Der NHL-Fred


  • Siegenthaler weitere zwei Jahre in New Jersey

    Die New Jersey Devils planen auch in den nächsten zwei NHL-Saisons mit Jonas Siegenthaler. Der 24-jährige Zürcher Verteidiger bekommt einen entsprechenden Vertrag, der ihm ein Salär von 2,25 Millionen Dollar einbringt.

    Dies teilen die Devils mit, die den Schweizer Internationalen Mitte April dieses Jahres von den Washington Capitals übernahmen. Seither überzeugte Siegenthaler den Generalmanager Tom Fitzgerald mit konstant guten Leistungen. Der lukrative Vertrag ist der Lohn dafür. (zap/sda)

  • Dean Kukan könnte beim Expansion Draft ausgewählt werden

    Hockey-Plattform prognostiziert einen Schweizer Pick der Seattle Kraken


    Am 22. Juli um zwei Uhr Schweizer Zeit findet der Expansion Draft statt, an welchem die Seattle Kraken von jedem NHL-Team (ausser den Vegas Golden Knights) einen Spieler aussuchen dürfen, um ihr Team bilden zu können. Natürlich können sie dann nur solche Spieler aussuchen, welche von ihrem jeweiligen Team nicht geschützt worden sind.


    Die Hockey-Plattform The Athletic hat diesen Expansion Draft einmal simuliert und gemäss ihnen wird auch ein Schweizer ab der neuen Saison dem 32. NHL-Team angehören. Sie haben von den Columbus Blue Jackets nämlich Dean Kukan ausgesucht. Wer es gemäss ihnen sonst noch ins Team der Seattle Kraken geschafft hat, könnt ihr unter diesem Link anschauen (AboPlus-Schranke). Man darf gespannt sein, wie gut ihre Vorhersagen auch eintreffen werden...

  • Quelle: NZZ

    650 Millionen Dollar und Hollywood-Flair: Die Seattle Kraken erobern die NHL

    Nach 97 Jahren Abstinenz kehrt die Musikhochburg Seattle als 32. Team in die NHL zurück. Das Comeback kostet viel Geld – es wird unter anderem vom legendären Filmproduzenten Jerry Bruckheimer bereitgestellt. Zum ersten Kader könnten ab Mittwoch auch Schweizer Profis gehören.

    Nicola Berger16.07.2021, 12.47 Uhr

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    Teilen Spielt der Schweizer Dean Kukan (links) künftig in Seattle?

    Spielt der Schweizer Dean Kukan (links) künftig in Seattle?

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    Seattle hat der Welt vieles gegeben, Musik vor allem: Jimi Hendrix, Nirvana, Pearl Jam, die Riot-Grrl-Bands der 1990er, The Briefs. Aber was den Profisport angeht, fristet die progressive Westküstenmetropole bis anhin ein eher unscheinbares Dasein. Gewiss, die Seahawks gehören im American Football seit Jahren zur Elite und gewannen 2013 den Super Bowl. Aber sonst?

    Die Basketballer der SuperSonics verliessen die Stadt nach einem Disput ums Stadion vor 13 Jahren in Richtung Oklahoma City. Die lange vom Technologiekonzern Nintendo kontrollierten Baseballer der Mariners haben in 44 Jahren null Titel gewonnen. Und in der NHL war Seattle seit 1924 überhaupt nicht mehr vertreten. Das ändert sich nun: 650 Millionen Dollar Lizenzgebühr hat eine Investorengruppe um den Filmproduzenten Jerry Bruckheimer («Con Air», «Armageddon», «Pearl Harbor») bezahlt, damit Seattle ab dem Herbst als 32. Team zur besten Eishockey-Liga der Welt gehört.

    Die Kosten für den Zutritt zur boomenden Liga sind in den letzten Jahren explodiert: Die Philadelphia Flyers hatten 1967 noch 2 Millionen Dollar zu entrichten, bei den Minnesota Wild waren es zur Jahrtausendwende 80 Millionen und beim Liga-Eintritt der Vegas Golden Knights 2017 bereits 500 Millionen. Für die milliardenschweren Besitzer ist es trotzdem ein lohnendes Geschäft; Teams in den grossen vier Profisport-Ligen Nordamerikas sind trotz der Pandemie dank exorbitanten Medienrechts-Verträgen vor allem eines: Gelddruckmaschinen.

    Nirvana-Platten in der Zeitkapsel

    Die Seattle Kraken haben in den letzten Monaten einige Merchandise-Rekorde gebrochen. Bei der Namensfindung trafen die Macher einen Nerv, Bruckheimer und Co. hatten sich mit fünf Möglichkeiten befasst. 2020 steckten sie in einer PR-Aktion einen versiegelten Umschlag mit den fünf Namen in eine Zeitkapsel in Seattles Wahrzeichen, den Space Needle, dazu: eine Aktie des Inhabers der Namensrechte für das Stadion und Nirvana-Platten. 2062 soll das Geheimnis gelüftet werden, dann soll sich in der Retrospektive zeigen, ob Kraken die richtige Wahl war.

    Im Kampf um Aufmerksamkeit und Relevanz ist jedes Mittel recht, es dürfen gerne auch sinnfreie Sätze sein. Ron Francis, der General Manager Seattles, sagte etwa, es sei existenziell wichtig, dass der Name und das Logo etwas auslösten, wenn man sich das Trikot überstreife: Stolz nämlich. Und es soll sich bitte schön auch nobel anfühlen. Nun ist ungeklärt, wo genau die Noblesse eines blindwütig tötenden, aus nordischen Sagen bekannten, fiktiven Monsters mit einer endlosen Anzahl Tentakel zu finden ist. Aber die Wahl fiel trotzdem auf Kraken – was gut zum Investor Bruckheimer passt. Seine «Fluch der Karibik»-Reihe mit Johnny Depp hat das Ungeheuer auch in Hollywood zum popkulturellen Phänomen gemacht.

    Ehe die Kraken am 12. Oktober mit dem Rest der Liga in die Saison 2021/22 starten, brauchen sie ein Team. Bis dato steht mit dem kanadischen Stürmer Luke Henman ein einziger Spieler unter Vertrag. Das wird sich am Mittwoch ändern, im Expansion-Draft; Seattle darf sich dann von allen 31 Teams einen Spieler aussuchen – die Konkurrenz darf jeweils 10 Spieler benennen, die nicht selektioniert werden können. Das Prozedere bietet fast endlose Möglichkeiten, die Szenarien halten die Liga seit Monaten auf Trab.

    Es dürfte für Seattle eine Herausforderung werden, den Draft ähnlich erfolgreich zu gestalten, wie dies vor vier Jahren die Golden Knights taten. Vegas liess sich von manchen Teams üppig dafür kompensieren, dass es von gewissen Spielern abliess. Und erreichte gleich in der ersten Saison des Bestehens sensationell den Stanley-Cup-Final. Dave Hakstol wird Headcoach der neuen Franchise.

    Dave Hakstol wird Headcoach der neuen Franchise.

    Matt Rourke / AP

    Kukan als möglicher Zuzug

    Zum Spielerpool, aus dem sich der Sportchef Francis bedienen darf, könnten auch Schweizer gehören. Doch die grossen Namen – Roman Josi, Nino Niederreiter, Kevin Fiala, Timo Meier und Nico Hischier – werden von ihren Arbeitgebern keine Freigabe erhalten. Am realistischsten scheint aus heutiger Warte, dass der 28-jährige Verteidiger Dean Kukan von den Columbus Blue Jackets den Weg nach Seattle findet.

    Der Expansion-Draft in der Nacht auf Donnerstag dürfte exzellente Unterhaltung bieten; anzunehmen ist, dass prominente Söhne und Töchter Seattles die Selektionen ankündigen. Mit öffentlichkeitswirksamen Inszenierungen kennen sich Bruckheimer und Co. aus. Der Expansion-Draft wird in Nordamerika live übertragen, wer einen Stream findet, kann auf ESPN 2 den Einschätzungen des früheren ZSC-Centers Dominic Moore lauschen.

  • https://www.watson.ch/sport/le…chwul-eine-buerde-ist-weg

    jemand musste mal einen Anfang machen.

    Und hoffentlich sind solche "News" einmal so interessant, wie wenn in China ein Reissack umfällt. Aber ja, war fällig. Der Support wird riesig sein. Aber

    nicht vergessen, leider Gottes die Verachtung auch. Mir haben einmal drei (!!) US Amerikaner - gebildete Leute - gesagt, dass die USA insgesamt weniger

    mit Schwarzen ein Problem haben, sondern mit der Gleichberechtigung der Frauen und vor allem Schwulen und Lesben. Konnte das fast nicht glauben.

    Bis sie Barack Obama als Präsidenten gewählt haben und Hilary Clinton nicht.


    Ob das nun alles stimmt oder nicht kann ich zu wenig beurteilen, das masse ich mir nicht an. Aber hoffentlich geht's gut aus für den Jungen. Und alle Sportler

    welche seinem Beispiel folgen werden. Denn let's face it, welche sexuelle Orientierung du hast ist doch nun wirklich scheissegal. Wir hatten einen schwulen

    Kicker bei uns, so what? Ok, den einen oder anderen Spruch musste er manchmal unter der Dusche hören (waren noch andere Zeiten), aber dass musste auch

    der Dicke, der Schlechte, der Z-Fan, der Tätowierte, der Goali, der Geschiedene, der Single, der Verheiratete, usw. usw. Und wer austeilte, der musste auch

    einstecken können! Für uns war das alles ganz normal.........

  • Mit einem coming-out als Homosexuelle(r) ist man heute wohl schon fast altmodisch - en vogue sind viel mehr "fluid-sexuell" und "pan-sexuell". Oder mit anderen Worten: Statt - wie es ZSColin erwähnt - solche Dinge in einen Status abgleiten zu lassen, wo sie nicht mehr aufsehenerregend sind, werden immer neue Abgrenzungs- und Opferrituale ersonnen, um damit etwas auf dem Zeitgeist zu surfen und - gerade für die Pseudoprominenz wichtig - sich in Erinnerung zu rufen. Andererseits ist es schon klar, dass es für Leute, die in der Öffentlichkeit stehen, besonders belastend ist, wenn sie sich permanent verstellen und etwas vorgaukeln müssen.

  • Doch ziemlich erstaunlich. Aber habe das Gefühl, dass sie effektiv nicht nach Namen sondern nach dem Leistungsprinzip entschieden haben. Ob's so einschlägt

    wie in Vegas bezweifle ich. Aber für mich kann dieses Team sich sehen lassen. PLUS hat es Perspektiven! Ist ja nicht so, dass die Superstars der Liga für ihre Teams

    im letzten Jahr die Playoffs gewonnen haben.........

  • Ob's so einschlägt wie in Vegas bezweifle ich.

    Ich auch. Halte nicht viel vom Management/Staff von Seattle. Vegas holte damals Fleury als Keeper und ist damit sehr gut gefahren. Seattle hätte Price holen können der Montreal in den Final gehext hatte, und sie hätten einen Star im Team gehabt. Aber he, was weiss ich schon.....

  • Ich sehe das auch wie Colin, so einschlagen wie Vegas werden die Kraken sicher nicht. Das hat natuerlich auch damit zu tun dass alle GM's nun Erfahrung haben und gewisse Fehler oder Unterlassungen nicht mehr machten und besser auf die Expansion Draft vorbereitet waren.


    Die Kraken wollten offensichtlich keine "schlechten" Vertraege uebernehmen, nicht zu nahe an den Cap gehen um noch Munition fuer Trades und Free Agents zu haben.

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