• Du meinst also mehr Verletzte als Erkenntnisse? :mrgreen:

    Ich weiss, ist ironisch gemeint.
    Einzig, was ich mir vorstellen könnte ist folgendes. Du hast Sörensen, Wallmark und De la Rose in deiner Mannschaft. Wenn du einen weiteren Spieler verpflichten könntest/würdest. Wer würde noch passen?

    Vielleicht findet man diesen ja in der schwedischen Nationalmannschaft.
    Just a wild guess 😉

  • gute Idee mit der PAUSE für ALLE

    umso mehr dass der Stamm/Kern eh steht, man schauen muss wer kommt/kann/will im April/Mai von der NHL, wer ist noch fit resp. nicht angeschlagen von unserem Playoff?

    es spielen im Nov welche dies es eh nie schaffen für die WM, einige spielen sind dann gar nicht mehr aktiv und andere treffen sich in der Nati B wieder oder sind Auffüller und wirklich total überfordert, dazu die Verletzungsgefahr ..

    Meiner Meinung nach sollte man über die Bücher

    FISCHER und die NATI sind (hauptsächlich?!) Preistreiber und Schuld dafür, warum die Preise für 3. und 4. Linien Spieler in die Höhe geschossen sind. Aber davon spricht keine Sau!

    Früher (jaja ich weiss... alles besser gsie, bla bla...) gab es einen Nati Kern und die üblichen Verdächtigen in der 2. Garde plus ein paar Junge.
    Hier hatte der "Titel" Natispieler noch einen Wert. Heute hast du praktisch 3-4 komplette Auswahlen und es wird wirklich jeder genommen/aufgeboten.

    Fast jeder Durchschnittsspieler (U30, Linien 2-4 minus Ausländer) zählt heute zum erweiterten Nati Kader und diese erhalten dann von Fischer auch vielfach ein Aufgebot. Die Medien feiern dies jauchzend und heulen dann ein paar Tage später rum, warum die Schweizer an den Bejier Games oder Freundschaftsspielen ablutschen.

    Bei den nächsten Vertragsverhandlungen kommt dann aber der Spielervermittler und sagt: hier mein Mandant, 2 Natiaufgebote, ist Nati Spieler, viel zu tiefes Angebot, hoch damit!

    Frage: Wie viele Spieler der aufgebotenen Beijer Games, schaffen es bei Fischer an die A-WM? ca. 5-7 von 25?

    Hier mal das Kader für die Beijer Hockey Games...:

    Goalies (3): Stéphane Charlin (SCL Tigers), Connor Hughes (Lausanne HC), Joren Van Pottelberghe (EHC Biel-Bienne)

    Verteidiger (8): Michael Fora (HC Davos), Lukas Frick (Lausanne HC), Andrea Glauser (Lausanne HC), Benoît Jecker (Fribourg-Gottéron), Sven Jung (HC Davos), Samuel Kreis (SC Bern), Livio Stadler (EV Zug), Dario Wüthrich (HC Ambri-Piotta)

    Stürmer (14): Thierry Bader (SC Bern), Attilio Biasca (EV Zug), André Heim (HC Ambri-Piotta), Grégory Hofmann (EV Zug), Tino Kessler (EHC Biel-Bienne), Marc Marchon (EHC Kloten), Tyler Moy (SCRJ Lakers), Théo Rochette (Lausanne HC), Tristan Scherwey (SC Bern), Sandro Schmid (Fribourg-Gottéron), Julian Schmutz (SCL Tigers), Sven Senteler (EV Zug), Axel Simic (EHC Kloten), Yannick Zehnder (ZSC Lions)

    Russki standart!!

  • Ich weiss, ist ironisch gemeint.
    Einzig, was ich mir vorstellen könnte ist folgendes. Du hast Sörensen, Wallmark und De la Rose in deiner Mannschaft. Wenn du einen weiteren Spieler verpflichten könntest/würdest. Wer würde noch passen?

    Vielleicht findet man diesen ja in der schwedischen Nationalmannschaft.
    Just a wild guess 😉

    Nur für die Playoffs, würde ICH mich aber zuerst in NA umsehen, da hats dann schon noch ein paar Perlen...

    Russki standart!!

  • Bei den nächsten Vertragsverhandlungen kommt dann aber der Spielervermittler und sagt: hier mein Mandant, 2 Natiaufgebote, ist Nati Spieler, viel zu tiefes Angebot, hoch damit!

    Ganz genau, deshalb die Imports nochmals erhöhen damit Leistung und Entlöhnung der CH Spielern ins Lot kommen. Dass Spielervermittler von vielen CH Spielern sich vehement dagegegen wehren liegt auf der Hand, es geht nur um Kohle.

  • Schlusstag auf dem Transfermarkt

    Am 15. Februar ist Transferschluss für die laufende Saison.
    Blick hält dich über Deals der Schweizer Klubs auf dem Laufenden. Publiziert: 15.02.2023 um 15:55 Uhr
    Eishockey: So verstärken sich die Schweizer Klubs zum Transferschluss (blick.ch)

    15.02.2023 war ein Mittwoch KW 07, ob dies immer der 15.02 KW07 ist oder in der gleichen Woche auf einen Mittwoch (14.02.2024) fallen muss, ist mir nicht bekannt.

    Russki standart!!

  • FISCHER und die NATI sind (hauptsächlich?!) Preistreiber und Schuld dafür, warum die Preise für 3. und 4. Linien Spieler in die Höhe geschossen sind. Aber davon spricht keine Sau!

    Früher (jaja ich weiss... alles besser gsie, bla bla...) gab es einen Nati Kern und die üblichen Verdächtigen in der 2. Garde plus ein paar Junge.
    Hier hatte der "Titel" Natispieler noch einen Wert. Heute hast du praktisch 3-4 komplette Auswahlen und es wird wirklich jeder genommen/aufgeboten.

    Fast jeder Durchschnittsspieler (U30, Linien 2-4 minus Ausländer) zählt heute zum erweiterten Nati Kader und diese erhalten dann von Fischer auch vielfach ein Aufgebot. Die Medien feiern dies jauchzend und heulen dann ein paar Tage später rum, warum die Schweizer an den Bejier Games oder Freundschaftsspielen ablutschen.

    Bei den nächsten Vertragsverhandlungen kommt dann aber der Spielervermittler und sagt: hier mein Mandant, 2 Natiaufgebote, ist Nati Spieler, viel zu tiefes Angebot, hoch damit!

    Das ist die absurdeste Begründung für die hohen Löhne für 3./4. Linienspieler ever. Nur weil ein Spieleragent das sagt, muss ja noch lange kein Club diese Löhne bezahlen.

    Gemäss Clubs sind einfach alle Schuld ausser sie selber: zu wenig Ausländer, zu viel “Nati-Spieler”, kein Salary Cap. Bezahlt Durchschnittsschweizer einfach nicht 300k, niemand zwingt euch, Problem gelöst.

  • Das ist die absurdeste Begründung für die hohen Löhne für 3./4. Linienspieler ever. Nur weil ein Spieleragent das sagt, muss ja noch lange kein Club diese Löhne bezahlen.

    Gemäss Clubs sind einfach alle Schuld ausser sie selber: zu wenig Ausländer, zu viel “Nati-Spieler”, kein Salary Cap. Bezahlt Durchschnittsschweizer einfach nicht 300k, niemand zwingt euch, Problem gelöst.

    Ich bleib dabei! Mir egal wie du es nennst...
    Schau dir mal die Nati-Kader, seit Fischi übernommen hat, an.

    Nur die Nati ist ganz sicher nicht Schuld daran (Fragezeichen beachten!), aber sie haben ganz sicher eine Teilschuld.
    Ist ja lächerlich wer da auflaufen darf.
    und wenn du meinst, dass ein Spielerberater nicht damit umzugehen weiss, tja dann unterschätzt du deren Tätigkeit und "Macht" ziemlich.

    Russki standart!!

  • Ich bleib dabei! Mir egal wie du es nennst...
    Schau dir mal die Nati-Kader, seit Fischi übernommen hat, an.

    Nur die Nati ist ganz sicher nicht Schuld daran (Fragezeichen beachten!), aber sie haben ganz sicher eine Teilschuld.
    Ist ja lächerlich wer da auflaufen darf.
    und wenn du meinst, dass ein Spielerberater nicht damit umzugehen weiss, tja dann unterschätzt du deren Tätigkeit und "Macht" ziemlich.

    Ich bin der grösste Gegner dieser Trottel-Nati Pausen mit Spielern, die in 100 Jahren keine WM spielen.

    Trotzdem sind die Clubs selber schuld. Egal was der Spielerberater sagt und egal, ob der Spieler 4 Spiele am Aserbaidschan Cup 2021 gemacht hat - er verdient erst 300k als Drittlinienspieler, wenn ein Club so blöd ist ein solches Angebot zu machen. Und da sind die Clubs ganz alleine Schuld, erst recht im Hockey, wo die Spieler nicht viele Alternativen haben ausserhalb der Schweiz (bzw gar keine im gleiche Lohnrange) im Vergleich zum Fussball.

  • Ich bin der grösste Gegner dieser Trottel-Nati Pausen mit Spielern, die in 100 Jahren keine WM spielen.

    Trotzdem sind die Clubs selber schuld. Egal was der Spielerberater sagt und egal, ob der Spieler 4 Spiele am Aserbaidschan Cup 2021 gemacht hat - er verdient erst 300k als Drittlinienspieler, wenn ein Club so blöd ist ein solches Angebot zu machen. Und da sind die Clubs ganz alleine Schuld, erst recht im Hockey, wo die Spieler nicht viele Alternativen haben ausserhalb der Schweiz (bzw gar keine im gleiche Lohnrange) im Vergleich zum Fussball.

    Kannst du so sehen, klar und ist ganz sicher nicht falsch, dass diejenigen die dummen sind, welche so einen Preis bezahlen.
    Aber wenn man den ausgetrockneten Schweizer Spielermarkt sieht und kennt, hilft dieses Nati-Aufgebot sicher nicht den Clubs sondern den Spielern ihren Marktwert aufzuwerten.

    Dario Wüthrich, Livio Stadler, Benoît Jecker, Sandro Schmid usw. echt jetzt? Ich weiss nicht ob ich lachen oder weinen soll.

    Russki standart!!

  • 3:5-Niederlage gegen TschechienEs ist Zeit für grundsätzliche Diskussionen im Schweizer Eishockey

    Patrick Fischers Team kann auch das neunte Spiel der Euro Hockey Tour nicht gewinnen. Das Turnier in Schweden sollte als Augenöffner dienen.

    Kristian Kapp

    Kristian Kapp

    Publiziert heute um 16:25 Uhr


    Kein Sieg auf der Euro Hockey Tour: Nationaltrainer Patrick Fischer an der Bande der Schweiz in Karlstad.

    Kein Sieg auf der Euro Hockey Tour: Nationaltrainer Patrick Fischer an der Bande der Schweiz in Karlstad.

    Foto: Fredrik Karlsson (Bildbyran/Freshfocus)

    Eines vorab: Die Resultate dieses Turniers sind im Hinblick auf nächsten Mai zweitrangig, da die WM-Teams wenig gemein haben werden mit den Aufgeboten in dieser Woche. Der gegen Tschechien (3:5) trotz später 3:2-Führung ausgebliebene positive Schlusspunkt hätte für die Schweiz dennoch eine Bedeutung gehabt.

    Erst kürzlich hat Swiss Ice Hockey den Vertrag mit der aus drei bis vier Turnieren bestehenden Euro Hockey Tour als Ersatz der ausgeschlossenen Russen bis 2027 verlängert, was grundsätzlich eine gute Sache ist: Pro Saison sind neun oder zwölf Testspiele auf höchstmöglichem Niveau garantiert. Wenn die Schweiz nun aber nicht nur kein Spiel gewinnen kann, sondern wie nun in Schweden erstmals auch niveaumässig abfällt, wird dies Fragen provozieren.

    Schweiz – Tschechien 3:5 (1:0, 1:2, 1:3)

    Löfbergs Arena, Karlstad (SWE). – 2672 Zuschauer.

    Tore: 15. Simic (Bader, Stadler) 1:0. 33. Zamorsky (Flynn, Jasek/Ausschluss Fora) 1:1. 39. Vozenilek (Kral, Jasek) 1:2. 40. (39:57) Marchon (Fora, Heim) 2:2. 44. (43:33) Moy (Stadler, Senteler) 3:2. 51. Kase (Najman, Kempny/Ausschluss Jung) 3:3. 53. Hajek (Gazda, Horak) 3:4. 59. (58:57) Vozenilek (Jasek, Ruzicka/ins leere Tor) 3:5.

    Strafen: 3-mal 2 Minuten Schweiz. 1-mal 2 Minuten Tschechien.

    Schweiz: Hughes; Glauser, Kreis; Fora, Stadler; Jecker, Jung; Wüthrich, Frick; Kessler, Senteler, Moy; Simic, Rochette, Bader; Marchon, Heim, Scherwey; Schmutz, Schmid, Zehnder.

    Bemerkungen: Schweiz ohne Hofmann, Biasca (verletzt). – 44. (43:47) Pfostenschuss Heim. – Schweiz von 58:34 bis 58:57 und von 59:02 bis 60:00 ohne Goalie, mit 6. Feldspieler. – 58:37 Time-out Schweiz.

    Euro Hockey Tour. Letztes Spiel der Beijer-Hockey-Games in Schweden: Schweden – Finnland (SO, 16.00). – Tabelle: 1. Schweden 2/6 (9:3). 2. Finnland 2/6 (8:4). 3. Tschechien 3/3 (8:11). 4. Schweiz 3/0 (7:14).

    Vertraglich sind die Tour-Teilnehmer verpflichtet, mit dem bestmöglichen Team anzutreten, wobei das natürlich ein dehnbarer Begriff ist. Fischers Aufgebot war beim dritten Turnier das schwächste und international unerfahrenste. Grund dafür waren aber diverse Absagen. Da zudem kein Spieler für alle Turniere aufgeboten werden kann (nur Ersatzgoalie Joren van Pottelberghe war immer dabei), offenbart die Tour die fehlende Breite der Schweiz auf europäischem Top-Niveau. «Schweiz C» kann nur wie früher ausserhalb der Tour gegen schwächere Gegner bestehen.

    Probleme grundsätzlicher Art

    Finnland, Tschechien und vor allem Schweden bekunden keine Mühe, auch ohne NHL-Spieler mehrere kompetitive Aufgebote zu stellen. Bei der Schweiz wird es da schon komplizierter. Als Augenöffner muss das Spiel gegen Schweden (2:5) am Samstag dienen, als man schon bei Spielhälfte 0:5 zurücklag. Nicht die Niederlage an sich ist dramatisch. Schweden trat an seinem Heimturnier mit der bestmöglichen Mannschaft an, darunter mit acht aktuellen sowie zwei ehemaligen Spielern aus der Schweizer Meisterschaft, die seit dem Krieg in der Ukraine zur Lieblingsdestination der besten Skandinavier ausserhalb der NHL geworden ist. Es war ein ungleiches Duell.

    Aber: Gerade in der Defensive traten auf dem Niveau der Schweden-Partie bei zu vielen Schweizern auch Defizite zu Tage, die grundsätzlicher Art sind und deren Ursprung bis in die Ausbildung zurückverfolgt werden kann. Wenn die Schweden auch ausserhalb der NHL (aktuell 77 Schweden!) auf ein so grosses Reservoir an Spielern zurückgreifen können, bei denen auch unter Druck Passqualität und Verteidigungsarbeit exzellent sind und auch taktisch kein Spieler mit oder ohne Puck abfällt, kommt dies nicht zufällig. Es ist nicht der Nationaltrainer, der diese Fähigkeiten beibringen muss.

    Es bleibt die Enttäuschung: Der Schweizer Captain Andrea Glauser während der Partie gegen Tschechien.

    Es bleibt die Enttäuschung: Der Schweizer Captain Andrea Glauser während der Partie gegen Tschechien.

    Foto: Fredrik Karlsson (Bildbyran/Freshfocus)

    Natürlich wird die öffentliche Diskussion nach neun Niederlagen auf der Euro-Tour sich in erster Linie um Patrick Fischer drehen. Und sie wird einmal mehr am Ziel vorbeizielen, falls es um langfristige Verbesserungen rund um die Nationalmannschaft gehen soll. Noch profitiert sie an Weltmeisterschaften von der goldenen Generation in der NHL. Mittlerweile sind es aber nur noch neun Schweizer in der besten Liga, Tendenz sinkend, da immer weniger nachrücken.

    Die Anzahl der Imports ist kein Hauptgrund

    Finnland und Schweden hatten bereits vor Jahren ihre grundsätzlichen Diskussionen rund um die Ausbildung und nahmen danach einschneidende Änderungen vor. Vielleicht wäre dafür auch in der Schweiz Zeit. Dabei aber nur die gerne geführte Debatte rund um die zu vielen Imports weiterzuführen, hiesse, eine weitere Nebelkerze zu zünden.

    In Schweden und Finnland dürfen unlimitiert Ausländer eingesetzt werden, in Deutschland maximal neun pro Spiel. Die Schweiz ist auch nach der Erhöhung von vier auf sechs also restriktiver. Es ist zudem die National League, die sich für die Erhöhung entschied und nicht der Verband, bei dem kaum jemand diese unterstützt haben dürfte.

    Es liegt also auch an den Clubs, weiter neue Wege zu finden, wie die Ausbildung verbessert werden kann. Dass die Swiss League als Unterbau seit der Loslösung und der Aufstockung der National League auf 14 Teams mit immer grösseren existenziellen Problemen kämpft, ist ein weiteres Alarmzeichen. Dies wird früher als später ebenfalls dafür sorgen, dass weniger gute Junge nachrücken.

    Dass Fischer mit dieser unerfahrenen und am Ende auch überforderten Truppe nach Schweden reiste, benötigt auch eine Portion Chuzpe. Falls er damit, ob gewollt oder nicht, diese grundsätzliche Diskussion anstösst, hätte dieser missglückte Ausflug nach Karlstad auch positive Folgen gehabt. Wichtig ist, dass sie nun intensiver geführt wird. Ansonsten erhält die Schweiz irgendwann auch bei einer WM die Quittung, selbst wenn dort dann ihre aktuell besten Spieler mittun sollten.

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