Beiträge von BMW

    war dieser schenk selig nicht mal sportchef bei den lions? :mrgreen:

    Simon Schenk war über lange Zeit CEO und Sportchef gleichzeitig.
    Seine Arbeit auch im Nachwuchsbereich hatte Auswirkungen im sportlichen Bereich bis ca. 2015.
    Seither erleben wir innerhalb der gesamten Organisation die Handschrift seines Nachfolgers als CEO.

    Wenn wir zurückschauen auf die letzten Titel war unsere Stärke eigentlich immer die Ausgeglichenheit unserer Mannschaft. Man war weniger auf einzelne Spieler angewiesen und jeder Block konnten Spiele entscheiden. Hingegen unsere Gegner forcierten oftmals einzelne Linien und stellten auf zwei oder drei Linien um, die dann irgendwann ausgelaugt waren.
    Dieses Jahr in den Playoffs war es für einmal umgekehrt. Als es bei Malgin/Andrighetto/Hollenstein nicht mehr funktionierte, waren wir aufgeschmissen… reflektiert aber schon auch die ganze Saison, ohne Malgin hätte es düsterer ausgesehen.

    Genau so ist es.
    Und wenn wir ehrlich sind: es war doch die ganze Saison schon so.
    Und im Vorjahr war es Ghetto...

    Vielleicht haben Königstransfers nicht nur Vorteile.

    Solche Berichte haben bei uns ja mittlerweile Tradition, egal wie der Trainer heisst.
    Aus meiner Sicht kann es gar nicht so viele schlechte Trainer geben, das Problem liegt andernorts begraben.

    Ich wünsche mir wieder etwas mehr die schenksche Mentalität innerhalb unserer gesamten Organisation.

    Unser CEO Zahner (bzw. der ganze Club!) war viel zuviel mit dem Bau der neuen Arena absorbiert so scheint mir.

    Beim CSO Leuenberger frage ich mich was muss er alles vom CEO und von WF absegnen lassen, wo hat er wirklich freie Hand?

    Bin einverstanden das in den letzten Jahren zuwenig ging, man muss eindeutig wieder einen Gang höher schalten, den Fokus wieder aufs Eishockey legen, wir sind keine Baufirma!

    Ja, es gibt sicher diverse Gründe, aber das sind keine Rezepte das es besser wird.

    Der letzte Satz trifft es wohl ziemlich genau.

    Es macht wenig Sinn, alles nur im Blickwinkel des verlorenen Finals zu sehen. Das greift zu kurz.
    Wenn wir die letzten 8 Jahre betrachten, hat unsere 1. Mannschaft gerade mal einen Meistertitel geholt, und diesen auch eher zufällig unter Notnagel Kossmann.
    Aus meiner Sicht ungenügend, wenn man sich die Ansprüche und Versprechungen der Organisation jährlich vor Saisonbeginn anhört.
    So müssen wir doch anerkennen, dass auch im Nachwuchsbereich die Titel nicht mehr en masse geholt werden. Es gibt andere Vereine, die aufgeholt haben im Nachwuchsbereich, resp. wir sind auch hier vielleicht zu satt geworden. Ergo, die Baisse betrifft die ganze Organisation.

    Insgesamt hat sich doch eine gewisse Genügsamkeit eingeschlichen in der Organisation der ZSC Lions. Dies zu beheben ist nun mal eine Führungsaufgabe, und zwar top down. Ich bin nicht einverstanden mit jenen, die alles immer am Sportchef oder Trainer aufhängen. Von beidem (vor allem Trainer) hatten wir in den vergangenen Jahren genügend gesehen, die grandios gescheitert sind. Und nicht alle waren schlecht, aber sie waren das schwächste Glied in der Kette.

    Wenn schon mit aufräumen beginnen und weil es die ganze Organisation betrifft, dann bitte ganz oben in der operativen Leitung.
    Frischer Wind für die ganze Organisation wäre zwingend notwendig, aber dazu wird es wohl nicht kommen.

    Meine Stimmung war auch schon besser, ob mit oder ohne Trompete.

    Ich habe den Eindruck, dass bei diversen Spielern der Tank leer ist.
    Geraten wir in Rückstand, fällt es uns sehr schwer, nochmals einen Zahn zuzulegen. Genau diese Qualitäten haben uns doch bis zum 3:0 in der Serie ausgezeichnet.
    Jetzt scheint mir davon nicht mehr viel zu sehen.
    Sind wir physisch und mental ausgepowert?

    Das Unmögliche scheint plötzlich möglich, der ZSC kurz vor dem Titel mit der Chance auf einen Sweep. :)

    Wie war das doch damals mit dem Sechseläuten-Marsch in der Zuger Kabine... :/
    Die Innerschweizer könnten wohl für ihre Arroganz und den Hochmut termingerecht bestraft werden.
    Das wäre dann wohl die Ironie des Schicksals. ;)

    Noch sind wir nicht durch, aber schön wärs schon gleich Morgen.

    Nach diesem tollen Spiel muss man sich zuerst mal sammeln... zu kritisieren gibt es nichts.
    Unzufrieden kann man nur mit den Zebras sein. Cadonau 5 min plus Restausschluss, das 3:1 war korrekt (sah auch Obmann Tobi Wehrli so). Zudem mehrere kleinere dreckige Fouls nicht geandet (Stockschlag ins Gesicht, Suri...). Waren sicher keine Heimschiedsrichter.

    Es war mittlerweile der 8. Sieg in Serie, schlicht hervorragend.
    Wenn man die Spiele vergleicht, sind sie sich im Gameplan doch sehr ähnlich. Oder anders rum gesagt: Geduld, Anrennen lassen, Geduld und dann (möglichst spät) zuschlagen. Wohl das Verdienst von RG und seinem Staff.

    Es wartet noch ein hartes Stück Arbeit auf uns. Schauen wir mal.

    Genau, die Besten muss man bringen, die Nati ist ja eine Auswahl und kein Klubteam.
    Darum würde eigentlich der beste Verteidiger im Lande auch dazu gehören.
    Keine Ahnung, wieso der Name Geering nie im Aufgebot steht.

    Thja, so ein Finish sieht man nicht alle Tage, Wahnsinn. Etwas vergleichbares zu finden ist schwierig, am ehesten noch das damalige Quali-Spiel in Genf mit Ausgleich in Unterzahl kurz vor Schluss (Segiiiii).

    Eine sehr gute Teamleistung insgesamt (mit Ausnahme von der 30. bis zur 40. Minute) und ein über die ganze Spieldauer gesehen verdienter Sieg.
    Das Tamtam um die Regularität des zweiten Treffers etc ist überflüssig und wird der Leistung des ZSC nicht gerecht.

    Mal schauen wie es weiter geht, wir bleiben auf dem Boden und nehmen Spiel für Spiel.