur Eishockeyspieler. In den turbulenten Klotener Jahren vor dem Abstieg 2018 war das fast nie möglich gewesen. Besitzerwechsel, Beinahekonkurse, Zukunftssorgen – und nicht zuletzt der Vater, der als Trainer entlassen, wieder eingestellt und wieder entlassen wurde.


    Denis Hollenstein war immer mittendrin, als Sohn, Captain, Identifikationsfigur und Hoffnungsträger, der verzweifelt versuchte, das Team und sich selber von all diesen belastenden Geschichten abzuschirmen. Er hat starke Schultern, doch am Ende lastete zu viel auf ihnen. Den Abstieg konnte auch er nicht verhindern. «Ich habe viel gelernt, das machte mich als Person stärker», sagt er.


    Jetzt gibt es nur noch den Alltag, das nächste Spiel, den nächsten Einsatz. Seine Rolle ist viel weniger prominent. In Kloten standen nach jedem Spiel die Journalisten mit ihren Fragen im Halbkreis um ihn herum. In Zürich wird er nur gelegentlich vors Mikrofon gebeten – er geniesst das. Hollenstein steht mit seinen bisher 12 Toren und 16 Assists gut da, liegt in der internen Zürcher Skorerliste auf Platz fünf. Er spielt im zweiten Sturm. Ist diese Rolle nicht etwas gar klein? «Sicher nicht», sagt er vehement. «Hier ist alles breiter verteilt, das braucht es auch für den Erfolg.»


    Es ist klar, was mit Erfolg gemeint ist. Hollenstein hat in seiner Karriere schon viel erreicht, rund 500 National-League-Spiele, 118 Länderspiele, WM-Silber 2013 in Stockholm, den Cup-Sieg 2017 mit Kloten. Nur Meister war er noch nie.


  • grossartiger artikel, danke zappa!



    Gesendet von iPhone mit Tapatalk

  • Denke für dieses Geld sollte er doch eben nicht eifach nur Eishockeyspieler sein?


    Naja. Einer für die Geschichtsbücher ist er trotzdem. Den Herzensverein als Captain ins B führen, zum Hassrivalen wechseln und diesen dann als amtierenden Titelverteidiger back to back in die Playouts führen.


    Bravo.

  • Viel erstaunlicher: Wir haben 1:0 geführt und haben verloren..........
    In der Vergangenheit sind wir immer hinten gelegen und konnten es meistens noch drehen - verrückte (Eishockey-)Welt.

Participate now!

Don’t have an account yet? Register yourself now and be a part of our community!