• Deshalb war ich euphorisch als damals Crawford zurückkam. Denn sind wir ehrlich, in den letzten 20 Jahren schaffte es kein Trainer ausser MC, dass wir in der Quali gutes und attraktives Hockey spielten. Die 2 Amtszeiten von MC waren die Ausnahme, nicjt die Regel.

    Ausser im Derby zu Hause als wir eine gelangweilte Truppe im Eisatz sahen und sich nachher Geering im Interview entschuldigt hat für die bodenlose Leistung.

  • Deshalb war ich euphorisch als damals Crawford zurückkam. Denn sind wir ehrlich, in den letzten 20 Jahren schaffte es kein Trainer ausser MC, dass wir in der Quali gutes und attraktives Hockey spielten. Die 2 Amtszeiten von MC waren die Ausnahme, nicjt die Regel.

    Schon so. Selbst unter Kreis und vor allem unter Hartley spielten wir in der Quali phasenweise wirklich schwaches Hockey. Bei Hartley war das aber irgendwo nachvollziehbar und „Teil seines Plans“. Er trainierte die Mannschaft während der Quali extrem hart, sodass sie in den Spielen oft nicht frisch wirkte, dafür in den Playoffs dann brutal bereit war.

    Hartley bleibt für mich bis heute mein Lieblingstrainer in der ZSC-Geschichte (wobei ich ZSC-Spiele erst seit 2007 wirklich verfolge und die Trainer davor entsprechend ausklammere). Bzgl. Hartley gilt das allerdings nur unter der Voraussetzung, dass die Geschichte mit Ryser wars glaub, der Reto von Arx trotz gebrochenem Finger nochmals auf die Pfoten hätte schlagen sollen, nicht stimmt. Falls doch, würde das für mich persönlich schwerer wiegen als der sportliche Erfolg und Hartley wäre ein Tubel bzw. an Unsportlichkeit nicht zu überbieten…

  • Ich denke Bayer hat sich mittlerweile den Job bis Ende Saison gesichert, sollte er nicht plötzlich 5 Spiele am Stück verlieren. Die Ansprüche beim gewissen Fans sind mittlerweile so hoch, dass sie fast nicht mehr erreichbar sind.

  • Was ich jedoch nicht ganz fair finde: Dieselben Leute, die zuvor unter anderem die Resultate als objektiven Fakt heranzogen, kritisieren nun trotz Siegen/guter Resultate weiterhin die Leistung.
    Das heisst mit anderen Worten: Unabhängig davon, ob wir gut oder schlecht spielen, gewinnen oder verlieren, wird Bayer von gewissen Personen konsequent kritisiert. Das ist dann keine sachliche Kritik mehr, sondern bewegt sich in Richtung Bashing, wenn Bayer in jeder Situation (weil er Schweizer ist..? weil er vor dem ZSC keine NL-Erfahrung hatte..?) voreingenommen kritisiert wird.

    Meine Sicht: wir spielen eigentlich seit Beginn der Saison Scheisse (mit Ausnahme von ein paar sehr wenigen Spielen oder Dritteln) unabhängig davon, ob wir Punkte einfahren oder nicht.

    Und das laste ich Bayer an: er hat auf diese Saison sein „System“ eingeführt (versus das von Crawford zu „verwalten“ wie letzte Saison, was damals ja auch Sinn hatte) und das funktioniert einfach absolut nicht.

    Will man da weiterhin und bis Saisonende abwarten und hoffen, dass es besser wird? Offenbar schon, was dann halt viele unzufriedene zahlende Zuschauer hinterlässt. Mich auf jeden Fall: ich konnte mich gestern ab dem Gebotenen nicht wirklich über einen Derbysieg freuen!? :skandal:

  • Meine Sicht: wir spielen eigentlich seit Beginn der Saison Scheisse (mit Ausnahme von ein paar sehr wenigen Spielen oder Dritteln) unabhängig davon, ob wir Punkte einfahren oder nicht.

    Und das laste ich Bayer an: er hat auf diese Saison sein „System“ eingeführt (versus das von Crawford zu „verwalten“ wie letzte Saison, was damals ja auch Sinn hatte) und das funktioniert einfach absolut nicht.

    Will man da weiterhin und bis Saisonende abwarten und hoffen, dass es besser wird? Offenbar schon, was dann halt viele unzufriedene zahlende Zuschauer hinterlässt. Mich auf jeden Fall: ich konnte mich gestern ab dem Gebotenen nicht wirklich über einen Derbysieg freuen!? :skandal:

    Lieber Vladi, guter Post. Ich verstehe absolut, was du meinst.

    Nur MB den komplett gegensätzlichen Führungsstil anzulasten, greift aus meiner Sicht etwas zu kurz. Würde er versuchen, MC’s Führungsstil zu kopieren, nur weil dieser damit erfolgreich war, würde das erst recht schiefgehen. Ein NL-Neuling kann nicht glaubwürdig autoritär führen wie ein langjähriger NHL-Bandengeneral. Das kommt bei den Spielern auch nicht an. Hinzu kommt, dass MB auch als Person komplett anders tickt und daher ein autoritärer Stil bei ihm in doppelter Hinsicht nicht authentisch wäre.

    Wenn du jemanden in die Verantwortung nehmen willst, dann eher SL + Führung. Sie haben MB vor Saisonbeginn verlängert und wussten genau, dass er einen völlig anderen Führungsstil mitbringt. Wird wohl auch der Grund gewesen sein, weshalb RC gehen musste trotz erfolgreicher Zeit bei uns. Einen Assistenzcoach, der jahrelang in einem autoritären Umfeld gearbeitet hat, kann man nicht einfach langristig neben einen Trainer stellen, der demokratisch bis partizipativ führt.

    Und auch wenn ich hier teils als Bayer Verehrer abgestempelt werde. Grundsätzlich hätte auch ich lieber einen erfahrenen NHL-Bandengeneral als einen NL-Neuling an der Bande. Aber MB hat sich diese Chance jetzt verdient. Jetzt sollte man auch an ihm festhalten, vertrauen geben, gerade weil er diese Saison unter schwierigen und nicht optimalen Voraussetzungen gearbeitet/coacht hat, die ich schon mehrfach erwähnt habe. Und nicht nach jeder Niederlage ihn hinterfragen..

    Einmal editiert, zuletzt von Lions (12. Januar 2026 um 13:30)

    • Offizieller Beitrag

    die erste Frage ist: geht es um den Führungsstil von MB oder um sein System, welches nicht passt oder ersichtlich ist?

    Ich gehe davon aus, dass sein Führungsstil bei vielen Spielern gut ankommt. Aber da wir keine Fortschritte sehen & es nach dem Timeout schlimmer ist, als vorher, da muss man sich auch fragen: ist sein System wirklich so schlecht oder möchten die Spieler seinen Anweisungen einfach nicht folgen, da sie wenig bis Null Konsequenzen zu befürchten haben?

    Wahrscheinlich wie immer: eine Mischung aus den erwähnten Punkten.

  • Wenn du jemanden in die Verantwortung nehmen willst, dann eher SL + Führung. Sie haben MB vor Saisonbeginn verlängert und wussten genau, dass er einen völlig anderen Führungsstil mitbringt. Wird wohl auch der Grund gewesen sein, weshalb RC gehen musste trotz erfolgreicher Zeit bei uns. Einen Assistenzcoach, der jahrelang in einem autoritären Umfeld gearbeitet hat, kann man nicht einfach langristig neben einen Trainer stellen, der demokratisch bis partizipativ führt

    Und auch wenn ich hier teils als Bayer Verehrer abgestempelt werde. Grundsätzlich hätte auch ich lieber einen erfahrenen NHL-Bandengeneral als einen NL-Neuling an der Bande. Aber MB hat sich diese Chance jetzt verdient. Jetzt sollte man auch an ihm festhalten, vertrauen geben, gerade weil er diese Saison unter schwierigen und nicht optimalen Voraussetzungen gearbeitet hat, die ich schon mehrfach erwähnt habe. Und nicht nach jeder Niederlage ihn hinterfragen

    Letzter Saison wurde MB Meister mit RC unter dem von MC gelegten Fundment. Dieser Saison Coachingkultur (System?) umgekrempelt (zu radikal?) Gibt es dann Evidenzen, dass dieser Typus Coach mit dieser Coaching Kultur MS Titel holt, oder ist es ein Experiment (POC)?

  • die erste Frage ist: geht es um den Führungsstil von MB oder um sein System, welches nicht passt oder ersichtlich ist?

    Ich gehe davon aus, dass sein Führungsstil bei vielen Spielern gut ankommt. Aber da wir keine Fortschritte sehen & es nach dem Timeout schlimmer ist, als vorher, da muss man sich auch fragen: ist sein System wirklich so schlecht oder möchten die Spieler seinen Anweisungen einfach nicht folgen, da sie wenig bis Null Konsequenzen zu befürchten haben?

    Wahrscheinlich wie immer: eine Mischung aus den erwähnten Punkten.

    Ja, aber welches System gespielt wird und wie geführt und gecoacht wird, fliessen meiner Meinung nach ineinander. Aktives Coaching und Führungsstil ist Teil des Systems, weil die Spieler nicht einfach das machen können, was sie wollen oder was ihnen am liebsten ist, sondern weil der Trainer durch sein Coaching aktiv Einfluss darauf nimmt.

  • Ja, aber welches System gespielt wird und wie geführt und gecoacht wird, fliessen meiner Meinung nach ineinander. Aktives Coaching und Führungsstil ist Teil des Systems, weil die Spieler nicht einfach das machen können, was sie wollen oder was ihnen am liebsten ist, sondern weil der Trainer durch sein Coaching aktiv Einfluss darauf nimmt.

    Wie kommt es dann heraus, wenn die Spieler mit ihrer (feel free) individuellen Spielweise nicht wirklich abgeglichen sind? Eine andere Kultur bedingt auch, dass die Spieler mit dieser neuen Situation sehr motiviert sind und eine Topleistung abliefern können bzw. wollen. Die Mannschaft hat mit einer anderen Kultur Titel geholt, insofern ein gewagtes Experiment wenn radikal umgestellt wird.

  • Letzter Saison wurde MB Meister mit RC unter dem von MC gelegten Fundment. Dieser Saison Coachingkultur (System?) umgekrempelt (zu radikal?) Gibt es dann Evidenzen, dass dieser Typus Coach mit dieser Coaching Kultur MS Titel holt, oder ist es ein Experiment (POC)?

    Danny ich weiss schlicht nicht, was geschehen wird, dafür bin ich kein Orakel. Du beziehungsweise ihr scheint im Gegensatz dazu bereits sehr sicher zu sein, dass das Projekt MB scheitert.

    Ich versuche lediglich, gewisse Argumente zu relativieren, die MB gegenüber aus meiner Sicht nicht ganz fair sind. Ich mache keine Aussage darüber, was für ein Hirsch MB ist, sondern ordne die Umstände ein. Und ja, zugegebenermassen auch manchmal bewusst etwas gegen den Forumstrom. :wink:

  • Eine andere Kultur bedingt auch, dass die Spieler mit dieser neuen Situation sehr motiviert sind und eine Topleistung abliefern können bzw. wollen. Die Mannschaft hat mit einer anderen Kultur Titel geholt, insofern ein gewagtes Experiment wenn radikal umgestellt wird.

    Interessant, wie viel Gewissheit du aus deinen Aussagen ableitest. Wenn unter der Bayer-Kultur offenbar weder Motivation noch die Bereitschaft zu Topleistungen vorhanden sind, stellt sich für mich schon die Frage, worauf diese Annahme basiert…

    Fakt ist nämlich auch: Bis jetzt hat kein einziger Spieler unter MB freiwillig den Klub verlassen. Selbst ein Grant, der ursprünglich klar wegen MC kam, will bleiben, obwohl hier im Forum bereits kolportiert wurde, er wolle zurück nach Nordamerika.

    Umgekehrt haben uns unter MC sehr wohl Spieler verlassen. Zehnder etwa, gemäss Medienberichten explizit wegen MC. Er wäre wohl geblieben, hätte er damals gewusst, dass MB in der darauffolgenden Saison an der Bande steht.

    Aber ja, gewagtes „Experiment“, bin ich bei dir. Nur eine Veränderung birgt überall im Leben Risiken, aber auch Chancen..

  • Interessant, wie viel Gewissheit du aus deinen Aussagen ableitest. Wenn unter der Bayer-Kultur offenbar weder Motivation noch die Bereitschaft zu Topleistungen vorhanden sind, stellt sich für mich schon die Frage, worauf diese Annahme basiert…

    Fakt ist nämlich auch: Bis jetzt hat kein einziger Spieler unter MB freiwillig den Klub verlassen. Selbst ein Grant, der ursprünglich klar wegen MC kam, will bleiben, obwohl hier im Forum bereits kolportiert wurde, er wolle zurück nach Nordamerika.

    Umgekehrt haben uns unter MC sehr wohl Spieler verlassen. Zehnder etwa, gemäss Medienberichten explizit wegen MC. Er wäre wohl geblieben, hätte er damals gewusst, dass MB in der darauffolgenden Saison an der Bande steht.

    Aber ja, gewagtes „Experiment“, bin ich bei dir. Nur eine Veränderung birgt überall im Leben Risiken, aber auch Chancen..

    habe immer gedacht Zehnder wollte bei gutem Gehalt noch französisch lernen und LS zeigen, wie man Meister wird ??

  • Interessant, wie viel Gewissheit du aus deinen Aussagen ableitest. Wenn unter der Bayer-Kultur offenbar weder Motivation noch die Bereitschaft zu Topleistungen vorhanden sind, stellt sich für mich schon die Frage, worauf diese Annahme basiert…

    Es ist NICHT die rede von "weder Motivation noch die Bereitschaft zu Topleistungen vorhanden sind", SONDERN "dass die Spieler mit dieser neuen Situation sehr motiviert sind und eine Topleistung abliefern können bzw. wollen". Die aktuell instabile Mannschaftsleistung reflektiert diesen Umstand für mich sehr gut.

  • habe immer gedacht Zehnder wollte bei gutem Gehalt noch französisch lernen und LS zeigen, wie man Meister wird ??

    Haha, ja das isch wohl de wahri Grund. :)

    Er macht in letschder Ziit chli de Bachofner 2.0.. Immer zum zuekünftige Meischter gah.. Dasmal klappt‘s aber hoffentli nöd.. :)

  • Interessant dass Rob Cockson als der eigentliche meistermacher gilt. Nur weil er Kanadier ist?

    Lausanne ist mit Ward und Cockson schlechter als in den vergangenen Jahren, nach Verlustpunkten schlechter als wir.

  • Es ist NICHT die rede von "weder Motivation noch die Bereitschaft zu Topleistungen vorhanden sind", SONDERN "dass die Spieler mit dieser neuen Situation sehr motiviert sind und eine Topleistung abliefern können bzw. wollen". Die aktuell instabile Mannschaftsleistung reflektiert diesen Umstand für mich sehr gut.

    Mein Satz war: „Interessant, wie viel Gewissheit du aus deinen Aussagen ableitest.“

    Und das ist so, nicht?:)

  • Schon mehrfach erwähnt ist die Messlatte bei den Fans in Zürich sicherlich sehr hoch und teils schon fast unerreichbar. Es gibt immer irgendwo was zu nörgeln. Ich hasse es auch, wenn sie einen solchen Brunz zusammenspielen.

    Man weiss aber, dass das auf dem Eis auch nur Menschen sind und man auch mal einen schlechten Tag oder eine schlechte Phase einziehen kann, was ich dann auch durchaus verzeihen kann.

    Aber wenn man nun mittlerweile 39 Partien in der Meisterschaft absolviert hat und das Hockey was einem geboten wird (wie auch schon erwähnt, in vereinzelten Ausnahmedritteln), solch eine schlechte Qualität hat und einem schon fast langweilt, dann finde ich jegliche Kritik gerechtfertigt.

    Ich meine come on...jedes, aber wirklich jedes Team in dieser Liga (Ajoie eingenommen), spielt aktuell schöneres Hockey als wir...nicht erfolgreicher, ok, aber ansehnlicher. Wir haben ja kaum mal einen schönen Angriff aus unserer Zone heraus...sie kriegen es nicht gebacken Powerplay zu spielen..

    Man müsste meinen, dass das zum Hockey 1 x 1 gehört...aber irgendwie schaffen sie es mir und sicherlich auch diversen anderen Fans, regelrecht die Freude am Spiel zu nehmen...

    Ich kann mir 2 Szenarien (mit Bayer, da sie ihn eh nicht entlassen werden) vorstellen:

    Szenario 1: Wir fliegen im Viertel oder spätestens Halbfinal raus > Erwarten wohl die meisten
    Szenario 2: Aufgrund der Qualität unseres Kaders, werden es die Spieler selbst in die Hand nehmen und es mit dem Druck am Ende doch noch schaffen, die Hockeyeuphorie zurückzubringen

    Glaube aber eher an Szenario 1

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