Servette vs. ZSC, 27.01.2024

  • Gutes Spiel. Einsatz und Kampf war da.

    Und Genfs Fehler eiskalt ausgenutzt.

    Das negativere: zu viele Strafen genommen und anfangs 3 Drittel viel zu passiv.

    3 Vollerfolg en Suite. Die Kurve steigt, vor allem stimmt die LEISTUNG, dass ist wichtig.

  • Die Lions leiden – und gewinnen unter besonderen Umständen

    Servette dominiert das Spiel gegen die Zürcher, doch diese zeigen im Abschluss fast schon unheimliche Effizienz. Und sie haben mit Simon Hrubec einen grossen Rückhalt im Tor.

    Kristian Kapp

    Kristian Kapp

    Publiziert: 27.01.2024, 22:58


    Matchwinner: Simon Hrubec wird von den ZSC-Fans gefeiert.

    Matchwinner: Simon Hrubec wird von den ZSC-Fans gefeiert.

    Foto: Laurent Daspres (Freshfocus)

    Ist das die definitive Ende der Zürcher Mini-Krise? Wobei das Wort Krise vielleicht gar gross ist, wenn man bedenkt, dass der ZSC vor den beiden Derby-Niederlagen gegen Kloten innert 24 Stunden in 15 Spielen hintereinander gepunktet hatte. Weil da am Ende aber auch drei Overtime-Niederlagen darunter waren, musste dennoch konstatiert werden, dass der Schwung der Lions etwas verloren gegangen war.

    Nun hat die Mannschaft von Marc Crawford aber drei Mal in Serie gewonnen: Auf das 2:1 gegen Rapperswil-Jona und dem 4:1 gegen Biel liess sie bei Meister Servette ein erneut klares 5:2 folgen.

    Telegramm:


    Der dritte Erfolg en suite dürfte im Hinblick auf das näher rückende Playoff der wichtigste sein. Die beiden Heimsiege hatte sich der ZSC mit einem Chancenplus verdient gehabt. In Genf hingegen musste er lange Zeit leiden, sich phasenweise arg dominieren lassen.

    Erst in der Schlussphase, nach dem erlösenden 4:2-Treffer des wieder genesenen Topskorers Denis Malgin (47.), konnten sich die Zürcher aus der Umklammerung lösen. Der Treffer fiel nur 43 Sekunden nach dem Genfer Anschlusstor, er fühlte sich für Servette darum wie ein K.o-Schlag an.

    Wie ein schwieriger Playoff-Test

    Ansonsten wurde für Crawfords Team der Ausflug nach Genf zu einer Art Playoff-Auswärtsspiel, bei dem es gilt, unter gegnerischem Druck nicht zu zerbrechen. Und diese Prüfung bestand es am Ende. Gefragt waren an diesem Abend defensive Tugenden, gemäss offizieller Statistik siegten die Zürcher bei den geblockten Schüssen mit 32:6! Damit ist bereits viel erzählt über die Partie.

    Und dennoch: Es hätte ohne zwei weitere Faktoren ganz anders herauskommen können für den ZSC. Nicht nur seine Vorderleute blockten Puck um Puck, auch Goalie Simon Hrubec wurde mit vielen, vielen Schüssen, insgesamt 45, konfrontiert. Mehrfach verhinderte er in extremis ein Gegentor. Der ZSC ist nicht nur das defensiv stärkste Team der Liga, er weiss auch noch den besten Goalie im Tor. Das sorgt an genau solchen Abenden wie in Genf für Verzweiflung beim Gegner.

    Die endgültige Entscheidung: Vinzenz Rohrer bezwingt kurz vor Schluss Genfs Goalie Jussi Olkinuora zum 5:2-Endstand.

    Die endgültige Entscheidung: Vinzenz Rohrer bezwingt kurz vor Schluss Genfs Goalie Jussi Olkinuora zum 5:2-Endstand.

    Foto: Salvatore Di Nolfi (Keystone)

    Der zweite Faktor: Die Zürcher Effizienz im Abschluss. Der ZSC musste sich mit dem 0:0 nach 20 Minuten glücklich schätzen, zu Torchancen war er kaum gekommen. Und dann lag er knapp nach Spielhälfte 3:0 vorne. Weil er schnelle und gute Konter fuhr, und weil er gegnerische Fehler fast ausnahmslos mit Toren bestrafte. Zwei mal Yannick Zehnder und einmal Juho Lammikko schossen die Tore, fast jeder Zürcher Schuss war in dieser Phase ein Treffer.

    Von diesem Rückschlag erholten sich die Genfer noch. Die finnischen Verteidiger Julius Honka sowie im starken Servette-Powerplay Sami Vatanen brachten das Heimteam zu Beginn des Schlussdrittels auf 2:3 heran. Beim zweiten Treffer wurde Hrubec durch einen ungewollten Ablenker seines Captains Patrick Geering bezwungen – auf normale Art war der Tscheche an diesem Abend kaum zu überwinden.

  • Grossen Respekt für Fans wie dich, die den ganzen Weg an einer für den ZSC eher unbedeutenden Runde 42 in Kauf nehmen, um das eigene Team zu unterstützen. Bravo!

    Danke - ganz so geil bin ich dann auch nicht. Habe nur meine Skiferien nach Frankreich verlegt, um auf dem Rückweg das Spiel mitzunehmen. Dafür hab ich am Freitag Biel verpasst, aber den Bunker zu Altstetten seh ich noch oft genug.

    Jetzt sitze ich dafür bereits in Manchester und morgen wieder zuhause im Office. Du siehst, die Reiserei per se macht mir nix aus. :mrgreen: :spinneli:

    Edited once, last by Krakonos (January 28, 2024 at 3:37 PM).

  • Zum Spiel: Ganz so dominierend, wie die Journis schreiben, fand ich Senf nicht. Hundertprozentige haben wir auch vergeben (Rohrer schiesst mal über das leere Tor in den Nachthimmel), aber generell aus den Chancen sehr viel mehr gemacht, das stimmt. Und halt ungewohnt viele Einladungen erhalten. Insgesamt ein geiles, unterhaltsames Spiel.

    Zehndi hat zugeschlagen und uns bestätigt. Jetzt wird er dafür bis Oktober 2025 nicht mehr treffen.

    Die Halle ist super! Und die Menschen auch. Als die wohl einzigen zwei ZSC-Fans auf der Haupttribüne wars echt unterhaltsam. Mit vielen Zuschauern und Verkäufern gequatscht (die selten damit rechnen, dass Züzis französisch sprechen), insgesamt angenehm und familiär.

  • Danke - ganz so geil bin ich dann auch nicht. Habe nur meine Skiferien nach Frankreich verlegt, um auf dem Rückweg das Spiel mitzunehmen. Dafür hab ich am Freitag Biel verpasst, aber den Bunker zu Altstetten seh ich noch oft genug.

    Jetzt sitze ich dafür bereits in Manchester und morgen wieder zuhause im Office. Du siehst, die Reiserei per se macht mir nix aus. :mrgreen: :spinneli:

    Haha, wow - läuft einiges bei dir😃👍🏼

  • Zum Spiel: Ganz so dominierend, wie die Journis schreiben, fand ich Senf nicht. Hundertprozentige haben wir auch vergeben (Rohrer schiesst mal über das leere Tor in den Nachthimmel), aber generell aus den Chancen sehr viel mehr gemacht, das stimmt. Und halt ungewohnt viele Einladungen erhalten. Insgesamt ein geiles, unterhaltsames Spiel.

    Zehndi hat zugeschlagen und uns bestätigt. Jetzt wird er dafür bis Oktober 2025 nicht mehr treffen.

    Die Halle ist super! Und die Menschen auch. Als die wohl einzigen zwei ZSC-Fans auf der Haupttribüne wars echt unterhaltsam. Mit vielen Zuschauern und Verkäufern gequatscht (die selten damit rechnen, dass Züzis französisch sprechen), insgesamt angenehm und familiär.

    Bist Du öfter in Manchester?

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    Zum Spiel: Ganz so dominierend, wie die Journis schreiben, fand ich Senf nicht. Hundertprozentige haben wir auch vergeben (Rohrer schiesst mal über das leere Tor in den Nachthimmel), aber generell aus den Chancen sehr viel mehr gemacht, das stimmt. Und halt ungewohnt viele Einladungen erhalten. Insgesamt ein geiles, unterhaltsames Spiel.

    Zehndi hat zugeschlagen und uns bestätigt. Jetzt wird er dafür bis Oktober 2025 nicht mehr treffen.

    Die Halle ist super! Und die Menschen auch. Als die wohl einzigen zwei ZSC-Fans auf der Haupttribüne wars echt unterhaltsam. Mit vielen Zuschauern und Verkäufern gequatscht (die selten damit rechnen, dass Züzis französisch sprechen), insgesamt angenehm und familiär.

    Die Halle mag super sein auf der Haupttribüne. Aber wenn du im Gästeblock stehst ist die Halle mehr als nur übel. Extrem flach, also eine Sicht, dunkel
    und ein absolutes Flickwerk. Aber hey, schön dass es dir gefallen hat. Ich gehe auch davon aus, dass die Halle in Ambri cool ist. Aber im Gästeblock
    ist es ziemlich das Schlimmste in der NL.

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