• Offizieller Beitrag

    Die Frage ist halt, will man jemanden einstellen, der an der Aufgabe wachsen soll oder den fertigen SC einkaufen, bei dem man dann halt sofort Erfolg, gute Transfers und immer die richtigen Entscheidungen fällt, der dann eigentlich nur verlieren kann.

    Ich komme gerade echt nicht nach, was die Philosophie, unser Konzept sein soll...


    Wir hatten doch vor Salis einen ähnlichen Fall. Ebenfalls ein ehemaliger Spieler des ZSC, der Sportchef wurde. (Habe seinen Namen vergessen.) Aber aller Unkenrufen zum Trotz machte der einen hervorragenden Job.

  • Der einzige Sportchef, welcher von der "Philosophie" Sinn machen würde ist (leider) Johansson. Wie schon von anderen geschrieben will ein neuer Sportchef sicher beim Trainer ein Wörtchen mitreden und seinen eigenen Favoriten bringen. Will man hier nicht noch zusätzlich Unruhe ins Gefüge bringen und man das Experiment mit den Schweden wirklich durchziehen, so muss man ihnen freie Hand bei der Teamzusammenstellung geben, was nur mit einem Sportchef Johansson gegeben wäre.

    ...fan dieser Option bin ich aber nicht..

    Gut, Johansson scheint kein Thema zu sein, wenn man den Medien komplett glauben kann. Ausserdem wollte er ja weg vom Sportchef-Posten.

    Also wird den meisten Meinungen nach ein Sportchef eingestellt, der eine eigene Philosophie einbringen will und die Schweden maximal eine Saison machen lässt. Wobei die Causa Trainer so oder so in den Gesprächen ein Thema ist und das doch auch reine Spekulation ist, ob er jetzt die Trainer mag oder nicht. Salis mochte sie ja auch..

    • Offizieller Beitrag


    Der Sportchef soll die Philosophie des Klubs vertreten und nicht seine eigene, klar soll er eigene Vorstellungen und Ideen haben und auch einbringen, aber immer im Sinne der Philosophie. Wie die momentan aussieht – keine Ahnung, ist meiner Meinung nach ein wenig verloren gegangen.

    Was für eine Philosophie?

    Wir brauchen einen wie Jalonen der unerbittlich sein eigenes Ding durchzieht weil er Erfolg haben will!

    • Offizieller Beitrag


    Ja der peter Iten, wurde auch jahrelang im Forum gebasht!

    Wer nicht? :twisted:

    Das ist ein gutbezahlter Job bei dem du bei Misserfolg der Sündenbock bist. Ev. bist du ja auch schuld, aber viele Dinge kannst du nicht selber bestimmen.

    Kein Wunder ist Iten nach seinem Erfolg wieder in die Privatwirtschaft, kein Wunder hat Eggi geschmissen.

    Sven Leuenberger hat seinen Job zur Verfügung gestellt um den Trainer Lars Leuenberger zu ermöglichen - ev. will er gar nicht zurück auf den Schleudersitz!

  • Hoi zäme, melde mich nach 5 Jahren zurück, weil ich zuviel Eishockey-freie Zeit habe... ;) Der nachfolgende Brain-Dump ist entsprechend lang, hehe:

    Für mich hat die Mannschaft unter Wallson gegenüber der letzten Saison einen Schritt vorwärts gemacht: Die Pässe sind konstant genauer und die Entscheide fallen schneller. Zudem macht es mehr Spass, dem Team zuzuschauen, auch wenn die Playoffs wieder verkackt wurden. Dass die Trainer nach einem Jahr nicht in Frage gestellt werden ist richtig, zumal sie offenbar eine im Sommer falsch trainierte Mannschaft übernehmen mussten.

    Meine Bedenken zu den Trainern: Ihr Spielsystem (bereits in Skelleftea in den paar Partien, die ich geschaut hatte) lebt von "steter Tropfen höhlt den Stein", d.h. Angriff, Angriff, Angriff. Ob dieses Spielsystem mit im Skill-Berech weniger gut ausgebildeten Spielern (im Vergleich zu den schwedischen Spielern) funktioniert, muss sich erst noch weisen.

    Hier kommt für mich auch der gemeinsame Nenner der drei letzten Jahre zusammen: Wir sind 3x angeblich am gegnerischen Goalie gescheitert (wir waren im Final gegen Davos, dann gegen Bern und auch dieses Jahr gegen Lugano über weite Strecken feldüberlegen, aber machten die Tore nicht). Es liegt nicht am Goalie, die Schusstechnik unserer Jungs ist penibel (selbst im Vergleich zu anderen Schweizer Teams: HCD und SCB). Natürlich ist es nicht nur die Schusstechnik alleine, sondern insgesamt fehlt mir bei unseren Jungs das Gespür dafür, was gefährlich wird und was nicht. Dass dies über so viele Spieler verteilt bei uns ein Problem darstellt, muss man auch dem Ausbildungssystem ankreiden und es besteht Handlungsbedarf (der Z darf sich nicht auf den Lorbeeren ausruhen, auch wenn man ab und zu einen Nachwuchstitel holt).

    Das ist für mich im Moment das Grundübel, das bekämpft werden muss. Sowohl beim HCD als auch beim SCB setzt man seit Jahren auf Schusstrainer. Beim Z baut man auch einen eigenen Mann auf, was sicher schon mal ein gutes Zeichen ist. Ich denke man müsste aber kurzfristig als Notlösung hier intensiv nachhelfen und nicht darauf warten, dass der eigene Mann die entsprechenden Fähigkeiten angeeignet hat. Und eben: Skill-Coaching ist nicht Sache der Mannschaftstrainer. Da kann man es nicht bei den normalen Trainings belassen, wenn man heute Erfolg haben will im Profi-Eishockey!

    Zum Sportchef: Ich persönlich war nie ein Fan von Salis als Sportchef (als Person schon). Die einzige wirklich geile Aktion war Auston Matthews. Diese Saison wird mir noch Jahre in Erinnerung bleiben, auch wenn wir keinen Erfolg hatten. Ganz geil! Sonst waren die Zuzüge meistens unglücklich (es gab natürlich auch Treffer, was bei der Summe an Spieler rein statistisch vermutlich jeder erreicht hätte). Dass er jetzt ausgerechnet für das Scouting zuständig sein soll, ist bitter...

    Als Ersatz hätte ich am liebsten Alston oder Kläy gesehen. Auf die News von Müller reagierte ich zunächst stark verärgert, aber langsam wächst bei mir der Glaube, dass das allenfalls eine gute Wahl sein könnte. Bei den Ausländern hat er jedenfalls für weniger Geld schon mehr Leistung erhalten als Salis. Und die Trainerwahl fand ich eigentlich auch gut und mutig.

    Insgesamt glaube ich, dass wir mit dieser Mannschaft auf einem guten Weg sind, falls die richtigen Schritte eingeleitet werden. Allerdings besteht auch die Möglichkeit, dass etwas mit dem Team fundamental nicht stimmt. Ich bin mir in dieser Hinsicht nicht sicher und meine Meinung ist nicht stabil. Das wäre dann aber schwieriger zu lösen (da reicht ein neuer Sportchef oder neue Trainer nicht).

    Jedenfalls freue ich mich bereits auf die neue Saison, auch wenn wieder ein langer Sommer bevor steht...

    Hopp ZSC

    /Balz


  • http://www.tagesanzeiger.ch/23786138


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    Positiv: Man will vermehrt den Kontakt zu den eigenen Spieler in Übersee pflegen -> ENDLICH wird man diesbezüglich aktiv!
    Positiv: Man geht den eigenen Weg -> Das unterstütze ich, man soll nicht einfach den Meister nachäffen. Der letzte Titel mit so vielen eigenen Spieler war für mich gerade deshalb speziell attraktiv.
    Negativ: Versagen wird quasi auf Verletzung von Nilsson reduziert -> Die Mannschaft hätte gar nie so abhängig sein dürfen von einem Spieler.
    Negativ: Ist Salis wirklich die richtige Besetzung für das Scouting? (für die Beziehungspflege in Übersee wohl schon, da habe ich wenig Bedenken)

    Insgesamt gewohnt professionell, aber schon fast in einem Ausmass, das bezeichnend ist für die Probleme.


  • der begriff irrelevant in bezug frage zum rücktritt salis/verlängerung seger bestätigt meiner ansicht nach schon, dass da eine ,,höhere gewalt,, am werk war

    Ja, zudem hat Zahner ja auch bestätigt, dass man bei einem unfreiwilligen Abgang von Salis das nie so wie geschehen kommuniziert hätte. Somit ist klar, dass die Kläusu Story, Salis sei gefeuert worden, weil er seinem Kumpel Seger nochmals einen Vertrag gegeben habe, falsch ist.

  • Interessant auch die Aussage, dass Thoresen in der Kabine ein Leader war, Rundblad dagegen nicht...

    Stimmt mich positiv!

    Sieht also danach aus, dass wir 3 neue Ausländer kriegen und hier kann der neue Sportchef beweisen, was er draufhat.

  • Seger hat ja schon in seiner Tagi Kolumne das grosse Kader kritisiert. Das war ganz klar eine oeffentliche Kritik an Salis da der Sportchef fuer das Kader verantwortlich ist.

    Es ist nicht akzeptabel dass ein Spieler (besonders der Captain) das Management oeffentlich kritisiert. Da haette es zwingend diszplinarische Folgen geben muessen. Es ist durchaus moeglich dass Salis dies auch verlangt hat aber schon damals von Frey oder Zahner ueberstimmt wurde.

    Dann kam die Vertragsverlaengerung die ihm Salis nicht geben wollte und er sich hinter seinem Ruecken bei Walter Frey geholt hat.

    Ich wuerde jetzt mal spekulieren dass Salis die Nase voll hatte von Seger's Intrigen und der Tatsache dass er von seinen Vorgesetzten keine Rueckendeckdung erhielt.


  • Seger hat ja schon in seiner Tagi Kolumne das grosse Kader kritisiert. Das war ganz klar eine oeffentliche Kritik an Salis da der Sportchef fuer das Kader verantwortlich ist.

    Es ist nicht akzeptabel dass ein Spieler (besonders der Captain) das Management oeffentlich kritisiert. Da haette es zwingend diszplinarische Folgen geben muessen. Es ist durchaus moeglich dass Salis dies auch verlangt hat aber schon damals von Frey oder Zahner ueberstimmt wurde.

    Dann kam die Vertragsverlaengerung die ihm Salis nicht geben wollte und er sich hinter seinem Ruecken bei Walter Frey geholt hat.

    Ich wuerde jetzt mal spekulieren dass Salis die Nase voll hatte von Seger's Intrigen und der Tatsache dass er von seinen Vorgesetzten keine Rueckendeckdung erhielt.

    ja leider kein schöner abgang für Segi, ich bleibe dabei, er tut sich damit keinen Gefallen. Noch immer würden es alle verstehen, wenn er
    aus gesundheitlichen und/oder familiären Problemen doch nicht mehr aktiv antritt....

  • Ich wäre als Seger freiwillig zu GCK gewechselt per nächster Saison. Junge Leute halten einem auch jung und er brächte dem NLB Team wohl einen grösseren Nutzen. So wie die Geschichte jetzt verlaufen ist, sowieso.

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