ZSC - Biel 30.12.20

  • Hüt isch ja wieder mal Match!:lehrer:


    ZSC Lions – EHC Biel (30. Dezember): Trotz zwei Quarantäne-Unterbrüchen sind die ZSC Lions seit nunmehr elf Spielen in Folge ungeschlagen: acht Siege in der Meisterschaft und drei im Schweizer Cup. Im letzten Heimspiel des Jahres geht es also primär um die Frage, ob diese stolze Serie über den Silvester hinaus anhalten wird.

    Im Hallenstadion steht den Stadtzürchern mit dem EHC Biel eine Mannschaft gegenüber, die schwierig einzuschätzen ist. Die Seeländer verfügen über viel spielerische Klasse, sind aber in dieser turbulenten Saison wenig konstant. Mit bisher 1,33 gewonnenen Punkten pro Spiel ist die Ausbeute weniger reich als erhofft. Das hängt natürlich mit dem Rücktritt des Star-Goalies Jonas Hiller zusammen, der den Bielern Glanz und viele Punkte sicherte. Seine Nachfolger Joren van Pottelberghe und Elien Paupe konnten bisher die grossen Fussstapfen ihres Vorgängers noch nicht ausfüllen. Doch das ist nicht die ganze Geschichte: Im Powerplay ist der EHC Biel derzeit die statistisch beste Mannschaft der Liga, auch in Unterzahl gehört er zu den Besseren. Im ersten Direktvergleich der Saison Mitte Oktober gewannen die Zürcher auswärts 5:1. (pic.)

  • War nichts, zuwenig Intensität, völlig aus dem Tritt geraten. Klar, Pech mit 2 Rahmenschüssen, aber Biel hat den Sieg nicht gestohlen. Die Serie ist gerissen.

  • Schwaches Game vom Z. "Gibt und hat Mühe" ..... dürfte es wohl gut umschreiben. Biel mit vielen Verletzen, im 4. Block wurden fast nur Junioren eingesetzt. Aber wir haben richtig "lahmarschig" gespielt. Und Waeber hält grossartig eine Penalty und auch sonst ziemlich solide, aber die beiden Tore gehen - für mich - klar auf seine Kappe. Das zweite noch mehr als das erste! Ganz übel........

    Schade dass die Serie gerissen ist. Aber auch ganz gut so. Kam mir manchmal vor wie an einem Vorbereitungs-Spiel. Jetzt wissen die Herren (wieder!), dass es mit 90% halt nicht geht!


    Gratulation an Biel. Wie 007 anmerkt, haben die den Sieg sicher nicht gestohlen und haben äusserst engagiert gespielt.

  • Schwaches Game vom Z. "Gibt und hat Mühe" ..... dürfte es wohl gut umschreiben. Biel mit vielen Verletzen, im 4. Block wurden fast nur Junioren eingesetzt. Aber wir haben richtig "lahmarschig" gespielt. Und Waeber hält grossartig eine Penalty und auch sonst ziemlich solide, aber die beiden Tore gehen - für mich - klar auf seine Kappe. Das zweite noch mehr als das erste! Ganz übel........

    Schade dass die Serie gerissen ist. Aber auch ganz gut so. Kam mir manchmal vor wie an einem Vorbereitungs-Spiel. Jetzt wissen die Herren (wieder!), dass es mit 90% halt nicht geht!


    Gratulation an Biel. Wie 007 anmerkt, haben die den Sieg sicher nicht gestohlen und haben äusserst engagiert gespielt.

    Ohne Pius und Pettersson ist die Offensive so gut wie tot.

    Waeber mit einem grossen und kleinen Bock welche beide zu Toren führten. Aber das gehört einfach dazu bei einem jungen Goali und sei ihm verziehen. Ansonsten wirklich eine tolle Partie von ihm und den Penalty gegen Komarek hat er unglaublich gut gelesen und pariert! An ihm lag es nicht, es ist die Offensive welche gewaltig stottert.

    Es geht gleich weiter wie bevor Pius ins Lineup kam. Auch Roe ist ohne Pius nicht mehr der Selbe, sucht auch immer nur Andrighetto wie damals Suter, funzt aber nicht!


    Andrighetto bemüht quirlig aber vom Pech verfolgt, der will zu viel und das Pech klebt ihm am Stock. Extrem gereizt und leidet glaube ich unter riesigem Druck welchen er sich selber macht. Er sollte es etwas ruhiger angehen, seine Zeit kommt ja erst noch!!!


  • Rikard Grönborgs Kritik

    «Wir haben die Demut etwas verloren»

    Der ZSC-Trainer spricht nach dem letzten Spiel des Jahres über Konstanz, den Weckruf in Zug und Frustrationen im Covid-Jahr.

    Marco Keller (TA)


    Vor dem letzten Drittel führten die ZSC Lions gegen Biel 1:0, am Schluss stands 1:3. Was ist passiert?

    Wir haben in einem dummen Moment Strafen kassiert. Der Ausgleich fiel nach einer angezeigten Strafe und dann war das Momentum, das wir für den letzten Abschnitt kreieren wollten, weg, weil wir Strafen in der offensiven Zone nahmen, und das sollte natürlich nicht passieren. Biel hat das beste Powerplay der Liga, und ich bin wirklich überrascht, dass sie nicht besser klassiert sind, sie haben eine sehr gute Mannschaft. Ja, wir haben gegen ein sehr gutes Team verloren, wir sind ihnen aber auch ein wenig in die Falle gegangen.


    Es war aber auch die erste Niederlage nach über zwei Monaten. Eine lange Zeit trotz der vielen Unterbrüche und eine beeindruckende Serie.

    Das stimmt. Es ist aber blöd, dass sie ausgerechnet im letzten Spiel des Jahres zu Ende ging. Aber wir spielen in einer guten Liga und man kann nicht erwarten, dass man einfach durchläuft, erst recht nicht, wenn man solche Fehler macht, die wir eben angesprochen haben. Es kann aber auch eine heilsame Lektion für uns sein, sodass wir einsehen, dass wir nicht einfach rausgehen und spielen und immer drei Punkte holen können. Wir müssen auch die Arbeit machen und intelligenter spielen.


    Wie lange werden Sie sich mit dieser Niederlage beschäftigen?

    Für mich geht es um den Prozess. Ihr Journalisten schaut auf solche Serien, für mich ist aber der Prozess wichtiger. Wir haben elf Spiele in Serie gewonnen, drei im Cup, acht in der Meisterschaft, und dann waren da all diese Unterbrüche. Es ist schwierig, zu planen für einen Coach, aber das geht allen Teams so. Wir sind auf der Suche nach Konstanz, und für mich ist Konstanz der Effort und dass wir uns an unseren Gameplan halten.


    Blicken wir zwei Monate zurück. Was ist nach den zwei klaren Niederlagen gegen Zug und jener gegen Ambri passiert?

    Eine Saison verläuft ein wenig in Wellen, man muss einfach schauen, dass die Tiefen nicht zu lange andauern, dafür die Höhen länger. Wir hatten schon in der Vorbereitung neun Spiele gewonnen und gingen dann mit viel Selbstvertrauen zum Startspiel nach Lugano, wo wir dann verloren. Danach spielten wir ziemlich gut, haben dann aber etwas nachgelassen und speziell das eine Spiel in Zug war unser Tiefpunkt in diesem Jahr. Wenn man aber ein solches Spiel hat, muss man sich fragen: Was machen wir hier? Das ist eine Art Erinnerung, dass es eine gute Liga ist, mit anderen starken Teams und Spielern. Wir müssen demütig sein und zwar jedes Mal. Das ist uns oft sehr gut gelungen. Heute haben wir diese Demut ein wenig verloren.



    Die vielen langen Unterbrüche waren nervenzehrend. Was ist der Schlüssel, wieder bereit zu sein, wenn es endlich wieder einmal zählt?

    Ich weiss nicht, ob jemand den Schlüssel hat. Wir wollen einfach die Konstanz von unserer Seite her zeigen und den Fokus auf die Sachen lenken, die wir kontrollieren können, und nicht die ganze Zeit über Covid-19 reden. Wir schätzen uns glücklich, dass wir unseren Job immer noch ausüben können. Natürlich hätten wir sehr gerne unsere Fans hier im Hallenstadion, aber wir spielen auch für die Fans, die uns jetzt zu Hause zuschauen.


    Wie frustrierend war dieses Eishockeyjahr insgesamt?

    Wenn ich Frustration zulassen würde, wäre ich kein sehr guter Coach. Auch ich muss jeden Tag Konstanz zum Team bringen. Wir sind jeden Tag gerne miteinander zusammen, wir mögen das Umfeld, das wir schaffen. Wir verlangen viel von den Spielern, aber damit wir dies tun können, müssen auch wir vom Coachingstaff mit gutem Beispiel vorangehen. Bis jetzt ist uns dies ziemlich gut gelungen, aber wir klopfen uns jetzt nicht auf die Schulter. Im Moment werden keine Trophäen vergeben.


    Wo möchten Sie weitere Fortschritte sehen?

    Man kann sich immer überall verbessern. Wichtig ist aber, dass man, wenn man nicht gut spielt, dennoch die Grundlage aufrechterhält und sich daran anlehnen kann. Das war ein grosser Faktor bei unseren bisherigen Erfolgen, und das wollen wir jedes Mal erreichen.


    Wenn alles optimal läuft, stehen bis zum Ende der Qualifikation in 80 Tagen 33 Spiele an. Sind die ZSC Lions bereit dafür?

    Ich denke, ja. So bereit, wie man sein kann. Lassen Sie mich Holz anfassen, wir brauchen natürlich auch etwas Glück mit Verletzungen und Erkrankungen. Aber auch das können wir nicht kontrollieren. Die Konstanz wird wieder entscheidend. Und wenn Sie mich oder die Spieler fragen: Wir spielen lieber, als dass wir trainieren.


    Was wünschen Sie sich für 2021?

    Für alle Leute auf diesem Planeten wünsche ich mir viel Widerstandsfähigkeit und die Rückkehr zur Normalität – oder zur neuen Normalität, wie diese auch immer aussieht.

  • Schwer gehabt wieder in Tritt zu kommen. Ich wundere mich sowieso, wie man mit den immer wieder auftretenden Spielverschiebungen, die Vorrunde über die Bühne kriegen will. Ich hoffe ihr seid alle gut in das neue Jahre gekommen. Viel Gesundheit wünschend.


    ZSC/DEGShanahan

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