• Offizieller Beitrag

    Einfach einmal etwas grundsätzliches:

    Die heutigen 65-jährigen sind viel "jünger"; als die vor 20 Jahren. Zudem sind sie oftmals agiler, lernfähiger und aktiver, als viele jüngere, die sich ein Leben lang durchgekifft, durchgeschnupft und durchgesoffen haben; oder sonst ein ruhiges, bequemes Leben im Wohlstand genossen haben.

    Wir müssen langsam aber sicher aus Eigeninteresse so argumentieren, aber es hat natürlich schon etwas ;)

    • Offizieller Beitrag

    Ich finde das alles auch ein wenig "peinlich", um es mal NETT auszudrücken. Und ja, das letzte Mal, als Koller für GC tätig
    gewesen ist sind schon Jahre her.

    ABER: Kein Spieler der 80er Jahre verkörpert die GC-Seele mehr als Mäce Koller. Es gab auch in kürzerer Vergangenheit
    noch Dokus über ihn, wie er es als Schwamedinge-Bueb ins noble und erfolgreiche GC geschafft hat. Wie ihn dieses
    (damalige) Leistungsprinzip auch als Mensch geprägt hat.

    Ich behaupte, kein anderer Spieler/Trainer verkörpert GC mehr als eben Mäce Koller. (Und nein, auch nicht ein lächerlicher
    "heee meh Reschpäkt, im sind im Fall Rekord-Meischter, REKORD-MEISCHTER!! - Richi C.)

    Und darum kann ich dieses Unverständnis doch ein wenig nachvollziehen. Das habe ich bei allen anderen nicht. Okay,
    ausser beim Vollhonk Marc Hodel "ich-gehe-weg-vom-FCZ-und-mir-blutet-das-Herz-aber-ich-gehe-ausschliesslich-ins
    Ausland" und dann geht er zu .... GC.

    Wenn ein Holle jun. zu wechselt, easy. Wie damals auch Papa Wick. Und wenn ein Zuber zum FCZ geht, it's just Business.

    Aber stellt euch vor, ein Ari Sulander wäre zu Kloten gegangen. Oder ein Reto von Arx zu Bern ...... hmm...... Oder wenn ein
    Pep Guardiola zu Real Madrid geht ..... naja.

    Es gibt halt Grenzen. Aber wie immer im Sport: Wenn der Erfolg stimmt, dann wird über praktisch alles hinweg gesehen.

  • Mittlerweile sind wechsle zum Erzrivalen ja nicht mehr so verpönt wie auch schon. Es ist halt ein Beruf wie jeder andere auch (bis zu einem gewissen Grad). Ein Migros-Mitarbeiter würde auch zu Coop, wenn er dort mehr verdient (und das Angebot auch sonst stimmt).

    Deshalb kann ich rational ein Wechsel von Hollenstein von Kloten zum ZSC nachvollziehen ebenso wie der Wechsel von Schäppi, welcher den umgekehrten Weg ging. Der ZSC ist nun mal über dem EHC in der Nahrungskette und deshalb konnte der ZSC Hollenstein ein sportlich und finanziell wohl besser Angebot unterbreiten. Schäppi wollte wohl seinen "Beruf" noch etwas länger ausüben und hat deshalb bei Kloten unterschrieben. Beide Wechsel haben mich auf emotionaler Ebene massiv gestört, aber rational macht es halt eben schon Sinn in beiden Fällen.

    Zurück zu Koller, wenn wir hier von einem Jungtrainer mit GC-Vergangenheit sprechen würden, welcher beim FCZ halt sein erstes Profiangebot bekommen würde, wäre es eine Sache. Koller ist (war) die grösste noch lebende GC-Legende! Rekordspieler von GC, als Profispieler nur bei GC gespielt und als Krönung noch der letzte Meistertrainer.

    Er ist mittlerweile 65 viel rumgekommen in der Welt und hätte mit seinen Namen wohl einen finanziell wie auch sportlich attraktiveren Job bekommen können als den FCZ.

    Auch aus Sicht des FCZ muss man sich bewusst sein, dass ein Marcel Koller bei vielen Fans alleine Aufgrund seiner Vergangenheit einen sehr schweren Stand hat. Ist schon klar, dass viele der heutigen FCZ-Fans ihn weder als Spieler noch als Trainer von GC erlebt haben. Dennoch ist und bleibt er der Rekordspieler von GC und das macht ihn halt recht angreifbar als Trainer sollte der Erfolg sich nicht unmittelbar einstellen. Wenns schief geht, ist die Fallhöhe ein vielfaches höher als mit einem anderen Trainer.

    Einmal editiert, zuletzt von Fritz (16. April 2026 um 11:23)

  • Mittlerweile sind wechsle zum Erzrivalen ja nicht mehr so verpönt wie auch schon. Es ist halt ein Beruf wie jeder andere auch (bis zu einem gewissen Grad). Ein Migros-Mitarbeiter würde auch zu Coop, wenn er dort mehr verdient (und das Angebot auch sonst stimmt).

    Deshalb kann ich rational ein Wechsel von Hollenstein von Kloten zum ZSC nachvollziehen ebenso wie der Wechsel von Schäppi, welcher den umgekehrten Weg ging. Der ZSC ist nun mal über dem EHC in der Nahrungskette und deshalb konnte der ZSC Hollenstein ein sportlich und finanziell wohl besser Angebot unterbreiten. Schäppi wollte wohl seinen "Beruf" noch etwas länger ausüben und hat deshalb bei Kloten unterschrieben. Beide Wechsel haben mich auf emotionaler Ebene massiv gestört, aber rational macht es halt eben schon Sinn in beiden Fällen.

    Zurück zu Koller, wenn wir hier von einem Jungtrainer mit GC-Vergangenheit sprechen würden, welcher beim FCZ halt sein erstes Profiangebot bekommen würde, wäre es eine Sache. Koller ist (war) die grösste noch lebende GC-Legende! Rekordspieler von GC, als Profispieler nur bei GC gespielt und als Krönung noch der letzte Meistertrainer.

    Er ist mittlerweile 65 viel rumgekommen in der Welt und hätte mit seinen Namen wohl einen finanziell wie auch sportlich attraktiveren Job bekommen können als den FCZ.

    Auch aus Sicht des FCZ muss man sich bewusst sein, dass ein Marcel Koller bei vielen Fans alleine Aufgrund seiner Vergangenheit einen sehr schweren Stand hat. Ist schon klar, dass viele der heutigen FCZ-Fans ihn weder als Spieler noch als Trainer von GC erlebt haben. Dennoch ist und bleibt er der Rekordspieler von GC und das macht ihn halt recht angreifbar als Trainer sollte der Erfolg sich nicht unmittelbar einstellen. Wenns schief geht, ist die Fallhöhe ein vielfaches höher als mit einem anderen Trainer.

    Dazu kommt, dass man bei diesen Wechseln nicht unbedingt seinen Wohnort wechseln muss, da ja beides in der Nähe ist.

    • Offizieller Beitrag

    ABER: Kein Spieler der 80er Jahre verkörpert die GC-Seele mehr als Mäce Koller. Es gab auch in kürzerer Vergangenheit
    noch Dokus über ihn, wie er es als Schwamedinge-Bueb ins noble und erfolgreiche GC geschafft hat. Wie ihn dieses
    (damalige) Leistungsprinzip auch als Mensch geprägt hat.

    Ich behaupte, kein anderer Spieler/Trainer verkörpert GC mehr als eben Mäce Koller.

    jein!

    ja, weil er gc als spieler immer treu blieb und dort rekordspieler ist.

    nein, weil er eben ein schwamendinger (arbeiter-)kind ist. und DAS ist definitiv NICHT die gc dna! also auch nicht die von dir erwähnte „gc seele“.

    und nochmals nein, weil vor allem seine art auch nicht die „gc seele“ verkörpert! weder sein charakter, noch sein fussballspiel. er war schon immer ein sehr ruhiger, angenehmer und sympathischer zeitgenosse. und auf dem feld der ehrliche arbeiter. nicht der edeltechniker, meistens im schatten der grossen stars. auch kein blender und schwätzer. schwamendingen like bodenständig, aber genau darum umso wichtiger für gc und mitverantwortlich für etliche gc titel!

    er war, aus oben erwähnten gründen, auch einer der ganz wenigen gc spieler, welchen ich immer respektiert - und somit auch tatsächlich nie ein schlechtes wort über ihn verloren - habe! das sage ich nicht erst heute, weil er bei uns trainer wird. das sagte ich schon in den 1990-er jahren, als ich ihn noch nicht persönlich kannte. aber erst recht, seit ich ihn ein paar mal, als er gc trainer war, getroffen und mit ihm gequatscht habe.

    von daher kann ich gut mit ihm als fcz trainer leben. wahrscheinlich besser als mancher südkurvenbewohner, welcher 2003 noch nicht mal auf der welt war! verstehe das wer will…

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