Dä FCZ-Fred

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    ab jetzt hat foda meinen support verloren! weiler wurde heute frei. halte zwar nichts von ihm

    Ich auch nicht, aber man müsste jetzt etwas machen. An all jene die immer bei jeder FCZ- oder ZSC-Pfeife mehr Zeit fordern die dann doch noch nie etwas gebracht hat: Es wird auch bei Foda nichts bringen! Denke Canepa ist einmal mehr stur und will seinen Fehlgriff nicht eingestehen. Die Saison wird der FCZ nicht auf einem internationalen Platz abschliessen und ev. vergeigt man in den nächsten Spielen auch noch sehr viel Geld. Und zu Gnonto: Canepa träumt wieder mal von zweistelligen Millionen wie schon mal, die Realität dürfte sein das er im Sommer ablösefrei geht, einmal mehr.

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    Ich auch nicht, aber man müsste jetzt etwas machen. An all jene die immer bei jeder FCZ- oder ZSC-Pfeife mehr Zeit fordern die dann doch noch nie etwas gebracht hat: Es wird auch bei Foda nichts bringen! Denke Canepa ist einmal mehr stur und will seinen Fehlgriff nicht eingestehen. Die Saison wird der FCZ nicht auf einem internationalen Platz abschliessen und ev. vergeigt man in den nächsten Spielen auch noch sehr viel Geld. Und zu Gnonto: Canepa träumt wieder mal von zweistelligen Millionen wie schon mal, die Realität dürfte sein das er im Sommer ablösefrei geht, einmal mehr.

    Foda wird uns noch eine Weile erhalten bleiben; wohl nicht ganz unberechtigt; es gibt keine echte Alternative dazu, welche - für FCZ-Finanz-Verhältnismässie - zu verantworten wären.


    Noch viel mehr, wenn wir - wie ich schon länger befürchte - weder für Gnonto noch Omeragic eien Ablöse reinholen ...


    Und sollte Geld keine Rolle spielen, dann wäre ich mittlerweile auch nicht mehr für Weiler (da hat es in den letzten Jahren viel mehr Schatten, als Licht gegenen). Ich getraue mich fast nicht das zu sagen, aber ich würde - wenn Geld keine Rolle spielt - mit Petrovic sprechen.


    Kann fast nicht glauben, was ich da von mir gebe ...

    :heilig:

  • du meinst petkovic? also den „petko raus“…


    was ihm attestiert wird, ist eine hohe sozialkompetenz. ist einerseits charaktersache und andererseits holte er sich diese bei seinem job vor der trainerkarriere. er war damals hauptsächlich bei caritas tessin als sozialarbeiter tätig.


    aber es ist eh müssig über allfällige ff nachfolger zu diskutieren, da cillo jeweils sehr lange - im extremfall bis kurz vor dem abstieg - an seinen trainern festhält.


    als fan bleibt nur die hoffnung, dass sich foda neu erfindet und sein ego hinter den fcz stellt! mal schauen! aber grundsätzlich ist diese saison eine gute, um in der meisterschaft total zu versagen. platz 1-9 bleibt ohne konsequenzen und als 10-er darfst du gegen den 3. der tschälänsch lig in die barrage. durchaus machbar! 8)



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    als fan bleibt nur die hoffnung, dass sich foda neu erfindet und sein ego hinter den fcz stellt!

    Das machen Trainer im Normalfall nicht, vor allem dann nicht wenn sie schon länger im Geschäft sind. Nicht mal der Neuling Magnin hat das gemacht. Ansonsten ist es so wie von Dir beschrieben: Passieren kann dem FCZ ausser einer versauten Saison eigentlich nichts.

  • Ich möchte mich ja als GC Supporter (Fan war ich mal) nicht zu sehr zum FCZ äussern, zumal GC zu Recht seit langem jede Häme verdient. Aber ich frage mich ob mein Ausseneindruck zutrifft, dass der FCZ sehr erfolgreich darin ist, nach einem Erfolg umgehend alles wieder erfolgreich einzureissen?

    weniger der fcz an sich, eher canepa! :D


    im ernst: jein!


    der fcz wurde 2006 (auch damals überraschend) meister. 2007 wurde er wieder meister. 2008 dritter und 2009 nochmals meister. mit anschliessender tschämpiänslig gruppenphase quali!


    2010 im ersten urs fischer jahr wurde man nur 7. ein jahr darauf, 2011, hat man (mit urs fischer) den meistertitel am 11. mai zu hause vergeben. vor ausverkauftem haus spielte man den fc basel an die wand und holte trotzdem nur ein 2:2. ein sieg damals und der fcz wäre ziemlich sicher meister und nicht „nur“ vizemeister geworden!


    das ganze mit gravierenden folgen, weil der ch meister 2011 direkt für die tschämpiänslig gruppenphase qualifiziert war! klar, die millionen wären auch schon längstens aufgebraucht, aber die zukunft wäre doch eine andere gewesen. ua. hätte urs fischer als trainer länger beim fcz überlebt und für die folgenden 2-3 saisons hätte man mehr geld fürs kader gehabt. und wer weiss, vielleicht noch einen meistertitel (und eine cl gruppenphase plus 20 millionen) zusätzlich geholt…


    aber das wirklich entscheidende: nach einer durchzogenen saison 2011/2012 hat man fischer im frühling 2012 entlassen. allerdings nicht auf wunsch von canepa. er wollte fischer unbedingt behalten. aber der restliche vorstand hat cillo überstimmt! dass hat ihn so sauer gemacht, dass er ab diesem zeitpunkt den gesamten damaligen vorstand und die gesamte sportliche kompetenz aus dem fcz rausmobbte und nur noch jasager und kopfnicker um sich duldete! am schluss war im organigramm des fcz bei +/- 80% der stellen der name canepa eingetragen. entweder ancillo oder heliane. das ging soweit, dass cillo meinte auch ohne sportchef auszukommen, dass könne er nämlich selber genauso gut! das ergebnis: abstieg in die tschällänschlig 2016!


    ab da hat er sich wieder etwas zurückbesinnt und wieder etwas sportliche kompetenz in den club geholt. allerdings mit eher bescheidenem sportlichen erfolg. zwar ist man nicht mehr abgestiegen und holte einen cuptitel, hatte noch erfolgreiche spiele im uefa cup, aber sonst waren die saisons ziemlich trist und eher zum ärgern.


    bis letzte saison! was da passiert ist, war aber mit dem fcz budget nicht planbar und auch ziemlich ausserhalb von cillos kompetenz. klar, um (punktemässig) so souverän meister zu werden braucht man doch gute spieler und einen trainer der während 12 monaten wirklich alles richtig macht. es braucht aber ausserdem auch das glück von der verletzungshexe absolut verschont zu bleiben. und es braucht das glück, dass die zwei ligakrösusse ziemlich vieles falsch machen und vor allem bei yb bis zu 9 stammspieler wegen verletzungen fehlen.


    der fcz kam letztes jahr zum titel wie die jungfrau zum kind! völlig überraschend, völlig unvorhersehbar! wie schon mal erwähnt, dass war so ein leicester ding!


    die meisten fans und langjährige (neutrale) beobachter des fcz konnten das einordnen, cillo (einmal mehr) nicht wirklich! aber ehrlich gesagt, ich hätte den nachfolger von breitenreiter auch nicht bestimmen wollen! nach so einer saison, kann jeder nachfolger trainer eigentlich nur verlieren.


    aber cillo als totaler bundesliga fan, wusste es ja immer, dass man mit einem ehemaligen buli trainer erfolg hat. breitenreiter war ja der beweis für cillos theorie. darum war das hauptanforderungsprofil an den neuen trainer auch wenig überraschend: hauptsächlich „buli erfahrung als trainer“ und wenn möglich „deutscher nationalität!“


    und ja, foda ist ja von seinem palmarès auch nicht die totale niete und personifizierte inkompetenz. ganz im gegensatz zb. zum lustigen finnen. hyppiäs palmarès als innenverteidiger ist zwar weltklasse, aber jenes als trainer war die totale erfolglosigkeit. als mensch, aber ein supertyp. dass reicht natürlich nicht mal in unserer bescheidenen liga um erfolg zu haben…


    was ich eigentlich sagen wollte: es steht und fällt (fast) alles mit cillo canepa. hat oft geklappt, aber genauso oft war der FCZ sehr erfolgreich darin, nach einem Erfolg umgehend alles wieder erfolgreich einzureissen.


    darum mein jein! ;)

  • Vielen Dank snowcat für diese ausführliche Darstellung. Wenn ich das so lese kann ich mich deinem jein vollumfänglich anschliessen. :)

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    Irgendwie glaube ich, dass der FCZ diese Saison so à la ZSC viele Plätze leer haben werden während der Saison. Vor allem von

    Saisonkarten-Inhabern welche sich die Spiele nicht wirklich antun wollen. Vergessen wir nicht, der Winter kommt. Und im Letzi

    ist es nicht wirklich "amüsant" in der Kälte zu sitzen und zu sehen wie unser Team auseinander genommen wird.


    Nun ja, vielleicht strafen mich die Leute auch Lügen. Und König Fussball ist nicht Eishockey. Aber wenn ich so meinem Sohn

    zugehört hat, welcher am SO gegen Sion schauen gegangen ist .........


    Vor nicht ganz einem Jahr haben wir gemeinsam das 125 Jubi-Jahr Game gegen den gleichen Gegner im Stadion gesehen.

    Zufälligerweise war das ein 6:2 welches einem von den Sitzen gerissen hat. Resultat, Wetter, Zuschauer ....... alles GENIAL.

    Mal schauen, wie das Sitzplatz-Publikum die weiteren Resultate goutieren wird. Hoffe schon sehr, dass unser Stadtverein

    wieder aus dem Loch heraus findet.

  • Foda macht die Mannschaft für die Krise verantwortlich, statt ihr den Rücken zu stärken.
    Statt als neuer Trainer Vertrauen zum Team aufzubauen, schafft er so eine Distanz.


    Nach Blick-Informationen sind auch die Spieler selber immer wieder irritiert von Fodas Ideen. (übersetzt heisst das: „wir finden unseren chef ein arschloch!“)


    müsste ich eine ferndiagnose erstellen, würde ich ff als ziemlich empathielos, arrogant und unnahbar ohne draht zu den spielern beschreiben. anders gesagt, vom menschlichen her, so ziemlich das gegenteil von breitenreiter!


    mit so einem charakter findet man nicht aus dem leistungsloch, weil so ein mensch die spieler nicht erreicht und auch nicht aufbaut, sondern permanent noch mehr verunsichert! erstaunlich jedenfalls, wie aus den mentalitätsmonstern des letzten jahres innerhalb von 4 spielen eine totale verunsicherte truppe wurde.


    Die Gründe für den FCZ-Absturz
    Vom Saison-Dominator zum Schlusslicht in der Super League: Meister Zürich startet historisch schlecht. Die Blick-Analyse zeigt die FCZ-Probleme.
    www.blick.ch


    Meister FCZ in der Krise: Das heisse Spiel von Franco Foda


    Das heisse Spiel von Franco Foda
    Der FC Zürich steckt in der Krise und ist in der Super League noch immer torlos. Zwischen Foda und den Spielern scheints noch nicht richtig zu funken, meint…
    www.blick.ch




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  • Irgendwie glaube ich, dass der FCZ diese Saison so à la ZSC viele Plätze leer haben werden während der Saison. Vor allem von

    Saisonkarten-Inhabern welche sich die Spiele nicht wirklich antun wollen. Vergessen wir nicht, der Winter kommt. Und im Letzi

    ist es nicht wirklich "amüsant" in der Kälte zu sitzen und zu sehen wie unser Team auseinander genommen wird.

    sehe ich nicht ganz so pessimistisch. wenn ich da an den fürchterlichen hyppiä fussball mit abstieg denke. der stamm war auch damals immer im stadion.


    während der stamm vor 15 jahren noch etwas um die 6000 war, sind wir mittlerweile nahe an 10‘000. also nicht gemeldete, sondern tatsächlich anwesende zuschauer.

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    sehe ich nicht ganz so pessimistisch. wenn ich da an den fürchterlichen hyppiä fussball mit abstieg denke. der stamm war auch damals immer im stadion.


    während der stamm vor 15 jahren noch etwas um die 6000 war, sind wir mittlerweile nahe an 10‘000. also nicht gemeldete, sondern tatsächlich anwesende zuschauer.

    Das isch nur will du amigs volle bisch und alles (bzw. alli) doppelt gsehsch ...... :suff:

    :rofl: :rofl: :rofl: :rofl:

  • sehe ich nicht ganz so pessimistisch. wenn ich da an den fürchterlichen hyppiä fussball mit abstieg denke. der stamm war auch damals immer im stadion.


    während der stamm vor 15 jahren noch etwas um die 6000 war, sind wir mittlerweile nahe an 10‘000. also nicht gemeldete, sondern tatsächlich anwesende zuschauer.

    Diesbezüglich läuft es doch fast perfekt; der "harte Kern" bleibt bestehen wie die letzten +- 10-15 Jahre und all die neuen FCZ Supporter verpissen sich wieder über die 7 Gleise oder zurück zu ihrem nun wieder etwas stabileren und Geld um sich werfenden Degen-FCB.

    Perfekt, alles gut so :winke:

  • Das isch nur will du amigs volle bisch und alles (bzw. alli) doppelt gsehsch ...... :suff:

    :rofl: :rofl: :rofl: :rofl:


    du verwechselst mich mit den insekten! sag mir lieber arschloch, als mich derart zu beleidigen! :mrgreen:


    bei anwesenden 1500 nasen erzählen die der presse, dass es 3207 zuschauer sind!



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  • Abwarten, die kommen jetzt wie die Heuschreckenplage im Oman, aus ihren Löchern gekrochen. Alle paar Jahre das Gleiche Phänomen, man sei dagegen Machtlos heisst es von den Vereinten Nationen ;P

  • müsste ich eine ferndiagnose erstellen, würde ich ff als ziemlich empathielos, arrogant und unnahbar ohne draht zu den spielern beschreiben. anders gesagt, vom menschlichen her, so ziemlich das gegenteil von breitenreiter!

    Was nicht wirklich überraschend ist. Wenn man so die Zeitungen aus Österreich anschaut, als er noch Natitrainer war:


    ÖFB: Was geschah vor, während und nach der EM wirklich? | profil.at


    "Die Liste der Vorwürfe war lang: Franco Foda sei wenig kommunikativ, stur, zuweilen aufbrausend, er trainiere die immer gleichen Inhalte, lasse zu abwartend und einfallslos Fußball spielen"


    "Zum sportlichen Dilemma gesellt sich Fodas Naturell. Seine Spieler, durchwegs gestandene Stars ihrer Zunft, behandelt er oft wie Schulbuben. Nach der 0:4-Niederlage gegen Dänemark im März dieses Jahres eskalierte die Lage: Foda soll in der Kabine so lautstark gegen seine Kicker gewettert haben, dass sogar Sportdirektor Peter Schöttel dazwischengehen musste. "Er hat gesagt: Jetzt reicht es, das hat hier keinen Platz",beschreibt einer die Situation, der an diesem Abend dabei war. "Franco hat höhnische Bemerkungen losgelassen. Wenn er gewinnt, hat er alles richtig gemacht. Wenn er verliert, werden die Spieler zur Verantwortung gezogen.""

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    Wilfried Gnonto und Becir Omeragic

    Der Millionenpoker um die FCZ-Talente

    Gegen Linfield spielt der FCZ um europäische Millionen. Mindestens so wichtig ist aber, was mit Wilfried Gnonto und Becir Omeragic passiert. Der Club droht beide Talente ablösefrei zu verlieren.

    Florian Raz
    Florian Raz (TA)
    Publiziert heute um 06:12 Uhr

    Nicht weniger als 30 Clubs sollen gerüchteweise an ihm interessiert sein: Wilfried Gnonto, 18-jähriger Stürmer des FC Zürich.


    Nicht weniger als 30 Clubs sollen gerüchteweise an ihm interessiert sein: Wilfried Gnonto, 18-jähriger Stürmer des FC Zürich. Foto: Gian Ehrenzeller (Keystone)

    Auf den ersten Blick sieht es aus wie der Jackpot. Auf den zweiten? Entpuppt sich das Geschenk des Himmels zumindest als Mitgrund für die Startschwierigkeiten des FC Zürich in der neuen Saison.

    Wilfried Gnonto hat beim FCZ eine Saison als Edeljoker hinter sich, als er im Juni unverhofft in Italiens Nationalteam spielen darf. Der Europameister hat soeben die Weltmeisterschaft in Katar verpasst. Die alten Heroen liegen am Boden, das Land dürstet nach neuen Helden. Gnonto stürmt unbekümmert auf den Sockel.


    Kann einem Schweizer Fussballclub etwas Besseres passieren? Gnonto ist erst 18 Jahre jung, Angreifer und Nationalspieler einer trotz der verpassten WM grossen Fussballnation. Alles Faktoren, die seinen Marktwert in ungeahnte Höhe treiben können.

    Wäre da bloss nicht dieses eine Problem: Gnontos Vertrag läuft in einem Jahr aus. Nicht nur kann er den FCZ dann ohne Ablöse verlassen. Er darf auch bereits ab Januar offiziell mit neuen Arbeitgebern verhandeln.

    Das drückt nicht nur auf den Preis, den ausländische Clubs momentan zu zahlen bereit sind. Es nimmt Gnonto und seinen Beratern auch die Motivation, mit dem FCZ zu verlängern. Weil das Wort «ablösefrei» in die Irre leitet. Geld fliesst für einen begehrten Spieler trotzdem. Bloss nicht an den abgebenden Verein. Sondern an den Spieler und seine Begleiter.


    Die Wette auf eine vielleicht goldene Zukunft


    Der FCZ erlebt gerade die Zwickmühle, in der die meisten Schweizer Clubs stecken. Mit Spielern unter 18 dürfen Verträge von höchstens drei Jahren Dauer gemacht werden. Setzt sich dann ein junger Profi durch, ist es oft schon zu spät, um den Vertrag zu verlängern.

    Einerseits gibt es Berater, die bereits zwei Jahre vor Vertragsende auf einen ablösefreien Transfer spekulieren. Andererseits muss sich der Club eine Vertragsverlängerung mit einem deutlich aufgebesserten Lohn erkaufen. Und geht das Risiko ein, dass der Spieler stagniert. Es ist eine Wette auf eine nur vielleicht goldene Zukunft, die sich in der Schweiz ausser den Young Boys und mit Abstrichen Basel kein Club leisten will und kann.

    Trotzdem bleibt die Frage, ob der FCZ nicht schlicht den richtigen Zeitpunkt verpasst, seine Talente längerfristig an sich zu binden. Gnonto ist nicht der Einzige aus dieser Kategorie, dessen Vertrag am 30. Juni 2023 endet: Becir Omeragic ist auch erst 20 Jahre alt und hat sich beim FCZ zu Einsätzen im Schweizer A-Nationalteam gespielt.

    Ausserdem musste der Club immer wieder eigene Talente ziehen lassen. Auch für Almen Abdi, Cédric Brunner oder Oliver Buff hat er bloss die von der Fifa festgeschriebene Ausbildungsentschädigung erhalten.

    FCZ-Sportchef Marinko Jurendic hält mit Blick auf Gnonto und Omeragic entgegen: «Wenn junge Spieler einen nächsten Schritt in der Karriere machen wollen, wäre die sportliche Situation auch mit längerfristigen Verträgen ziemlich ähnlich.»



    Der Appell an ein Mass an Ehrbarkeit


    Jurendic sagt auch: «Als FCZ wollen wir bei der Gestaltung einer Spielerkarriere eine vertrauensvolle Zusammenarbeit pflegen. Dazu gehören viele Beteiligte, die im Idealfall von Beginn bis zum Schluss eine gemeinsame Idee verfolgen.» Und meint damit, dass der Spieler, seine Familie und die Berater auch anerkennen sollten, welches Sprungbrett in höhere Sphären der Club geboten hat.

    Die aktuelle Situation wird für den FCZ durch diesen Appell an ein gewisses Mass an Ehrbarkeit allerdings nicht gemütlicher. Derzeit gilt: Entweder finden die Zürcher für Omeragic und Gnonto noch in diesem Sommer seriöse Abnehmer. Und generieren so dringend benötigte Einnahmen. Oder sie riskieren, dass die beiden in einem Jahr weg sind – ohne Entschädigung.

    Die dritte Variante, eine Vertragsverlängerung zum jetzigen Zeitpunkt, wäre eine Überraschung. Und vom FCZ zumindest im Fall von Omeragic auch gar nicht unbedingt angestrebt. «Becir ist seit vier Jahren beim FCZ und mit seinen fast 90 Spielen für das Profiteam reif für eine grössere Liga», sagt Sportchef Marinko Jurendic. Sucht nach einer Verletzung noch seine Form: Becir Omeragic, hier im Zweikampf mit dem St. Galler Emmanuel Latte Lath.


    Sucht nach einer Verletzung noch seine Form: Becir Omeragic, hier im Zweikampf mit dem St. Galler Emmanuel Latte Lath. Foto: Claudio Thoma (Freshfocus)

    Bloss hat sich Omeragic Ende letzter Saison verletzt. Trainer Franco Foda hat schon davon geredet, der Verteidiger müsse eigentlich erst in der U-21 fit werden. Bloss kann er sich dort kaum für einen Transfer in eine grosse Liga empfehlen.

    Derzeit jedenfalls wird Omeragic in der ersten Mannschaft eingesetzt. Und hilft dem wankenden Meister dort derzeit ebenso wenig wie Gnonto. Der hat Mühe, in die neue Rolle des Stammspielers zu wachsen. Vermutlich hilft es dem Teenager dabei nicht, dass einschlägige Portale nicht weniger als 30 Clubs auflisten, die gerüchteweise an ihm interessiert sein sollen.


    Am 1. September herrscht spätestens Klarheit


    Spielen die beiden also darum, weil sie der FCZ für einen Auslandstransfer ins Schaufenster stellen muss? Sportchef Jurendic sagt: «Solange sie beim FCZ unter Vertrag sind, steht das Ziel im Vordergrund, dass sie unserem Team helfen und sich für höhere Aufgaben empfehlen.»

    Am 1. September schliesst sich das Transferfenster in den grossen europäischen Ligen. Spätestens dann ist klar, ob Spieler, Berater und Club eine Lösung finden, die für alle stimmt.

    Wenn keine Ablöse in die Kassen des FCZ fliesst, muss er sich daran halten, was Jurendic zu Omeragic und Gnonto auch festhält: «In beiden Fällen wird unsere Ausrichtung als ambitionierter und erfolgreicher Ausbildungsverein dokumentiert. Für diese Philosophie wird der FCZ auch international wahrgenommen.»

    Es ist kein Zufall, dass in diesem Sommer ein gewisser Cosimo Fiorini in den Nachwuchs des FCZ gewechselt ist. Der Teenager ist Captain der U-16 Italiens.

  • FCZ vor EL-Quali-Rückspiel
    -
    Foda: «Müssen weiter unseren Plan verfolgen»


    Trotz Baisse in der Liga lässt sich Trainer Franco Foda vor dem Rückspiel gegen Linfield nicht aus der Ruhe bringen.


    Heute, 09:28 Uhr
    Er war der einzige Lichtblick in der noch jungen FCZ-Saison: der 2:0-Erfolg im Drittrunden-Hinspiel der Europa-League-Qualifikation in Belfast. Ansonsten präsentierten sich die Zürcher bisher alles andere als meisterlich. Der Traum von der Champions League platzte bei erster Gelegenheit und auch in der Liga blieben Tore und Siege bisher aus.


    Das Sion-Spiel als Lehre


    Ausgerechnet zwischen das Hin- und Rückspiel gegen Linfield pflanzte sich mit dem 0:3 über den FC Sion vor heimischem Publikum eine besonders bittere Niederlage. Elf Minuten kollektive Unorganisiertheit sollten den Wallisern in der zweiten Halbzeit genügen, um den Zürchern das gute Gefühl für das erneute Rencontre mit dem nordirischen Meister zu rauben.


    Auch Trainer Franco Foda war ob des klaren Ergebnisses am vergangenen Sonntag «überrascht und enttäuscht». Seine Mannschaft hätte zwar wie bisher in jedem Spiel «gute Phasen gehabt», lasse aber weiter die Effizienz vermissen. «Auch wenn wir die Tore nicht machen, müssen wir fokussiert bleiben», so der Deutsche. Heisst konkret: Auch mit einem Rückstand auf der Anzeigetafel ruhig bleiben und «den Plan weiterverfolgen». Geht es nach Foda, ist Hektik nach wie vor fehl am Platz.


    Kein Ausruhen auf dem Hinspiel-Ergebnis


    Bisher ebenfalls keine Blockade im Zürcher Spiel ortet Antonio Marchesano. Aber auch der 31-Jährige macht nach dem schlechten Auftakt Eingeständnisse: «Letzte Saison lief alles für uns. Nun läuft bisher alles gegen uns.» Im «wichtigen Spiel» gegen die Nordiren fordert der Mittelfeldregisseur deshalb von seinen Mitspielern volle Aufopferung. «Wenn du gegen solche Gegner nur einige Prozent weniger Einsatz gibst, kann es gefährlich werden.»

  • welcher nati b club würde hornschuh kaufen....ich glaube, der hat nicht mal 1. liga promotions niveau...🤨

    hm…immerhin hat breitenreiter hornschuh als einen seiner wichtigsten spieler bezeichnet. mentalitätsmonster und so…:nixwiss:


    à propos nati b club: die nordiren heute waren genau dass, ein nati b club! aber eher einer vom (hinteren) mittelfeld. dieses 3:0 ist daher ein akzeptables resultat, war aber spielerisch von uns keine offenbarung und leider auch kein versprechen für den weiteren verlauf der meisterschaft!


    SO gewinnen wir in winterthur jedenfalls nicht nächsten sonntag!



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    • Official Post

    Wenn es noch eines Hinweises dafür gebraucht hätte, wo der FCZ seine Prioritäten derzeit setzt, dann gibt es Foda im Rückspiel gegen Linfield mit der Startaufstellung. Es sind die gemäss Formstand und Erfahrungsschatz momentan elf besten Spieler, die er aufs Feld stellt. Und er tut das im 3-5-2, das den meisten von ihnen noch aus der letzten Saison bekannt vorkommen sollte. (TA)


    Vielleicht rafft es FF ja noch. Winti ist für mich ein Pflichtsieg und dann schauen was gegen die Schotten rausschaut.

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