Hockey allgemein

  • [quote='Mirko','https://forum.zscfans.ch/thread/1534-hockey-allgemein/?postID=139002#post139002']

    Das ist halt auch ein bisschen eine Frage des Zeitgeistes. Heutzutage sollen ja die Kinder schon fast an der Türe des Jugendpsychologen klingeln oder traumatisiert sein, wenn sie einmal ein Schimpfwort oder eine sexistische Äusserung hören... In anderen Ländern wird dafür ja sogar das Live-Bild etwas verzögert gesendet, damit man solche "Ausbrüche" übertönen kann.

    [/quote]

    deshalb nehme ich meine Kinder mit an die Spiele, das ersetzt den Besuch beim Psychologen :)

  • Sie macht den Jungs Beine

    Ursina Wieser ist Eislauflehrerin. Wo ihr selbst Eishockeyprofis wie ihr Ehemann Marc Wieser und ihr Bruder Reto Schäppi nichts vormachen können.

    Kristian Kapp
    Kristian Kapp
    Publiziert heute um 05:52 Uhr

    Für einmal im Mittelpunkt: Ursina Wieser, flankiert von Ehemann Marc Wieser (links), dem Stürmer des HC Davos, und Bruder Reto Schäppi, dem Stürmer der ZSC Lions. Für einmal im Mittelpunkt: Ursina Wieser, flankiert von Ehemann Marc Wieser (links), dem Stürmer des HC Davos, und Bruder Reto Schäppi, dem Stürmer der ZSC Lions. Foto: Urs Jaudas

    Es kommt vor, dass Ursina Wieser die kleinen Mädchen zum Strahlen bringt. Sie sind ja in der klaren Minderzahl unter den Knirpsen, die das Eishockeyspiel lernen wollen – vielleicht ein Zehntel. Und wenn sie sehen, dass da eine Lehrerin und kein Lehrer ist, dann freut das die Mädchen, sie beginnen dann von sich zu erzählen. Und es kommt vor, dass die Mädchen auch zu Ursina Wieser kommen, um den Tränen freien Lauf zu lassen und Trost zu suchen, wenn etwas nicht klappt. «Bei den Männern trauen sie sich weniger zu weinen, das ist auch herzig», erzählt sie.

    Wieser lebt und arbeitet in Davos, sie ist Schlittschuhlehrerin für angehende Eiskunstläuferinnen, aber auch Skating Coach für die allerjüngsten Eishockeyanerinnen und Eishockeyaner beim HCD, die schon mit 3 oder 4 zu ihr kommen. Beiden bringt sie zunächst dieselben Basics bei: geradeaus- und rückwärtsfahren, Kantenlaufen. Der einzige Unterschied, erzählt sie, sei ganz am Anfang dies: «Die einen kommen in der Hockeyausrüstung, die anderen im Röckchen und mit den Zackenschlittschuhen.»

    Welch spezielle Konstellation

    Wieser selbst hätte auch ein Eishockey spielendes Mädchen sein können, ja sie wollte es zunächst auch werden. Aufgewachsen in Wallisellen, ging sie mit ihrem jüngeren Bruder Reto im Sommer mit den Rollerblades mit ins Training. Doch dann sah sie, dass da nur Buben waren und fuhr wieder nach Hause. Sie weiss darum heute, wie das für ihre jungen Schülerinnen ist, wenn sie inmitten von Knaben die ersten Schritte zu machen versuchen. Im Eiskunstlauf ist das Verhältnis umgekehrt, es kommt vor, dass kein einziger Bube dabei ist. Dieser Artikel entstand im Rahmen des «Eisbrecher»-Podcasts. Das Gespräch mit Ursina Wieser kann hier in voller Länge gehört werden.

    Reto übrigens kehrte damals nicht um, er blieb. Reto ist Reto Schäppi, Stürmer bei den ZSC Lions und früherer Schweizer Nationalspieler. Und Ursina Schäppi heisst mit Nachnamen Wieser, seit sie verheiratet ist mit Marc Wieser, dem Stürmer des HC Davos. Welch spezielle Konstellation.

    Mittlerweile hat sich Ursina Wieser daran gewöhnt, häufig als «Schwester von» oder «Ehefrau von» vorgestellt zu werden. Das sei Tatsache, und in ihrem eigenen Umfeld werde sie ja nicht so genannt. Und ja, Marc ist ein wenig mitschuldig, dass sie mit 18 ihre Eiskunstlaufkarriere etwas vernachlässigte und mit den Wettkämpfen dann ganz aufhörte. Aber etwas zu bereuen gäbe es nicht, sagt sie. In jenem Alter habe man auch andere Interessen, «und wir sind ja immer noch zusammen.» Es geschah am Spengler-Cup vor 14 Jahren, Ursina Schäppi durfte als Eiskunstläuferin in den Drittelspausen auftreten, Marc nahm mit dem HCD erstmals am Turnier teil, so lernten sich die beiden kennen. C-Bm2UOGKZDAfGjacmlQP-.jpg Foto: Urs Jaudas

    Und so hat Marc Wieser eine Partnerin, bei der er eigentlich auch etwas abschauen könnte. Dass sie als Eiskunstläuferin die bessere Technik beim Schlittschuhlaufen hat, verhehlen beide nicht. Sie ging schon mit Marc und Reto gemeinsam aufs Eis und konnte ihnen Übungen vormachen, die beide überforderten. So etwas erlebt Ursina Wieser regelmässig. Die ganz jungen Eishockeyspieler möchten sowieso häufig lieber mit Stock und Puck spielen, «viele haben es nicht gern, bloss Schlittschuh zu laufen», erzählt sie. Sie höre zum Beispiel hin und wieder von den Kleinen, dass sie gar nicht gut rückwärtsfahren müssten – sie wollten schliesslich Stürmer werden …

    Dabei zahlt sich ein spezifisches Skatingtraining später in der Karriere aus. Gern erzählt Ursina Wieser darum den Kindern von heutigen Profispielern, die sich Hilfe bei Eiskunstlauftrainern holten und damit ihre Technik deutlich verbesserten. Es gibt selbst NHL-Profis mit Eiskunstlauf-Background. Jeff Skinner ist der berühmteste NHL-Profi mit Eiskunstlauf-Background. Video: Sportsnet/Youtube

    Eiskunstlauf als Lebensschule

    Ursina Wieser erlebt dank ihrer Familie viele Facetten des Eishockeysports. Sie konnte bei jeweils zwei Meistertiteln von Reto und Marc miterleben, wie speziell so eine Feier innerhalb eines Teams ist – ein Gefühl, das sie als Eiskunstläuferin nie erlebte. Und dennoch möchte sie ihre Erfahrungen als Einzelsportlerin nicht missen, diese seien Teil einer Lebensschule, sagt sie.

    Wie allein für sich kämpfen zu müssen: «Ich wollte auf mich selber wütend sein, wenn es nicht lief, nicht auf jemand anderen.» Oder zu lernen, die Noten von Punktrichtern zu akzeptieren. Zu verstehen, dass die eigene Bestleistung nicht mit dem Sieg gleichbedeutend ist, wenn bessere Konkurrentinnen schwierigere Programme absolvieren. Das sei auch heute als Lehrerin nicht immer einfach, den Kindern beizubringen: «Ihnen zu sagen, dass sie ihre eigene Leistung abrufen und nicht darauf schauen sollen, was die anderen machen.» Familienduell: Marc Wieser (rechts) im Zweikampf mit Reto Schäppi (Mitte) in einem Spiel HCD – ZSC am 19. März 2019 in Davos. Familienduell: Marc Wieser (rechts) im Zweikampf mit Reto Schäppi (Mitte) in einem Spiel HCD – ZSC am 19. März 2019 in Davos. Foto: Gian Ehrenzeller (Keystone)

    Seit zwei Jahren kümmert sich Ursina Wieser nicht nur um die Kinder in den Schlittschuhen. Die Wiesers sind Eltern von zwei Kindern, die jüngere ist erst fünf Monate alt. Sie teilen sich die Zeit mit dem Nachwuchs auf, so gut das mit einem Profihockeyaner als Vater geht. Der Eishockey-Spielplan bestimmt Marcs Tagesablauf. Partien in Lausanne oder Genf, wenn er den ganzen Tag weg ist, bescherten Ursina gerade nach den Geburten strenge Momente.

    Andererseits sei es schön, wie oft er nach den Trainings an Nachmittagen frei habe: Dann sehe er die Kinder häufiger als Väter mit «normalen» Jobs. Und dann kann Ursina seinen Umgang mit den Kindern bewundern: Marc Wieser, auf dem Eis ein Energiespieler, habe eine unglaubliche Ruhe und Geduld. «Er wäre der ideale Kindergärtner», sagt Ursina.

    Die Frage aller Fragen: HCD oder ZSC?

    Wenn Ehemann und Bruder beide Eishockeyprofis auf höchstem Level sind, aber nicht im selben Team spielen, stellt sich natürlich eine grosse Frage: Welchem Team drückt sie eher die Daumen? ZSC oder HCD? Und selbst, wenn Marc Wieser oder Reto Schäppi dies von ihr wissen wollen, kann sie keine Antwort geben: «Ich bin nicht für die Teams, ich bin für Reto und Marc. Spielen sie gegeneinander, ist es anstrengend, dann bin ich nervöser.»

    Die grösste Herausforderung war der Playoff-Final 2015, als die beiden aufeinandertrafen und Marc Meister wurde. «Das war nicht lustig», erinnert sich Ursina Wieser. «Ich freute mich so für Marc, aber es tat mir so weh für Reto, ich konnte darum meine Freude gar nicht zeigen, auch schon während der Spiele nicht.»

    Ihr Fokus habe sich in letzter Zeit verschoben. Darum, wer gewinne, gehe es ihr schon längst nicht mehr. Am letzten Wochenende trafen Marc und Reto in Davos zuletzt aufeinander, als der ZSC beim HCD 5:1 gewann. Kurz vor dem Spiel hoffte Ursina nur auf eines: dass sich keiner der beiden verletze.

  • Schön und guet, aber hätt das möse en Davoser si....:facepalm:

    Hett im Underland sicher no schöneri geh:)

    Immerhin dä "schöner" vo dä Wiesers :D


    Nei seich, lueged nöd uf Üsserlichkeite, eusi Wält isch scho gnueg oberflächlich worde <3

  • <p>deshalb nehme ich meine Kinder mit an die Spiele, das ersetzt den Besuch beim Psychologen <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/emojione/263a.png" class="smiley" alt=":-)" height="23" srcset="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/emojione/263a@2x.png 2x"></p>


    eben! warum dann so ein theater wegen ein paar pyro würfen neben dem familiensektor? :floet:



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    • Official Post

    https://www.blick.ch/sport/eis…res-leben-id17091945.html


    Schwedische Trainer alles Nieten, bzw. funktionieren in der Schweiz nicht?

    Okay, solange kein Schwedische Coach seit Slettvoll den Pokal stemmt, werden die kritischen Stimmen wohl nie verstummen.

    Gegen die Skandinavier ans sich dürfte man sich nicht mehr wehren, denn Tagnes und Jalonen haben dies ja geschafft/bewiesen.

  • https://www.blick.ch/sport/eis…res-leben-id17091945.html


    Schwedische Trainer alles Nieten, bzw. funktionieren in der Schweiz nicht?

    Okay, solange kein Schwedische Coach seit Slettvoll den Pokal stemmt, werden die kritischen Stimmen wohl nie verstummen.

    Gegen die Skandinavier ans sich dürfte man sich nicht mehr wehren, denn Tagnes und Jalonen haben dies ja geschafft/bewiesen.

    Ist Tagnes kein Schwede?

    Ansonsten ein interessanter Bericht, er zeigt aber nichts neues auf. Vor allem wird das Problem mit immer noch mehr Teams im A eher noch verschärft. Noch mehr Qualispiele gegen "schlechtere" Gegner wo man das Leibchen spazieren fahren kann. Hauptsache der Zaster fliesst und man ist am Abend wieder im eigenen Bett.

  • Ist Tagnes kein Schwede?

    Dan Tagnes ist ein Norweger. Er ist aber bereits als Jugendlicher zur Hockeyausbildung nach Schweden gegangen und hat bis zu seinem Engagement bei Zug glaube ich fast seine ganze Spielerkarriere (bis auf 1-2 Saisons) und vor allem die ganze Trainerkarriere bei Schwedischen Clubs verbracht.


    Hauptsache der Zaster fliesst und man ist am Abend wieder im eigenen Bett.

    Das ist nicht nur im Eishockey so... Auch im sonstigen Arbeitsleben denken ja viele, ja nicht mehr machen als ich muss und Hauptsache am Freitagabend ist wieder Wochenende.

  • Das ist nicht nur im Eishockey so... Auch im sonstigen Arbeitsleben denken ja viele, ja nicht mehr machen als ich muss und Hauptsache am Freitagabend ist wieder Wochenende.

    Nur beziehen die meisten dieser Mitläufer keine exorbitanten Löhne :)

  • Schwedische Trainer alles Nieten, bzw. funktionieren in der Schweiz nicht?

    Okay, solange kein Schwedische Coach seit Slettvoll den Pokal stemmt, werden die kritischen Stimmen wohl nie verstummen.

    Gegen die Skandinavier ans sich dürfte man sich nicht mehr wehren, denn Tagnes und Jalonen haben dies ja geschafft/bewiesen

    Conny Evenson hat den Pokal auch zweimal gestemmt. Auch andere Nationalitäten sind erfolgreich gewesen und haben ebenso versagt. Die Argumente die dafür bzw. dagegen sprechen sind ziemlich ausgewogen. Jalonen ist Finne wie auch Suhonen (auch 2 Pokale). Aus meiner Sicht sollte auch die Motivation der Spielern und deren entsprechenden Löhnen fokussiert werden, sowie die Rolle der Agenten. Wenn ein Ausländischer Spieler zu einem tieferen Lohn die gleiche (oder bessere, bzw. konstantere) Leistung erbringt muss man es schon hinterfragen. Das war ja ein Teil der Diskussion vor zwei Jahren bez. erhöhen des Ausländerkontingentes.

    • Official Post

    Langnau-Fans überhaupt nicht zufrieden mit dem "Bern Selection" am Grümpelturnier

    .... Doch vielen eingefleischten Berner Hockeyfreunden stösst die Sache sauer auf.
    Fans d
    er
    SCL Tigers
    machen ihrem Ärger mit Transparenten Luft: «Mir spiele für Langnou und d'Region – nid für Bärn, Biel u sicher nid für e Kanton.»


    mehr hier:
    https://www.nau.ch/sport/eisho…egen-berner-team-66072566

    Für mich nachvollziehbar.

    • Official Post

    Langnau-Fans überhaupt nicht zufrieden mit dem "Bern Selection" am Grümpelturnier

    .... Doch vielen eingefleischten Berner Hockeyfreunden stösst die Sache sauer auf.
    Fans d
    er
    SCL Tigers
    machen ihrem Ärger mit Transparenten Luft: «Mir spiele für Langnou und d'Region – nid für Bärn, Biel u sicher nid für e Kanton.»


    mehr hier:
    https://www.nau.ch/sport/eisho…egen-berner-team-66072566

    Die Bieler z.B. sehen sich als Seeländer, nicht als Berner! Die Langnauer sind vor allem Emmentaler.

  • ....in der Hektik konnte man vermutlich keine Abänderung des Kantonswappens (Tiger statt Bär) mehr durchdrücken, um auf die geschundenen Seelen der Lokalpatrioten Rücksicht zu nehmen. Und um ein "neutrales" Trikot auszutüfteln fehlte die Zeit. Vor allem die Kritik in Langnau (nicht nur an der Teilnahme am SC, sondern sonst noch an diesem und jenem) hat ihre Ursache - wenig erstaunlich - in einer allgemeinen Unzufriedenheit mit dem lokalen Hockey. Beim SCB und in Biel sind die Meinungen in den Fanforen auch geteilt. Letztlich wird aber bei den aufgebotenen Spielern deutlich, dass die 3 Sportchefs schon darauf geachtet haben, ihre Leistungsträger möglichst zu schonen, auch wenn dies keinem durchgehend gelang.


    Ob der SC gestartet werden kann, und wie lange er dauern wird, hängt von den Ansteckungen in den beteiligten Teams ab. Die hochansteckende Omikron-Variante dürfte sich - wenn es ein Team trifft - so schnell verbreiten, dass man mit einer Quarantäne für einzelne Spieler nicht mehr weit kommt. Dann droht bald einmal der Übungsabbruch.

  • Ob der SC gestartet werden kann, und wie lange er dauern wird, hängt von den Ansteckungen in den beteiligten Teams ab. Die hochansteckende Omikron-Variante dürfte sich - wenn es ein Team trifft - so schnell verbreiten, dass man mit einer Quarantäne für einzelne Spieler nicht mehr weit kommt. Dann droht bald einmal der Übungsabbruch.

    Gestern ist ja schon fast das Horrorszenario eingetreten. Bei Davos war gemäss MySports offenbar ein Spieler Corona-positiv. Weil aber alle anderen im Team zwei Mal negativ getestet wurden, musste nur der betreffende Spieler in Isolation und die Mannschaft nicht in Quarantäne. Sonst hätte man vermutlich den SC gleich absagen können...

  • Stellt euch vor wir hätten dies mit Kloten gemacht (als sie noch erstklassig waren) ........ :kotz:

    Uuuuuaaaaaah, genau! Züri Selections :kotz:


    Obwohl, isch ja nur es Grümpi. Und Grümpi heisst, de letschti wo vode Sieger heigaht nimmt de Pokal mit und stellten in Chäller. Und det bliibter. Für immer.

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