Das einzig wirklich uncoole wäre dann eine Meisterfeier für St. Gallen.
Stell Dir das vor, wie dich das nerven würde, wenn du nach 20 Jahre mal wieder Meister wirst und nur im TV zuschauen kannst ![]()
Das einzig wirklich uncoole wäre dann eine Meisterfeier für St. Gallen.
Stell Dir das vor, wie dich das nerven würde, wenn du nach 20 Jahre mal wieder Meister wirst und nur im TV zuschauen kannst ![]()
Mit Tapatalk chum ich eh nöd klar. Isch glaub die einzig Software vo dere Art, wo mer grausam uf de Sack gaht ![]()
Ein kleiner Erklärungsversuch (Tagi-Bericht, weiter unten), weshalb der snowcat so viel mehr Probleme mit dem "Lockdown" hatte, als andere hier ![]()
Ich muss allerdings sagen, dass ich mittlerweile viele seiner Argumente (Lockerung, Fakten, Fakten, Fakten...) auch besser verstehe, als noch vor einem oder knapp zwei Monaten.
Vielleicht wäre es sogar jetzt an der Zeit, alles schon etwas locker zu nehmen. Vielleicht ist unsere Regierung ja wirklich trotz allen Vermutungen, nicht dümmer, als der Durchschnitt hier auf der Pinnwand - wenn man aber in der Verantwortung steht, scheut man das Risiko wohl doch noch etwas mehr, als wenn man einfach mitteilt, was man besser hätte machen können und besser machen könnte.
Es freut mich aber, dass hier niemand so wirklich in den Verschwörungs-Sumpf abdriftet, sondern mit Argumenten diskutiert wird, was man hätte besser machen können oder jetzt noch besser machen könnte.
Wenn die Fallzahlen weiterhin so tief bleiben, wie im Moment (falls genügend getestet wird!?), lohnt es sich ja auch nicht sonderlich, sich über die Leute aufzuregen, die sich nicht mehr an die Regeln halten. Den Kopf schütteln darüber kann man natürlich trotzdem noch, was ich ehrlich gesagt auch weiterhin mache, da ich doch ziemlich ernüchtert über die Tatsache bin, dass die Leute in der Schweiz genau gleich blöd sind, wie alle anderen.
Etwas anderes anzunehmen, wäre allerdings auch nicht politisch korrekt ![]()
Es erstaunt mich aber schon, wie schnell es geht, dass wir in der wohlhabenden Schweiz das Gefühl haben, doch die Allerärmsten zu sein, weil wir am Abend kein Cüpli in der Bar trinken können. Aber auch das habe ich mit snowcat ja schon ausführlich diskutiert.
So. Nun hier der Bericht:
Vater-Mutter-Kind(er): Diese sogenannte kleinste Zelle der Gesellschaft würde dem Druck nicht standhalten, unkten viele, als der Corona-bedingte Lockdown anstand. Schon vorher war das Standardmodell Kleinfamilie selbst in seinen Regenbogen- und Patchwork-Varianten häufig als romantisiertes – und definitiv ungesundes – Instrument des Kapitalismus verteufelt worden. Unter Lockdown-Bedingungen befürchtete man nun ein Anschwellen innerfamiliärer Konflikte und der häuslicher Gewalt.
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Tatsächlich hat sich die Situation für konfliktbeladene und überhaupt belastete Familien in Zeiten von Schulschliessungen und Homeoffice verschlechtert; für die Kinder sind Oasen der Ruhe und der Unterstützung entfallen. Und dass deutsche wie Schweizer Stellen, die ums Kindeswohl besorgt sind, im Lockdown einen signifikanten Rückgang der Gefährdungsmeldungen verzeichneten – weil Beobachter wie Schulen, Kitas usw. ausgefallen sind –, wird als nicht gerade beruhigend interpretiert. Aktuelle Zahlen stehen hierzulande noch aus, aber von China ist bekannt, dass es während der – sehr strengen – Ausgangssperre zu mehr Paarkonflikten, Scheidungen und häuslicher Gewalt kam.
Kein Wunder, schliesslich kamen viele Menschen in Corona-Zeiten psychisch an den Anschlag. Nicht nur in den USA ist von drastisch angestiegenen Depressionsraten während des Lockdown die Rede: Die «Swiss Corona Stress Study» der Universität Basel (lesen Sie hier) hat Daten bei bisher über 10’000 Personen erhoben und festgestellt, dass schwere depressive Symptome fast dreimal häufiger auftreten als vor dem Lockdown; 20 Prozent der Betroffenen zeigten dabei vor den Corona-Beschränkungen noch nie oder höchstens minimale depressive Symptome. Und statt 0,8 Prozent der Bevölkerung hätten, so die Untersuchung, inzwischen 1,5 Prozent täglich Suizidgedanken.
Diese schiere Verdoppelung sei wohl auch eine Folge der erzwungenen Isolation, vermuteten die Forscher. Und sie äusserten die Besorgnis, dass die Übergangsphase zusätzliche Belastung verursachen könnte: Der Druck durch die Arbeit steigt wieder, trotzdem existieren zahlreiche Einschränkungen – gerade in Bereichen, die sonst für Entlastung und Entspannung sorgen.
Haben Sie Suizidgedanken, oder kennen Sie jemanden, der Unterstützung benötigt? Kontaktieren Sie bitte die Dargebotene Hand, Telefon 143. E-Mail- und Chat-Kontakte finden Sie auf https://www.143.ch/. Das Angebot ist vertraulich und kostenlos. Für Kinder und Jugendliche ist Telefon 147 da, auch per SMS, Chat, E-Mail, https://www.147.ch/de/. Weitere Informationen finden Sie auf http://www.reden-kann-retten.ch/. Adressen für Menschen, die jemanden durch Suizid verloren haben, gibt es auf http://trauernetz.ch/. (sda)
Gleichzeitig aber liessen sich während des Lockdown gegenläufige Tendenzen feststellen: Während sich rund jeder zweite Schweizer im Corona-Lockdown gestresster fühlte, haben 26 Prozent eine Reduktion ihres Stresspegels festgestellt; und bei einem Viertel gab es keine Veränderung. Das schlägt sich auch in den Akutspitälern nieder. In Österreich beispielsweise mussten in der Zeit des Shutdown über 50 Prozent weniger Magenblutungen behandelt werden – die typischerweise stressbedingt sind und als Notfall sofort im Spital landen.
Eine Untersuchung der Universität Osnabrück liefert jetzt einen Hinweis darauf, welche Bevölkerungsgruppe am besten mit der Corona-Krise klarkam: die der Beziehungsmenschen. Familiäre Strukturen entpuppten sich als Bollwerk gegen Labilität, zunehmende Ängste, Unsicherheiten, die Neigung zu Verschwörungstheorien und die Verstärkung oder Ausbildung von Vorurteilen. Wer in einer festen Partnerschaft ist oder gemeinsam mit Kindern in einem Haushalt lebt, dem ging es in den Lockdown-Wochen im Durchschnitt besser – trotz hoch potenziertem Familienstress (hier gehts zur Studie). Wir haben darüber mit der Studienautorin Professorin Petia Genkova Petkova gesprochen.
Foto: Hochschule Osnabrück(die Foti löschi nöd - die gfallt am Thomi sicher)
Geboren in Bulgarien, studierte Petia Genkova Petkova Psychologie und Kulturwissenschaften in Bulgarien und Deutschland. Seit 2012 hat Genkova die Professur für Wirtschaftspsychologie an der Hochschule Osnabrück inne. Sie forscht im Bereich Sozialpsychologie, Diversity, Gender Mainstream und Interkulturelle Kommunikation, Schwerpunkte sind interkultureller Erfolg, Integration und sogenannte positive Phänomene wie Lebenszufriedenheit, Wohlbefinden und prosoziales Verhalten.
Für die Querschnittsstudie wurden deutschlandweit 310 Personen zwischen dem 23. März und dem 15. April befragt, in einem Zeitraum, in dem strikte Ausgangsbeschränkungen galten. Co-Autor der Studie war Henrik Schreiber.
Sie haben als Sozial- und Wirtschaftspsychologin auf das Verhalten der Menschen während der Krise geschaut.
Ursprünglich lag unser Fokus auf der Frage, ob durch die Krise und die subjektiv wahrgenommene Bedrohung die Vorurteile steigen oder eher die Solidarität. Und allgemein kann man sagen: Hat eine Person vorher keine Vorurteile, steigen Solidarität und Hilfsbereitschaft. Bereits vorhandene Vorurteile dagegen verstärken sich enorm. Als wir die Faktoren dafür genauer analysierten, zeigte sich überraschenderweise: Personen mit Kindern, Familien, alle, die nicht allein sind, waren deutlich zufriedener und empfanden weniger Bedrohung. Trotz Mehrfachbelastungen.
Wie erklären Sie dies?
In den Zeiten der Kontaktsperre waren diese Personen nicht einsam oder zumindest nicht emotional allein – es funktionierte nämlich auch bei Fernbeziehungen. Diese Menschen waren zwar gestresst, aber auch positiv gefordert. Gerade Eltern wollen ja immer Sicherheit und Zuversicht bieten. Und zudem gilt: Da immer auch der Vergleich eine grosse Rolle fürs persönliche Glücksgefühl spielt, hatten Menschen in Beziehungen eher den Eindruck, es im Verhältnis noch gut getroffen zu haben – und sie empfanden so mehr Zufriedenheit.
Eine ältere Studie zeigt, dass Kinder generell das allgemeine Wohlbefinden steigern – normalerweise aber erst nach ihrem Auszug. Sie werden dann zu wichtigen sozialen Ankern für die Senioren.
Die Zufriedenheit insgesamt hängt sehr stark mit dem Gefühl für Gemeinschaft zusammen. Wenn man auf der individuellen Ebene, also im Privatleben, sehr gemeinschaftlich orientiert ist, ist man eindeutig glücklicher und zufriedener als Menschen, die isolierter leben. Und auch in der Corona-Krise bestätigte sich: Enge soziale Vernetzung generiert Zufriedenheit und ist eine Puffervariable bei Stress. Das heisst: Auch bei höherem Stress wie eben durch einen Lockdown können wir viel mehr bewältigen und haben eine höhere Resilienz.
«WG-Wohnen ohne familienähnliche Beziehung hat nicht den gleichen Schutzfaktor.»
Petia Genkova, Sozial- und Wirtschaftspsychologin
Welche Gefahren bestehen da besonders für nicht Verpartnerte?
Einsamkeit, Depressionen, das intensivere Empfinden von Angst und Bedrohung. Wenn man zu Hause sitzt, nicht arbeiten kann und keine sinnstiftenden Aufgaben hat, überwältigen einen die Sorgen leicht. Auch wenn es früher stets hiess, viele seien ja stark in sozialen Netzwerken unterwegs, merkte man jetzt deutlich, dass dies kein vollständiger Ersatz für natürliche soziale Kontakte sein kann. Aber auch WG-Wohnen ohne familienähnliche Beziehung hat nicht den gleichen Schutzfaktor.
WG-Wohnen allein fördert das Zufriedenheits-und Sicherheitsgefühl nicht?
Richtig: Die Art des Zusammenwohnens macht hier einen klaren Unterschied. Personen, die einen festen Partner hatten, rapportierten generell ein höheres «well-being».
Etliche Familien haben das intensivere Zusammenleben als Geschenk erlebt. Bei manchen hat sich die Zufriedenheit sogar erhöht.
Für mich selbst – mit Familie und sechsjährigem Kind – war die Zeit auch sehr herausfordernd. Am Anfang war es für unser Kind ganz schön, so viel Mama und Papa am Tag zu haben; wie im Urlaub. Als das Homeschooling neben dem Job dazukam, wurde aber klar: Dieses Zusammensein ist kein Urlaub. Eine repräsentative Befragung dazu wäre spannend. Im schönsten Fall hätten die meisten Familien – und dadurch auch die Gesellschaft – durch die Krise den Mehrwert von Zusammenhalt und Solidarität erlebt und könnten diese Erfahrung vielleicht in die Post-Corona-Zeit mitnehmen und sie fruchtbar werden lassen. Denn wir sitzen alle im gleichen Boot.
I de Iischtellige isch so hinterleit, dass nur s'letschte Posting sött zitiert werde.
Liits evt. a dem?
Wishful thinking... ohne Zuschauer ist die Stadiongrösse sekundär! Die meisten fassen übrigens 17-20‘000, Montreal 21‘000. Bin aber gespannt, ob dieser Plan so umgesetzt wird.
Haha. Schlau von mir ![]()
Einfach die zwei grössten Stadien für alle Spiele nutzen. Die Plätze werden eh immer voll sein (nehme ich jetzt mal an, als nicht wirklich grosser NHL-Kenner). Einziges Problem wären da noch die Saisonkartenbesitzer und vielleicht, dass es nach einigen Runden doch eine Übersättigung am Spielort geben könnte (aber wenn alles Playoffs ist, wird das wohl kaum der Fall sein).
s'Tagi-Abo lauft gli ab.
Villicht isch das für de eint oder ander öppis:
Wie konnte man den Hockey einzeln abonnieren?
Ohne z.B. bei UPC zu sein?
Legal, meine ich?
Der Druck auf die Kosten ist ja das eine. Wäre sicher auch bei uns möglich, da viel dran zu schrauben. Und damit meine ich nicht die Kosten beim grössten Teil des Gesundheitspersonals.
Dass ein grosser Teil der Bevölkerung gar keinen Zugang zu diesem System hat, ist das andere...
Es grenzt halt nicht an Italien. Die hatten wohl noch eine Woche oder etwas mehr länger Schonfrist als wir.
Ist ja auch gut so.
Ich denke, dass das Veranstaltungsverbot für die ganz grossen Anlässe schon den grössten Einfluss gehabt hat, die Verbreitung des Virus zu verringern.
Ich denke, es sind die +/- zwei Wochen nach der Wiedereröffnung der Schule und den Restaurants etc.
Das wäre dann ja nicht mehr allzu lange.
Würden die Ansteckungszahlen jetzt dann nicht etwas steigen, passen die Leute offenbar doch viel besser auf, als man das Gefühl haben könnte oder man hat das Virus aufgrund komischer Umstände in Italien und Spanien, irgendwie schlimmer eingeschätzt, als es dann wirklich wäre.
nein, nein, keine angst! nicht jeder der selber denkt und nicht jeden scheiss glaubt, welcher ihm vorgekaut wird hat ein problem, ganz im gegenteil!
Schlimmi Tendänze, da bi dir.
De Köppel driftet (glaub) wenigschtens nöd uf d'Verschwörigs-Schiene ab.
Es ist ja (theoretisch) bei der Swissair nur ein Kredit.
Und man geht wohl davon aus, dass sehr viele andere Stellen verloren gingen, wenn die Swiss nicht mehr in Zürich verkehren würde.
Aber es ist schon frustrierend, wenn man sieht, wie viel Kohle aus diesen Firmen jährlich rausgenommen wird und in einer Krise darf dann der Staat einspringen.
Krass.
Hätte ich nicht damit gerechnet und muss auch etwas den Kopf schütteln dabei.
Wobei in der Schweiz die Gehälter schon nicht so sind, wie z.B. in der Bundesliga, wo ich immer noch finde, dass man den Spielern ohne Probleme etwas vom Gehalt kürzen könnte, bzw. dass dies auf freiwilliger Basis passieren müsste.
Bei der AS Roma verzichten die Spieler z.B. glaube ich auf den Lohn für März und April (Quelle nicht gesichert)
Dann warst du grad hier, gleich nach der Anmeldung, in dem Fall.
Super, wenn das jetzt geht, ohne dass sich täglich 200 sinnlose User anmelden mit immer den gleichen wirren Buchstabenreihenfolgen als Username ![]()
Chamer eigentlich jetzt ohni freischalte neue User werde oder hät de öpper freigschaltet?
Bis jetzt isch ja no guet mit Spam.
Söttsch jetzt en Mod si, Larry.
Wer will suscht no?
Git ja nüme vill Arbet mit em neue Forum, wie's usgseht. Oder isch öpper fliisig am Seich lösche, ohni dass mer's merkt?
Macht der Gewohnheit!
Zurück zum Positiven: Nur 36 neue Fälle! Weiter so!
Wenn man bloss wüsste, ob das ist, weil niemand getestet wird ![]()
Aber es wäre ja schon Scheisse, wenn die Zahlen nicht tief geworden wären, wenn man sieht, wie wenig Kontakt man mit anderen Leuten hatte.
Bin gespannt, wie's weiter geht. Ich sehe das grösse Ansteckungsrisiko bei den Kindern und, wenn der Koch vielleicht ein bisschen Recht hat, vor allem bei den Teenies, die jetzt wieder zur Schule gehen, bzw. dann bei den Eltern, die sich bei den Kindern anstecken.
Bei all dem Tamtam im Laden, Restaurant, Coiffeur denke ich, dass es nur wenige Ansteckungen geben wird und dann auch fast nur solche, die auch verhindert werden könnten, wenn man alles einhalten würde.