Corona und anderi Biersorte

  • Quote from rouge+jaune-1939

    die gefahr am corona-virus zu sterben, ist auf jeden fall höher einzuschätzen, als in florida beim golfspielen von einem krokodil tödlich angefallen zu werden :winke:


    Dem ist so ... [emoji6]


    Worst-Case; 99.6 % der Weltbevölkerung überlebt. Hurra!


    In absoluten Zahlen:
    31 Millionen Menschen werden sterben. Krank werden sehr, sehr viel mehr!!!


    Aber vielleicht gelingt ja, durch geeignete Massnahmen, statt nichts tun ...

  • Ich stelle gar nichts dar! Sind Fakten! Wer krank wird und nicht zur Risikogruppe gehört wird wieder gesund, wie bei einer normalen Grippe. Gefahr besteht nur für die Risikogruppe, die müsste man schützen! Absagen von Freizeitaktivitäten wie es jetzt passier ist m.E. total übertrieben¨und sorgt für immensen Schaden! Meine Meinung!


    Einfach nochmals Zahlen:


    Wir haben Weltweit (!) 92'000 Kranke (davon 48190 bereits wieder gesund!), und 3131 Tote!


    Von Spanischer Grippe sind wir Lichtjahre entfernt!


    Von 7,7 Milliarden Leuten sind 92'000 angesteckt worden, wir bewegen uns im 0,0...Bereich!


  • Ich stelle gar nichts dar! Sind Fakten! Wer krank wird und nicht zur Risikogruppe gehört wird wieder gesund, wie bei einer normalen Grippe. Gefahr besteht nur für die Risikogruppe, die müsste man schützen! Absagen von Freizeitaktivitäten wie es jetzt passier ist m.E. total übertrieben¨und sorgt für immensen Schaden! Meine Meinung!


    mag sein, unser geschäft ist auf jeden fall schon massiv betroffen, das betrifft mich schon mehr, als auf freizeitaktivitäten zu verzichten...


  • Was heisst "massiv betroffen"? Wegen Einschränkungen vom Bund oder weil jemand angeblich krank ist oder tatsächlich krank ist?


    die chinesischen kollegen sind seit wochen zuhause, ohne bezahlung, die filiale in in italien steht quasi still, bei uns in biel wurde der erste kollege heute zur abklärung ins spital gebracht...
    ob jetzt diese massnahmen übertrieben sind oder nicht, da fehlt mir die medizinische kompetenz... ich sehe einfach was das ganze jetzt schon für auswirkungen auf unseren geschäftsgang hat.


  • mag sein, unser geschäft ist auf jeden fall schon massiv betroffen, das betrifft mich schon mehr, als auf freizeitaktivitäten zu verzichten...


    Ich finde die aktuellen Massnahmen auch ein bisschen übertrieben. Aber im Geschäft geht es mir genau gleich. Die einen Mitarbeiter müssen ins Home Office, die Auftragslage ist eingebrochen, und das sicher nicht weil ein paar Eishockey- oder Fussballspiele nicht stattfinden... Da wird der Schaden viel grösser sein, als ein kleiner Freizeitverzicht für ein paar Menschen. Zudem sehr viele Aktivitäten die Spass machen wie Skifahren, Velofahren, Inlineskaten, Wandern etc. sind ja nach wie vor eingeschränkt möglich...


  • Larry; der Virus ist 2 Monate alt. Lass uns über soche Zahlen im Juni, oder Oktober nochmals sprechen!


    Bei der "Spanischen Grippe" sprechen wir von einem Zeitraum zwischen 1918 und 1920.


    Damals waren es 30 Mio.
    Die Mobilität sieht heute ganz anders aus (wie - glücklicherweise) - auch die medizinische Potenz.


  • Ich finde die aktuellen Massnahmen auch ein bisschen übertrieben. Aber im Geschäft geht es mir genau gleich. Die einen Mitarbeiter müssen ins Home Office, die Auftragslage ist eingebrochen


    Die Auftragslage ist eingebrochen weil die Regierung(en) m.E. zu sehr auf Panik machen. China verstehe ich ja das man es dort eingrenzen will, hier bin ich der Meinung es wird übertrieben. Das Zitat oben wegen keine Panik machen ist übrigens nicht von mir sondern von diesem Immunologen Beda Stadler, un der muss es ja wissen!


    Aber he, ich kann es ja eh nicht ändern und bin (bis jetzt) auch überhaupt nicht betroffen! Nervt mich einfach ein bisschen das Ganze!

  • auch bei uns wurden Teams gesplittet, homeoffice und anderer Arbeitsort, aber eben die Frage ist: wieviel des wirtschaftlichen Einbruchs ist wirklich dem Virus geschuldet und wieviel ist berechtigte oder halt doch übertriebene Vorsichtsmassnahme?
    ich geniesse jedenfalls die aktuelle Zeit, ohne die langen Arbeitswege, zu Hause "im Büro"


    mich nervt halt schon, dass die BuLi weiterhin frei zugänglich ist und unser SFV etc. kleinste Veranstaltungen absagt.
    in den letzten Wochen wurde ersichtlich, dass vor allem Personen den Virus weitergegeben haben, die in der Region Mailand waren. da müsste ja jeder Betroffene selber merken, dass er sich testen und allenfalls ein wenig isolieren sollte.


    was der Virus halt schonungslos aufzeigt:
    wie vernetzt die Welt heute ist (was ja eigentlich nicht schlecht ist) und wie abhängig man vor allem von China ist. Was ich eher schlecht finde, nicht per se weil es China ist, sondern dass die ganze Wirtschaft so von einem einzelnen Land abhängig ist.
    habe auch schon gelesen, dass der Börsentaucher nicht wegen dem Virus an und für sich war, sondern als Reaktion darauf, wie damit umgegangen wurde (black swan theory).


  • in den letzten Wochen wurde ersichtlich, dass vor allem Personen den Virus weitergegeben haben, die in der Region Mailand waren. da müsste ja jeder Betroffene selber merken, dass er sich testen und allenfalls ein wenig isolieren sollte.


    Ja, das wäre natürlich die Wunschreaktion. Aber ich glaube in der heutigen teilweise recht egoistischen Gesellschaft ist das illusorisch. Ich glaube nicht, dass unter "Hardcore-Fans" jeder Erkältete oder Fiebrige, welcher sich noch einigermassen fit fühlt auf ein Playoff-Spiel verzichten würde weil er vielleicht das Virus haben könnte. Heute im Zug habe ich eine Gruppe um die 20 mitbekommen, welche sich über die Bieler Quarantänestudenten unterhalten hat. Die einhellige Meinung war, wenn man selber betroffen wäre, es stehe ja sicher kein Polizist durchgehend vor der Türe wie in China, und wenn man mal ein wenig shoppen oder an die Sonne will, merke das eh niemand...


    Aber wie Larry richtig sagt, vielleicht ist auch alles übertrieben und die Panikmache in der Presse nervt wrklich.

  • Ja, das wäre natürlich die Wunschreaktion. Aber ich glaube in der heutigen teilweise recht egoistischen Gesellschaft ist das illusorisch. Ich glaube nicht, dass unter "Hardcore-Fans" jeder Erkältete oder Fiebrige, welcher sich noch einigermassen fit fühlt auf ein Playoff-Spiel verzichten würde weil er vielleicht das Virus haben könnte. Heute im Zug habe ich eine Gruppe um die 20 mitbekommen, welche sich über die Bieler Quarantänestudenten unterhalten hat. Die einhellige Meinung war, wenn man selber betroffen wäre, es stehe ja sicher kein Polizist durchgehend vor der Türe wie in China, und wenn man mal ein wenig shoppen oder an die Sonne will, merke das eh niemand...


    Aber wie Larry richtig sagt, vielleicht ist auch alles übertrieben und die Panikmache in der Presse nervt wrklich.


    die presse nervt definitiv, panik ist nicht angebracht. die verbreitet der bundesrat auch nicht.

  • Ja, das wäre natürlich die Wunschreaktion. Aber ich glaube in der heutigen teilweise recht egoistischen Gesellschaft ist das illusorisch. Ich glaube nicht, dass unter "Hardcore-Fans" jeder Erkältete oder Fiebrige, welcher sich noch einigermassen fit fühlt auf ein Playoff-Spiel verzichten würde weil er vielleicht das Virus haben könnte. Heute im Zug habe ich eine Gruppe um die 20 mitbekommen, welche sich über die Bieler Quarantänestudenten unterhalten hat. Die einhellige Meinung war, wenn man selber betroffen wäre, es stehe ja sicher kein Polizist durchgehend vor der Türe wie in China, und wenn man mal ein wenig shoppen oder an die Sonne will, merke das eh niemand...


    Aber wie Larry richtig sagt, vielleicht ist auch alles übertrieben und die Panikmache in der Presse nervt wrklich.


    denke auch, dass Deine Bemerkung/Beobachtung bei vielen zum Zug kommen würde: ich glaube halt (noch) zu viel an die Eigenverantwortung und das "Miteinander" bei der Bevölkerung, als an die Jugend (war im letzten Jahrhundert ja auch mal jung...) und weitere Egoisten, welche es unter dem Deckmantel der "Selbstverwirklichung" verstecken.


    Die Presse macht das, was sie seit der Digitalisierung fast machen muss: sie freut sich über jeden Klick, weil der wichtige (Werbe)Einnahmen generiert und dafür sind reisserische Schlagzeilen und der Virus leider sehr gut geeignet...

  • ABO+ Dienstag 03. März 2020 21:45
    «Das Virus wird über die nächsten Jahre mit uns bleiben»
    Erst ein Impfstoff gegen das Coronavirus werde uns die Normalität zurückbringen, sagt der digitale Epidemiologe Marcel Salathé von der ETH Lausanne.


    Fast alle in der Schweiz diagnostizierten Corona-Patienten haben sich in Norditalien angesteckt. Dort sind aber nur gut 2000 Fälle insgesamt bekannt. Wie kann das sein?
    Man muss sich bewusst sein, dass solche Zahlen immer zu tief liegen. Man sieht nur das, was man messen kann. Und ich weiss nicht, wie es um die Messkapazität in Italien steht. In den USA wurde sehr wenig gemessen, und dann plötzlich, quasi über Nacht, gab es hunderte von Fällen. Die waren natürlich alle schon vorher dort. In Italien ist es vermutlich ähnlich, daher ist die tatsächliche Anzahl der Fälle sicher um einiges höher.


    Bislang starben in Italien mehr als 50 Menschen an Covid-19. Wenn man von einer Sterberate von einem halben bis einem Prozent ausgeht, dann müssten aber nicht 2000, sondern zwischen 5000 und 10’000 Fälle Personen infiziert sein.
    Davon muss man ausgehen. Selbst wenn ein Land wie Italien jetzt sämtliche Neuansteckungen verhindern könnte, würde es noch mehr Todesfälle geben, weil es unter den Infizierten solche gibt, die daran sterben werden. Es ist aber schon schwierig, aus solchen offiziellen Zahlen Rückschlüsse zu ziehen.


    Gilt das generell?
    Nicht unbedingt. Wenn man wie im Falle des Iran zuerst von zwei Todesfällen hört, dann kann man schon Rückschlüsse machen. Die Verstorbenen müssen drei bis vier Wochen infiziert gewesen sein, was bedeutet, dass es bereits sehr viele Infizierte geben muss.


    Kann man berechnen, wann die Epidemie in Italien ihren Anfang nahm?
    Grundsätzlich kann man das schon, vor allem auch dank genomischen Informationen des Virus. In Italien hat man das, so viel ich weiss, noch nicht. In den USA hingegen hat man diese Informationen für den Ausbruch im Staat Washington und daraus konnte man rückschliessen, dass die Übertragung seit etwa sechs Wochen am Laufen ist, ohne dass es jemand bemerkt hat.


    Im Tessin gab es dafür bis gestern nur einen Fall, mittlerweile sind es drei. Das scheint eher wenig.
    Es ist möglich, dass man noch nicht alle Ansteckungen kennt. Zudem scheint man in der Schweiz die Situation noch nicht überall richtig ernst zu nehmen.


    Sie haben den Iran als Problemland erwähnt, ein anderes ist Indonesien, das erst zwei Fälle vermeldet hat.
    Ja, was die Anzahl der Fälle betrifft in Ländern mit niedrigem bis mittlerem Einkommen, da werden wir alle noch auf die Welt kommen. Die Gesundheitssysteme in diesen Ländern sind einfach nicht in der Lage, das Ausmass der Epidemie zu messen. Wir müssen uns darauf einstellen, dass sich die Zahlen auf sämtlichen Kontinenten massiv erhöhen werden. Alles Andere würde an ein Wunder grenzen.


    Umgekehrt hat Singapur die Epidemie ziemlich gut in den Griff bekommen. Was haben sie dort richtig gemacht?
    Erstens ist Singapur ein kleines, geografisch abgeschottetes Land, wo man alles gut kontrollieren kann. Zweitens haben sie schnell reagiert. Und drittens hat die Regierung von Anfang an klar kommuniziert. Singapur ist ein Paradebeispiel für Transparenz, alle Fälle lassen sich online einsehen. Davon können wir viel lernen.


    Was läuft bei uns nicht gut?
    Grundsätzlich müssen wir besser kommunizieren, das gilt für alle, für uns Wissenschaftler und die Behörden. Es braucht jetzt vor allem Leadership, um den Menschen klarzumachen, was auf uns zukommen wird.


    Sie selber gehen von einer Sterberate von etwa einem Prozent aus, ihr Kollege Christian Drosten von der Charité in Berlin dagegen spricht von 0,3 bis 0,7 Prozent.
    Sollte sich später herausstellen, dass die Sterberate für ein gutes Gesundheitssystem, wie wir es in der Schweiz haben, tatsächlich bei 0,5 Prozent liegt, dann bin ich noch so froh! An der Tatsache ändert das aber nichts, dass dies um rund einen Faktor zehn schlimmer ist als eine Grippe.


    Sie machen sich Sorgen?
    Ja, aber noch mehr Sorgen als die Sterblichkeit bereiten mir die 20 Prozent schweren bis kritischen Fälle. Nehmen wir mal an, dass sich zehn Prozent der Bevölkerung in der Schweiz mit Sars-CoV-2 infiziert und davon entwickeln fünf Prozent einen kritischen Krankheitsverlauf, das sind dann über 40’000 Menschen. Wir haben aber weniger als 40’000 Spitalbetten. Wenn wir die Epidemie nun einfach ohne Massnahmen durchgehen lassen, führt das zum Kollaps des Gesundheitssystem. Daher müssen wir alle dazu beitragen, dem Virus das Leben so schwer wie möglich zu machen. So entlasten wir das System und gewinnen Zeit, die wir nutzen müssen, um einen Impfstoff oder ein Medikament zu entwickeln. Bis es soweit ist, müssen wir uns auf ein spezielles Jahr einstellen.


    China hat die Epidemie offenbar im Griff, die Zahlen der neu Infizierten sinken, der Peak ist überschritten. Kann man schon abschätzen, wann in der Schweiz der Höhepunkt der Epidemie erreicht sein wird?
    Hier ist es ganz wichtig zu verstehen, dass der sogenannte Peak in China vollkommen künstlich ist. Das kann man nicht mit der saisonalen Grippe vergleichen, die innert Wochen wieder zurückgeht. Beim Coronavirus ist das überhaupt nicht der Fall. Der beobachtete Rückgang ist die direkte Konsequenz der drastischen Massnahmen, die China ergriffen hat. Sobald sie das lockern, werden die Zahlen wieder hoch gehen. Wir werden ähnliche Dinge machen müssen, wenn wir unser Gesundheitssystem nicht überlasten wollen.


    Können Sie schon sagen, was noch auf uns zukommen wird?
    Die meisten Epidemiologen gehen davon aus, dass das Virus langfristig bei uns bleiben wird. Sars-CoV-2 wird sich in der menschlichen Population etablieren und über die nächsten Jahre mit uns bleiben. Die Hoffnung ist, dass uns die relativ hohe Sterblichkeit und die vielen nicht milden Verläufe nur jetzt in der ersten Phase beschäftigen. Solange es keinen Impfstoff gibt, muss man schon davon ausgehen, dass sich ein Grossteil der Bevölkerung infiziert.


    Ein Impfstoff ist wohl frühestens Mitte 2021 in Sicht. So lange wird uns das Virus also noch beschäftigen?
    Da bin ich ein wenig optimistischer. Mich würde es erstaunen, wenn man nicht bis Ende Jahr einen Impfstoff hätte. Dann wäre nächstes Jahr die Situation ­wieder normal. In den nächsten sechs Monaten müssen wir das Coronavirus aber mit nichtpharmazeutischen Massnahmen managen. Das wird eine Herausforderung!


    Werden die jetzt angeordneten Massnahmen also bis in den Herbst aufrechterhalten?
    Ja, bis ein Impfstoff kommt. Vielleicht können wir die Dynamik aber abbremsen, weil die Leute jetzt schon zu Hause bleiben und Social Distancing machen. Dementsprechend würde die Epi­demie in der Schweiz dann viel langsamer verlaufen, und es brauchte gar keine zusätzlichen drastischen Massnahmen. Das wäre der Idealfall. Aber man sollte sich zumindest psychologisch darauf vorbereiten, dass es ein aussergewöhnliches Jahr wird mit weniger Meetings, weniger Reisen und mehr Homeoffice. Das ist unvermeidbar.


    Werden wir langfristig mit Sars-CoV-2 leben müssen wie mit der Grippe? Oder wird das Virus wieder verschwinden wie Sars?
    Sars wurde konsequent ausgerottet, weil sämtliche Übertragungsketten unterbrochen wurden. Diesen Luxus haben wir mit Sars-CoV-2 nicht, höchstwahrscheinlich, weil auch milde Fälle infektiös sind. Es ist fast nicht anders denkbar, als dass das Virus über viele, viele Jahre mit uns bleiben wird. Ausser wir finden einen hoch effizienten Impfstoff, wie etwa jener gegen Masern. Sehen Sie auch positive Aspekte der aktuellen Pandemie? Direkt sehe ich nichts Positives. Hätte ich einen Hebel, ich würde ihn sofort umlegen. Indirekt sehe ich aber viele mögliche positive Konsequenzen. Zum einen gibt es eine Verschnaufpause, was die Klimagase betrifft. Dann könnte uns die Erfahrung in die digitale Zukunft kicken, so dass man künftig mehr von zuhause aus arbeitet. In solchen Dingen sehe ich einen potenziellen Lernprozess. Ich mache mir auch grosse Hoffnung, dass das Bewusstsein für Pandemien steigt, und dass man dementsprechend die Systeme anpasst. Wir müssen daraus lernen.

  • Quote from Mushu

    Singapur ist ein Paradebeispiel für Transparenz, alle Fälle lassen sich online einsehen. Davon können wir viel lernen.


    dieser satz kommt mir jetzt aber ziemlich schräg rein! transparente online dokumentation? mit namen, adresse etc.? oder wie ist das gemeint? :nixwiss:


    es gab vor +/- 40 jahren stimmen, die im genitalbereich eine tätowierungspflicht für hiv positive forderten. also eine markierung als hiv positiver! solches vorgehen erinnert dann doch sehr an totalitäre regime, und sehr konkret an finstere „1000“ jahre von 1933-1945! ob wir wirklich davon lernen können?


    grundsätzlich bin ich bei mushu und kann seine corona postings alle unterschreiben! auf die leichte schulter nehmen kann/darf man den virus wirklich nicht. und wie mushu richtig sagt, die jetzigen zahlen der infizierten/toten sind noch nicht aussagekräftig. die wissenschaft redet jedenfalls ausnahmslos von einer 10-fachen todesrate gegenüber einer „normalen“ grippe! und warum fügen sich die chinesen freiwillig einen wirtschaftlichen billionen schaden zu? kaum, weil ihnen langweilig ist oder sie selber eingesehen haben, dass sie wirtschaftlich zu stark werden!


    was uns halt befremdet/nervt (ein paar wenige beispiele):


    - in basel wird die fasnacht abgesagt, 1 tramstation weiter, oder ein paar meter zu fuss, wird in weil am rhein die fasnacht zelebriert, als sei nichts gewesen


    - wir dürfen keine fussball- und eishockeyspiele vor ort schauen, aber gleichzeitig sehen wir im tevau wie unsere direkten, nördlichen nachbarn, vor 30-80‘000 zuschauern fussball spielen!


    - im unihockey spielen sie in der ch vor (angeblich) 990 zuschauern. ein schelm wer böses denkt...aber wer setzte die (willkürliche) grenze von 1000 leuten überhaupt fest? und auf grund welcher grundlage?


    im moment scheinen die massnahmen vom bundesrat sehr willkürlich. erst die zukunft wird zeigen, ob es übertriebene panikmache oder weises, vorausschauendes handeln war!


    ich bin von natur aus zwar eher optimistisch. aber ich denke, dass wir dieses jahr weder playoffs noch eine eishockey wm in der schweiz erleben werden...ausser die situation stabilisiert sich und gleichzeitig können gewisse einflussreiche kreise einfluss nehmen und druck machen! kreise um herrn frey zb...:floet:


    und ja, ohne playoffs gäbe es noch einen „geschenkten“ meistertitel...von der logik her wird der titel entweder nicht vergeben oder dann an den qualisieger!





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    Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." Albert Einstein

  • Bin genau gleicher Meinung.
    Ich persönlich habe weder Angst davor, mich mit dem Virus anzustecken, noch, daran zu sterben, falls ich mich anstecken sollte.
    Ich habe aber Respekt davor, falls sich es einfachen würde, dass sich Leute damit anstecken könnten, die es vielleicht nicht so gut wegstecken können und ich finde, das hat auch etwas mit Anstand und Rücksichtsnahme zu tun.
    Wenn ich dafür ein Jahr auf Playoffs verzichten muss, ist das zwar ärgerlich, aber mehr eben auch nicht.
    Natürlich kommt die ganze Wirtschaft zum Erliegen. Das wird uns wohl sehr lange beschäftigen, falls das Corona-Thema irgendwann wieder in den Hintergrund gerückt sein wird.
    Dass man aber meint, es sei lebenswichtig, am Wochenende Party zu machen und dadurch der Erkrankung die Möglichkeit zu geben, sich einfacher als sonst, weiter zu verteilen, empfinde ich halt als ziemlich egoistisch.
    Zudem kann ich ausnahmsweise auch die Haltung des Bundesrates verstehen. Vielleicht ist es übertriebener Aktionismus. Sie werden sich aber wohl nicht vorwerfen lassen müssen, die Sache nicht ernst genommen oder nichts unternommen zu haben.


    Und ja: Mich trifft es auch persönlich, wegen abgesagten Veranstaltungen (keine Spass-Veranstaltungen) und es ist echt mühsam.
    Aber es trifft eben auch ALLE anderen und da ist Jammern meiner Meinung nach fehl am Platz - und vor allem bringt es nichts.

  • Die Absagen bringen nun Firmen im Eventbereich (Messebau) in Schwierigkeiten. Das hat nichts mit Spass Veranstaltungen zu tun. Möchte mal sehen wenn euer Business den Bach runter geht wie es dann ausschaut!


    https://www.blick.ch/news/wirt…odesstoss-id15780153.html


    Zum Fussball in D:


    https://www.blick.ch/sport/fus…na-weiter-id15779673.html


    In Deutschland wird die Situation anders beurteilt als in der Schweiz. Im Talk-Format «hart aber fair» spricht man über die Bundesliga-Spiele und die Absagen in der Schweiz. Erst sagt Prof. Dr. Alexander Kekulé, ein Virologe und Seuchenexperte, dass die Schweiz mit den Absagen ein Vorbild sei.


    Kekulé fügt hinzu: «Die Wahrscheinlichkeit, am Coronavirus zu erkranken, ist extrem gering. Im schlimmsten Fall rennen in Deutschland 5000 Coronavirus-Infizierte rum. Einem von ihnen zu begegnen, ist so unwahrscheinlich wie irgendwas – verglichen zum Beispiel mit den Millionen Grippekranken. Man muss die Dinge auch relativ sehen.»


    Und NRW-Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann bemerkt: «Wir müssen ja auch sehen, dass das öffentliche Leben weitergeht.» Das öffentliche Leben – in Deutschland zählt dazu auch der Fussball, in der Schweiz nicht.

  • Quote from Larry

    Die Absagen bringen nun Firmen im Eventbereich (Messebau) in Schwierigkeiten. Das hat nichts mit Spass Veranstaltungen zu tun. Möchte mal sehen wenn euer Business den Bach runter geht wie es dann ausschaut!


    das ist erst der anfang larry! nun kommt der wirtschaftliche abschwung (um nicht crash zu sagen...) halt schneller als prognostiziert bzw. befürchtet!


    aber vielleicht hat ja das „very stable genius“ einen tauglichen plan...:nixwiss:



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    Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." Albert Einstein

  • Kommt der Frühling und somit höhere Temperaturen ist schnell Ende mit der Grippesaison und somit auch mit Corona. Darum sind ja auch Länder die jetzt Sommer haben quasi nicht betroffen. Unsere Regierung wird die Handbremse eher früher als später wieder lösen müssen! Das Leben muss weiter gehen und das wird es auch.

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