Spitzensport in Zürich

  • tönt scho fein:
    http://%20http//www.oym.ch/#menu

    ...und unsere Spieler kennen weder einen Ernährungsplan noch Körperfettanteil oder andere Fitnesstests, wenn man hier nicht den Anschluss verlieren möchte, wäre ein ganz heftiges Umdenken angesagt + zwar Gestern schon!!!

    Klar, man braucht nicht gleich die ganze Forschung- + Wissenschaftsstruktur aufzubauen, aber wenn schon das Seniorenheim mehr über Fitness + Ernährung weiss, dann kommt‘s so wie in der letzten Saison.

    Und wie der Titel bereits andeutet: es hat ja noch andere Teams/Sportarten in unserer Region, da wäre ein modernes Kompetenzzentrum sicher nicht fehl am Platz und gut besucht

    • Offizieller Beitrag

    Nun so schlimm wie es hier im Forum dargestellt wird ist es beim Z ganz sicher nicht sonst wäre man letzte Saison nicht Meister geworden in Spiel 7 im Final!

    Im Frust wird hier grausam abgetobt!

    Bin mir sicher im neuen Stadion werden die entsprechenden Einrichtungen vorhanden sein.

  • geht mir ja nicht nur darum, die letzte Saison zu begründen sondern auch darum, dass ein „wir machen nach den bisherigen Methoden weiter“ ein Stillstand gegenüber einem Verein wie Zug bedeutet, wenn diese solche Einrichtungen nutzen und wir unsere Velotour um den Pfäffikersee machen.

  • Von aussen hat man definitiv den Eindruck, dass sich unsere Organisation auf den Lorbeeren ausruht. Es gibt auch keine grossen Änderungen auf personeller Ebene im Nachwuchsbereich; ich denke da könnte es ab und zu auch etwas frischen Wind brauchen (Leo Schuhmacher ist kein frischer Wind...).

    • Offizieller Beitrag


    Von aussen hat man definitiv den Eindruck, dass sich unsere Organisation auf den Lorbeeren ausruht. Es gibt auch keine grossen Änderungen auf personeller Ebene im Nachwuchsbereich; ich denke da könnte es ab und zu auch etwas frischen Wind brauchen (Leo Schuhmacher ist kein frischer Wind...).

    Habe am FR Abend erfahren, dass wir eine gemeinsame Bekannte haben!
    Ist halt schon so, "die Welt ist ein Dorf" .......
    :nick:


  • geht mir ja nicht nur darum, die letzte Saison zu begründen sondern auch darum, dass ein „wir machen nach den bisherigen Methoden weiter“ ein Stillstand gegenüber einem Verein wie Zug bedeutet, wenn diese solche Einrichtungen nutzen und wir unsere Velotour um den Pfäffikersee machen.

    Ja, da gebe ich Dir Recht. Es ist wichtig, zu verstehen, dass der Investor Strebel bei Zug nur Geld für den Nachwuchs sowie das ganze Trainingsgelände in die Hand nimmt. Die erste Mannschaft finanziert er angeblich mit keinem Rappen. Nun, wir sind aktuell auf beiden Positionen im Hintertreffen. Unsere Nachwuchsorganiation scheint nicht ganz auf der Höhe zu sein, wie jene bei Zug und die Infrastruktur auch nicht. Zudem haben wir im Gegensatz zu zug noch kein eigenes Eishockeystadion, das helfen würde, dass man in der ersten Mannschaft kein Defizit mehr hat. Dies ist ja auch der Plan von Walter Frey, dass die erste Mannschaft selbst finanziert werden kann. Wohl ähnlich wie in Bern.

    Auf der anderen Seite ist die Lücke zwischen uns und bern/zug sicherlich auch nicht riesig. Also das mit dem Stadion bekommen wir ja hin und beim Nachwuchs fängt man ja alles andere als bei Null an. Die Frage ist jetzt einfach, wie man den Nachwuchs auf Vordermann bringt und bei der ersten Mannschaft wieder besser ist als die anderen. Bei zug sind ja meines Wissens weiss Gott keine Helden am Werk. Sportchef ist ein Herr R. Kläy gemäss Homepage. Sonst im Staff ein paar ehemalige Hockeyspieler, die selbst auch nie Meister wurden. Und als Trainer der Norweger. Also das muss man doch überbieten können. Und bern ist wirklich auch nicht das gelbe vom Ei, wenn man sieht, was die aktuell in den Playoffs so leisten und bedenkt, dass da überhaupt keine Weiterentwicklung stattfand im Vergleich zum letzten Jahr.

    Aber mit Zahner und Leuenberger muss schon jemand mal ein ernstes Wörtchen reden. W. Frey ist der Mäzen aber nicht derjenige, der vom Eishockey genügend versteht. Also darf er auch nicht dreinreden. Das Problem ist, dass es gar nicht so einfach ist, bessere Leute zu finden. Ich glaube, wir werden nicht darum herum kommen, wieder so etwas zu wagen, wie damals mit Hartley. Wir müssen irgend einen Topcoach aus Nordamerika holen, der es aber auch versteht, dass unsere Spieler zu wenig angetrieben sind und es hier keinen Konkurrenzkampf gibt wie in Amerika. Und am besten nimmt der dann auch noch gleich 1-2 Jungs mit, die Leuenberger ersetzen können beim Scouting und dem Zusammenstellen der Mannschaft.

    Geistermeister 2022 ZSC Lions

  • Was die Kanadier anstellen als Verantwortliche bei einem Schweizer verein hat man ja bei Kloten gesehen...
    Das Manko in der Juniorenbewegung ist der Vereinsleitung bewusst gemäss einem Interview mit Zahner.
    Man muss jetzt einfach aufpassen dass man nicht alles schlecht macht!
    Die Zuger wurden soviel ich weiss vor 30 Jahren letztmals Meister, jetzt passt es. Klar müssen wir über die Bücher , aber den Leuten einfach nur Versagen vorzuwerfen scheint mir jetzt auch ein wenig übertrieben. Mit den Transfers dieses Jahr hat man einen ersten Schritt in eine veränderte Chemie in der Garderobe gemacht. Nur Tabula Rasa bringt gar nix!

  • Wenn es um Finanzierung, Stadien, Leistungszentren etc. geht, müsste man zuerst einmal die Datengrundlagen bereinigen, um überhaupt vergleichen zu können. Wer genau was zahlt, Kosten ganz oder teilweise erlässt etc. etc. ist im CH-Hockey unklar. Oder anders gesagt: Es gibt verschiedene Methoden, einen Sportverein zu alimentieren. Ansatzweise kann man ein paar Plausibilitätsüberlegungen anstellen, etwa anhand der Zuschauerzahlen, und von dort aus gewisse Dinge abschätzen. Klar ist, dass - zum Beispiel - rein von der Lage her die Tigers an der Ilfis wohl weniger lösen werden aus Sponsoring und Werbung als die zuschauermässig vergleichbaren Zuger. Im Restaurationsgeschäft sind die Langnauer aber gut unterwegs. Die Frage wäre beispielsweise, ob die beiden Unterschiede bereits ausreichen, um die Differenz in Sachen Budget / Löhne / Qualität der Spieler zu begründen. Im Fall der Langnauer kann man auch ein näherliegendes Beispiel nehmen, etwa den EHC Biel, der ebenfalls über ein neues Stadion, entsprechende Gastronomie und vergleichbare Zuschauerzahlen verfügt. Aber eben, dass sind alles relativ vage, grobschlächtige Überlegungen, welche höchstens zeigen, dass man bei Beurteilungen von Klubs, Organisationen bzw. bei der Wertung von Aussagen eine gewisse Skepsis walten lassen muss.


  • Was die Kanadier anstellen als Verantwortliche bei einem Schweizer verein hat man ja bei Kloten gesehen...
    Das Manko in der Juniorenbewegung ist der Vereinsleitung bewusst gemäss einem Interview mit Zahner.
    Man muss jetzt einfach aufpassen dass man nicht alles schlecht macht!
    Die Zuger wurden soviel ich weiss vor 30 Jahren letztmals Meister, jetzt passt es. Klar müssen wir über die Bücher , aber den Leuten einfach nur Versagen vorzuwerfen scheint mir jetzt auch ein wenig übertrieben. Mit den Transfers dieses Jahr hat man einen ersten Schritt in eine veränderte Chemie in der Garderobe gemacht. Nur Tabula Rasa bringt gar nix!

    Ich denke auch, dass man nicht ernsthaft eine Tabula Rasa erwarten kann. Mit dem Verheizen von Arno hat man einfach nochmals die Rolle der Spieler gestärkt.

    Was den Nachwuchs angeht, ist Zug ja nicht alleine. Lausanne, Genf und Biel haben auch zugelegt. Davos hat einen schwedischen Ausbildner für den Nachwuchs geholt etc.

    Bei uns habe ich einfach den Eindruck (wie gesagt von Aussen), dass eine gewisse Innovationsfeindlichkeit besteht. Vom Potential her müsste der Z mit den vielen Partnerteams und der grossen Anzahl Junioren in jedem Jahrgang etwas produzieren können, auch in den schlechten. Hier einfach zu sagen, "wir wissen dass wir ein paar schlechte Jahrgänge haben" reicht nicht.

  • Klar muss man nicht alles schlechtreden, aber im Spitzensport bedeutet halt Stillstand = Rückschritt. Es reicht einfach nicht mehr, dass man mehr Talent hat. Alle geben 100%, arbeiten hart und professionell. Das darf man aber auch erwarten.

    Was heisst das? Man muss schon im Sommertraining die Spieler dazu bringen, mehr als 100% zu geben und eine gesunde Competition hinkriegen. Es muss auch von oben klar sein, dass man mehr will. Momentan sieht es eher nach Besitzstandwahrung = Genügsamkeit aus, wie schon von anderen hier erwähnt.

    Wenn der Trainerwechsel von Arno zu wem auch immer, das angekündigte gemeinsame Sommertraining, die erwartete Verpflichtung von Garrett Roe und einem weiteren Ausländer und die Vertragsverlängerung von SL alles ist, dann bin ich wirklich zutiefst enttäuscht. Denn dann blieb die Analyse wirklich an der Oberfläche. Es muss zwingend auf Spielerebene ein Zeichen gesetzt werden!!! Was genau kann ich nicht sagen, aber die Message muss klar sein und von den Spielern auch wahrgenommen werden. Im Moment sieht es einfach danach aus, als ob die Spieler verschont würden.

    Natürlich hätte ich auch gerne Konsequenzen auf Managementebene gesehen, das kann auch organisatorischer Natur sein, aber das ist wohl wirklich nicht zu erwarten.


  • Klar muss man nicht alles schlechtreden, aber im Spitzensport bedeutet halt Stillstand = Rückschritt. Es reicht einfach nicht mehr, dass man mehr Talent hat. Alle geben 100%, arbeiten hart und professionell. Das darf man aber auch erwarten.

    Was heisst das? Man muss schon im Sommertraining die Spieler dazu bringen, mehr als 100% zu geben und eine gesunde Competition hinkriegen. Es muss auch von oben klar sein, dass man mehr will. Momentan sieht es eher nach Besitzstandwahrung = Genügsamkeit aus, wie schon von anderen hier erwähnt.

    Wenn der Trainerwechsel von Arno zu wem auch immer, das angekündigte gemeinsame Sommertraining, die erwartete Verpflichtung von Garrett Roe und einem weiteren Ausländer und die Vertragsverlängerung von SL alles ist, dann bin ich wirklich zutiefst enttäuscht. Denn dann blieb die Analyse wirklich an der Oberfläche. Es muss zwingend auf Spielerebene ein Zeichen gesetzt werden!!! Was genau kann ich nicht sagen, aber die Message muss klar sein und von den Spielern auch wahrgenommen werden. Im Moment sieht es einfach danach aus, als ob die Spieler verschont würden.

    Natürlich hätte ich auch gerne Konsequenzen auf Managementebene gesehen, das kann auch organisatorischer Natur sein, aber das ist wohl wirklich nicht zu erwarten.


    Stillstand = Rückschritt ist die wichtigste Aussage, 100 % Korrekt!

    Man kann das Gefühll nicht loswerden dass sie z.B. in Zug sich immer hinterfragen wie und was man besser machen könnte. Bei uns sind sie glücklich wenn alles beim Alten bleibt, wir sind ja schliesslich die ZSC Lions und nächste Saison wird alles schon wieder gut. Nach jeder Pleite stärkt Zahner im ersten Interview immer allen (ob Eggi oder SL) den Rücken so gibt es nie eine echte Aufbereitung. Zahner hat eine fantastische Arbeit mit dem Stadion geleistet aber er ist ein Funktionär von Kopf bis Fuss. Harte Entscheidungen zu fällen und Änderungen zu machen sind nicht sein Ding.

    Meiner Meinung nach haette man anstatt Arno zum Bauernopfer zu machen einen Spieler mit laufendem Vertrag rauswerfen sollen. Die Mannschaft weiss dass sie immer die Oberhand haben und schlussendlich entscheiden ob der Coach bleibt oder nicht. Für den neuen Coach eine sehr unangenehme Aufgabe. Setzt er auf Selbstverantwortung wird es schief gehen und wenn er ein harter Hund ist wird er im Dezember vom Team rausgemobbt.

    Last but not least, warum hoert man nichts von der Analyse die angeblich stattgefunden hat? Natürlich trägt man nicht jedes Detail an die Öffentlichkeit aber eine Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse haette die zahlende Kundschaft, die nun über 2 Regulär Seasons verarscht wurde, sicher verdient.


  • Stillstand = Rückschritt ist die wichtigste Aussage, 100 % Korrekt!

    Man kann das Gefühll nicht loswerden dass sie z.B. in Zug sich immer hinterfragen wie und was man besser machen könnte. Bei uns sind sie glücklich wenn alles beim Alten bleibt, wir sind ja schliesslich die ZSC Lions und nächste Saison wird alles schon wieder gut. Nach jeder Pleite stärkt Zahner im ersten Interview immer allen (ob Eggi oder SL) den Rücken so gibt es nie eine echte Aufbereitung. Zahner hat eine fantastische Arbeit mit dem Stadion geleistet aber er ist ein Funktionär von Kopf bis Fuss. Harte Entscheidungen zu fällen und Änderungen zu machen sind nicht sein Ding.

    Meiner Meinung nach haette man anstatt Arno zum Bauernopfer zu machen einen Spieler mit laufendem Vertrag rauswerfen sollen. Die Mannschaft weiss dass sie immer die Oberhand haben und schlussendlich entscheiden ob der Coach bleibt oder nicht. Für den neuen Coach eine sehr unangenehme Aufgabe. Setzt er auf Selbstverantwortung wird es schief gehen und wenn er ein harter Hund ist wird er im Dezember vom Team rausgemobbt.

    Last but not least, warum hoert man nichts von der Analyse die angeblich stattgefunden hat? Natürlich trägt man nicht jedes Detail an die Öffentlichkeit aber eine Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse haette die zahlende Kundschaft, die nun über 2 Regulär Seasons verarscht wurde, sicher verdient.

    Vermutlich, weil das innenpolitisch zu heikel ist. Zum Beispiel (reine Hypothesen): SL wollte im Dezember Aubin durch Westerlund ersetzen (https://www.aargauerzeitung.ch/sport/eishocke…sfeld-133884303), aber man hielt an Aubin fest. Danach setzt sich Spuhler durch und man holt aus sentimentalen Gründen Arno - rückblickend hätte man also auch im Dezember SL folgen können, notabene zu einem viel besseren Zeitpunkt. Der Erfolg bleibt aus, Spuhler muss einsehen, dass man vielleicht doch lieber dem Sportchef gefolgt wäre (da sind ja schon viele Präsidenten - hier einfach der VIzepräsident - gestolpert). Und Seger als Joker hat man auch gleich noch verheizt. Wie will man das kommunizieren, ohne wichtige Leute als Deppen dastehen zu lassen? Also lässt man es sein und hofft auf die neue Saison.

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