• Das ganze Land fiebert mit, und die armen Lehrlinge stecken mitten im Prüfungsstress.. Viele von ihnen sind angespannt, sollten eigentlich weiterlernen und können das Spiel gar nicht richtig geniessen, wenn sie überhaupt Zeit haben, es zu schauen..

    Naja, wenn man am Vorabend zwischen 20-22 Uhr vor einer wichtigen Prüfung nur noch lernen muss, dann hat man ja einiges falsch gemacht…

    Es gibt auch tausende andere Leute, die das Spiel definitiv nicht schauen können, weil sie wie Krankenpfleger, Lokführer, etc. arbeiten müssen.

    • Offizieller Beitrag

    Das ganze Land fiebert mit, und die armen Lehrlinge stecken mitten im Prüfungsstress.. Viele von ihnen sind angespannt, sollten eigentlich weiterlernen und können das Spiel gar nicht richtig geniessen, wenn sie überhaupt Zeit haben, es zu schauen..

    arbeit wird grundsätzlich massiv überbewertet! und eine lap kannst du pausenlos wiederholen. :mrgreen:

    die chance auf wm gold hingegen, wird für eine schweizer eishockeynati nicht grösser die nächsten jahre. ich sehe jedenfalls nicht viele junge nachfolger, welche die qualität der aktuellen leistungsträger hat! und die meisten dieser sind doch schon in fortgeschrittenem alter. dürfte daher für längere zeit sogar die letzte chance auf wm gold sein!

    also stifte, ihr wisst nun, wie ihr eure prioritäten zu setzen habt! :wink:

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    Eine LAP ist jetzt nicht etwas, das man wegen einer Party am Vorabend nicht besteht.

    ganz im gegenteil! habe die erfahrung gemacht, dass man übernächtigt und mit immer noch leicht einem sitzen viel relaxter an die sache geht! geht aber natürlich nur, wenn man so viel vom stoff beherrscht, dass es mind. zum bestehen der prüfung reicht.

    beherrscht man soviel am vorabend (noch) nicht, geht man sowieso besser und gibt sich die kante! :suff:

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    Das schon nicht, das Fenster bleibt noch eine Zeit offen, aber die läuft ab, das ist klar.

    aber nur noch eine kurze zeit.

    ähnlich grosse/kleine länder wie die schweiz, scheinen ein unerschöpfliches reservoir zu haben. oder machen bei den jungen ganz vieles besser als wir…:nixwiss:

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    aber nur noch eine kurze zeit.

    ähnlich grosse/kleine länder wie die schweiz, scheinen ein unerschöpfliches reservoir zu haben. oder machen bei den jungen ganz vieles besser als wir…:nixwiss:

    Was falsch läuft kann ich nicht sagen, bin schon zu lange weg vom Nachwuchsbereich.

    Es kommt im Moment nicht viel Gutes nach, das sieht auch einer wie Segi so:

    "Nicht selbstverständlich, welche goldene Generation gerade am Werk ist. Die Zukunft sieht Seger nicht ganz so rosig." (NZZ)

  • Was falsch läuft kann ich nicht sagen, bin schon zu lange weg vom Nachwuchsbereich.

    Es kommt im Moment nicht viel Gutes nach, das sieht auch einer wie Segi so:

    "Nicht selbstverständlich, welche goldene Generation gerade am Werk ist. Die Zukunft sieht Seger nicht ganz so rosig." (NZZ)

    Sagt Thomas Roost zu Recht auch schon länger.

  • Naja, wenn man am Vorabend zwischen 20-22 Uhr vor einer wichtigen Prüfung nur noch lernen muss, dann hat man ja einiges falsch gemacht…

    Es gibt auch tausende andere Leute, die das Spiel definitiv nicht schauen können, weil sie wie Krankenpfleger, Lokführer, etc. arbeiten müssen.

    Haha, ja, in der Theorie hast du natürlich recht. In der Praxis ist es aber so, dass ein Teil der Lernenden prokrastiniert, während ein anderer Teil eigentlich genug gelernt hätte, vor den grossen Prüfungen aber so nervös ist, dass trotzdem am Vorabend noch einmal alles durchgegangen wird. Der Anteil derjenigen, die das Spiel völlig unbeschwert und sorgenfrei schauen können, dürfte daher eher klein sein.

    Und klar: Es gibt auch viele Menschen, die das Spiel aus beruflichen Gründen nicht verfolgen können. Allerdings lassen sich Arbeitsschichten in den meisten Berufen bis zu einem gewissen Grad planen oder tauschen, sodass man während des Spiels frei hat. Eine LAP hingegen lässt sich nicht einfach verschieben..

    Einmal editiert, zuletzt von Lions (31. Mai 2026 um 14:27)

  • Was falsch läuft kann ich nicht sagen, bin schon zu lange weg vom Nachwuchsbereich.

    Es kommt im Moment nicht viel Gutes nach, das sieht auch einer wie Segi so:

    "Nicht selbstverständlich, welche goldene Generation gerade am Werk ist. Die Zukunft sieht Seger nicht ganz so rosig." (NZZ)

    Gemäss Helfenstein liegt ein zentrales Problem des Schweizer Eishockeys darin, dass im Gegensatz zu führenden Nationen nicht auf allen Nachwuchsstufen professionelle Trainer eingesetzt werden.. Teilweise übernehmen noch immer Eltern Traineraufgaben, weil es an Ressourcen fehlt. Dadurch werden junge Talente nicht von Beginn an optimal gefördert.

    Ein weiterer wichtiger Faktor ist der Mangel an Eisflächen. Gleichzeitig wird die vorhandene Eiszeit oft nicht optimal genutzt. Gehe darauf gleich noch ein..

    Der wohl grösste Unterschied liegt jedoch in der Mentalität gegenüber dem Leistungssport. In Ländern wie Schweden hat Eishockey bei Top-Talenten Vorrang vor der Schule. Das Schulsystem wird an die sportlichen Bedürfnisse angepasst, sodass Trainings am Morgen, Mittag oder Abend möglich sind. Dadurch kann die vorhandene Infrastruktur deutlich besser ausgelastet werden.

    In der Schweiz ist die Priorität meist umgekehrt: Schulabschluss und berufliche Absicherung stehen im Vordergrund, falls der Weg zum Profi nicht gelingt. Selbst an Sportschulen finden die meisten Trainings erst am späten Nachmittag oder Abend statt, allenfalls ergänzt durch Einheiten am frühen Morgen. Das gesamte System ist darauf ausgelegt, dass Jugendliche vor allem abends trainieren.

    Genau daraus ergibt sich das eingangs erwähnte Problem: Die Eisflächen sind zu Spitzenzeiten überlastet, während sie tagsüber oft nicht vollständig genutzt werden. Weil am Abend zu wenig Eiszeit zur Verfügung steht, müssen Trainings gekürzt oder reduziert werden. Statt 5-7 Trainingseinheiten pro Woche, wie bei Topnationen, sind häufig nur 3-5 möglich. Über Jahre hinweg macht dies einen gewaltigen Unterschied in der Entwicklung von Nachwuchsspielern aus..

  • Eine LAP ist jetzt nicht etwas, das man wegen einer Party am Vorabend nicht besteht.

    Sehe ich auch so. Und egal ob LAP oder nicht, es ist auch nicht nötig sich bei einem Erfolg sinnlos zu betrinken. Aber das sieht ja gerade auch die jüngere Generation mittlerweile so. Und wer heute prahlt wie viel er am Vorabend gesoffen hat, erntet heute von den Jungen eher ein Kopfschütteln oder Fremdschäm-Moment.

    Einmal editiert, zuletzt von Mirko (31. Mai 2026 um 14:27)

  • Ich möchte von meiner Seite noch Erfahrungen einbringen, die mich immer wieder „mögen“

    Wenn bei uns Eishallen gebaut oder saniert werden, dann meist nur noch mit grossen Kompromissen.
    Siehe z.B. Kloten Trainingshalle, die im Sommer nicht verwendet werden darf. Stattdessen karren die Eltern ihre Kinder teilweise bis zum Bodensee für Eistraining.
    Wallisellen entschliess sich für eine offene Halle und die Planer haben ernsthaft kommuniziert, dass dies ökologischer ist als eine geschlossene Halle. Nun hast du jeweils Wasser, Blätter oder einfach die Sonne auf dem Eis.
    Ein weiterer Fall, Effretikon, wo die Gemeinde die Eisfläche nur für ein paar Monate im Jahr offen lässt. Ja sie schliessen sie sogar, wenn die erste Mannschaft eigentlich noch in den Playoffs ist!!!
    So haben die Jungs nur ca. Oktober bis März Eis.
    So kannste auch nicht trainieren und besser als Swe, Fin oder Can werden.

    • Offizieller Beitrag

    Vielleicht eine Laienfrage, aber was „verdient“ der ZSC direkt / indirekt an dieser WM? Rein einfach Miete für‘s Stadion oder auch Catering, etc.?

    siehe seite 20 in diesem fred…oder hier die kopie:

    das meint KI:

    Es liegen keine öffentlich zugänglichen oder bezifferten Zahlen darüber vor, wie viel der Internationale Eishockeyverband (IIHF) oder das Organisationskomitee exakt für die Nutzung der Swiss Life Arena bezahlen.

    Stadt Zürich +1

    Die wichtigsten bekannten finanziellen und infrastrukturellen Details zur Arena-Nutzung während der Weltmeisterschaft 2026:

    • Finanzierung der Massnahmen: Die Gesamtkosten der Eishockey-WM 2026 belaufen sich auf mindestens CHF 50 Millionen. Die Stadt Zürich unterstützt den Grossanlass mit CHF 1,9 Millionen. Der IIHF und die Veranstalter tragen die Kosten für umfangreiche Infrastruktur- und Umbauarbeiten an den Stadien, um diese für internationale Turniere anzupassen.
    • Infrastruktur-Anpassungen: Um den IIHF-Standards gerecht zu werden, wurden in der Swiss Life Arena Sitzplatzkapazitäten von 12.000 auf 10.000 reduziert, Garderoben umgestaltet sowie dedizierte Räume für TV-Studios und Kommentatoren geschaffen.
    • Einnahmen & Ticketvermarktung: Die Refinanzierung der Mietkosten und der Infrastruktur erfolgt primär über den offiziellen Ticketverkauf und Hospitality-Pakete, an welchen der IIHF und das lokale Organisationskomitee massgeblich beteiligt sind.

      Sport.ch +3

    Über direkte vertragliche Mietzahlungen an den Betreiber (ZSC Lions) oder die Swiss Life wurde von offizieller Seite keine Auskunft erteilt. Genaue Summen werden hierzu üblicherweise nicht kommuniziert.

  • Also ja!

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