wieder emal zürcher stadion frag...

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    Quote from Simms

    Die Rechnung kann einfach nicht stimmen. Die Stadt zahlt ja schon 52 Mio. für das Land, das müsstest du auch beim Duplex rechnen. Und jetzt glaubst du ernsthaft, dass man für 100 Mio. ein Duplexstadion bauen kann? Das neue Eishockeystadion allein kostet ja schon soviel und ich denke nicht, dass es einen totalen Luxustempel geben wird.


    Land: 50 Mio.
    Stadion: 120 Mio. (Fussball)
    Station: 100 Mio. (Hockey)
    =
    270 Mio.


    Und für 120 Mio. müsste doch ein Duplex errichtet werden können, oder?
    Well, sagen wir 150 Mio. - dann hat man noch immer 70 Mio. "vorig".....
    Okay, die Diskussion bringt eh' nix - wird wohl nie kommen.
    Und auch wenn die Bedenken der Gegner z.T. absolut berechtigt sind: was wäre das geil - Zürich mit einem Duplex-Stadion. Und das Schöne daran: es würde oekonimisch und oekologisch mehr als nur Sinn machen.
    Meine Meinung.


  • Ja, so macht die Rechnung schon mehr Sinn. Aber 200 statt 270 Mio. ist nicht wirklich die Hälfte. Aber ja, es kommt sowieso nicht und ich bin eigentlich auch ganz zufrieden so, ein eigenes Stadion ist einfach geiler. Zudem hätte man dann wieder grosse Probleme mit dem Spielplan, je 18 Fussballheimspiele, dazu ca. 30 Eishockeyheimspiele, wären schon wieder fast 70 Termine...

    • Official Post


    Zahlt Walti 100 Mio?
    Fifa zahlt etwa 10 Mio von nun - mit Land - etwa 170 Mio.


    Doch, dieses oder jenes kleines Problemchen sehe ich schon noch ...


    Aber vielleicht öffnet ja Larry seine Portokasse. Dann haben wir wohl wirklich keine Probleme mehr ...


    :knuddel:

    • Official Post

    Die Portokasse von Larry gibt nicht soviel her (muss grad schnell schauen ob ich bei Euromillions gewonnen habe!), aber die von Walti schon.


    Walti ist Milliardär, was sind da 100 Millionen?


    Beim Fussballstadion sieht es etwas anders aus, dort wird die Stadt schon auch etwas tuggen müssen, aber grad vorhin habe ich im Radio gehört wie geil die Grünen den Deal finden und nur die.....SVP ist nicht begeistert.


    http://www.tagesanzeiger.ch/zu…erhinderer/story/31775498


  • Zwei Stadien im (erweiterten) Raum Altstetten zu bauen ist doch ökonomisch und ökologisch schlicht und einfach totaler Blödsinn!


    Ich möchte wirklich mal ein überzeugendes Argument lesen/hören, dass gegen die Duplexarena spricht! Und es soll mir niemand mit dem verlogenen Argument des Sicherheitsdispositivs kommen! Niederhasli und der FCZ tragen schon seit Jahrzehnten die Heimspiele nie in der gleichen Spielrunde aus. Und wie schon mal erwähnt, sind die Daten an denen der ZSC am gleichen Tag wie einer der beiden Fussballclubs in Zürich spielt, pro Saison an einer Hand abzuzählen und das wohlverstanden ohne jegliche Koordination. Mit einer Duplexarena ist es ein leichtes, die 2-5 Spiele pro Saison zu verschieben. Es ergibt sich so pro Club im Schnitt ein Verschiebungsdatum pro Saison, auch das nach heutigem Stand, wie schon gesagt ohne Koordination. Wie viele sind es heute? Vor allem beim ZSC!


    Bisher wurde die Duplexarena von der Stadt doch nur aus reinen Eitelkeitsgründen nie in Betracht gezogen. "Die sind an die Öffentlichekit ohne mit uns vorher zu reden...!"


    Gruess Roli C.

  • Duplex Arena wäre wirklich ideal. Wobei ja die Fans von Rot-Weiss Altstetten ja lieber im Letzi bleiben wollen und obs für GC und den ZSC eine Duplex Arena dann wirklich in dieser Dimension braucht, wäre noch abzuwägen, zumal der Z in der Regular Season doch auch immer viele leere Plätze auszuweisen hat - leider

    • Official Post
    Quote from snowcat


    Bisher wurde die Duplexarena von der Stadt doch nur aus reinen Eitelkeitsgründen nie in Betracht gezogen. "Die sind an die Öffentlichekit ohne mit uns vorher zu reden...!"
    Gruess Roli C.


    Das isch de Grund, liebe Roli!


    Und darum wird das au nie cho!


    De neui Hardturm isch vo mir us gseh scho so guet wie baut (Letzi Ruine lässt grüssen bzw. beschleunigt das ganze), und für de ZSC gsehn ich das au positiv.


    Ich fänd Duplex eigentlich au guet, aber ich glaube z'wüsse wies lauft, und genau drum chunt Duplex nöd! Es isch z'vielne Lüt (wo öppis z'säge händ) üf d'Füess tramped worde.....


  • Also muss in dieser Stadt fürchterlich viel Geld vorhanden sein, wenn die verletzte Eitelkeit ein paar weniger, dutzende von Millionen Sfr. kosten darf...Gut, teilweise übernimmt's ja der Steuerzahler. Und mit fremdem Geld lässt sich's leicht (miss-) wirtschaften...:gruebel:


    Gruess Roli C.

  • Wieder emal en herrliche Artikel i de NZZ am Sunntig, vor allem d'Sitehieb gäge s'Pack findi jewils herrlich (nöd s'erscht mal i de NZZ am Sunntig)!



    Zürich, Stadt der Phantome


    Weitere Kapitel in der unendlichen Stadion-Geschichte. Von Christoph Fisch


    Frage: Hätte jemand überhaupt gemerkt, dass GC - Aarau ausgefallen ist wegen der Sperrung des Letzigrundstadions? Roger Berbig jedenfalls nicht - der frischgebackene Ex-Präsident wurde ja schon Mitte Woche vom GC-Intriganten-Stadl ausgeladen; und Fritz Hächler wohl auch nicht, denn der frisch ausgemistete Ex-Sportchef von Aarau weilt seit ein paar Tagen wieder bei seinen vierbeinigen Ochsen. Den anderen paar Dutzend, die sich an einem Samstagabend im Letzigrund zu verlieren pflegen, hätte man ja die lauwarme Bratwurst per Kurier nach Hause liefern können. Und so alles schön unter dem Deckel halten können.


    Aber nein: Die Stadt Zürich zog es vor, ein weiteres Kapitel in der endlosen Leidensgeschichte um ihre Sportstadien zu schreiben. Ein Riss in einem der 31 Stahlträger schaffte es an die grosse Medienglocke - und löste damit aus, was der FCZ in 3 Champions-League-Spielen und GC in 300 Meisterschaftsspielen nicht zustande brachten: das totale Ausrasten. Stadion gesperrt, die Fussballer der beiden Stadtklubs bleiben bis auf weiteres ausgesperrt!


    Natürlich, Sicherheit geht vor. Was ist schon der «Rückruf» von einem Stadion (bzw. Stahlträger) gegen acht Millionen Toyotas oder eine halbe Million Hondas. Auch wir wollen nicht, dass irgendeine Petarde eines Fussball-Pyromanen dem Stahlträger endgültig den Garaus macht und am Ende gar Zürichs schönstes Bijou einstürzt wie in einer Uran-angereicherten Phantasie Ahmadinejads.


    Doch auch so gleicht die Situation um die Sportstadien in der grössten Schweizer Stadt einem Trümmerhaufen. In dem findet man alles - hochtrabende Projekte, Pläne, Prognosen, aber in den letzten Jahren resultierten nur Pleiten, Pannen, Peinlichkeiten. Aber keine mehr als halbwegs brauchbaren Stadien. Der Letzigrund war eine Zangengeburt für die Euro 2008. Italien und Frankreich traten eingezwängt in taktische Konzepte zum Gruppenspiel an, hauchten der Kompromisslösung keinen lateinischen Fussballgeist ein - 0:0, gähn! Seither stöhnt der FCZ über die Nachteile eines multifunktionalen Stadions und stimmt GC ebenso regelmässig das Lied der Heimatlosigkeit an. Stellt sich nicht ein Wunder wie die Champions-League-Qualifikation des FCZ ein, bleibt das Oval meist zu drei Vierteln leer. Architektonisch ist der Letzigrund zwar kein 08/15-Stadion, aber sportlich eine 10,0-Arena - der Sprint am Leichtathletik-Meeting Weltklasse Zürich ist der einzige Event, der die Zürcher in Scharen hinter dem Ofen hervorlockt. Für knappe zehn Sekunden.


    Ein ähnliches Trauerspiel ereignete sich mit dem Hallenstadion. Für teures Geld renoviert, ist der «Hausherr» ZSC seither todunglücklich. Tatsächlich vergass man beim Umbau, dass Eishockeyspieler gestandene Männer sind und entsprechend mehr Platz in der Garderobe brauchen als Kindergärtner für ihre Finken und Znünitäschli. Und wenn der Gegner mal Magnitogorsk und die Affiche Champions Hockey League heisst, müssen die Lions nach Rapperswil ausweichen - ins Lido, wo sie als Europacup-Sieger immerhin ein Bad in der Menge nahmen. Da behandelt selbst eine Wüstenstadt wie Phoenix seine - in der NHL zum Heulen schlecht spielenden - Coyotes besser, obwohl in Arizona Eis in erster Linie zum Kühlen von Drinks und nicht fürs Schlittschuhlaufen aufbereitet wird. Gegen das Projekt einer Eishalle in Zürich Altstetten haben bereits die Schrebergärtner die Mistgabeln geschultert.


    Mit den Stadien verhält es sich in Zürich wie mit den Velowegen. Politiker (fast) jeglicher Couleur propagieren sie seit Jahren, sprechen Projektkredite, lassen sich im Sattel ablichten. Nur: Als Velofahrer gerät man eher in eine schikanöse Polizeikontrolle, als dass man die Stadt auf einem durchgehenden Veloweg, ja nicht mal Velospur, passiert. Velowege erweisen sich also ebenso als Phantom wie das seit Jahren versprochene Zürcher Fussballstadion. Beim Schmerz, den diese Mankos hervorrufen können, handelt es sich dagegen nicht um einen Phantomschmerz.


    Seit Freitag herrscht wieder das Prinzip Hoffnung. Die Stadt hat der CS das Hardturm-Areal abgekauft. Frage: Stand da nicht schon einmal so etwas wie ein reines Fussballstadion? Davon zeugt immerhin das Buch «Der Hardturm». Der «neue Hardturm» dagegen ist vorerst nur eins - ein Phantom.

  • das gaht ewig bis da stadion chunnt. bis dänn hämmer ebe numme Uswärtsspiel. ich weiss au nöd, was de fcz mit em neue stadion z tue hätt: sie hännd ihre Letzi. jetzt wännds scho wieder es neus stadion?! :gaehn:

  • und die stadionkapazität wird immer kleiner. 16-18 tausen zuschauer. das heisst: für topspiele höhere preise (angebot und nachfrage). natispiele maximal gegen litauen, malta, zypern etc.

  • Quote from Mitsch 2006

    so ein stadion passt nach winterthur...


    Ich denke, genau wege dem Grössenwahn, häts im Hardturm immer no keis Stadion, nödemal e Baustell. D Weltstadt Züri brucht natürli mindischtens s zweitgröschte Stadion ide Schwiiz, und s höchschte Stadion und natürli es neuartigs 5-egg.


    Es Stadion mit 30'000 Zueschauer wär bim FCZ im Schnitt en Drittel gfühlt, bi GC en Sechstel!

  • ich persönlich bin für ein fussballstadion mit einer kapazität von etwa 15'000 zuschauern. für die paar spiele die mehr als 20'000 zuschauer besuchen wollen kann man im notfall (aber nur im notfall) immer noch auf den letzi ausweichen. die topspiele der nati finden sowieso nicht in zürich statt. da hat basel mit seiner kapazität die nase vorn.






  • aus gewoehnlich gut unterrichteter quelle unterrichtet, besteht ein plan, das grossmuenster abzureissen und ein triplex stdion (fussball, hockey und tennis) zu bauen. ueber eine indoor halle fuer alinghi wird noch diskutiert.


    deswegen wird auch das bellevue planiert und 3000 parkplaetze geschaffen. die raemistrasse wird fuer den verkehr gesperrt und in impasse thibau monnet umbenannt.


    das oberdorf wird komplett abgebrochen und neu errichtet und zur fanmeile umgestaltet.


    es besteht zwar noch der einspruch von ein paar katholiken und etwa 4000 aargauern, die die persoenliche freiheit, sich im oberdorf volllaufen zu lassen. proklamieren, aber was sind schon die paar leute im gegensatz zu den 8000000 fans, die die lions, niederhasli und roger federer sehen wollen ....


    der hardturm wird neu zur diskothek errichtet, in dem nur leute aus dem balkan zugelassen sind. der besitz von schusswaffen wird explizit erlaubt und die polizei hat zutrittverbot. ganz im sinne der svp wird dies mittelfristig das auslaenderproblem punkto kriminelle auslaender nachhaltig loesen.


    ohne scherz, die lions werden auch 2020 noch in der halle spielen, der letzi wird fuer bon jovi konzerte gebraucht (helmobligatorium wegen einsturzgefahr) und im hardturm darf vor ein paar 1000 weiterhin magere fussballkost geboten werden.

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