ZSC vs. EVZ, Final Spiel 2, 20.04.2022

  • Nach diesem tollen Spiel muss man sich zuerst mal sammeln... zu kritisieren gibt es nichts.
    Unzufrieden kann man nur mit den Zebras sein. Cadonau 5 min plus Restausschluss, das 3:1 war korrekt (sah auch Obmann Tobi Wehrli so). Zudem mehrere kleinere dreckige Fouls nicht geandet (Stockschlag ins Gesicht, Suri...). Waren sicher keine Heimschiedsrichter.

    Es war mittlerweile der 8. Sieg in Serie, schlicht hervorragend.
    Wenn man die Spiele vergleicht, sind sie sich im Gameplan doch sehr ähnlich. Oder anders rum gesagt: Geduld, Anrennen lassen, Geduld und dann (möglichst spät) zuschlagen. Wohl das Verdienst von RG und seinem Staff.

    Es wartet noch ein hartes Stück Arbeit auf uns. Schauen wir mal.

  • Lustigerweise haben wir immer in Drittel 2 die grössten Probleme und können in Drittel 3 nochmals kräftig zulegen. Ob das wirklich so geplant ist, wage ich zu bezweifeln. Aber wir sind und bleiben unheimlich geduldig. Finde ich schon sehr bemerkenswert.

  • Tolle Stimmung in Zürich
    Es war eine atemberaubende Kulisse im Hallenstadion

    Die ZSC Lions und der EV Zug spielten am Dienstagabend das zweite Spiel der Final-Serie. Die Zürcher konnten das Spiel für sich entscheiden und führen nun in der Serie mit 2:0. Die Stimmung im Hallenstadion war atemberaubend. Die Fans sorgten für eine wunderbare Kulisse.


    Die Choreo der Lions-Fans vor dem Spiel.

    Auch die Spieler haben die Gänsehaut-Stimmung wahrgenommen.

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    Bereits vor dem Spiel waren die Sitzplätze in den Vereinsfarben der Lions gekleidet.

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    Videos kommen irgendwie nicht mit, hier noch der Link:



    Es war eine atemberaubende Kulisse im Hallenstadion
    Tolle Stimmung in Zürich
    sport.ch

    Russki standart!!

    • Official Post

    Noch zwei Siege bis zum Meistertitel: Die ZSC Lions gewinnen auch die zweite Partie in der Play-off-Finalserie gegen Zug

    Den ZSC Lions gelingt der achte Sieg in Serie. Erneut drehen sie einen Rückstand und siegen dank einem späten Treffer, dieses Mal 2:1. Für den Gegner Zug müssen die Ereignisse etwas Demoralisierendes haben.

    Nicola Berger, (NZZ)


    Nicht zu stoppen: Die ZSC Lions um den Stürmer Denis Malgin.

    Nicht zu stoppen: Die ZSC Lions um den Stürmer Denis Malgin.

    Christian Merz / KEYSTONE

    Im Sommer 2020 verpflichteten die ZSC Lions Sven Andrighetto. Ein Jahr später angelten sie sich Denis Malgin. Zwei Nationalspieler in der Blüte ihres Schaffens, Andrighetto ist 29, Malgin 25. Beide sind als Zürcher mit der Stadt verbunden. Sie sind sehr teuer und sehr gut. Jetzt, im Frühjahr 2022 zahlen sich die Investitionen für den ZSC aus. Der 10. Meistertitel der Klubgeschichte ist zum Greifen nah, und es sind die beiden Top-Stürmer, die dem Klub den Weg ebnen.

    Am Mittwoch im ausverkauften Hallenstadion waren Andrighetto und Malgin, dieses famose Duo, abermals die Hauptakteure, die im zweiten, wiederum hochstehenden Duell der Play-off-Finalserie gegen Zug die Entscheidung herbeiführten. Andrighetto traf in der 30. Minute zum 1:1-Ausgleich. Malgin besorgte drei Minuten vor Schluss den umjubelten Siegtreffer, der zur Konsequenz hat, dass dem als Aussenseiter in diese Serie gestarteten ZSC nur noch zwei Siege zum Titel fehlen.

    Zugs Kampf gegen den Zufall

    Für den Widersacher Zug muss die neuerliche Niederlage trotz abermaliger Führung etwas Demoralisierendes haben. Wer weiss, ob sich der EVZ von diesen Nackenschlägen noch einmal erholen kann. Der Coach Dan Tangnes gab sich kämpferisch und sagte mit demonstrativer, fast staatsmännischer Gelassenheit: «Das ist ein guter Test für uns, unsere mentale Stärke wird jetzt geprüft. Unser Weg ist nun ein bisschen weiter, weil wir 0:2 zurück liegen. Aber wir verfügen über gute Schuhe.»

    In Zug sind sie ja bemüht, den Faktor Zufall zu eliminieren. Der Klub erhebt zu allen möglichen Aspekten Daten, die den Entscheidungsträgern evidenzbasierte Entscheide ermöglichen. Der Zuger Erfolg der letzten Jahre hat etwas Systematisches, in den besten Momenten gleicht das Team einer Maschine, um die zu stoppen es der Konkurrenz an Mitteln und Ideen fehlt.

    Genonis seltener Fehlgriff

    Aber im Sport gibt es noch immer Elemente, die sich nicht messen lassen. Das viel zitierte Momentum ist so etwas. Was es mit einem Team macht, wenn es zum Auftakt einer Play-off-Finalserie in den letzten 20 Minuten einen 2:0-Vorsprung verspielt und sich zwei Sekunden vor Schluss eine bittere Heimniederlage einfängt. Welche Auswirkungen das hat auf die Psyche, auf das Selbstvertrauen, im Kollektiv und individuell, beim Torhüter zum Beispiel. Die Aura des EVZ-Goalies ist durch die Geschehnisse vom Montag beschädigt - im ZSC gibt es jetzt die Gewissheit, dass er ein Wesen aus Fleisch und Blut ist, auch seine Darbietungen im Play-off in der Vergangenheit oft etwas Übermenschliches hatten. Es war nicht Genonis Schuld, dass der EVZ Spiel 1 verlor, er war bei allen Gegentoren machtlos. Aber mental müssen auch ihm die Geschehnisse einen Knacks versetzt haben. Am Mittwoch liess er sich in der 30. Minute von Sven Andrighetto überwinden lassen, der Zürcher Topskorer erwischte ihn in der nahen Ecke; es war ein Tor, wie Genoni es in entscheidenden Spielen selten kassiert, eines vom Prädikat «haltbar».

    Andrighettos Treffer ebnete dem ZSC den Weg zu einem nicht unverdienten Sieg. Jetzt ist es die ZSC-Maschine, die unaufhaltsam scheint.

    • Official Post


    Zweiter Sieg gegen Zug

    Die ZSC Lions leiden lang – dann schlagen sie eiskalt zu

    Dank des 2:1-Siegtreffers von Denis Malgin in der 57. Minute setzen sich die Zürcher auch im Hallenstadion gegen starke Zuger durch. Zwei Siege fehlen zum Titel.

    Simon Graf
    Simon Graf (TA)


    Der Mann für die wichtigen Tore: Erneut schiesst Denis Malgin die ZSC Lions kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit ins Glück. Video: SRF

    Die ZSC Lions haben verlernt zu verlieren. So eng die Spiele auch sind, am Schluss schaffen sie es immer wieder, einen draufzusetzen. Gegen Fribourg siegten sie dreimal in Overtime, im ersten Finalspiel in Zug dank zwei Toren in den letzten 89 Sekunden. Im Hallenstadion versetzte nun Malgin das Zürcher Publikum mit seinem 2:1 in der 57. Minute in Ekstase. Hollenstein wurde steil lanciert und sprintete los, ein Zuger Verteidiger bremste ihn, doch Hollenstein spielte den Puck in Bedrängnis quer zu Malgin, der ihn behänd kontrollierte und zum Siegtor einschoss.

    Erneut also Malgin, der schon zwei Overtime-Treffer gegen Fribourg erzielt hatte. Eine weitere Parallele: Die Zürcher waren im Finish das frischere Team. Zwei Drittel lang hatten sie arg leiden müssen gegen die Zuger, die ein horrendes Tempo anschlugen und sie in der eigenen Zone immer wieder unter Druck setzten. Doch im Schlussabschnitt konnte der EVZ diese Kadenz nicht mehr hochhalten. Die Zürcher Verteidiger bekamen nun etwas mehr Zeit, die Angriffe zu lancieren, und ein solcher führte zum Siegtor. Der öffnende Pass kam von Marti.

    Die Zuger versuchten danach noch vehement, das 2:2 zu erzwingen. Dan Tangnes ersetzte Goalie Genoni 85 Sekunden vor Schluss durch einen sechsten Feldspieler und nahm im Finish die ­Coach’s Challenge, nachdem Bodenmann ins verlassene Zuger Tor getroffen hatte. Diesmal bekam der Norweger recht, es hatte ein Offside vorgelegen bei der Puckeroberung Schäppis. Doch es nützte dem EVZ nichts mehr. Die letzten 19 Sekunden konnten die Zürcher den Puck in ihrer Zone monopolisieren.

    Damit führen sie nach zwei höchst intensiven Finalspielen 2:0, zwei Siege fehlen ihnen noch zu ihrem zehnten Titel. Doch es war erneut wieder hauchdünn zwischen diesen beiden Topteams. Interessant war, dass die Zürcher erneut im dritten Abschnitt mehr Spielanteile hatten. 11:7 war die Bilanz der Torschüsse im Schlussdrittel, in Spiel 1 hatte sie sogar 17:7 gelautet. Das dürfte Konditionstrainer Mattia Stendahl besonders freuen. So feiern Sieger: Denis Malgin nach dem Siegtreffer.


    So feiern Sieger: Denis Malgin nach dem Siegtreffer. Foto: Claudio Thoma (Freshfocus)

    Trotzdem dürften die Zürcher froh sein, dass sie nun zwei Tage Pause haben und nicht nur einen wie üblich. Dieses kurze Durchschnaufen war eigentlich gedacht gewesen vor dem Finalstart, doch weil beide Teams im Halbfinal mit 4:0 durchgekommen waren, fällt sie nun in diese Serie. Das gibt Zugs Tangnes Zeit zu überlegen, was er noch ändern könnte, um sein Team zurück zum Siegen zu bringen. Es wäre keine Überraschung, würde er nun Powerflügel Klingberg ­einwechseln für Lander.

    Viel machen die Zuger nicht falsch, sie kommen einfach kaum an Jakub Kovar vorbei und haben in den Zürchern einen äusserst disziplinierten Gegner, der den Kopf nicht (mehr) verliert. «Wir haben die Ruhe, bekommen keine Panik, spielen einfach ­unser Spiel», sagte Matchwinner Malgin im TV-Interview. Acht Spiele in Serie haben die Zürcher inzwischen gewonnen. Und wie heisst es so schön: Es ist einfacher, weiter zu siegen, als wieder damit zu beginnen.

  • [quote='Blackstar','https://forum.zscfans.ch/thread/2821-zsc-vs-evz-final-spiel-2-20-04-2022/?postID=143967#post143967']

    Was ich noch sagen wollte: Scheiss Klatschfächer!!!

    Ich finde sie bringen Stimmung. Auch wenn ich selber nie einen benutze…

    [/quote]

    Naja, von der Lautstärke mag das stimmen… allerdings überstimmen sie oftmals die Gesänge und ich bin der Meinung, man bringt auch mit Klatschen und Singen eine genau so tolle Stimmung hin.

  • Naja, von der Lautstärke mag das stimmen… allerdings überstimmen sie oftmals die Gesänge und ich bin der Meinung, man bringt auch mit Klatschen und Singen eine genau so tolle Stimmung hin.

    Ging früher ja auch ohne den Mist und damals wurde ja auch von Gänsehautstimmung oder fantastischer Stimmung gesprochen.


    Weg mit dem Mist, braucht es nicht.

    Russki standart!!

  • Naja, von der Lautstärke mag das stimmen… allerdings überstimmen sie oftmals die Gesänge und ich bin der Meinung, man bringt auch mit Klatschen und Singen eine genau so tolle Stimmung hin.

    Teile deine Meinung voll und ganz. Aber immer noch lieber Klatschkartons als Fähnli, denn dann fähnlen die Leute wie wild anstatt zu klatschen.


    Auch spannend zu sehen bzw. hören wie teils Leute (PO-Touristen?) auf der rechten Seite dann mit den Zugern Fangesängen mitklatschen, einfach damit die Kartondinger gebraucht werden können :oh_no:

  • Teile deine Meinung voll und ganz. Aber immer noch lieber Klatschkartons als Fähnli, denn dann fähnlen die Leute wie wild anstatt zu klatschen.


    Auch spannend zu sehen bzw. hören wie teils Leute (PO-Touristen?) auf der rechten Seite dann mit den Zugern Fangesängen mitklatschen, einfach damit die Kartondinger gebraucht werden können :oh_no:

    Ja.. ist mir auch aufgefallen.. :schtrunz:

  • Ging früher ja auch ohne den Mist und damals wurde ja auch von Gänsehautstimmung oder fantastischer Stimmung gesprochen.


    Weg mit dem Mist, braucht es nicht.

    Wir haben mit den Fächern 2x gewonnen.. mit den Fähnli verloren. Fächer sind weiterhin willkommen. Fähnli sind eh Mist. Und nein ich bin null abergläubisch 8)

  • [quote='BMW','https://forum.zscfans.ch/thread/2821-zsc-vs-evz-final-spiel-2-20-04-2022/?postID=143972#post143972']

    Nach diesem tollen Spiel muss man sich zuerst mal sammeln... zu kritisieren gibt es nichts.
    Unzufrieden kann man nur mit den Zebras sein. Cadonau 5 min plus Restausschluss, das 3:1 war korrekt (sah auch Obmann Tobi Wehrli so). Zudem mehrere kleinere dreckige Fouls nicht geandet (Stockschlag ins Gesicht, Suri...). Waren sicher keine Heimschiedsrichter.

    Es war mittlerweile der 8. Sieg in Serie, schlicht hervorragend.
    Wenn man die Spiele vergleicht, sind sie sich im Gameplan doch sehr ähnlich. Oder anders rum gesagt: Geduld, Anrennen lassen, Geduld und dann (möglichst spät) zuschlagen. Wohl das Verdienst von RG und seinem Staff.

    Es wartet noch ein hartes Stück Arbeit auf uns. Schauen wir mal.

    [/quote]

    Wieso haben die Linesmen das Video angeschaut und nicht die beiden Schirris? Habe ich irgendwie gar nicht mitbekommen, dass hier unterschiedliche Vorgehen vorgesehen sind ...

  • Teile deine Meinung voll und ganz. Aber immer noch lieber Klatschkartons als Fähnli, denn dann fähnlen die Leute wie wild anstatt zu klatschen.


    Auch spannend zu sehen bzw. hören wie teils Leute (PO-Touristen?) auf der rechten Seite dann mit den Zugern Fangesängen mitklatschen, einfach damit die Kartondinger gebraucht werden können :oh_no:

    Absolut bei dir mit den Fähnli, auch so ein Unding. Kam glaube ich über die Fussballnationalmannschaft brrr frührt mi grad :kopfschlag:


    Sollen bitte noch 10`000 Kantonalbank-Vuvuzelas zu den Klatschdingern verteilen, gibt auch lässig Stimmung und sind laut.

    Russki standart!!

  • Wieso haben die Linesmen das Video angeschaut und nicht die beiden Schirris? Habe ich irgendwie gar nicht mitbekommen, dass hier unterschiedliche Vorgehen vorgesehen sind ...

    Wenn es sich bei der Coaches Challenge um eine Offside-Position handelt, schauen es sich die Linesmen an und informieren dann die Schiedsrichter - so wie auf dem Eis, da sind ja auch die Linesmen für die Offside-Entscheidungen zuständig

  • Wieso haben die Linesmen das Video angeschaut und nicht die beiden Schirris? Habe ich irgendwie gar nicht mitbekommen, dass hier unterschiedliche Vorgehen vorgesehen sind ...

    Bei Offside-Challange`s gehen die Linienrichter schauen, quasi ihr "Hoheitsgebiet".

    Ist aber das Einzige was sie sich anschauen dürfen, alle anderen Challange`s machen die Headschiedsrichter.

    Russki standart!!

  • [quote='cm8','https://forum.zscfans.ch/thread/2821-zsc-vs-evz-final-spiel-2-20-04-2022/?postID=143984#post143984']

    Naja, von der Lautstärke mag das stimmen… allerdings überstimmen sie oftmals die Gesänge und ich bin der Meinung, man bringt auch mit Klatschen und Singen eine genau so tolle Stimmung hin.

    Teile deine Meinung voll und ganz. Aber immer noch lieber Klatschkartons als Fähnli, denn dann fähnlen die Leute wie wild anstatt zu klatschen.


    Auch spannend zu sehen bzw. hören wie teils Leute (PO-Touristen?) auf der rechten Seite dann mit den Zugern Fangesängen mitklatschen, einfach damit die Kartondinger gebraucht werden können :oh_no:

    [/quote]

    Dachte ich auch… aber Hauptsache man hat Stimmung gemacht 🙄🙄

  • Lueg grad Replay, so en Tubel… de Arm & Ellboge händ nüt im Gsicht vom Aeschlimann verlore 😡 Vo wäge „nur stehengeblieben“. Ich glaub ehner de Kommentator isch irgendwo mal chli hangebliebe 🙄🙄

    Läck han nöd gwüsst, dass de Reto Müller sonen EVZ Fanboy isch! Unsäglich, dä isch ja parteiischer als alli SRF HCD Fans je gsi sind. Bis jetzt hani de Müller als guete Kommentator empfunde gha bi mysports. Chum bim SRF, sone miesi parteiischi Leischtig - PFUI :spinneli: :skandal:   :fight: :galgen:

    Edited once, last by Mac ().

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