Alles anzeigenGuter Punkt, aber meinst du nicht, dass die wenigsten Spieler so denken?
Ich habe eher das Gefühl, dass bei den meisten die Leidenschaft und das Verlangen, etwas Bewirken zu können/den Sport weiterzuentwickeln, überwiegen. Wer mit 34 bis 40 in „Eishockey-Pension“ geht, ist ja immer noch jung.. Einfach nix mehr arbeiten für den Rest des Lebens, nur weil man finanziell ausgesorgt hat, würde langweilig werden und dürfte den wenigsten zusprechen..
Gerade NHL-Topverdiener (im Fussball nochmals um paar Dimensionen höher) könnten theoretisch nach einer einzigen Saison finanziell ausgesorgt haben (je nach Bedarf/Lebensstil natürlich). Trotzdem hört man nur höchst selten, dass absolute Topverdiener freiwillig früher aufhören. Und wenn doch, dann meist wegen Verletzungen oder sehr selten, weil die Freude am Spielen verloren gegangen.
Und viele Eishockeyspieler bereiten sich schon während der Karriere auf die Zeit danach vor. Flüeler, Bodenmann, Genoni und Roman Schlagenhauf haben beispielsweise gemeinsam den Bachelor und Master absolviert. Schäppi ebenfalls.. Viele machen Praktika… Das zeigt doch, dass viele nach der Karriere weiterhin etwas machen wollen..
PS: Ist in der Privatwirtschaft ja nicht anders. Sehr selten, dass ein Selfmade-Multimilliardär seine Firma verkauft und danach bis ans Lebensende nur noch am Eier kraulen ist. Im Gegenteil - gerade die arbeiten oft bis ins hohe Alter oder sogar bis zum Lebensende weiter..
Kommt auf die Leidenschaft und Charakter an. Wenn du mich fragst, werden Typen wie Weber, Kukan ua. keine Aktivitäten im Juniorenhockey verfolgen. Andere vielleicht schon. Aber wie gesagt, die haben es nicht nötig und haben imho nicht die Leidenschaft eines Zeiters, Segers oder auch Micheli, Bastl, Wichser, Weber Christian, etc.
Vielleicht liege ich falsch, aber ich sehe zB auch keine Josi nach seiner Karriere Juniors pflegen. Einfach weil er nicht muss und wird.
Again IMHO!
