Beiträge von BMW

    Ich denke, der ZSC hat in den letzten 20 Jahren viele Highlights im CH-Hockey gesetzt.
    Leider aber auch keine Konstanz auf Klubebene hingebracht hat, trotz der meiner Meinung nach insgesamt besten Struktur (Organisation, Prozesse, Personal und Finanzen!), aller CH-Klubs. Ein Schwachpunkt war kein eigenes Stadion, aber das korrigiert sich ja. Und die eine oder andere Personalie...aber das gibt es überall.

    Nun sind wir wieder einmal in einer schwierigen, klar selbstverschuldeten Phase. Problematisch scheinen mir die Zunahme dieser problematischen Phasen seit dem Abgang von Crawford. Trainer kommen und gehen, obwohl die Qualität des Kaders in den letzten Jahren immer besser wurde, allerdings fast ausschliesslich durch Zukäufe. Viel Geld wurde ausgegeben, da steigen zwangsläufig und zurecht die Ansprüche aller Beteiligten. Es gibt kein teureres Kader als das Unsere.
    Wir befinden uns nicht erst seit den letzten 3 Spielen im freien Fall, die Tendenz nach unten ins Mittelfeld zeichnet sich schon länger ab.

    Was ist zu tun?
    "Wenn ein Schiff infolge Fehlmanöver in den Sturm gerät sollte man vorerst jeden Matrosen, der ein Seil halten kann an Board behalten". Dies mal als ein Grundsatz des Krisenmanagements. Neue Matrosen (Ausländer) zu holen betrachte ich als nicht zielführend, die Qualität der vorhandenen Spieler müsste locker reichen.
    Es bleiben daher nur die Möglichkeiten, im Sturm in gleicher Zusammensetzung weiter zu segeln oder den Kapitän abzulösen und neue Impulse/Kommando zu setzen. Dieser Richtungsentscheid muss jetzt von PZ und SL gefällt und durchgezogen werden, ein weiteres zögern oder aussitzen ist ein Spiel mit dem Feuer.
    Ein Tabularasa zu diesem Zeitpunkt ist für mich ausgeschlossen, obwohl es in einer Krise immer mehrere Beteiligte gibt. Kann man später machen.

    Von aussen kann man die aktuelle Situation nicht schlüssig beurteilen, habe aber auf Grund der Körpersprachen den Eindruck, dass Grönborg das Team nicht mehr erreicht resp. die Spieler nicht mehr an seine Philosophie glauben. Auch habe ich nicht den Eindruck, dass die Spieler nicht fit sind oder nicht wollen. Eine Klärung der Situation innerhalb der Organisation ist unvermeidbar. Wir sollten einfach mal abwarten was passiert und uns bis dahin einen oder zwei genehmigen.

    Ähm, bin zwar selber 2G und daher kann mir dies eigentlich egal sein, aber trotzdem stellen sich mir ein paar Fragen.

    Das 3.G sind ja die Getesteten, also jene Gruppe die mit grösster Wahrscheinlichkeit keine Virusträger sind.
    Dürfen diese jetzt nicht mehr rein, weil sie von den 2G-lern angesteckt werden könnten und dann im schlimmsten Fall auf der IPS landen könnten?
    Sehe ich das richtig oder was ist genau die Überlegung?

    Und wie ist dies dann bei den Spielern und beim Staff: darf dann Chris B. als 3G-ler überhaupt noch spielen oder wird er gesperrt?

    Zu denken geben muss doch, dass wir (seit Crawford) schon wieder zum x-ten male die Trainerfrage diskutieren.
    Wallson, Aubin, nun Grönborg: alles hochangesehene und andernorts erfolgreiche Trainer.
    Alle sind sie daran gescheitert, in Zürich eine Leistungskultur einzuführen. Am Spielermaterial hat es nie gelegen, denn jene die bei uns nicht reüssierten sind/waren andernorts top.

    Man kommt unweigerlich zum Schluss, dass der jahrelange Versuch der Etablierung einer Leistungskultur beim ZSC in etwa gleich erfolgreich ist wie in der Wüste Sahara einen Schneemann zu bauen. Wird wohl nie klappen und so bleibt nur die Hoffnung auf einen Lucky Punch wie 2018.
    Aber kann es das sein für einen Klub mit so hochtrabenden Ambitionen?

    Ich denke nicht, dass es am Trainer liegt, auch nicht an der sportlichen Qualität des Kaders.
    Vermutlich liegt es an der Chemie des Teams, das passt zwischenmenschlich womöglich nicht zusammen. Für eine genaue Beurteilung ist man als Fan aber zu weit weg, dies muss SL erledigen.
    Die viel gepriesene Solidarität besteht lediglich aus Chris B., mehr sehe ich da leider nicht. Aber für ein solches State bin ich hier ja schon mal an die Wand geschrieben worden.
    Solidarität bedeutet für mich übrigens nicht nur Rache ausüben, sondern sich in den Schuss legen, sich vor dem gegnerischen Tor platzieren und blaue Flecken einfangen, das Körperspiel forcieren, etc. Eigenschaften, die ich leider nicht mehr sehe.

    Dein ewiger und nie abreissenden Optimismus und Goodwill versetzt mich immer wieder in Erstaunen.
    Was für kleine Schritte hast du eigentlich gesehen? Ein Shutout, ok. War aber auch nicht so schwierig... Was noch?
    Jedenfalls scheint das Wort Solidarität in diesem Team nicht zu existieren, das war dann wohl für jeden augenfällig. Nur schon dies ins Positive zu kehren wäre ein grosser Schritt Richtung Erfolg.

    Die negative Spirale dürfte nicht mehr zu stoppen sein, das Ganze nimmt leider (schon wieder) seinen Lauf.
    Zum X-ten mal ist der Begriff "Leistungskultur" in Zürich gescheitert. Trotz hochkarätigen Kadern und reihenweise Königstransfers: 1 mikriger Titel in 7 Jahren.
    Natürlich gibt es viele Gründe aus der "gspürsch mi fühlsch mi Ecke", die versuchen, die Misere auf der psychologischen Ebene aufzuarbeiten, Aber das ist alles Quatsch !!! Kein Unternehmen kann in 7 Jahren nur einmal ein positives Ergebnis abliefern, ohne dass daraus Konsequenzen entstehen. Ausser beim ZSC, da stinkt der Fisch am Kopf munter weiter.

    Wer möchte noch bis Weihnachten warten?

    Die Zeit von Grönborg ist abgelaufen.
    Er ist nun die dritte Saison in Zürich und konnte bis dato der Mannschaft keine Struktur, kein Profil geben. Graf hat es perfekt beschrieben, das passt ganz einfach nicht.

    Nun, eigentlich gleichen die Kommentare hier jenen der letzten Jahre. Es tönt um diese Jahreszeit immer etwa gleich.

    Aber wir müssen doch festhalten, dass wir trotz hochkarätigem Kader, viel Talent und einem ausgewiesenen Staff eigentlich nichts zu bieten haben.
    Dabei ist es so einfach: Der ZSC hat keine Leistungskultur, und dies seit Jahren. Es fehlt der Mannschaft an Bereitschaft und Wille, in jedem Spiel etwas besser zu werden und so bestmöglichst vorbereitet zu sein für die Playoffs. Viel mehr vertraut die Mannschaft und ihr Umfeld auf die individuelle Klasse des Teams, die ja auch absolut vorhanden ist. Seit Jahren übrigens.... Nur reicht dies wie bereits mehrmals gesehen auch gegen vermeintlich schwächere Teams nicht mehr.
    Die Optimisten hier werden sagen, wir haben in den letzten 10 Jahren 3 Meistertitel geholt.
    Die Pessimisten werden sagen, wir haben in den letzten 7 Jahren nur 1 Meistertitel geholt. Und dieser war auch eher noch eine glückliche Fügung.

    Wir werden sehen, wie sich nun das Ganze entwickelt, das Team sowie der Staff sind gefordert. Ohne ehrliche und harte Arbeit in jedem Quali-Spiel und zwar von allen werden die PO's im Frühjahr in einem vermutlich heroischen Abnützungskampf relativ schnell beendet sein.

    Langnau hat ihren Mitteln entsprechend gespielt und das hat gegen uns gereicht. Eigentlich bedenklich, wenn man unsere Startruppe betrachtet.
    Woran liegt es? Schwierig zu sagen, denn das Engagement der Spieler war eigentlich da.

    Daher werfe ich mal eine Hypothese rein: zu viel schwedisch, zu wenig kanadisch.
    Grönberg betont ja in den Interviews stets, dass wir ein technisches und läuferisches Hockey spielen. So weit noch ok.
    Gestern war aber nicht zum erstenmal zu sehen, dass es ohne Körperspiel nicht geht, selbst gegen die schlechtesten Teams der Liga nicht. Und in den PO's schon gar nicht. Zwei Beispiele: Quenneville und Azevedo. In den ersten Spielen der Saison zwei echte Kampfhunde, mittlerweile bestens ins Team der mitfahrenden und puckschiebenden Fraktion integriert. Zudem Spieler wie C.Balti noch nicht auf dem Level, um diese Lücke auszustopfen.
    Da muss mehr kommen, mit Talent alleine gewinnt man keine Meisterschaften.

    In Bezug auf die Torhüterposition hat Flüeler massiv aufgeholt und das ist gut so.

    Ja, und meine Enkelkinder, die zum Teil erstmals an einem Spiel waren, fanden vor allem die Pommes toll und das ist auch gut so :).

    Geimpfte sind Teil einer Lösung;
    Ungeimpfte Teil des Problems ...

    Mushu
    Ich denke, dass solche Beiträge ein grosser Teil des Problems sind.
    Du bestätigst eigentlich nur, dass du höchstens bis zur Nasenspitze siehst und nicht weiter. Und vor allem dich auf SRF und Blick informierst.
    Hetzen, hetzen und nochmals hetzen. Aber dies gibt es ja bekanntlich immer wieder in der Geschichte.

    Es dürfte wohl noch besser kommen.
    Heute habe ich auf 20 min gelesen, dass ein Experte der Meinung ist, dass die momentan doch eher tiefen Fallzahlen möglicherweise auf das Covid-Zertifikat zurückzuführen sind. Na da bin ich mal beruhigt, es wirkt also schon nach <10 Tagen.

    Ende November stimmen wir über das Covid-Zertifikat ab. Keine Sorge, bis dahin wird nichts mehr passieren. Berset hat jetzt andere Probleme und der Ueli muss zwingend mal seinen Kleiderschrank sortieren.
    Nachher dürfte dann der Spass bald einmal vorbei sein und es ist im Vergleich mit anderen Ländern denkbar, dass zuerst die Geimpften und später auch noch die Genesenen ihren "G-Status" verlieren werden. D.h. Booster-Variante reinhauen, wenn du frei sein willst. Hierzu verweise ich auch gerne auf das Interview mit dem Moderna CEO in der heutigen Tagespresse.

    Ja, es kommen spannende Zeiten auf uns zu. Aber immer schön locker bleiben und das Beste daraus machen. Euch allen viel Glück und gute Gesundheit.