• Ist schon so ja.

    Ist ja im Fussball auch so. Hat immer noch russische Fussballer in Europa und als Nationalmannschaft dürfen sie nirgendwo teilnehmen.

    Finde ich persönlich auch sinnvoll so, der Unterschied liegt nicht dran, ob sie jung oder Millionäre sind, sondern ob sie die Nationalmannschaft vertreten oder einen Club.

  • Das CAS ist ein Gericht ohne Zähne. Dem IIHF passiert gar nichts, wenn sie dem Urteil nicht Folge leisten.

    Das IOC wird das Zugpferd der Winterspiele kaum rauswerfen. Der russische Verband könnte vor einem Schweizer Zivilgericht klagen, sprich der Dall wird in gefühlt 5-10 Jahren angeschaut. Bis dahin könnte der IIHF genügend Beweise oder ein neues Urteil vor dem CAS vorlegen bzw. erzwingen.

  • ski alpin findet in noch weniger ländern beachtung als eishockey. ist weltweit gesehen, daher ebenfalls nur randsportart.

    wobei ganz sachlich betrachtet: trifft wohl auf (fast) alle wintersportarten zu!

    Wer ausser wir, die Schlutens*heisser und Südtiroler schaut überhaupt Ski? Paar Skandinavier und Franzosen vielleicht. Oder internationale Sportnerds die auch Synchronschwimmen, Gewichtheben und OL schauen.

    War mal in den USA als Vonn oder Shiffrin Olympiagold holte. War eine kleine Randnotiz. Und als Ryding in Kitz gewann, war es in GB nicht mal eine Kurzmeldung wert.

    • Offizieller Beitrag

    Wer ausser wir, die Schlutens*heisser und Südtiroler schaut überhaupt Ski? Paar Skandinavier und Franzosen vielleicht. Oder internationale Sportnerds die auch Synchronschwimmen, Gewichtheben und OL schauen.

    War mal in den USA als Vonn oder Shiffrin Olympiagold holte. War eine kleine Randnotiz. Und als Ryding in Kitz gewann, war es in GB nicht mal eine Kurzmeldung wert.

    isso! überraschenderweise findet skifahren aber auch in deutschland beachtung und zwar auch ausserhalb des alpinen bayerns.

    in den usa sicher noch in den skihotspots in den rocky mountains. aber wahrscheinlich auch nur dann, wenn die rennen in na statt finden.

    • Offizieller Beitrag

    hier noch die weltwoche antwort, welche lüthi (wenig überraschend) nicht „schwach“, sondern „bravo“ findet.

    Bravo, Marc Lüthi! Der Schweizer Eishockey-Präsident kritisiert Forderungen europäischer Länder, Russland von der WM 2027 zu verbannen

    Russland nimmt seit 2022 nicht mehr an der Eishockey-Weltmeisterschaft teil. Der Internationale Eishockeyverband (IIHF) hat den 27-fachen Weltmeister wegen des Krieges in der Ukraine ausgeschlossen. Zu Unrecht, sagt der Internationale Sportgerichtshof (CAS). Das Gericht hat Ende Oktober einem Antrag des russischen Eishockeyverbands stattgegeben und sieht jetzt keine vorhandene rechtliche Grundlage mehr dafür, Russland an der kommenden WM in Deutschland 2027 erneut auszuschliessen.

    Seither herrscht helle Aufregung in Europa. Russland habe trotz des Urteils der WM fernzubleiben, argumentieren die nationalen Eishockeyverbände in Finnland, Schweden, Norwegen, Lettland, Tschechien, Dänemark und Österreich. Wenig Verständnis für das Vorgehen von Finnland und Co. hat Marc Lüthi, Präsident des Schweizer Eishockeyverbandes (SIHF). «Jetzt einfach vorzupreschen, ist save my ass-Politik», sagte er am Donnerstag im Interview mit SRF. Lüthi will erst einmal abwarten, wie der IIHF reagieren wird. Dieser habe jetzt «einen Entscheid zu fällen».

    In der Schweiz stossen Lüthis Worte auch auf Kritik. CH-Media-Sportredaktor Adrian Bürgler zeigt sich empört: Es sei ein Fehler, dass der SIHF bisher nicht ebenso Druck gemacht habe, um «die Russland-Verbannung zu verlängern», findet der Journalist, der Lüthis Stellungnahme als «schwach» bezeichnet.

    Das Gegenteil ist richtig. Lüthi und der Schweizer Eishockeyverband tun gut daran, nicht auch noch in die allgemeine Anti-Russland-Hysterie einzustimmen. Diese Cancel-Culture hat im Sport nichts verloren. Warum soll man einen Nikita Kutscherow («The Russian Rifle»), der 2026 zum zweiten Mal als wertvollster Spieler der NHL ausgezeichnet und zweitbester Scorer der Liga wurde, für den Krieg in der Ukraine bestrafen? Lasst Kutscherow und Co., diese Genies auf Eis, wieder spielen!

    Russlands Nationalmannschaft ist in sportlicher Hinsicht eine Bereicherung. Das betonen auch Schweizer Eishockeyprofis. Nur wollen sie das in der allgemeinen Anti-Russland-Stimmung, die vorherrscht, öffentlich nicht sagen – was man verstehen kann. Unverständlich bleibt, dass jetzt gar Druck ausgeübt wird, um sich über einen Entscheid des höchsten Sportgerichts hinwegzusetzen. Nach dem Motto: Rechtsstaat hin oder her, Russland lassen wir nicht spielen. Gut so, dass da der Präsident des Schweizer Eishockeyverbandes nicht mitmacht. Bravo, Marc Lüthi!

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