• Die Zürcher planen acht Testspiele
    Der Vorbereitungsplan steht: So bringen sich die Lions für den Saisonauftakt in Form

    Die ZSC Lions haben den vorläufigen Testspiel-Plan für die kommende Saison veröffentlicht. Bevor es mit der neuen Saison losgehen soll, wollen die Zürcher acht Testpartien absolvieren.


    Die ersten beiden September-Wochen stehen im Zeichen der abgesagten Gruppenspiele in der Champions Hockey League. Stattdessen tragen die fünf Schweizer Teilnehmer an den ursprünglichen CHL-Blockdaten vier Spiele untereinander aus. Wie es bis dann in Sachen Zuschauer aussieht, kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht final gesagt werden. Ausserdem steht hinter allen geplanten Terminen aufgrund der Corona-Situation noch ein Fragezeichen, ob denn auch alles wie geplant durchgeführt werden kann.

    12.08.2020 | ZSC Lions - Schwenninger Wild Wings (Oerlikon)

    14.08.2020 | ZSC Lions - HC Davos (Kreuzlingen)

    21.08.2020 | ZSC Lions - GCK Lions (Oerlikon)

    28.08.2020 | ZSC Lions - HC Lugano (Chur)

    04.09.2020 | ZSC Lions - Genève-Servette HC (Oerlikon)

    05.09.2020 | EHC Biel - ZSC Lions (Biel)

    10.09.2020 | ZSC Lions - EV Zug (Oerlikon)

    11.09.2020 | HC Davos - ZSC Lions (Chur)


  • https://www.zsclions.ch/news/detail/wieder-ein-spitzenteam/

    WIEDER EIN SPITZENTEAM

    Nach dem sportlichen Misserfolg 2019 verhinderte dieses Jahr das Coronavirus Playoffs mit den ZSC Lions. Das ist schade, denn in der Qualifikation war der Zett wie ausgewechselt und schien bereit für Grösseres.

    31 Siege, 91 Punkte und in zehn der 13 wichtigsten Eishockeystatistiken (siehe unten) in den Top-3. Sechsmal davon sogar die Nummer eins. Die ZSC Lions haben eindrücklich auf die Seuchensaison 2018/19 geantwortet und die Saison 2019/20 als Qualifikationssieger abgeschlossen. «Die meisten Leute denken, dass wir offensiv eine sehr starke Saison hatten. Das ist korrekt. Aber mindestens genauso entscheidend war, dass wir defensiv sehr gut spielten», versucht Sportchef Sven Leuenberger die Sicht der Dinge etwas zu verändern und erklärt: «Das Team kam auf einen Top-2-Platz in der Defensive, was klar zeigt, dass unser Commitment zur defensiven Arbeit da war. Davon profitierten auch die beiden Goalies Lukas Flüeler und Joni Ortio, die einen super Job machten.»


    Viel Selbstvertrauen


    Wie es auch die Coaches zu tun pflegen, lässt sich die Saison der ZSC Lions gut in fünf Segmente à je zehn Spiele aufteilen, um nun rückblickend den unterschiedlichen Zustand der Mannschaft aufzuzeigen. Nach harzigem Saisonstart mit drei Niederlagen aus den ersten fünf Partien punktete der Zett viermal in Serie voll und sorgte damit für ruhige Gemüter. Diesen Schwung, daran änderte auch die zwischenzeitliche Niederlage in Lugano nichts, nahm das Team in die zweite Phase mit. Die Lions gewannen acht von zehn Begegnungen, übernahmen die Leaderposition und tankten viel Selbstvertrauen. Dieser Lauf war nötig, denn vom erlangten Selbstvertrauen zehrte der Stadtklub nach der schlechten dritten Phase von mitte November bis Ende Dezember, als die Mannschaft nur elf von 30 Punkten holte und in ein Tief geriet. «Es war schön zu sehen, dass niemand in Panik geriet. Die Spieler spürten das Vertrauen von allen in der Organisation, konnten sich auf ihre Stärken besinnen und ihre volle Konzentration der Arbeit widmen», erinnert sich Leuenberger.


    Veritabler Schlussspurt


    Der Turnaround folgte bereits in der vierten Phase: Fünf mehrheitlich positiv gestaltete Overtime-Spiele nacheinander bis zum 7. Januar bestärkten die Löwen in ihrem Plan. Sie schossen in den nächsten beiden Partien gegen Langnau zwölf Tore und fanden zu ihren Offensivqualitäten zurück. Das gipfelte in einem 9:6-Erfolg auswärts bei Servette zum Schluss von Phase vier. Ins Finish der Qualifikation starteten die Zürcher vielversprechend mit dem vierten Sieg gegen Davos im vierten Aufeinandertreffen. Zwei Dämpfer gegen Fribourg und Lausanne bewirkten dann eine grossartige Reaktion, einen veritablen Schlussspurt: Die ZSC Lions gewannen sechs der letzten sieben Spiele und lösten den EV Zug im 50. Match noch von der Tabellenspitze ab – auch weil sie die beiden Direktduelle mit 4:1 für sich entschieden.

    «Wir gerieten zwar oft in Rückstand, zwangen das Resultat dann aber doch noch auf unsere Seite. Wir holten sogar Rückstände mit zwei oder drei Toren auf. Das schafft eine Mannschaft nur dann, wenn sie mit viel Selbstvertrauen ausgestattet ist», analysiert der Sportchef.


    Die Arbeit zahlte sich aus


    Ein Vergleich mit der Vorjahresstatistik offenbart grosse Verbesserungen in der Schusseffizienz (3. Platz / Vorjahr 11. Platz) und im Powerplay (2. Platz / Vorjahr 9. Platz). «Bereits in der Saison 2018/19 verzeichneten wir die meisten Schüsse aus dem Slot des Gegners heraus. Nur war da die Effizienz gut 1.5% tiefer. Das brachte uns in der Saison 2019/20 gleich 37 Tore mehr ein! Wir haben sehr viel Zeit ins Torschiessen investiert», führt Sven Leuenberger die deutliche Steigerung auf die tägliche Arbeit zurück. Im Powerplay war Neuzugang und Spielmacher Garrett Roe der Schlüssel zum Erfolg. Der Denker und Lenker des ZSC-Überzahlspiels hatte bei rund 40% aller Treffer seinen Stock im Spiel (ein Tor, 15 Assists).

    Der Stolz der Trainer, verrät Leuenberger, war die Faceoff-Bilanz (Bullys) mit dem zweitbesten Wert der Liga. Und dies obschon die Lions über keinen Rechtsschützen als Center verfügten, was sich im Normalfall negativ auf die Bullygewinne auswirkt. «Mit geschickter Taktik und wertvollen Tipps an die Center leisteten unsere Coaches einen wichtigen Beitrag.»

    Im Boxplay ortet der Sportchef noch Optimierungspotenzial, 37 Gegentore in Unterzahl sind zu viel. «Wir haben lange unsere Formationen nicht gefunden. Immerhin ist es gegen Ende der Qualifikation besser geworden, daran müssen wir anknüpfen.»


    Gegenseitiger Respekt


    Hauptverantwortlich für den erstaunlichen Wandel der ZSC Lions war Trainer Rikard Grönborg mit seinen beiden Assistenten. Das hat zum einen mit dem klaren und einfachen Spielkonzept zu tun, in dem die Spieler primär die Beine bewegen mussten und nicht gross Zeit zum Denken hatten. Die Trainings waren intensiv und auf das Spiel ausgerichtet. «Zum anderen schufen die Coaches mit ihren klaren Anweisungen und der guten 1:1-Betreuung ein echtes Vertrauensverhältnis», sagt Sven Leuenberger auch mit Berücksichtigung der Spieler-Feedbacks. Das Team spricht von «hohem, gegenseitigem Respekt» und von einem Coaching-Team, das «allen Vertrauen geschenkt hat.» Der Sportchef bringt noch einen weiteren, nicht zu unterschätzenden Punkt ins Spiel: «Die neue DNA und neue Regeln wurden klar kommuniziert und von der Mannschaft ohne Wenn und Aber umgesetzt.»

    Ziemlich genau vor einem Jahr hatten die Verantwortlichen des Stadtklubs alles gründlich analysiert und Probleme an der Wurzel gepackt, um Fortschritte möglich zu machen. Heute wissen wir: Die Massnahmen griffen und das Team performte wieder. Ein Spruch bewahrheitete sich dabei: Manchmal muss man einen Schritt zurückgehen, um vorwärts zu kommen.

    STATISTIKEN 19/20

    Tordifferenz: +42 – Rang 1

    Erzielte Tore: 166 – Rang 1

    Erhaltene Tore: 124 – Rang 2

    Erzielte Tore bei 5v5: 122 – Rang 1

    Erhaltene Tore bei 5v5: 84 – Rang 1

    Schüsse aufs Tor: 1'728 – Rang 1

    Schusseffizienz: 9.55% - Rang 3

    Schüsse aufs Tor aus dem Slot: 766 – Rang 1

    Powerplay: 22.41% – Rang 2

    Boxplay: 79.21% – Rang 8

    Strafen: 507 Minuten – Rang 6

    Blockierte Schüsse: 674 – Rang 4

    Bullys: 53.88% – Rang 2

  • Yannick Brüschweiler stellt einen typischen Montag vor
    Youngster erklärt, warum bei den Lions im Sommertraining auch Fussball gekickt wird

    In einem ersten Video war es Axel Simic, welcher den Lions-Fans in einem Video ein paar Eindrücke aus dem Sommertraining von ZSC geliefert hat. Nun ist Youngster Yannick Brüschweiler an der Reihe, welcher einen typischen Montag in dieser Zeit präsentiert.


    Die ZSC Lions haben eine kleine Serie gestartet, in welcher sie an drei verschiedenen Tagen den eigenen Fans das Sommertraining der Mannschaft ein bisschen näher bringen wollen. Im zweiten Teil erklärt Fitnesscoach Mattia Stendahl ausserdem, was es mit den Schlagwörtern "hart und smart" auf sich hat.


    https://sport.ch/zsc-lions/571…uch-fussball-gekickt-wird

  • Vorarlbergs Eishockeytalent Marco Rossi steht beim Züricher SC hoch im Kurs.

    Dübendorf Der Vertrag liegt zur Unterschrift bereit. Der Zürcher SC, in diesem Jahrhundert sechsfacher Schweizer Meister in der National League, möchte Marco Rossi für die Mannschaft gewinnen. Der 18-jährige Mittelstürmer muss aber die, durch die Coronapandemie immer wieder gebremste, Entwicklung in der National Hockey League abwarten. „Wir wissen nicht, wie es aktuell in der NHL und vor allem mit dem Draft weitergeht“, sagt der Rankweiler. „Aber in Europa wäre der ZSC die erste Adresse für mich.“

    Rossi wird im NHL-Draft, der für September in Montreal angesetzt ist, begehrt sein und als Top-sieben-Spieler gehandelt. Als Favorit auf einen Vertrag mit dem Junior, der in dieser Saison bei den Ottawa 67‘s in der Ontario Hockey League zahlreiche Auszeichnungen abgeräumt hat, gilt die NHL-Organisation der Ottawa Senators.

    Der Klub in Zürich besitzt noch alte Europa-Rechte aus der Juniorenzeit mit dem Unter-17-Team an Rossi. „Wenn Marco nach Europa kommt, dann hätte er einen aufrechten Vertrag bei uns in Zürich“, erklärt ZSC-Sportdirektor Sven Leuenberger. „Es liegt an ihm. Die Frage ist: Will Marco die ganze Saison in Europa spielen? Oder will er abwarten, wie der Draft läuft und wann es in der NHL losgeht?“ Ob der ZSC an einem Engagement von Rossi bis Ende Dezember interessiert wäre, sollte die NHL erst im Jahr 2021 in die neue Saison starten? „Das Problem ist: Wir haben drei oder vier Spieler, die in der gleichen Situation stecken“, erklärt Leuenberger. „Wer sich zuerst für uns entscheidet, der wird im Vorteil sein.“


    Ein kompletter Spieler

    ZSC-Trainer Rikard Grönborg möchte Rossi unbedingt in seinem Kader haben. „Marco ist ein außergewöhnlicher, kompletter Spieler. Darum wird er von den NHL-Klubs für den Draft auch so hoch eingestuft.“ Für Rossi eine Rolle bei den Löwen zu finden, sei nicht schwierig, so der Coach: „Er kann uns am Bullypunkt helfen, spielerisch mit seinem Instinkt. Er ist ein Edelstein, der noch geschliffen werden möchte.“

    Gestern stand für Rossi die dritte und vorläufig letzte Trainingssession in diesem Sommer mit den Zürchern im Trainingszentrum in Dübendorf auf dem Programm. „Das waren alles sehr gute Einheiten, mit viel Abwechslung und hohem Tempo.“ Eingewöhnung war keine nötig, Rossi kennt aus seiner ZSC-Nachwuchszeit einige der Trainingskollegen.

    Konditionstrainer Max Cavada ist mit dem körperlichen Zustand seines Schützlings sehr zufrieden. „Marco war noch nie so gut in Form. Seine Referenzwerte sind top, er ist ein Kraftwerk.“ Das einzige Fragezeichen in diesen Tagen sei die sportliche Planung. Die Situation rund um das Virus lasse nur einen Trainingszyklus über einen Monat zu.

    Die nächsten drei Wochen rückt Rossi in ein Eishockeycamp in der Umgebung von Wien ein. Ex-Salzburg-Stürmer Rob Schremp organisiert, unterstützt von den ehemaligen Nationalteamspielern Markus Peintner und Chris Harand, ein speziell auf Technik ausgerichtetes Trainingslager. Mit Ausrüster True wird das neueste Material aus der Kollektion an Schuhen, Handschuhen und Schlägern getestet.

    Rossi, seit vergangener Woche stolzer Führerscheinbesitzer, hat das Umfeld neu organisiert. Die Firma Sporteo rund um Sepp Lenhart und Hanno Egger begleitet das Talent bei der Vermarktung und der sozialen Kommunikation. Eine Homepage ist in Vorbereitung und soll demnächst online gehen.

  • Hier noch zu Grönborg mit persönlicher Mitteilung von R. Grönborg auf Youtube:



    https://sport.ch/zsc-lions/571…noch-laenger-an-die-lions

    Rikard Grönborg hat seinen Vertrag bis 2023 ausgedehnt!
    Von wegen NHL: ZSC-Coach bindet sich noch länger an die Lions!

    Die ZSC Lions haben den bis 2020/21 laufenden Vertrag mit ihrem Headcoach Rikard Grönborg vorzeitig um zwei Jahre bis 2022/23 verlängert.

    Mit Rikard Grönborg fanden die ZSC Lions letzte Saison auf die Erfolgsspur zurück. Die Mannschaft hat unter ihm funktioniert und gewann die Qualifikationsrunde der National League. Sie bekam aufgrund der Corona-Pandemie dann aber nicht die Chance, die Saison zu Ende respektive die Playoffs zu spielen.

    Mit der vorzeitigen Vertragsverlängerung sorgt der Stadtklub für Kontinuität auf der Trainerposition. Die Verlängerung ist ein starkes Zeichen – von beiden Seiten. «Wir möchten die letztes Jahr geschaffene DNA weiterverfolgen und unseren eingeschlagenen Weg über die Saison 2020/21 hinaus unbedingt mit Rikard weitergehen», sagt Sportchef Sven Leuenberger. Die Feedbacks von Spielerseite und Managementseite seien durchweg positiv, «und ich persönlich kann von einer sehr professionellen Zusammenarbeit mit Rikard berichten». Grönborg, der 52-jährige schwedisch-amerikanische Doppelbürger, will seine Trainertätigkeit bei den Lions über die nächste Saison hinaus weiterführen. Er und seine Familie fühlen sich in Zürich sehr wohl. «Es ist eine Win-win-Situation», so Leuenberger. In den neuen Vertrag inkludiert ist eine bis zum 31.12.2021 gültige NHL-Ausstiegsklausel für die Saison 2022/23.

    Rikard Grönborg stiess auf die Saison 2019/20 vom schwedischen Eishockeyverband zu den ZSC Lions. In Schweden hatte er seit 2006 auf verschiedenen Stufen in verschiedenen Funktionen gearbeitet, ab 2016 schliesslich als Headcoach der A-Nationalmannschaft. Diese führte Grönborg als Cheftrainer bereits zweimal zu WM-Gold.

  • https://sport.ch/zsc-lions/571…rg-nur-noch-besser-werden

    Der Schwedische-Dompteur soll die Löwen in die neue Arena führen
    Die Konkurrenz muss sich warm anziehen: Warum die Lions unter Grönborg nur noch besser werden

    Rikard Grönborg hat seinen Vertrag bei den ZSC Lions um zwei Saisons bis 2023 verlängert. Nachdem das Coronavirus dem Schweden die Chance genommen hat, den ersten Meistertitel in der Schweiz zu feiern, hat er jetzt noch drei weitere Möglichkeiten


    Es sei denn, Grönborg löst seine NHL-Ausstiegsklausel bis zum 31.12.2021 ein. Dann würde er nämlich ab Sommer 2022 in Nordamerika Trainer sein. In einem Interview mit dem Tagesanzeiger gibt der 52-Jährige seine Pläne preis: "Es gefällt mir sehr hier. Aber wer weiss schon, was in zwei Jahren ist. Deshalb liess ich mir diese Option offen. Die Idee ist aber schon, dass ich 2022 mit dem Team ins neue ZSC-Stadion einziehe." Doch wie hat Rikard Grönborg die ZSC Lions verändert, dass sie nach zwei schlechten Regulas Seasons plötzlich wieder zuoberst stehen?

    Das Unterzahlspiel steht für den neuen Schwung der ZSC Lions

    Die Zürcher hatten zwar nicht das beste, aber dafür das spektakulärste Boxplay der vergangenen Saison. Dies zeigt wie akribisch und genau Rikard Grönborg mit seinen Spielern arbeitet. Mit einem Mann weniger auf dem Eis, lassen die Lions nicht nach und üben viel Druck auf die Gegenspieler aus. Damit ein solcher Spielstil überhaupt möglich ist, muss die Mannschaft läuferisch auf einem absoluten Top-Niveau sein. So kam es häufig vor, dass die Scheibe in Unterzahl fernab vom eigenen Tor gehalten wurde. Die Lions liessen in Unterzahl am wenigsten Schüsse auf ihren Kasten zu und haben mit einem Mann weniger am meisten Abschlüsse auf das gegnerische Tor abgegeben. Die spannende Analyse dazu, gibts in folgendem Artikel:

    Grönborg setzt auf die jungen Talente und macht sie besser

    Ein weiterer Punkt der aufgefallen ist, ist wie die jungen Spieler noch einmal einen grossen Sprung nach vorne gemacht haben. Bestes Beispiel ist natürlich Pius Suter, der seine Scorerpunkte von 24 in der Saison 2018/19 auf 53 Zählern verbessert hat und gar Liga-Topscorer wurde. Aber auch Tim Berni hat noch einmal Fortschritte gemacht und wird ab der kommenden Saison bei den Columbus Blue Jackets sein Glück versuchen.


    Dahinter kommen zudem Justin Sigrist, Axel Simic und Yannick Brüschweiler nach. Von den drei Offensivspielern darf in der kommenden Saison auch wieder mehr erwartet werden. Dass Grönborg ihnen vertraut, hat er mit genügend Eiszeit bewiesen.

    Noch mehr und präzisere Abschlüsse

    Zum Schluss ist es die offensive Ausbeute der Zürcher, die einen Unterschied macht. Denn bereits in der Saison 2018/19 hatten die Lions mit 1604 Schüssen am meisten Abschlüsse aller NL-Teams. In der vergangenen Spielzeit feuerte der "Zett" aber noch einmal 100 Schüsse mehr auf die gegnerischen Kästen. Zudem hat sich die Effizienz um zwei Prozent verbessert, was im Endeffekt 37 Treffer mehr ergab. Die zusätzlichen Schüsse werden natürlich mit den bereits erwähnten läuferischen Fähigkeiten zu tun haben. Denn nur mit schnellen Beinen kann die Scheibe im Forechecking zurückerobert und gleich ein weiterer Schuss abgegeben werden.

    Diese drei Punkte sind natürlich nur einen Tropfen auf den heissen Stein, aber sie zeigen, wie Grönborg coached und was er im läuferischen Bereich von seinen Spielern fordert. Es würde kaum überraschen, wenn die Lions unter dem Schweden in den kommenden drei Jahren immer um die Tabellenspitze mitmischen.

  • Ausstiegsklausel noch nicht gezogen
    Die Deadline für Suters NHL-Wechsel naht

    Es ist ein offenes Geheimnis, dass Pius Suter in der kommenden Saison NHL spielen will. Noch ist sein Wechsel nach Nordamerika aber nicht definitiv.

    Denn der Liga-Topskorer hat seine Ausstiegsklausel im Vertrag mit den Lions noch nicht genutzt. Zwar bestätigt Suter gegenüber Klaus Zaugg und Watson, dass er "mehrere Optionen" habe. Wegen dem Wirrwarr um einen Re-Start und der Unklarheit für den Saisonstart der neuen Saison sei die Lage in der NHL etwas unübersichtlich.

    Nun naht aber der Tag der Entscheidung. Bis nächsten Mittwoch muss Suter den Lions seinen Wechsel mitgeteilt haben. " Ich erwarte am nächsten Mittwoch eine Antwort", bestätigt Sven Leuenberger. Der sagt auch, dass die Lions kein Interesse daran hätten, mit Suter im September in die Saison zu starten, weil die neue NHL-Spielzeit später beginnt: "Wenn uns Pius Suter am nächsten Mittwoch sagt, dass er in die NHL wechselt, dann planen wir die neue Saison ohne ihn."

    Die Deadline, wo Pius Suter nächste Saison spielen wird, naht also.

    https://sport.ch/zsc-lions/575…r-suters-nhl-wechsel-naht

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