Und jetzt wie weiter? Ansprüche und Wirklichkeit

  • Es muss schon sehr vieles passen, damit ein CH-Klub die CHL mal wieder gewinnt. Das Hockey macht hierzulande zwar Fortschritte, aber international ist der Normalfall - sofern keine NHL-Unterstützung mittut - halt ein Platz in den hinteren Regionen an WM's umd Olympiaden. Das "schlägt" auch auf die CHL durch. Die Klubs aus den grossen Hockeynationen haben einen höheren Grundlevel, den sie selbst im 1en Spiel der Saison, wenn es ihnen schlecht läuft etc. etc. nicht unterschreiten. Bis hingegen ein CH-Klub den gleichen Level erreicht, muss es schon ordentlich "laufen". In CH-Teams, ob auf Klub oder Nati-Ebene, haben wir zwar ein paar Spieler, welche durch ihr Tempo und ihre Technik in der heimischen Meisterschaft brillieren, aber international ist die Differenz, die sie machen können, geringer. Bei den anderen hat es meist auch ein paar "solche", die oft sogar noch etwas kompletter sind, insbesondere im Bereich Physis / Durchschlagskraft.

  • Das Hockey macht hierzulande zwar Fortschritte, aber international ist der Normalfall - sofern keine NHL-Unterstützung mittut - halt ein Platz in den hinteren Regionen an WM's umd Olympiaden.

    Naja, die letzten Jahre immer mind. im Viertelfinale, d.h. unter den ersten 8 von 16 Mannschaften. So viel zum Thema in den hinteren Regionen…

  • Jeder der findet die 52 Spiele in der Qualifikation seien bloss Freundschaftsspiele sollte sich einen anderen Sport suchen, z.B. Fussball.

    ui, dann kannst du gleich mal 3/4 des zsc kaders zum fcz transferieren! also die schlechteren bitte nach niederhasli…:mrgreen:


    die 52 qualispiele sind ja nicht freundschaftsspiele weil (immer mehr) und auch ich dass sagen bzw. so empfinden, sondern weil vor allem der zsc >80% der spiele auf dem eis genauso auftritt als wären es eben freundschaftsspiele. aber dank genug individueller klasse, reicht es meistens trotzdem locker für die playoffs!


    warum sind wohl, auch bei 8000 gemeldeten zuschauern, oft nicht mal die hälfte tatsächlich auch anwesend? dementsprechend ist jeweils auch die ambiance im stadion. wie bei einem freundschaftsspiel eben!

  • ui, dann kannst du gleich mal 3/4 des zsc kaders zum fcz transferieren! also die schlechteren bitte nach niederhasli…:mrgreen:


    die 52 qualispiele sind ja nicht freundschaftsspiele weil (immer mehr) und auch ich dass sagen bzw. so empfinden, sondern weil vor allem der zsc >80% der spiele auf dem eis genauso auftritt als wären es eben freundschaftsspiele. aber dank genug individueller klasse, reicht es meistens trotzdem locker für die playoffs!


    warum sind wohl, auch bei 8000 gemeldeten zuschauern, oft nicht mal die hälfte tatsächlich auch anwesend? dementsprechend ist jeweils auch die ambiance im stadion. wie bei einem freundschaftsspiel eben!

    Ist auch dem Modus geschuldet, Rappi kam als Tabellen 10ter letztes Jahr ins Halbfinal und ob der ZSC die Quali gewinnt oder 6ter wird ist per se egal da mit den Playoffs die Saison erst beginnt.

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    Ist auch dem Modus geschuldet, Rappi kam als Tabellen 10ter letztes Jahr ins Halbfinal und ob der ZSC die Quali gewinnt oder 6ter wird ist per se egal da mit den Playoffs die Saison erst beginnt.

    Ausnahmen die die Regel bestätigen das dies normalerweise nicht passiert. Final 2022 war 1 gegen 3, Halbfinal war 2 gegen 3 und 1 gegen 5 statt gegen 4, war die einzige Ausnahme.


    Nix 52 Freundschaftsspiele, nix Saison beginnt erst mit den Playoffs!


    In der Regel setzten sich die Favoriten hier wie da durch, und das ist gut so!

  • In der Regel setzten sich die Favoriten hier wie da durch, und das ist gut so!

    du sagst es! ist aber nicht wirklich ein argument pro playoffs! warum künstliche spannung erzeugen, wenn am schluss trotzdem (meistens) die favoriten gewinnen?


    nochmals: playoffs im eishockey sind mir egal, kann sehr gut damit leben. jahrzehntelange tradition, man kennt eigentlich nichts anderes mehr.


    aber trotzdem rege ich mich über mindestens 15 grottenlangweilige heimspiele in einem halbleeren, stimmungslosen stadion auf. und ich will dasselbe nicht auch noch im fussball!

  • aber trotzdem rege ich mich über mindestens 15 grottenlangweilige heimspiele in einem halbleeren, stimmungslosen stadion auf. und ich will dasselbe nicht auch noch im fussball!

    Dafür müsste man die Liga wieder verkleinern. Mit 10 Teams und 36 Runden würden die Spieler die Quali auch ernst nehmen da es um etwas geht. Ob der ZSC 80 oder 100 Punkte hat, 2 mal gegen Ajoie verliert und im November/Dezember nur 4000 Zuschauer das lustlose Gekurve anschauen ist alles egal sobald man ab März ins Halbfinale kommt.

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    aber trotzdem rege ich mich über mindestens 15 grottenlangweilige heimspiele in einem halbleeren, stimmungslosen stadion auf.

    War nicht so unter Crawford! Aber unter den Schwedischen Langweilern wie Wallson dessen Vertrag Du noch um 10 Jahre verlängern wolltest. Und Grönborg ist da leider nicht viel besser. Die Schweden liessen noch nie attraktives Hockey spielen, sie haben das Beton Hockey erfunden und lieben es vor allem defensiv gut zu stehen. Totengräber des Hockeys!

  • War nicht so unter Crawford! Aber unter den Schwedischen Langweilern wie Wallson dessen Vertrag Du noch um 10 Jahre verlängern wolltest. Und Grönborg ist da leider nicht viel besser. Die Schweden liessen noch nie attraktives Hockey spielen, sie haben das Beton Hockey erfunden und lieben es vor allem defensiv gut zu stehen. Totengräber des Hockeys!

    Wenn ich sehe wie viele Tore in den NHL playoffs fallen, zum Teil klare Siege und die Serie trotzdem 2:2 steht.. Würde mich ja Wundernehmen ob Grönborg Erfolg hätte mit der Taktik die er in den letzten paar Wochen hier versuchte.

  • Hat alles seine Vor- und Nachteile - auf den schmaleren Feldern gibt's weniger "Gekurve" in den Ecken und die Spieler sind fast gezwungen, den direkten Weg zum Tor zu nehmen. Wobei gute Teams auf den grösseren Eisfeldern eben nicht irgendwie sinnlos in den Ecken kreisen, sondern daraus durchaus gute Tormöglichkeiten kreieren - nur cyceln die dann halt auch nicht ewig dort rum.


    Ähnliches könnte man auch von den schmaleren Feldern vermelden: Dort artet es teilweise in ein hin- und her Gerenne aus, weil Pucks nicht kontrolliert werden können und nach der Devise "Puck irgendwie aus der eigenen Zone und Richtung gegnerisches Tor hauen" gelebt wird. Sind die Könner am Werk, so kann man natürlich deren erstaunlichen Fähigkeiten im Puckhandling bewundern, und dort lässt dann auch die unproduktive Hektik nach.


    Fehlen die hockeytechnischen Qualitäten, so hilft die Grösse des Eisfeldes nur bedingt. Man mag einwenden dass - wenn ansonsten irgendwo in der Peripherie herumgemärmelt würde - das schmalere Feld mindestens die obgenannte Hektik produziert. Nur ist Hektik eben nicht mit packenden Torszenen zu verwechseln. Hat ein Team die nötigen Qualitäten, so findet es sich - allenfalls mit kurzer Umgewöhnungszeit - auch auf dem jeweils anderen Feld zurecht. Das hat man an Olympiaden und WM's schon öfter beobachten können.


    Habe - apropos Grönborg - nicht nachgesehen, auf welcher Eisgrösse der seine WM-Titel geholt hatte. Ob aber europäische bzw. nordamerikanische Trainer taktisch derart festgefahren sind, dass ihre Methoden nur auf der Eisfeldgrösse hinhauen, mit der sie gross geworden sind? Aus meiner (externen...) Warte könnte man Grönborg höchstens anhängen, dass er es nicht geschafft hat, dass im entscheidenden Moment die Mehrheit des luxuriös besetzten Teams in Top-Form gewesen ist. Wenn es in den Play-off's praktisch immer in den entscheidenden Momenten (...nicht erst im Final...) an 2 herausragenden Spielern liegt, den Unterschied zu machen, so ist das ein Risiko.


    Allerdings ist es mit tiefschürfenden Analysen zum Final so eine Sache, weil nur wenig an Zufall oder Glück fehlte, und der ZSC hätte den EVZ sogar mit einem Sweep aus der Serie geworfen. Was wäre das für ein Rühmen, wie Grönborg schon coache wie ein NHL-Trainer, und eben genau wisse, wie stark er seine Stars belasten könne, um in den wichtigsten Spielen den Unterschied zu machen. Der aktuelle "Hero" Tangnes wäre hingegen "unflexibel" gewesen und hätte zu lange stur am Quali-System festgehalten, teure Individualisten beim EVZ wie etwa Hoffman oder Genoni müssten sich diverses anhören.... eben, es ist so eine Sache mit den logischen Analysen und Folgerungen.

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    Grönborg wird kein Thema mehr sein in der NHL nachdem er ein 3:0 verspielt hat. Es ist gut wird keines der 32 NHL Teams von einem Europäer geführt. Brauchen wir nicht! Auf dem schmaleren Feld ist deren Taktik eh nicht zu gebrauchen.

    Bist du es Don? ........

    Auch wenn es noch ein paar Jährchen dauern kann/wird. Es wird europäische Coaches geben in der NHL. Garantiert. "Times are a changing"

    und auch wenn in der NHL die Mühlen teilweise - und sicherlich auch zu Recht - doch sehr, sehr langsam mahlen. Sie mahlen.......!

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    Perfekt zusammengefasst :sensa:

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    Allerdings ist es mit tiefschürfenden Analysen zum Final so eine Sache, weil nur wenig an Zufall oder Glück fehlte, und der ZSC hätte den EVZ sogar mit einem Sweep aus der Serie geworfen. Was wäre das für ein Rühmen, wie Grönborg schon coache wie ein NHL-Trainer, und eben genau wisse, wie stark er seine Stars belasten könne, um in den wichtigsten Spielen den Unterschied zu machen. Der aktuelle "Hero" Tangnes wäre hingegen "unflexibel" gewesen und hätte zu lange stur am Quali-System festgehalten, teure Individualisten beim EVZ wie etwa Hoffman oder Genoni müssten sich diverses anhören.... eben, es ist so eine Sache mit den logischen Analysen und Folgerungen.

    Ich denke man müsste bei dieser tiefschürfenden Analyse aber auch den Viertel- bzw. Halbfinal mit einbeziehen. Wir haben nämlich sämtliches Zufalls-Glück dort schon verbraucht, ansonsten wir gut und gerne bei beiden Serien rausgeflogen wären.

    Ich bin mit Grönborgs Job insgesamt nicht zufrieden! Wenn man es mit einem solchen Team nicht schafft eine beständigere Saison zu spielen und in den Playoffs alles von zwei bis drei Spielern (Malgin/Ghetto/Kovar) abhängt, weil alle anderen ausser Form sind, kann er nicht viel gut gemacht haben nach meiner bescheidenen Meinung.

  • Gab es schon. Sie haben sich aber nicht bewährt bzw. nichts gewonnen. Ein Grönborg wäre ein Kandidat gewesen, aber er hätte liefern müssen. Denke das 3:0 wird sein Stolperstein.

    Ich denke, dass Grönborg Erfolg haben kann in der NHL. Und ich wünsche es ihm sehr, dass er dort möglichst schnell einen Job findet. Nur weil er der falsche Typ bei uns ist, heisst das noch lange nicht, dass er kein guter Coach ist. War auch bei Wallson und spätestens ab 2015 bei Crawford so, meiner Meinung nach schon früher.


    Coaching in der NHL ist etwas ganz anderes als bei uns. Bei uns gibt es extrem viele Defizite, die man bei den einzelnen Spielern und als Mannschaft wettmachen kann. In der NHL ist das Niveau viel höher und die Unzulänglichkeiten der einzelnen Spieler kleiner. Man hat auch weniger Zeit, um mit den Spielern zu sprechen und zu arbeiten. Zudem ist der Spielplan noch viel dichter und die Distanzen grösser. Es ist alles professioneller, der Stab grösser. Der Coach in der NHL ist in einem viel kleineren Aufgabengebiet tätig als beim ZSC, wo er fast schon alles machen muss, inkl. Spieler pushen, damit sie über sich hinauswachsen.

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    Coaching in der NHL ist etwas ganz anderes als bei uns. Bei uns gibt es extrem viele Defizite, die man bei den einzelnen Spielern und als Mannschaft wettmachen kann. In der NHL ist das Niveau viel höher und die Unzulänglichkeiten der einzelnen Spieler kleiner. Man hat auch weniger Zeit, um mit den Spielern zu sprechen und zu arbeiten. Zudem ist der Spielplan noch viel dichter und die Distanzen grösser. Es ist alles professioneller, der Stab grösser. Der Coach in der NHL ist in einem viel kleineren Aufgabengebiet tätig als beim ZSC, wo er fast schon alles machen muss, inkl. Spieler pushen, damit sie über sich hinauswachsen.

    Siehst Du schon richtig!

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    "Times are a changing" und auch wenn in der NHL die Mühlen teilweise - und sicherlich auch zu Recht - doch sehr, sehr langsam mahlen. Sie mahlen.......!

    Die NHL steuerte mal auf eine 50/50 Liga NA/EU zu. Heute sind wir bei 71.5 % NA weil vor allem viel mehr Spieler aus den USA in der NHL spielen. Das wird sich auch nicht mehr ändern! Für 18% EU Spieler brauchst du keinen Coach aus Europa....

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    Die NHL steuerte mal auf eine 50/50 Liga NA/EU zu. Heute sind wir bei 71.5 % NA weil vor allem viel mehr Spieler aus den USA in der NHL spielen. Das wird sich auch nicht mehr ändern! Für 18% EU Spieler brauchst du keinen Coach aus Europa....

    Isso. Vor allem dank der grossen Förderung und des vielen Geldes, welche die USA ins Hockey investiert haben über die letzten 10 Jahre, macht

    es sich nun effektiv "bezahlt". Trotzdem wird irgendwann in Zukunft ein europäischer Coach den Stanley Cup gewinnen. Ob wir das noch erleben ist die

    Frage. Ich glaube - ja. Die globalisierte Welt wird auch vor der NHL nicht halt machen. Und auch diese "heilige Kuh" wird irgendwann geschlachtet.

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