rumble in the jungle - genf - zsc

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Mitsch 2006
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rumble in the jungle - genf - zsc

Beitrag von Mitsch 2006 » 03.03.2019, 20:57

empfehle:
schweben wie ein schmetterling, stechen wie eine biene...

vancouver
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Re: rumble in the jungle - genf - zsc

Beitrag von vancouver » 04.03.2019, 07:22

https://www.nzz.ch/sport/zsc-lions-das- ... ld.1464295

Trotz enormem finanziellem Aufwand und einem hochkarätigen Kader drohen die ZSC Lions die Play-offs zu verpassen. Es wäre möglicherweise eine heilsame Erfahrung. Ganz schlecht wäre, wenn der Zürcher Minimalismus erneut mit dem Meistertitel belohnt würde.

Die Eishockey-Qualifikation hat viele Geschichten geschrieben: der Absturz des HC Davos, Biels Wandlung vom Play-out- zum Titelkandidaten, die Höhenflüge von Ambri-Piotta und Langnau, die Weigerung des HC Lugano, sich alter Muster zu bedienen und in der Krise den Trainer zu wechseln. Doch die grössten Schlagzeilen lieferten die ZSC Lions, die wie in der vergangenen Saison den Tritt nie fanden und bis zum letzten Match noch einen Punkt weniger gewonnen hatten als im letzten Winter.

Weil die Lions erneut enttäuschten, gipfelt die sportlich interessanteste Qualifikation seit der Einführung der Play-offs in einem Showdown, den es so eigentlich nicht geben dürfte: die hochkarätig besetzten ZSC Lions gegen den ausgedünnten HC Genf/Servette. Auf dem Papier ist die Affiche eine eindeutige Angelegenheit. Doch die Lions haben in den drei bisherigen Begegnungen der Saison gegen die Genfer keinen Punkt geholt.

Man hat in Zürich Routine entwickelt in der Rechtfertigung enttäuschender Leistungen. Erneut wurde das Team von überdurchschnittlich vielen Verletzungen getroffen. Patrick Geering verpasste 14 Spiele, Severin Blindenbacher 20, Roman Cervenka 28, Roman Wick sogar 33. Robert Nilsson hat bisher gar nicht gespielt. Er leidet noch immer an den Folgen einer Gehirnerschütterung. Die Impulse des Schweden fehlen an allen Ecken und Enden.

Doch die Ausfälle greifen als Erklärung für die ungenügenden Leistungen zu kurz. Der SC Bern beispielsweise spielt nahezu die ganze Saison ohne den wichtigsten Offensivverteidiger, Ramon Untersander, der EV Zug kämpfte wiederholt mit dem Verletzungspech seiner Ausländer. Trotzdem beendeten diese beiden Teams die Regular Season souverän auf den Plätzen 1 und 2.

Der Rang der ZSC Lions nach der Qualifikation

2005/06 10
2006/07 8
2007/08 6
2008/09 2
2009/10 6
2010/11 7
2011/12 7
2012/13 4
2013/14 1
2014/15 1
2015/16 1
2016/17 2
2017/18 7
2018/19 ?

In der Saison 2005/06 verpassten die ZSC Lions letztmals die Play-offs. 2008, 2012, 2014 und 2018 wurde der Klub Meister. – Quelle: Swiss Ice Hockey

Die Lions gelten mit ihrer Nachwuchspyramide als Musterorganisation der National League. Mit sechs Titeln sind sie seit der Jahrtausendwende zusammen mit dem HC Davos der erfolgreichste Klub in der Liga. Doch gerade deshalb hat sich in Zürich eine gewisse Selbstgefälligkeit breitgemacht. Der CEO Peter Zahner ist zum mächtigsten Mann des nationalen Eishockeys aufgestiegen. Die Liga fällt kaum einen Entscheid gegen seinen Willen. Gleichzeitig droht er die Kontrolle über den eigenen Klub zu verlieren. Vor zwei Jahren setzte der Präsident Walter Frey gegen den Willen der operativen Führung die Vertragsverlängerung mit der Klubikone Mathias Seger durch. Der Sportchef Edgar Salis zog die Konsequenzen und trat deshalb zurück. In dieser Saison soll der Verwaltungsrat mit dem zweiten starken Mann Peter Spuhler die Verpflichtung von Arno Del Curto durchgesetzt haben.

Del Curtos Fähigkeiten als Trainer und Motivator stehen ausser Frage. Doch ob er der richtige Mann ist, um einen strauchelnden Klub schnell zurück in die Spur zu führen, ist noch nicht klar. Man holte ihn eher aus nostalgischen denn aus nüchtern-fachlichen Gründen ins Hallenstadion zurück. Del Curto brauchte auch in Davos jeweils Zeit, um den Spielern seine Vorstellungen zu vermitteln. In Zürich macht die Mannschaft bis jetzt nicht den Eindruck, als habe sie das Tempo-Eishockey, das ihm vorschwebt, bereits verinnerlicht.

Ob es Del Curto gelingt oder nicht, die Spieler noch rechtzeitig aus ihrer Lethargie zu reissen: Er ist nicht der Kern des Problems. Vier verschiedene Trainer haben sich in den letzten zwei Jahren am Team versucht. Die Trennung von Serge Aubin erfolgt just in jenem Moment, als die Lions unter ihm eine leichte Aufwärtstendenz zu zeigen begannen. Mit der Ersetzung des Kanadiers signalisierte das Management den Spielern: «Seht her, ihr seid nicht das Problem. Macht nur weiter so.»

Dass es auch anders geht, zeigt das Beispiel des HC Lugano. Die Präsidentin Vicky Mantegazza stellte sich in der tiefsten Krise im Dezember hinter den Coach Greg Ireland. Die Spieler verstanden das Signal und rissen sich zusammen. Jüngst gewannen die Luganesi sieben von zehn Spielen und qualifizierten sich am Samstag für die Play-offs.

Auch für die ZSC Lions ist das noch möglich. Ein Punkt in Genf reicht. Danach könnte eine ähnliche Dynamik entstehen wie vor einem Jahr, als sich die Lions nach einer ähnlich schlechten Qualifikation als Siebente für die Play-offs qualifizierten und danach an Zug, Bern und Lugano vorbei zum Titel rauschten. Doch die Wiederholung dieses Szenarios ist nicht im Sinne der National League, die versucht, ihre Qualifikation als sportlich ernsthaftes Produkt zu positionieren. Und sie wäre wahrscheinlich auch nicht im Sinne der Lions, die erneut für ihren Minimalismus belohnt würden. Heilsamer wäre der Sturz in die Klassierungsrunde.

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cm8
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Re: rumble in the jungle - genf - zsc

Beitrag von cm8 » 04.03.2019, 07:37

Tagesanzeiger:

Alles oder nichts. In Genf geht es heute zwischen Servette und den ZSC Lions um den letztenPlayoff-Platz. Captain Patrick Geering freut sich auf das grosse Spiel.

50 Spiele Qualifikation. Und nun reduziert sich für die ZSC Lions und Servette alles auf eine einzige Partie. In Genf machen sie heute Abend den letzten Playoff-Teilnehmer aus. «Eigentlich sind die letzten sieben Monate für die Katz», sagte der Zürcher Pius ­Suter nach dem 6:2 am Samstag gegen die Lakers – und fügte an, um das sich anbahnende Drama auf die richtige Bühne zu heben: «Win or lose, Playoff oder nicht.» Ein Showdown wird das heute. Oder «ein Achtelfinal, Spiel 7», wie es ZSC-Captain Patrick ­Geering nennt. Es gibt viele Bezeichnungen, die Rechnung ist aber einfach: Die Servettiens sind nur dann im Playoff, wenn sie nach 60 Minuten siegen, ansonsten sind es die Lions.

«Müssen auf Sieg spielen»
Ein Punkt reicht also, aber so, und das ist nicht einmal eine Floskel, wollen die Zürcher gar nicht erst denken. Auf Remis spielen? «Das ist im Eishockey gar nicht möglich», sagt Suter. Es könne auf dem Eis so vieles passieren, ein versprungener Puck, ein Zufallstor. «Nein, wir müssen auf Sieg spielen», betonen Suter und Geering. Ein Erfolg in Genf in einem kapitalen Match, mit dem Rücken zur Wand. Da erinnern sich Zürcher Fans einerseits an den Sieg im dritten Finalspiel 2008, als der ZSC in der Serie 0:2 hinten lag und dann Daniel Schnyder, Kevin Gloor und Jan Alston die Lions zum 3:2-Sieg schossen – es war der Anfang vom Ende der Titelträume Servettes. Und dann gab es dieses 4:3 im Penaltyschiessen am 23. Dezember 2011, als Genf im Schlussdrittel 3:1 führte und der ZSC dank eines späten Ausgleichs Mathias Segers in doppelter Unterzahl eine Overtime erzwang. Jener Sieg stand am Ursprung des Aufschwungs, am Ende der Saison waren die Zürcher Meister.

Das Rezept ist immer gleich
Geering war schon damals dabei, hat nichts vergessen: «Das war verrückt! Solche Spiele, in denen du in einer Extremsituation auswärts in einem Hexenkessel etwas reissen musst, gibt es hin und wieder.» Das Rezept sei immer gleich: «Unbedingt versuchen, auch offensiv etwas kreieren zu wollen.» Für Suter ist wichtig: «Die ersten fünf Minuten überstehen, die werden schwierig. Genf wird physisch spielen, die Fans werden crazy sein. Da musst du hin und wieder einfach den Puck aus der eigenen Zone schiessen …» Also genau das tun, was der ZSC am Samstag in der kurzen schwachen Phase im Mitteldrittel eben nicht tat. Da verkürzte Rapperswil-Jona auf 2:3, kurz schienen all die Zürcher Bemühungen im Startdrittel umsonst gewesen zu sein. Bis zum 3:0 hatten die Lions endlich das gespielt, was sie zuvor oft nur gepredigt hatten: viel Laufarbeit der Stürmer, ständiges Forechecking – auch die Abwehrspieler, die mutig mitmachen bei der Störarbeit. «Ich stelle es mir für gegnerische Verteidiger schwierig vor, wenn wir so spielen», sagt Geering.

Die Reaktion eines Trios
Am auffälligsten dabei war die Linie Suters. Der Center und die Flügel Simon Bodenmann und Denis Hollenstein hatten sich am Freitag beim 4:5 in Bern geärgert über die Niederlage, aber auch über sich selbst und die persönliche 0:3-Bilanz in einem Spiel, in dem ihnen nichts gelang. Die Motivation des Trios gegen die Lakers war schnell spürbar, denn, so Suter, «noch so ein Spiel konnten wir uns nicht leisten». Auch heute in Genf wird es die normalerweise beste Linie der Lions brauchen. Alle werde es brauchen, sagen natürlich Suter und Geering. Und war der Titel 2018 in der aktuellen Spielzeit bislang nicht wirklich eine Hilfe, sondern eher Förderer von Genügsamkeit, könnten genau die Erfahrungen des letzten Playoff in Spiel 50 helfen. Geering sagt: «Wir haben viele Leute im Team, die genau diese Situation schon erlebt haben.» Bleibt noch eines: das Dilemma Servette. So schön die Erinnerungen an frühere Siege sein mögen, so lautet die aktuelle Saisonbilanz 0:3 Siege, 2:8 Tore. Das muss sich ändern, ein viertes Geknorze mit schlechtem Ausgang kann sich der ZSC nicht mehr leisten. Da helfen vielleicht auch eine Prise Humor und eine Spur Lockerheit: «Wir haben diese Saison nicht nur gegen Genf, sondern gegen jeden Gegner geknorzt», sagt Suter. Geering hebt das ­Besondere des bevorstehenden Erlebnisses hervor: «Natürlich hätte ich nichts dagegen, seit zehn Spielen fürs Playoff qualifiziert zu sein. Nun gehen wir halt einen Umweg. Das wird ein Kampf. Das wird gut!»

just me
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Re: rumble in the jungle - genf - zsc

Beitrag von just me » 04.03.2019, 08:44

Heute Abend spielen Verletzungspech gegen Genügsamkeit :)
Servette weiterhin mit 6 verletzten Stammspielern (zeitweise waren es 11!) auch wenn Servette es heute Abend nicht schaffen sollte, bin ich trotzdem extrem stolz auf diese Mannschaft die in letzter Zeit mit einem unglaublichen kämpferherz bis zum Umfallen gekämpft hat! Und ich freue mich auch schon riesig auf Miranda und Karrer.. wird spannend zu sehen wie sie sich entwickeln wenn Chris Sie aus der Komfort Zone holt :)
Mann ihr habt so einen geilen Kader... zwar auch etwas Verletzungspech, (extrem schade für Nilson) und trotzdem würde ich gerne mal sehen was im Hallenstadion abgehen würde mit Chris Mc Sorley an der Bande :))
Kossman wär da nur der Vorgeschmack gewesen ;)

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Re: rumble in the jungle - genf - zsc

Beitrag von ZSC4E » 04.03.2019, 08:54

just me hat geschrieben:
04.03.2019, 08:44
Heute Abend spielen Verletzungspech gegen Genügsamkeit :)
Servette weiterhin mit 6 verletzten Stammspielern (zeitweise waren es 11!) auch wenn Servette es heute Abend nicht schaffen sollte, bin ich trotzdem extrem stolz auf diese Mannschaft die in letzter Zeit mit einem unglaublichen kämpferherz bis zum Umfallen gekämpft hat! Und ich freue mich auch schon riesig auf Miranda und Karrer.. wird spannend zu sehen wie sie sich entwickeln wenn Chris Sie aus der Komfort Zone holt :)
Mann ihr habt so einen geilen Kader... zwar auch etwas Verletzungspech, (extrem schade für Nilson) und trotzdem würde ich gerne mal sehen was im Hallenstadion abgehen würde mit Chris Mc Sorley an der Bande :))
Kossman wär da nur der Vorgeschmack gewesen ;)
Viele wollten sehen was mit Del Curto abgehen würde. Und schon wird er wieder weggewünscht..

Kossmann war bei uns nie der harte Hund, den er bei Fribourg verkörperte. Genau so wenig wie Del Curto gerade sich selber ist. Aber das ist im Moment scheiss egal, den auf dem Eis 60 Minuten Vollgas geben müssen die Spieler.

Iceman
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Re: rumble in the jungle - genf - zsc

Beitrag von Iceman » 04.03.2019, 09:00

Solange es in die Play-off's reicht und dann zum Meister, dürfte noch mancher Trainer beim ZSC gegen eine (Spieler)Wand reden. Man kann es natürlich auch "positiv" sehen: Der ZSC hat viele Punkte liegen lassen, welche von anderen "aufgesammelt" wurden, und diesen Klubs zu einem Höhenflug verholfen haben. Ohne gute Arbeit nebenbei würde dies in Langnau oder Ambri natürlich trotzdem nicht funktionieren.

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Re: rumble in the jungle - genf - zsc

Beitrag von ZSC4E » 04.03.2019, 09:17

Zu dem NZZ Artikel:

1. Woher diese Info mit Spuhler als "Durchsetzer" von der Del Curto Verpflichtung.
2. Strauchelnder Klub? Schnell zurück in die Spur bringen? Man kann nicht jedes Jahr Meister werden. Die Fehler dieser Saison begannen mit Sicherheit mit der mangelnder Verarbeitung des Meistertitels, womöglich schlechter Vorbereitung und falscher Verlängerungen einzelner Spieler. Wieso Arno und Kumpels das in ein paar Spielen kompensieren sollten, verstehe ich nicht. Auch Kossmann konnte es nämlich nicht letzte Saison. Die Punkte für die Playoffs wurden vor allem in der Zeit unter Wallson eingeholt.
3. Lugano als positiv Beispiel? Naja, gegen einen direkten Strichkonkurenten 0:5 untergegangen und die Play-Off Quali nach einer Niederlage erhalten. Erst ein mal schaun ob sie 7ter bleiben und wie sie sich dann schlagen.
4. Die Klassierungsrunde wäre VIELLEICHT heilsamer. Aber wichtiger ist, dass das Management nach dieser Saison, egal wie sie ausgehen wird, die selben Massnahmen ergreift. Die Ziele sind nunmal Top 4 und Halbfinal Quali. In meinen Augen kompensiert man den 7ten Platz von letzter Saison nicht mit dem Meistertitel. Das würde dieses Mal garantiert auch nicht mehr geschehen. So naiv sind Zahner und Leuenberger sicher nicht.
5. Spielt man Play-Offs muss es sehr wohl im Sinne der National League sein, dass ein 8 Platzierter Meister werden kann. Sonst kann man auch den Fussball Modus, Meister nach der Quali, einführen..

Ich weiss auf jeden Fall, dass ich nicht in die Klassierungsrunde will. Ich will Meister werden, jedes Jahr. Dominanz pur. Ich will keine spannenden Meisterschaften, weil ich Fan des ZSC bin. Und ich bin mir sicher, dass auch die Spieler nicht unter den Strich wollen. Heute gibt's einen Kampf und den sollen sie gewinnen!

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Re: rumble in the jungle - genf - zsc

Beitrag von Vladi19 » 04.03.2019, 09:49

Näher können unsere "Genügsamen" das sprichwörtliche Messer nicht mehr am Hals haben oder mit dem Rücken zur Wand stehen. Manchmal bzw. oft habe ich das Gefühl, die brauchen/suchen das. Mal schauen, wie sie nun damit umgehen...
Ich will auch in die Playoffs (und dann Meister werden)! :zsc:
Zuletzt geändert von Vladi19 am 04.03.2019, 11:19, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: rumble in the jungle - genf - zsc

Beitrag von just me » 04.03.2019, 10:58

Da es Zsc/Deg Shanahan leider zeitlich nicht reicht, lade ich gerne einen anderen ZSC Fan ans Spiel ein heute Abend.
Wer Lust und Zeit hat einfach bitte melden :)

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Re: rumble in the jungle - genf - zsc

Beitrag von Vladi19 » 04.03.2019, 11:19

DANKE für das grosszügige Angebot. Leider reicht es mir auch nicht...

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Re: rumble in the jungle - genf - zsc

Beitrag von ZSColin » 04.03.2019, 12:26

ZSC4E hat geschrieben:
04.03.2019, 09:17
Zu dem NZZ Artikel:

1. Woher diese Info mit Spuhler als "Durchsetzer" von der Del Curto Verpflichtung.
2. Strauchelnder Klub? Schnell zurück in die Spur bringen? Man kann nicht jedes Jahr Meister werden. Die Fehler dieser Saison begannen mit Sicherheit mit der mangelnder Verarbeitung des Meistertitels, womöglich schlechter Vorbereitung und falscher Verlängerungen einzelner Spieler. Wieso Arno und Kumpels das in ein paar Spielen kompensieren sollten, verstehe ich nicht. Auch Kossmann konnte es nämlich nicht letzte Saison. Die Punkte für die Playoffs wurden vor allem in der Zeit unter Wallson eingeholt.
3. Lugano als positiv Beispiel? Naja, gegen einen direkten Strichkonkurenten 0:5 untergegangen und die Play-Off Quali nach einer Niederlage erhalten. Erst ein mal schaun ob sie 7ter bleiben und wie sie sich dann schlagen.
4. Die Klassierungsrunde wäre VIELLEICHT heilsamer. Aber wichtiger ist, dass das Management nach dieser Saison, egal wie sie ausgehen wird, die selben Massnahmen ergreift. Die Ziele sind nunmal Top 4 und Halbfinal Quali. In meinen Augen kompensiert man den 7ten Platz von letzter Saison nicht mit dem Meistertitel. Das würde dieses Mal garantiert auch nicht mehr geschehen. So naiv sind Zahner und Leuenberger sicher nicht.
5. Spielt man Play-Offs muss es sehr wohl im Sinne der National League sein, dass ein 8 Platzierter Meister werden kann. Sonst kann man auch den Fussball Modus, Meister nach der Quali, einführen..

Ich weiss auf jeden Fall, dass ich nicht in die Klassierungsrunde will. Ich will Meister werden, jedes Jahr. Dominanz pur. Ich will keine spannenden Meisterschaften, weil ich Fan des ZSC bin. Und ich bin mir sicher, dass auch die Spieler nicht unter den Strich wollen. Heute gibt's einen Kampf und den sollen sie gewinnen!
YES - zu 100% mit allem Einverstanden! Besser hätte ich es nicht formuliert, danke.

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ZSColin
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Re: rumble in the jungle - genf - zsc

Beitrag von ZSColin » 04.03.2019, 12:31

just me hat geschrieben:
04.03.2019, 08:44
Heute Abend spielen Verletzungspech gegen Genügsamkeit :)
Servette weiterhin mit 6 verletzten Stammspielern (zeitweise waren es 11!) auch wenn Servette es heute Abend nicht schaffen sollte, bin ich trotzdem extrem stolz auf diese Mannschaft die in letzter Zeit mit einem unglaublichen kämpferherz bis zum Umfallen gekämpft hat! Und ich freue mich auch schon riesig auf Miranda und Karrer.. wird spannend zu sehen wie sie sich entwickeln wenn Chris Sie aus der Komfort Zone holt :)
Mann ihr habt so einen geilen Kader... zwar auch etwas Verletzungspech, (extrem schade für Nilson) und trotzdem würde ich gerne mal sehen was im Hallenstadion abgehen würde mit Chris Mc Sorley an der Bande :))
Kossman wär da nur der Vorgeschmack gewesen ;)
Oder anders ausgedrückt: Wäre doch wirklich interessant zu sehen, was McSorley mit einem Kader wie das des ZSC in Genf alles ausrichten könnte.
Leider wird McSorley wohl nie in Zürich landen. Hier hätte er viel zu wenig Macht. Del Curto kommt auch hierher und weiss, dass er nicht alles wie
in Davos machen darf/kann, weil er andere Instanzen hat, die quasi über ihm stehen. Aber ja, McSorley wäre mein absoluter Wunsch-Trainer für den Z,
immer und auf jeden Fall!

Ich glaube Miranda hat wirklich das Zeug, besser - viel besser - zu spielen und sich enorm weiter zu entwickeln. Bei Karrer sehe dich eine solide Karriere als Verteidiger.

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Re: rumble in the jungle - genf - zsc

Beitrag von cm8 » 04.03.2019, 12:42

@just me: Danke vielmals, leider muss auch ich mit dem TV vorlieb nehmen.

@ZSC4E: +1, perfekt formuliert!

Joey_88
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Re: rumble in the jungle - genf - zsc

Beitrag von Joey_88 » 04.03.2019, 16:39

Die Nervosität steigt! Ich fühle mich fast wie vor einem Playoffinal Spiel 7! Habe aber kein so gutes Gefühl, darum werde ich heute nur ab und zu in den Ticker schauen...Habe zu viel Angst davor zu sehen, dass sie schlecht spielen. Dann reg ich mich nur wieder auf

Hoffe auf das Beste und einen Kampf bis zum bitteren Ende! Möge der bessere gewinnen!

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Re: rumble in the jungle - genf - zsc

Beitrag von ZSColin » 04.03.2019, 17:24

Joey_88 hat geschrieben:
04.03.2019, 16:39
Die Nervosität steigt! Ich fühle mich fast wie vor einem Playoffinal Spiel 7! Habe aber kein so gutes Gefühl, darum werde ich heute nur ab und zu in den Ticker schauen...Habe zu viel Angst davor zu sehen, dass sie schlecht spielen. Dann reg ich mich nur wieder auf

Hoffe auf das Beste und einen Kampf bis zum bitteren Ende! Möge der bessere gewinnen!
Ist zwar sportlich fair, aber nein: Möge der ZSC gewinnen! So ("sportlich") egoistisch darf man also schon sein......

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Re: rumble in the jungle - genf - zsc

Beitrag von ZüriBueb » 04.03.2019, 18:25

Ob das einer dieser Abende wird, wo sich alle die Finger wundschreiben, weil wir die Playoffs verpassen? Oder wir qualifizieren uns doch noch unspektakulär? Tja, jetzt haben sie einen Mordsdruck. Und dann noch auswärts in Genf. Zum Glück reicht ein Punkt. Wenn wir es schaffen, wäre es ein Erfolgserlebnis mit Startschuss-Charakter.

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Re: rumble in the jungle - genf - zsc

Beitrag von Larry » 04.03.2019, 18:32

Ich hoffe sie schaffen es damit all die Züri Basher in der Restschweiz nichts zu lachen haben!

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Re: rumble in the jungle - genf - zsc

Beitrag von larlf » 04.03.2019, 18:56

naja, ich hoffe natürlich auch auf 1 Punkt, aber wenns nicht sein soll, spiegelt es aus meiner Sicht def. mehr die aktuelle Quali, als wenn wir die PO noch knapp schaffen würden.

oder braucht es heuer den Absturz im VF, damit sie merken, dass dies nicht jedes Jahr aufgehen kann?

spannend ist es auf jeden fall, aber irgendwie frage ich mich auch: kann ich mich danach wirklich freuen, falls wir den Punkt holen?

tönt sicher mehr als nur arrogant, aber wir sollen uns quasi über das Nichterreichen der Ziele freuen, weil wir es mit dem Luxuskader im letzten Spiel noch geschafft haben 8er zu werden?

verlieren möchte ich sicher nicht, aber ich würde auch 1 Saison ohne (meine überaus geliebten) PO Spiele überleben, evtl wäre der Effekt beim Team grösser und die Reaktion/Umbruch danach „heftiger“, wer weiss?!?

und trotzdem steigt auch bei mir die Nervosität auf dasselbe Lvl wie bei einem Spiel 7, scho lustig

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Re: rumble in the jungle - genf - zsc

Beitrag von Larry » 04.03.2019, 19:10

larlf hat geschrieben:
04.03.2019, 18:56
evtl wäre der Effekt beim Team grösser und die Reaktion/Umbruch danach „heftiger“, wer weiss?!?
Warum sollte das so sein? Funktioniert in Fribourg ja auch nicht wie man sehen kann (Aussage Sprunger)! Ich glaube nicht daran! In dem Sinn "negativ" könnte nur ein nochmaliger Titel sein!

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Re: rumble in the jungle - genf - zsc

Beitrag von ZüriBueb » 04.03.2019, 19:43

Larry hat geschrieben:
04.03.2019, 19:10
larlf hat geschrieben:
04.03.2019, 18:56
evtl wäre der Effekt beim Team grösser und die Reaktion/Umbruch danach „heftiger“, wer weiss?!?
Warum sollte das so sein? Funktioniert in Fribourg ja auch nicht wie man sehen kann (Aussage Sprunger)! Ich glaube nicht daran! In dem Sinn "negativ" könnte nur ein nochmaliger Titel sein!
Nein, der Titel ist immer positiv. Wenn man ihn irgendwie holen kann. Es geht nur um Titel.

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