<woltlab-quote data-author="Reto" data-link="RE: Corona und anderi Biersorte"><p>Lies doch das Zeugs von Snowcat mal durch. Ich behaupte jetzt einfach mal, dass du nicht viel Abweichung zur Meinung von zuercher_sc finden wirst.</p><p><br></p><p>Die von ihm angesprochenen, fehlenden Grautöne sind genau das Problem in der heutigen Gesellschaft. Und das nicht nur beim Thema Corona.</p></woltlab-quote><p>danke reto!</p><p><br></p><p>in diesem fred, unserem mikrokosmos, erleben wir tatsächlich 1:1 anschauungsunterricht bezüglich gelebter cancel culture. aber ich bin einigen hier wirklich sehr dankbar für ihre antwortposts. das ist nicht zynisch gemeint, das meine ich wirklich so! mehr meine ansichten bestätigen bezüglich umgang mit kritisch denkenden menschen generell, und dem umgang mit corona im speziellen, geht wirklich nicht!</p><p><br></p><p>und mit kritsch denkenden menschen, meine ich ja nicht holocaust leugner oder flatearther, welchen man wirklich mit etwas kopfschütteln und ohne gross zu argumentieren begegnen kann und darf. aber auch bei diesen: in einer gelebten demokratie, in einer liberalen gesellschaft mit GELEBTER, nicht nur gesprochener, meinungsfreiheit müssen auch solche aussagen erlaubt sein ohne irgendeiner willkürlichen zensur zum opfer zu fallen. wie ich im letzten fred schrieb: auch der grösste schrott relativiert sich auf grund der tatsächlichen faktenlage irgendwann. und wie du so treffend geschrieben hast reto:</p><p><br></p><p><em>Aber eigentlich ist das Bedenkliche daran, dass ich und viele andere, dafür Verständnis haben. Da ist etwas Grundsätzliches, das unsere Gesellschaft im Kern ausmacht, massiv gefährdet..</em></p><p><br></p><p>in den beiden posts vom 7.6. und dem letzte woche, dass sind ausgedruckt ca. 20 a4 seiten, findet sich kein einziges argument, keine einzige zahl, welche auf verschwörungstheorien, vermutungen oder annahmen basieren. es ist alles fein säuberlich recherchiert, manchmal zusätzlich noch selber gerechnet, aus offiziellen seiten wie bag oder einem ausländischen pendent davon und aus studien renommierter universitäten, von epidemiologen von weltruf etc. zusammengetragen. auch die relativierungen der italienbilder vom märz 2020 findet man hauptsächlich, und erstaunlicherweise, bei den öffentlich rechtlichen. schaut euch mal bei den regionalsendern von ard um, deren mediathek oder homepage. wirklich erstaunlich und ebenso erfreulich was man da findet, was NICHT dem gängigen narrativ entspricht.</p><p><br></p><p>und bis auf einen, dazu komme ich noch, findet sich auch kein einziger satz, kein einziges wort in den beiden posts, von persönlichen angriffen oder beleidigungen gegenüber den lesern hier. warum auch? mir geht es wirklich um die sache und nicht ums „rechthaben“. deshalb hätte ich tatsächlich gerne eine diskussion mit massnahmenbefürwortern geführt. am liebsten mit solchen, welche die massnahmen grundsätzlich als zu lasch empfunden haben. nein, nicht um mich zu bestätigen, sondern um andere sichtweisen zu sehen und kennenzulernen. argumente, fakten, hinweise, angehensweisen, studien welche ich übersehen oder schlicht nicht, oder falsch, angedacht/interpretiert habe.</p><p><br></p><p>der letzte satz! sollte ich jemals ein buch zum corona thema schreiben, lautet der titel „der letzte satz“! natürlich kein fachbuch, mehr eine amateur soziologische abhandlung eines in jeder beziehung absoluten durchschnittsbürgers der seit märz 2020 die welt nicht mehr versteht. zumindest 2/3 davon. 1/3 hat ja die selben probleme im umgang mit diesem virus wie ich. nein, eben nicht mit dem virus, mit den massnahmen…hier noch stellvertretend 2 1/2 minuten vom doofmund watzke, der scheinbar zum selben drittel wie ich gehört und mir natürlich aus dem herzen spricht:</p><p><br></p><p><woltlab-metacode data-name="media" data-attributes="W10=">
Corona und anderi Biersorte
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larlf -
1. März 2020 um 10:10 -
Geschlossen
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was heisst, "wenn Du mal ein Buch schreiben solltest"? Du bist die letzten Tage nur noch am Bücher schreiben, hier in diesem Fred....
und ja, ich habe Dein letztes Buch gelesen und finde schon interessant, wie Du nur auf die Posts von Reto eingehst: in diesem Sinne bestätigst Du Deinen Text mit Deinem eigenen Verhalten: Du nimmst Dir paar Sachen heraus, die Dir notabene Gefallen, und kommentierst diese.
Andere Sachen, lässt Du mit allgemeinen Aussagen stehen und verweist auf die Fakten...
Wie gelesen, bin ich mit Dir in vielen Punkten einig, wo ich aber definitiv nicht derselben Meinung bin:
"was ich aber meinte ist, dass diese menschen sich kritik- und bedingungslos unterordneten, beinahe alles mit sich machen liessen - und wahrscheinlich noch viel mehr hätten machen lassen, wenn „sie“ es bestimmt hätten - ohne sich kritisch mit dem warum auseinanderzusetzen. ohne zu hinterfragen, ob alles was von ihnen verlangt wurde, ob alles was angerichtet wurde auch wirklich nötig war"
Sorry, aber für mich persönlich waren diese Massnahmen definitiv nicht gross einschränkend in meinem Alltag, im Gegenteil: ich durfte mir täglich den Arbeitsweg sparen und war bei meiner Familie zu Hause. Auch durfte ich weiterhin mein Team trainieren, wenn halt auch nur mit Maske im Gesicht.
Bis auf wenige Wochen, konnte ich normal einkaufen und mich in meinem Umfeld normal bewegen.
Klar: ist total egoistisch, aber ich denke, es gibt noch einige die so denken und die sich gewehrt hätten, falls die Massnahmen wirklich ihr Leben massiv eingeschränkt hätte. Zwei Wochen "Stillstand" ist in unserer aktuellen Zeit nicht schlimm, im Gegenteil, einigen tut es gut mal ein wenig zu entschleunigen.
Dies betrifft natürlich nur das Verhalten im Alltag, dass es wegen all den Massnahmen wirtschaftliche "Probleme" (das ist wahrscheinlich noch untertrieben) geben wird, ist mir auch klar. Wobei das nicht erst im 2020 sondern eigentlich schon mit den Nicht-Massnahmen nach 2008 begonnen hat.
Mein letzter Satz wäre noch: Du hast ja sowas von Glück, dass wir (der Z) in der Stadt bleibt und nicht der Lage wegen, neben die Grenze umzieht.
GC war in meiner Jugend auch in der Stadt und vor allem, der einzige professionelle Verein, mit einem Fussballstadion

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<woltlab-quote data-author="larlf" data-link="RE: Corona und anderi Biersorte"><p>was heisst, "wenn Du mal ein Buch schreiben solltest"? Du bist die letzten Tage nur noch am Bücher schreiben, hier in diesem Fred....</p><p><br></p><p>und ja, ich habe Dein letztes Buch gelesen und finde schon interessant, wie Du nur auf die Posts von Reto eingehst: in diesem Sinne bestätigst Du Deinen Text mit Deinem eigenen Verhalten: Du nimmst Dir paar Sachen heraus, die Dir notabene Gefallen, und kommentierst diese.</p><p>Andere Sachen, lässt Du mit allgemeinen Aussagen stehen und verweist auf die Fakten...</p><p><br></p><p>Wie gelesen, bin ich mit Dir in vielen Punkten einig, wo ich aber definitiv nicht derselben Meinung bin:</p><p>"was ich aber meinte ist, dass diese menschen sich kritik- und bedingungslos unterordneten, beinahe alles mit sich machen liessen - und wahrscheinlich noch viel mehr hätten machen lassen, wenn „sie“ es bestimmt hätten - ohne sich kritisch mit dem warum auseinanderzusetzen. ohne zu hinterfragen, ob alles was von ihnen verlangt wurde, ob alles was angerichtet wurde auch wirklich nötig war"</p><p>Sorry, aber für mich persönlich waren diese Massnahmen definitiv nicht gross einschränkend in meinem Alltag, im Gegenteil: ich durfte mir täglich den Arbeitsweg sparen und war bei meiner Familie zu Hause. Auch durfte ich weiterhin mein Team trainieren, wenn halt auch nur mit Maske im Gesicht.</p><p>Bis auf wenige Wochen, konnte ich normal einkaufen und mich in meinem Umfeld normal bewegen.</p><p><br></p><p>Klar: ist total egoistisch, aber ich denke, es gibt noch einige die so denken und die sich gewehrt hätten, falls die Massnahmen wirklich ihr Leben massiv eingeschränkt hätte. Zwei Wochen "Stillstand" ist in unserer aktuellen Zeit nicht schlimm, im Gegenteil, einigen tut es gut mal ein wenig zu entschleunigen.</p><p><br></p><p>Dies betrifft natürlich nur das Verhalten im Alltag, dass es wegen all den Massnahmen wirtschaftliche "Probleme" (das ist wahrscheinlich noch untertrieben) geben wird, ist mir auch klar. Wobei das nicht erst im 2020 sondern eigentlich schon mit den Nicht-Massnahmen nach 2008 begonnen hat.</p><p><br></p><p>Mein letzter Satz wäre noch: Du hast ja sowas von Glück, dass wir (der Z) in der Stadt bleibt und nicht der Lage wegen, neben die Grenze umzieht.</p><p>GC war in meiner Jugend auch in der Stadt und vor allem, der einzige professionelle Verein, mit einem <strong>Fussball</strong>stadion <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/bier.gif" alt="
" class="smiley" height="40"></p></woltlab-quote>
<p>du bist ein glatter, lieber larf! auf was oder wen soll ich denn eingehen? die massnahmenbefürworter hier erklären mir pausenlos, dass ich falsch liege. auch auf mehrmaliges nachfragen, warum ich denn falsch liege, kommen keine argumente. höchstens eine steigerung von „du liegst falsch!“ im sinne von „ich bin froh, wenn du dich wieder anderen hobbies zuwenden kannst!“</p><p><br></p><p>das sind reine meinungsäusserungen, mit welchen ich wirklich keine probleme habe. wie erwähnt, ich bin für die totale meinungsfreiheit und sei sie, die geäusserte meinung, noch so unsinnig. mich nervt nur die penetrante diskussionsverweigerung! hat mich ja schon ab april 2020 im mainstream genervt, dass kritische wissenschaftler in ähnlicher art und weise abgekanzelt wurden wie ich hier und der öffentliche corona diskurs bis heute nicht stattgefunden hat! und dass obwohl immer mehr zahlen und fakten für ihre schon damals gemachten thesen sprechen!</p><p><br></p><p>und solange eine meinungsäusserung nicht begründet wird oder nicht begründet werden kann/will, ist sie kein argument, sondern nur eine persönliche meinung. also kann ich auch nicht darauf eingehen, weil dann die basis fehlt, damit ich überhaupt sinnvoll antworten kann.</p><p><br></p><p>das ganze kann man nur noch toppen, indem man erklärt, die argumente des anderen gar nicht gelesen zu haben, aber trotzdem behauptet dass die (nicht gelesenen!) argumente falsch sind! aber selbst das wird in diesem fred „erfolgreich“ praktiziert! wie gesagt, gelebte cancel culture!</p><p><br></p><p>es geht auch nicht darum wie einschneidend massnahmen, sondern wie nötig und sinnvoll sie sind. ob sie nur da sind, um ein bestehendes narrativ aufrecht zu erhalten und/oder zu rechtfertigen und allfällige irrtümer und fehleinschätzungen nicht eingestehen zu müssen. oder ob sie tatsächlich dem gesundheitsschutz dienen. aber unnötige massnahmen sind, nach meinem empfinden, tatsächlich immer einschneidend, egal wie harmlos sie auch sind!</p><p><br></p><p>nochmals: bei einer spanischen grippe, welche hinz und kunz, alt und jung, gesund und krank, arm und reich dahingerafft hat, sind allfällige massnahmen doch gar keine diskussion. da macht man alles mit und noch etwas mehr, sogar freiwillig. da brauchts auch keinen behördlichen zwang oder druck. da sagt einem der gesunde menschenverstand was man zu tun hat und was nicht. klar, der selbe gesunde menschenverstand sagt mir dass auch bei covid19. aber das beisst sich dann halt mit den behördlichen vorgaben…</p><p><br></p><p>ah, die aus niederhasli waren mal in der stadt? schön für sie! ich war auch mal jung und schön, kann mir davon auch nichts mehr kaufen! <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/rofl.gif" class="smiley" alt="
" height="15"></p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p> -
ähm, habe ich nicht geschrieben, dass ich dein letztes Buch gelesen habe & du schreibst jetzt, dass ich mich melde & auf sachen argumentiere, die ich nicht gelesen habe?
ist ok, lassen wir es….zum schluss:
die fakten sind halt immer eine sache der sichtweise, wenn ich was beweisen möchte, nehme ich die zahlen / informationen, welche dieser statistik dienen & schon habe ich es „bewiesen“ -
<woltlab-quote data-author="larlf" data-link="Corona und anderi Biersorte"><p>ähm, habe ich nicht geschrieben, dass ich dein letztes Buch gelesen habe & du schreibst jetzt, dass ich mich melde & auf sachen argumentiere, die ich nicht gelesen habe?<br>ist ok, lassen wir es….</p><p><br></p><p>zum schluss:<br>die fakten sind halt immer eine sache der sichtweise, wenn ich was beweisen möchte, nehme ich die zahlen / informationen, welche dieser statistik dienen & schon habe ich es „bewiesen“</p></woltlab-quote><p></p><p>mit dem meine ich nicht dich!</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>
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<p>es besteht hoffnung! die auflagenstärkste deutsche tageszeitung sieht das so ziemlich gleich wie ich. nicht das ich die bild zeitung grundsätzlich für eine gute referenz halte, aber hier hat sie recht und vor allem: sie hat macht! wenn sie eine kampagne starten erzeugt das enormen druck.</p><p><br></p><p><woltlab-metacode data-name="media" data-attributes="">
</woltlab-metacode></p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p>Externer Inhalt youtu.beInhalte von externen Seiten werden ohne deine Zustimmung nicht automatisch geladen und angezeigt.Durch die Aktivierung der externen Inhalte erklärst du dich damit einverstanden, dass personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr Informationen dazu haben wir in unserer Datenschutzerklärung zur Verfügung gestellt. -
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Endlich! "Bild" dir deine Meinung ..... wie's in ihrem Slogan so schön heisst.
Deutscher Fake News-Meister 2017: Titel geht an BILD und deren Chefredakteur Julian Reichelt — RT DE
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Häsch es glueged?
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Häsch es glueged?
Yup - und ja, hät sicher interessanti Asätz. Aber wänn eine seit:
Unser Grundgesetzbuch: "Unsere Grundrechte sind ja Abwehrrechte gegen den Staat"...........
HÖR MER DOCH UF! Polemik, Polemik, Polemik...... Bild halt. Aber wer's mag und guet findet, please be my guest. Jedem das seine.
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<woltlab-quote data-author="ZSColin" data-link="RE: Corona und anderi Biersorte"><p>Yup - und ja, hät sicher interessanti Asätz. Aber wänn eine seit:</p><p>Unser Grundgesetzbuch: "Unsere Grundrechte sind ja Abwehrrechte gegen den Staat"...........</p><p>HÖR MER DOCH UF! Polemik, Polemik, Polemik...... Bild halt. Aber wer's mag und guet findet, please be my guest. Jedem das seine.</p></woltlab-quote>
<p>ich finde bild und polemik grundsätzlich auch scheisse. aber wenn ich etwas gelernt habe die letzten 15 monate: nicht der absender einer botschaft ist entscheidend, sondern der inhalt. und der inhalt dieses filmes ist verdammt gut, weil er schlicht und einfach mit den fakten übereinstimmt! und natürlich weil er meinen speziellen freund karl lauterbach sowas von in die pfanne haut! <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/rofl.gif" class="smiley" alt="
" height="15"></p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p> -
<p>die fallzahlen steigen wieder „rasant“! ja, sie explodieren förmlich! jedenfalls gemäss medien. nur zum verdeutlichen: selbst 10’000 infizierte pro tag bedeuten in der schweiz mit 8’655'118 einwohnern (stand 1. januar 2020, dürften heute noch ein paar zerquetschte mehr sein), dass sich pro tag 0,1% infizieren. positiver ausgedrückt: 99,9% infizieren sich nicht! bei 1000 täglichen infektionen reden wir von 0,01%, welche sich infizieren oder auch hier: 99,99%, welche sich nicht infizieren.</p><p><br></p><p>trotzdem ist wieder panik angesagt! die hysteriker sind jedenfalls bereits wieder gewehr bei fuss! „wenn sich nicht endlich über 75% impfen lassen, drohen die nächsten massnahmen, lockdown oder so…“ sagen „sie“ jedenfalls! einmal mehr sagen „sie“ dinge, welche so nicht eintreffen werden. wohlweislich sind ihre worte im konjunktiv gehalten.</p><p><br></p><p>aber trotz hoher/höherer/steigender fallzahlen, sind die auswirkungen auf die auslastung der spitäler und die todeszahlen marginal. und nur diese kennzahlen sind in einer pandemie überhaupt relevant! auch im ausland, trotz teilweise sehr stark steigenden und bereits sehr hohen fallzahlen, so hoch oder gar höher als im herbst 2020, sind die hospitalisierungen und todeszahlen absolut im grünen bereich! das hat selbst patrick mathys, sektion krisenbewältigung bag, bei der pk heute so erklärt. aber warum ist das so?</p><p><br></p><p>weil: es stecken sich im moment hauptsächlich 15-29 jährige an. also die ungeimpften und grundsätzlich menschen, welche zu über 99% einen leichten oder gar symptomlosen verlauf erwartet nach einer ansteckung. ausserdem sind die vulnerablen und alten in deren umfeld geimpft, also geschützt! es sterben pro tag darum in der schweiz auch „nur“ noch zwischen 0-1 menschen an bzw. mit corona. und zwischen 3-5 menschen werden täglich hospitalisiert. das ursprüngliche ziel des ersten lockdowns im märz 2020, das gesundheitssystem nicht zu überlasten, ist also mehr als erreicht. die kritische grenze der hospitalisierungen wurde vom bag übrigens bei 120 pro tag festgelegt.</p><p><br></p><p>die intensivstationen der spitäler sind im moment zu 67,3% ausgelastet. davon mit 63,5% non covid patienten und mit 3,8% covid patienten. 3,8%…! quelle: bag, stand 20. juli 2021.</p><p><br></p><p>trotzdem heute in der pk der bag: „es gibt hinweise, dass die zahl der hospitalisierungen zunehmen könnte…“ wie immer natürlich im konjunktiv! ja, und wenn sie zunimmt, wir sind weit entfernt von überlasteten spitälern!</p><p><br></p><p>samia hurst, vizepräsidentin der task force, zeichnet ein noch viel düsteres bild! ja, die selbe taskforce, welche sich mit ihren modellen permanent um bis das 10-fache geirrt hat und nach den lockerungen am 19. april für den juni 5000 fallzahlen und 10000 fallzahlen im juli prognostiziert hat. selbst wenn dass so wäre, solange die todes- und hosptialisierungszahlen beinahe im null bereich sind, wo ist das problem? <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/nixweiss.gif" class="smiley" alt="
" height="15"></p><p><br></p><p>samia hurst, originalzitat bei der pk am nachmittag, 20. juli 2021: „wenn sich ein grossteil der derzeit nicht immunen menschen infizieren würde, wäre die zu erwartende anzahl erkrankter, hospitalisierter oder todesfällen ähnlich hoch oder höher als im bisherigen verlauf der pandemie!“</p><p><br></p><p>sorry, aber das ist kompletter bullshit! mit dieser aussage sagt samia hurst, dass junge und gesunde den selben krankheitsverlauf erleben wie alte und vulnerable! hunderte von studien, welche seit märz 2020 gemacht wurden, weisen auf das gegenteil hin. samia hurst hat also in der pk heute knallhart gelogen! anders kann man ihre worte nicht klassifizieren. sie bekräftigt mit ihren worten nochmals das seit märz geltende narrativ:</p><p><br></p><p>covid19 ist für 100% der bevölkerung ein absolutes killervirus!</p><p><br></p><p>sie sagt dass, obwohl die wissenschaft das gegenteil sagt! weiss unsere task force mehr als die wissenschaftler der ganzen welt? auf grund ihrer bisherigen aussagen der letzten 15 monate wohl eher nicht! ihnen scheint das beachtet werden, dass im mittelpunkt stehen seit 1 1/2 jahren zu gefallen. und wenn sie jetzt entwarnung geben, werden sie plötzlich überflüssig. die heutigen aussagen an der pk scheinen also vor allem von egoistischen motiven geleitet.</p><p><br></p><p>england und viele staaten in den usa machen es vor, teilweise seit märz 2021! obwohl keine massnahmen mehr, aber dank der hohen impfdichte, sterben weder die menschen wie die fliegen, noch ist das gesundheitssysten ausserordentlich belastet, schon gar nicht überlastet! das ist es nur in ländern mit marodem gesundheitssystem und ebenso maroder infrastruktur.</p><p><br></p><p>in der schweiz sind stand 15. juli 2021, 43,6% vollständig und 52,8% teilweise geimpft. wir werden also in kürze über 50% vollständig geimpfte haben in der schweiz. zugegeben, dass reicht nicht um die fallzahlen tief zu halten. aber da die alten und vulnerablen geimpft sind, reicht es um die hospitalisierungs- und todeszahlen im absolut marginalen und handelbaren bereich zu halten.</p><p><br></p><p>also, anstatt panik zu verbreiten, wäre jetzt eine totale öffnung angesagt! wie gesagt, in vielen us bundesstaaten funktioniert das ohne probleme und in england wird es das auch! vor allem seit x studien beweisen, dass die aktuellen impfungen auch gegen die delta variante schützen!</p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p> -
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Danke für das Zusammentragen dieser Informationen!
Gruess Thomi -
Jojo wir werden sehen wie die Reise weitergeht, sei es mit Infektionen, Hospitalisierungen, Todesfällen oder Restriktionen. Der einzige Patient in unserem Spital auf der Intensivstation ist jedenfalls Jahrgang 1992, mein Jahrgang.
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juhuuu er hat den thread wieder ausgegraben
"und zwischen 3-5 menschen werden täglich hospitalisiert"
wirklich? In den letzten 24 h waren es 15...Faktor 3-5 mehr
Grund zur Panik? Nein...
Grund alles zu Verharmlosen und zu behaupten die Zahen können nicht mehr stark hoch gehen? Nein...
Weiss ich wie es weiter geht? Nein...
Weiss Roli wie es weiter geht? Scheinbar...bleibt zu hoffen er hat recht...nur habe ich da meine Zweifel (und von wegen alle vunerablen sind geimpft: aus verschiedenen gründen ist man bei 80 % und es gibt vulnerable gruppen, die man (noch) nicht impft...z.B. Schwangere)
unter den 0.01% war übrigens wieder jemand von meinen Angestellten...Impfverweigerer...knappe 30...hat nun 7 Tage übel gelitten und jammert seit 3 Wochen über sehr starke Müdigkeit, die die Arbeit fast unmöglich mache
ev. treten solche fälle immer nur in meinem umfeld auf, aber sie treten nunmal auf
PS: extra editiert dafür: "11 Mal editiert, zuletzt von snowcat (Vor 13 Stunden)" hahahaha du schreibst bücher und überarbeitest die noch 11 mal für dein Hobby Nummer 1
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och, ich finde immer was zum editieren. könnte auch locker noch weitere 11 mal was korrigieren.
würde übrigens deinen posts auch nicht schaden. stilistisch, grammatikalisch und vor allem auch inhaltlich. seit du in diesem fred schreibst, vermisse ich nämlich das wesentliche: inhalt und argumente!
Gesendet von iPhone mit Tapatalk
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was will ich argumentieren? es ist eh sinnlos mit dir und was du bei meinem obigen Post inhaltlich gross falsch finden kannst, verstehe ich wirklich nicht, da ich ja alles offen lasse?! NIEMAND weiss wie es weiter geht...auch Du nicht und auch Boris Johnson nicht (mal sehen wann die wieder verschärfen).
Ich habe einzig geschrieben, dass dein "3-5 Fälle pro Tag "heute Faktor 3-5 daneben war...und auch geschrieben, dass das (noch) kein Grund zur Panik ist. Es kann aber auch sein, dass es weiter steigt...nur die Zeit wird es zeigen und solange du nicht hart selbst betroffen bist im nahen umfeld wirst du auch nie anders denken
Sorry dass ich dir grammatikalische Fehler zumute...mir fehlt def. die Zeit für riesige Bücher und 10+edits auf einen hockey forum über ein Thema bei welchem es kaum mehr Massnahmen gibt
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<woltlab-quote data-author="Ari" data-link="RE: Corona und anderi Biersorte"><p>was will ich argumentieren? es ist eh sinnlos mit dir</p></woltlab-quote><p></p><p>woher willst du das wissen? hast es ja noch nie versucht! <img src="https://forum.zscfans.ch/cms/images/smilies/rofl.gif" class="smiley" alt="
" height="15"></p><p><br></p><p><br></p><p>Gesendet von iPhone mit Tapatalk</p> -
https://www.nau.ch/news/schweiz/z…utm_source=webp
und ganz wichtig, maske nicht vergessen, vor allem beim blow job!

Gesendet von iPhone mit Tapatalk
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- Offizieller Beitrag
och, ich finde immer was zum editieren. könnte auch locker noch weitere 11 mal was korrigieren.
würde übrigens deinen posts auch nicht schaden. stilistisch, grammatikalisch und vor allem auch inhaltlich. seit du in diesem fred schreibst, vermisse ich nämlich das wesentliche: inhalt und argumente!
Gesendet von iPhone mit Tapatalk
Selektive Wahrnehmung; Roli!
Gibt es wirklich und kann bis zum Exzess ausgelebt werden. -
hier noch was zur selektiven wahrnehmung. scheinbar sind auch journalisten davon betroffen, nicht nur ich. milosz matuschek hatte eine kolumne in der nzz. als er letztes jahr im spätsommer, als einer der ersten in einem mainstreammedium, die ganze unnötige panikmache relativierte, war er die kolumne schneller los, als er pip sagen konnte. seither schreibt er einen privaten blog, welchen ich selbstverständlich regelmässig verfolge. warum ich diesen artikel überhaupt im corona fred poste? weil corona schon lange kein medizinisches problem mehr ist, sondern ein gesellschaftliches bzw. das problem einer meinungsdiktatur. und genau das wird in diesen artikel beschrieben. mehr zum thema corona geht im moment gar nicht, auch wenn der hauptinhalt nicht corona ist.
seine hompepage:
https://miloszmatuschek.substack.com
für ari: da nicht von mir geschrieben, 0x editiert!
Wir brauchen einen Runden Tisch für die Meinungsfreiheit
Die Mehrheit der Deutschen sieht die Meinungsfreiheit in Gefahr. Corona hat die Situation noch verschlimmert. Es ist höchste Zeit, den Debattenraum zu retten, bevor er vollständig kollabiert.
Sehen Sie nicht auch gerne ein spannendes und faires Fußballspiel? Zugegeben, eine eher rhetorische Frage, und zwar egal, ob Sie fußballbegeisterter Nationalelf-Trainer im Wartestand oder nur Gelegenheitsfan sind, wie jetzt zu Zeiten der EM. Wie ein faires Spiel auszusehen hat, erkennt in Grundzügen auch der Laie. Wenn also den Spielern der einen Mannschaft die Schnürsenkel zusammengebunden und die Knöchel gebrochen wären, wäre das Spiel sicher eine unansehnliche Farce. Und wie ist es um die Fairness im öffentlichen Debattenraum bestellt? So ganz grundsätzlich?
Vor gut einem Jahr wurde in den USA der «Harper´s Brief» von überwiegend linksliberalen Intellektuellen in den USA rund um Margaret Atwood und Noam Chomsky lanciert, welcher u.a. vor zunehmendem Populismus und der Verengung des Meinungsspektrums warnte. Im September 2020 folgte der von dem Schriftsteller und Youtuber Gunnar Kaiser und mir veröffentlichte «Appell für freie Debattenräume», den neben 200 Erstunterzeichnern über 21000 Menschen aus der Mitte der Gesellschaft signiert haben und in welchem wir eine Rückbesinnung auf den ungestörten Prozess des Meinungsaustauschs anmahnten. Die vielen Fälle von Diskursabbrüchen und öffentlichkeitswirksamen Ausschlüssen hat der Publizist Kolja Zydatiss kürzlich in dem lesenswerten Buch «Cancel Culture. Demokratie in Gefahr» (Solibro Verlag, 2021) zusammengefasst. Auf der Seite http://www.cancelculture.de ist zudem eine sich laufend erweiternde Datenbank mit Cancel-Fällen entstanden, eine Art Barometer des gesellschaftlichen Mobbings.
Wir haben heute eine Covid-Cancelculture
Was ist seit den Appellen passiert? Im Grunde strukturell nahezu überhaupt nichts. Die Cancel Culture hat nunmehr die Covid-Debatte befallen, der Kulturbetrieb ist seit Monaten fast gänzlich zum Erliegen gekommen. Statt um ausgeladene Kabarettisten, gestörte Seminare oder abgesagte Veranstaltungen geht es heute um Schauspieler, die unter Druck gesetzt werden, weil sie in Aktionen wie #allesdichtmachen mit künstlerisch-satirischen Mitteln Kritik am Regierungskurs üben, oder wie Eva Herzig ihr Engagement in einem TV-Krimi verlieren, weil sie sich nicht impfen lassen wollen.
Und natürlich geht es konkret um die vielen zensierten Youtube-Kanäle und massenhaft gelöschten Videos mit kritischen Inhalten zu den vielen Ungereimtheiten in Sachen Corona und allgemein um einen eingehegten Diskurs, der die Bezeichnung Diskurs schon gar nicht mehr verdient, es ist eher ein Schattenboxen. Es wirkt, als sei die bisherige Kuratierung des Meinungs- und Debattenspektrums durch viele, öffentlich-rechtliche wie privatwirtschaftliche Medien in Sachen Klima, Migration und Gender nun einfach auf das Corona-Thema übertragen worden. Die Republik hat sich in den letzten Jahren fleißig in Korrektheit geübt, jetzt ist der Ernstfall da. Laut einer aktuellen Allensbach-Studie waren die Deutschen noch nie so vorsichtig, wie jetzt, ihre Meinung zu äußern. Die Angst vor einer eigenen Meinung ist Teil des Mainstreams. Was sagt uns das?
Man kann viel über Meinungsfreiheit reden – oder man hat sie. Selten stimmte diese Aussage mehr als jetzt. Wir erleben seit geraumer Zeit ein absurdes Spektakel. «Ist die Meinungsfreiheit in Gefahr?» Über diese und ähnliche Fragen wird in Talkshows gerne hin und wieder gönnerhaft debattiert, als würde man einem zivilreligiösen Gottesdienst zur Feier der Demokratie beiwohnen. Doch es ist ein Götzendienst. Denn die einschlägigen Kritiker lässt man hierbei nahezu immer außen vor. Wenn es um Rassismus und Diversity geht, dürfen Betroffene in Talkshows selbstverständlich von ihren Erfahrungen berichten. Wenn es um die Verengung des Meinungsspektrums durch Löschung von Kanälen oder Videos auf Youtube wegen Kritik an Corona-Maßnahmen geht, hat die Diversity schnell ein Ende. Aber Hauptsache Karl Lauterbach «warnt» mal wieder und Frau Brinkmann gießt noch etwas Angstöl ins Feuer.
Wer legt fest, was wahr ist?
Das Problem grassiert in Zeiten von Corona nicht nur bei uns, sondern überall in ähnlicher Ausprägung. Die US-amerikanischen Biologen Bret Weinstein und Heather Heying, beide auch Mitglieder des «intellectual dark web», einer losen Gruppierung von politisch nicht einheitlich verortbaren, im besten Sinne «freien Intellektuellen» geben ein besonders eindrückliches Beispiel für den Zustand des Debattenraums in der westlichen Welt ab. Beide wurden erst 2017 unter fadenscheinigen Gründen aus dem Universitätsbetrieb geekelt und sehen jetzt ihre beliebten Youtube-Kanäle und Podcasts zensiert, sowie von der Schließung bedroht. Erst rückte den beiden ein Mob aus identitätspolitisch verirrten, «woken» Studenten auf den Leib, während sich die Universitätsleitung wegduckte; jetzt sind es die Plattformen der sozialen Medien, welche ihnen ihre Tätigkeit erschweren. Das «Vergehen» von Weinstein und Heying: Sie hatten in ihren Podcasts u.a. die Covid-Impfungen thematisiert sowie alternative schulmedizinische (!) Behandlungsmethoden von Covid (z.B. mit Ivermectin) diskutiert. All dies in unaufgeregtem Ton und nicht einmal besonders kontrovers.
Doch den Faktencheckern der großen Techplattformen war es schon zu viel. Jene wissen bekanntlich stets besser als zwei Naturwissenschaftler, worüber in Zeiten von Corona gesprochen werden darf. Woran liegt es, dass Weinstein und Heying ins Visier gerieten? Daran, dass die Inhalte nicht direkt von der WHO abgesegnet sind, die sich seit Beginn der Pandemie als Amtskirche in Sachen Corona aufspielt und im Übrigen auch selbst Onlinekurse für Journalisten unterstützt, damit auch ja nichts mehr anbrennt? Daran, dass Weinstein und Heying schon frühzeitig über die Hypothese gesprochen hatten, dass das Virus aus einem Labor in Wuhan entwichen sein konnte? Oder schlicht, weil das Medienangebot der beiden inzwischen Hunderttausende Aufrufe hat? Besonders pikant ist der Fall von Robert Malone, dem Erfinder der mRNA-Technologie, die in einigen Covid-Impfstoffen nun erstmals zum Einsatz kommt. Malone bezeichnet die sich durch die mRNA-Impfung im Körper ausbildenden Spike-Proteine in einer Sendung von Weinstein als gewebeschädigend («zytotoxisch»), was von den Faktencheckern vor kurzem als «falsch» gekennzeichnet wurde (hier ein lesenswertes Interview von Weinstein mit Matt Taibbi zu den Vorwürfen, auf englisch). Weiß das Ei jetzt schon mehr als das Huhn? Und wo soll das enden? Nicht auszudenken, wo wir heute stünden, wenn Einstein vor 100 Jahren gewagt hätte, seine Relativitätstheorie auf Facebook oder Youtube zu veröffentlichen. Wenn bald jeder Debatte der Sauerstoff entzogen wird, kollabiert die fortschrittstreibende Funktion des Gedankenaustauschs. Diskurse kippen wie Tümpel und werden zu modrig-stinkenden Pfützen.
Auch in Deutschland kommen die Einschläge näher und näher. Die YouTube-Kanäle von freien Journalisten, wie Boris Reitschuster (knapp 250 000 Follower), sind auch in Deutschland immer wieder von der Schließung bedroht. Der Youtuber und Philosoph Gunnar Kaiser (fast 200 000 Follower) kann kaum mehr ein maßnahmenkritisches Interview hochladen ohne den nächsten «Strike» zu kassieren. Inzwischen versucht er, die Schließung des Kanals dadurch zu verhindern, dass er die Videos für die Zensoren «entschärft». Soll so die Zukunft der freien Information aussehen? Worin genau ein Verstoß besteht, erfährt man ja ohnehin nicht. Man kann heute als Youtuber ein existenzbedrohendes, faktisches Berufsverbot auferlegt bekommen, das sich hinter einem wolkigen Verweis auf Nutzungsbedingungen verbirgt. Die Journalistin Milena Preradovic kann ihre Interviews fast nur noch auf Bitchute, Lbry oder Odyssee veröffentlichen – die unzensierbaren Schwestern von YouTube und Vimeo. Ein Ken Jebsen, der inzwischen als Prüf-Fall beim Berliner Verfassungsschutz geführt wird und das reichweitenstarke, crowdfinanzierte Medienportal «KenFM» betreibt, hat auf YouTube quasi virtuelles Hausverbot, unabhängig vom konkreten Inhalt. So viel zum Thema Schutz vor Fehlinformationen. Und all das geschieht natürlich in Zeiten einer immer lautstark betonten Diversity, Buntheit und Offenheit. Die Idee der Demokratie versinkt zunehmend in einem Morast von Heuchelei und Feigheit.
Kein Aufschrei im Mainstream
Man muss kein Freund oder Fan der genannten Protagonisten sein, um das Kernproblem zu verstehen: Eine Demokratie hört irgendwann auf, eine zu sein, wenn die Deutungshoheit darüber, was Wissenschaft, Journalismus oder eine faire Debatte ist, von einer Obrigkeit und ihren Helfern bestimmt wird, egal in welchen Mantel diese Obrigkeit auch immer schlüpft. Wenn der Rest der Medien diese Fälle auch noch beschweigt, entsteht zudem ein gesamtgesellschaftliches Problem mit langer Zündschnur: Das Zensierte sieht man nicht, weshalb es den wenigsten akut fehlt. In der Verhaltensökonomie kennt man dieses Phänomen der Sichtfeldverengung als «WYSIATI-Effekt» («What you see is all there is»). Doch was man nicht sieht, spürt man irgendwann: In den Debatten macht sich erst Fadheit breit und später entsteht eine Fallhöhe zwischen veröffentlichter Meinung und der Realität, die für die etablierten Medien selbst ein massives Klumpenrisiko darstellt.
Korrekte Gatekeeper produzieren gerade Märtyrer der Meinungsfreiheit. Die neuen Ausgestoßenen verschmelzen dadurch zunehmend zu einer «kritischen Masse», einer heterogenen Fraktion von Meinungsakteuren, die dem Mainstream Konkurrenz machen und gegenüber diesem Marktanteile gewinnen. Aus Sicht des Mainstreams ist es ein sicheres Verlustgeschäft: Dieser kämpft um seine Deutungshoheit und franst immer mehr aus. Die Fraktion der Paria kann trotz aller Zensur und Diffamierungsbemühungen nur gewinnen, vorausgesetzt sie ist in der Lage, durchzuhalten. Dann allerdings ist es eine Wette mit zwei Gewinnmöglichkeiten, einer kleinen und einer großen: Füllt man die Lücken des gegenwärtigen Meinungsspektrums, arbeitet man wie in einem verlassenen Bergwerk mit Monopolstellung und schürft nach Information mit Seltenheitswert, für welche immer ein Bedarf besteht. Fallen dann zudem noch die vom Mainstream bewirtschafteten Narrative in sich zusammen, kommt es zum Domino-Effekt: Die Fraktion der Kritiker wird dann irgendwann selbst tonangebend, sie baut im Stil der schöpferischen Zerstörung ihr Reich auf den Ruinen des Alten, es kommt zu einer Staffelübergabe und irgendwann zur Herausbildung eines neuen Mainstreams.
Die in den arrivierten Medien eigentlich zu kultivierende Binnenpluralität, also die Einbindung der Kritiker in den normalen Marktplatz der Ideen, ist also gar kein Gnadenakt des Mainstreams gegenüber den «Schwurblern», sondern eine Lebensversicherung der Etablierten, der den wahrscheinlichen Kollaps hinauszögern oder sogar verhindern kann. Es wäre nicht das erste Mal in der Geschichte, dass sich die Vorzeichen völlig umdrehen. Begriffe, wie Schwurbler, Verschwörungstheoretiker oder Covidiot könnten eines Tages als Auszeichnung gelten und Journalistenpreise von heute als Urkunden von Konformismus und Duckmäusertum.
Es braucht jetzt einen Runden Tisch
Meinungsfreiheit ist mehr als das, was im Grundgesetz theoretisch verbürgt ist. Zu einer freiheitlichen Gesellschaft gehört auch eine Kultur der freien Rede. Diese Kultur zeichnet aus, dass sie dazu einlädt, Rechte auch wirklich wahrzunehmen. In allen Diktaturen gibt es in der Theorie auf dem Papier auch Freiheiten, aber kaum jemanden, der das Risiko eingeht, sie wahrzunehmen. Der ugandische Despot Idi Amin wird mit dem Satz zitiert, er könne die Freiheit der Meinung garantieren – aber nicht die Freiheit nach der Meinungsäußerung. Was soll das für eine Freiheit sein, bei deren Wahrnehmung Konsequenzen drohen? Das ist ein Widerspruch in sich. Und was soll das überhaupt für eine Gesellschaftsordnung sein, die sich die Vorstellung von Freiheit eines afrikanischen Despoten zu eigen macht?
Man kann sicher noch viele akademisch angehauchte Diskussionsformate im Fernsehen zur Lage der Meinungsfreiheit veranstalten und sich dabei korrekt die Einstecktücher glattstreichen, während man gepflegt über Geschmacksfragen diskutiert – oder man könnte das Problem endlich mal ernst nehmen und lösen. Strukturell ist der Debattenraum inzwischen dysfunktional geworden. Entweder wird erwachsen über Sachfragen diskutiert – und zwar unter Einbezug selbst der kontroversesten Ansicht – oder man kann sich das Schattenboxen und Glasperlenspiel schlicht schenken.
Deutschland hat ursprünglich viel von den USA in Sachen Meinungsfreiheit gelernt: die Idee, dass man Meinungsverschiedenheiten durch mehr als durch weniger Austausch von Meinungen löst («more speech approach») oder der «Marktplatz der Ideen» gehören auch hierzulande zur gerichtlich gefestigten Freiheitsmatrix. Derzeit wird dieses Erbe miserabel verwaltet und mit Füßen getreten. Es ist der Zeitpunkt gekommen, an dem sich eine Gesellschaft ehrlich Rechenschaft darüber ablegen sollte, ob sie ihre Kernprinzipien überhaupt verstanden hat. Der gesellschaftliche Zusammenhalt ist in Gefahr, wenn Debatten nicht Katalysatoren für die Lösung von Konflikten sind, sondern trennende Schneisen zwischen Menschen ziehen. Zeigen wir, dass wir die Prinzipien im Kern vielleicht doch verstanden haben: Nicht mit einem neuen Appell, einer Petition oder einem weiteren scharfen Text aus irgendeinem Schützengraben. Versammeln wir vielmehr Vertreter von etablierten Medien, von alternativen Medien, von Ausgestossenen und nicht zuletzt von Seiten des Publikums an einem neutralen Ort und klären die Konflikte so wie man es am besten tut: durch Rede und Gegenrede in einem formalisierten, objektiven Verfahren.
Wir brauchen einen Runden Tisch für die Meinungsfreiheit. Jetzt.
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