• Und Grant hat sogar wegen Verletzungen noch 4 Spiele weniger als Balcers gemacht. Ich sehe deine Argumentation und sie ist definitiv nicht falsch.
    D.h. auch, dass ich die schlechten Leistungen ganz sicher nicht nur dem Trainer ankreide. Wirklich nicht. Trotzdem sollte ein Chef an der Bande auch
    DER CHEF sein. Und einer, für den man auch durch's Feuer geht (oder gehen muss, je nachdem).

    Ich hoffe die Zeit wird mich Lügen strafen - aber ich sehe nicht, wie unser Coach in einem heissen Playoff Battle den X-Factor ausmachen kann. Nicht
    nach öffentlichen aussagen wie "ich kann Malgin nicht's mehr beibringen", wenn man vernimmt dass die Spieler sagen wie gespielt werden soll und
    wie ich ihn als Leader wahrnehme.

    Aber nochmals, sollte der Z allen Unkenrufen zum Trotz den Titel nochmals verteidigen - dann möge man Bayer eine Statue bauen und diese vor unserem
    Stadion aufbauen!

    Bin auch der Ansicht, dass Bayer (leider) nicht das Standing, Charisma oder was auch immer hat, um einen Mehrwert für den ZSC darzustellen.

    Dennoch muss man ihm ja nicht die hier immer wieder (und schon öfters richtig gestellten) falschen Zitate unterjubeln. Er sagte: "Ich will den Spielern Raum für Kreativität lassen. Denn was soll ich einem wie Denis Malgin sagen, er müsse von A nach B passen und von C nach D? Dann denkt er: ‹Coach, was läuft mir dir?!" Das hat nun doch einen etwas anderen Sinn als das hier immer wieder verwendete anderslautende Zitat.

  • Gemäss dem Anfirerderungsprofil für einen Ausländer nach dem unerwarteten Abgang vin Juho war Andreoff kein Fehlgriff! Hatte gemäss Stats in der KHL und dem Scouting genau die Skills die man gesucht hatte.

    Wie es dann lief war halt einfach auch Pech, vor allem für Andreoff selbts und nicht voraussehbar. Schwere Verletzung und Rückkehr zu einem Zeitpunkt wo das Team ganz schlecht drauf war.

    Die Lösung Aberg finde ich nicht so schlecht, füllt seine Rolle so aus wie man das in etwa erwarten konnte,kein Überflieger aber auch keine Niete.

    Bei uns haben halt die Imports nicht die gleiche dominante Rolle wie bei anderen Teams da wir über vier Linien wohl am besten besetzt sind. Bei uns werden die Imports auch nie so forciert wie z.B. bei Fribourg oder Davos, und das macht uns dann in den Playoffs auch so gefährlch weil wir in einer Serie zumeust den längeren Atem haben.

    Und Strömwall auf die nächste Saison ist top, torgefährlich, läuferisch sehr stark, passt gut zu uns.

    Sehr gut geschrieben :thumbup:

  • Er bekommt eine pfannenfertige, komplette Mannschaft, die sich zu grossen Teilen selbst coacht, gewinnt drei Spiele (CHL) und dann sei dieser Titel ihm anzurechnen? Spannend.

    Dieser Herbst hat bestens gezeigt, dass es wieder deutlich besser lief, als die Mannschaft selbst wieder mehr zu über das Spielkonzept zu melden hatte. Ist einfach ein vernichtendes Zeugnis, wenn die Mannschaft ohne Trainer besser performt als mit.

    Also ihm anzurechnen.. Fakt ist einfach: man hat unter ihm das letzte Spiel gewonnen und damit die Trophäe geholt. Hätte man das unter MC auch? Ja, mit grosser Wahrscheinlichkeit, aber wissen tun wir’s nicht. (umgekehrt wissen wir natürlich auch nicht, ob man mit Bayer überhaupt ins Halbfinale gekommen wäre).

    Die Mannschaft hat die Spiele mit sehr überzeugenden Leistungen gewonnen, mal abgesehen vom Rückspiel gegen Genf in der SLA, aber da war der Mist sowieso schon geführt.
    Über 60 Minuten waren die Spiele klar konstanter/besser als die Partien davor, wie bspw. gegen die Eisbären, in denen man zweimal 0:3 hinten lag, einmal noch mit Cookson allein an der Bande. Die besten CHL-Spiele haben wir unter Bayer gesehen.

    Ich denke auch, dass Bayers Anteil daran klein war, vielleicht sogar nahezu null. Spielt auch keine Rolle, was sein Anteil letztlich war.
    Auch etwas Funktionierendes nicht zu vermasseln, kann als Erfolg gewertet werden.. Eigentlich konnte er nur verlieren. Hätte man unter ihm das Halbfinale oder das Finale verloren, wäre hier im Forum die Hölle los gewesen. Umgekehrt 0,00 Anerkennung für den Titel. Nicht ganz fair ihm gegenüber. Oder siehst du das anders?

  • Manu, du hast mit vielem recht, aber mit dem Punkt, dass der Markt anfangs Saison ausgetroknet war liegst du eindach falsch.

    Schau nur mal was da alles im Sommer/Herbst noch verpflichtet wurde.

    Nix da mit ausgetrocknet, es hat andere Gründe.

    Andreoff war Pech, kanns geben und hat jeder andere Verein auch schon erlebt. Meiner Meinung nach kam eg zufrüh zurück, Geduld/Druck vom Verein und sich selber…

    Russki standart!!

    • Offizieller Beitrag

    Also ihm anzurechnen.. Fakt ist einfach: man hat unter ihm das letzte Spiel gewonnen und damit die Trophäe geholt. Hätte man das unter MC auch? Ja, mit grosser Wahrscheinlichkeit, aber wissen tun wir’s nicht. (umgekehrt wissen wir natürlich auch nicht, ob man mit Bayer überhaupt ins Halbfinale gekommen wäre).

    Die Mannschaft hat die Spiele mit sehr überzeugenden Leistungen gewonnen, mal abgesehen vom Rückspiel gegen Genf in der SLA, aber da war der Mist sowieso schon geführt.
    Über 60 Minuten waren die Spiele klar konstanter/besser als die Partien davor, wie bspw. gegen die Eisbären, in denen man zweimal 0:3 hinten lag, einmal noch mit Cookson allein an der Bande. Die besten CHL-Spiele haben wir unter Bayer gesehen.

    Ich denke auch, dass Bayers Anteil daran klein war, vielleicht sogar nahezu null. Spielt auch keine Rolle, was sein Anteil letztlich war.
    Auch etwas Funktionierendes nicht zu vermasseln, kann als Erfolg gewertet werden.. Eigentlich konnte er nur verlieren. Hätte man unter ihm das Halbfinale oder das Finale verloren, wäre hier im Forum die Hölle los gewesen. Umgekehrt 0,00 Anerkennung für den Titel. Nicht ganz fair ihm gegenüber. Oder siehst du das anders?

    Nicht ganz, Lions. Ich - und viele andere auch - glauben auch, dass Bayer DAS Mosaikstückchen gewesen ist um den Titel zu verteidigen. Und dass er
    sehr wohl auch (s)einen nicht zu unterschätzenden Anteil am Gewinn der CHL hat. Ich behaupte sogar, es hätte keiner besser gepasst als er nach dem
    ungewollten Abgang von MC. D.h. ich behaupte es nicht - es ist so. Die Fakten sprechen ja für sich :zwinker:.

    Aber ist er der Coach, den eine Mannschaft das ganze Jahr braucht um die letzten 2% herauszukitzeln? Ist er der Coach der ein Team auf einer Mission
    führt, ihnen den Weg aufzeigt und die Jungs mit Leib und Seele "mitnimmt"? Das sehe ich nicht. Aber wie schon geschrieben, vielleicht - bzw. hoffentlich! -
    habe ich Unrecht und muss dann eingestehen, dass ich's falsch gesehen habe.

  • Trotzdem sollte ein Chef an der Bande auch
    DER CHEF sein. Und einer, für den man auch durch's Feuer geht (oder gehen muss, je nachdem).

    Ja, ich bin grundsätzlich auch eher Fan von autoritären Coachs wie MC. Die Vergangenheit zeigt, dass wir unter autoritär, oft kanadisch geprägten Trainern meist besser performt haben. Wichtig ist aber: Was Bayer macht, ist nicht „kein Führungsstil“, wie es manchmal hier dargestellt wird. Er coacht einfach demokratisch…

    Und noch etwas: Nur weil es früher beim ZSC mit autoritären Coachs besser lief, heisst das nicht, dass dies auch künftig so sein wird. Die Gesellschaft wandelt sich stetig. Ich kenne viele junge Leute aus der Gen Z und beobachte selbst, wie die jungen immer sensibler werden. Ob ein autoritärer Führungsstil im Eishockey in 10-15 Jahren noch denselben Erfolg bringt wie heute, ist mMn alles andere als sicher…

  • Ja, ich bin grundsätzlich auch eher Fan von autoritären Coachs wie MC. Die Vergangenheit zeigt, dass wir unter autoritär, oft kanadisch geprägten Trainern meist besser performt haben. Wichtig ist aber: Was Bayer macht, ist nicht „kein Führungsstil“, wie es manchmal hier dargestellt wird. Er coacht einfach demokratisch…

    Und noch etwas: Nur weil es früher beim ZSC mit autoritären Coachs besser lief, heisst das nicht, dass dies auch künftig so sein wird. Die Gesellschaft wandelt sich stetig. Ich kenne viele junge Leute aus der Gen Z und beobachte selbst, wie die jungen immer sensibler werden. Ob ein autoritärer Führungsstil im Eishockey in 10-15 Jahren noch denselben Erfolg bringt wie heute, ist mMn alles andere als sicher…

    Naja, diese Entwicklungen waren ja auch der Grund, dass selbst MC seinen Führungsstil angepasst hat / anpassen musste. Der MC der die letzten Jahre bei uns war, war sicher viel "softer und hatte mehr gspüüri" als der 10 / 20 Jahre davor.

    Und nun ein "alter weisser Mann"-Scherz: Ich glaube nicht, dass ein Gen Z-ler es beim ZSC (oder sonst einer NL Mannschaft) in die erste Mannschaft schaffen würde. :floet:

    • Offizieller Beitrag

    Sehe ich auch so. Ich hoffe schon, dass man nächste Saison von Anfang an mit 7 Söldnern startet. Erstems ist eh meistens einer verletzt oder krank und zweitens wäre es dann auch an der Zeit, Zumbühl mehr einzusetzen auch wenn Hrubec noch sie Nummer 1 bleibt.

    Wieso soll Hrubec die Nr. 1 sein/bleiben. Für mich heute eine verschenkte Lizenz. Die Differenz zwischen Hrubec und der Schweizer Alternative ist gering; und vor allem viel geringer, als die Differenz eines "normalen Ausländers" zur Schweizer Alternative, die eingesetzt wird.

    Ich würde jetzt Zumbühl pushen; noch einen Ausländer verpflichten und in der Mehrheit der Spiele mit ausschliesslich ausländischen Feldspielern spielen ...

  • Wieso soll Hrubec die Nr. 1 sein/bleiben. Für mich heute eine verschenkte Lizenz. Die Differenz zwischen Hrubec und der Schweizer Alternative ist gering; und vor allem viel geringer, als die Differenz eines "normalen Ausländers" zur Schweizer Alternative, die eingesetzt wird.

    Ich würde jetzt Zumbühl pushen; noch einen Ausländer verpflichten und in der Mehrheit der Spiele mit ausschliesslich ausländischen Feldspielern spielen ...

    Horst ist zweifacher Meistergoalie und ich zweifle nicht daran, dass er auch dieses Jahr in den Playoffs noch sehr wertvoll werden wird. Schreib ihn nicht zu früh ab.

  • Manu, du hast mit vielem recht, aber mit dem Punkt, dass der Markt anfangs Saison ausgetroknet war liegst du eindach falsch.

    Schau nur mal was da alles im Sommer/Herbst noch verpflichtet wurde.

    Nix da mit ausgetrocknet, es hat andere Gründe.

    Andreoff war Pech, kanns geben und hat jeder andere Verein auch schon erlebt. Meiner Meinung nach kam eg zufrüh zurück, Geduld/Druck vom Verein und sich selber…

    Haha, sorry Sbornaja , ich weiss, ich tue dir mit meinen Beiträgen ein bisschen weh, mea culpa. Dir wäre vermutlich lieber, ich würde weniger über den ZSC schreiben und mehr über das Regelwerk. Ich bin froh, kennen wir uns schon seit ca 15 Jahren, sonst würdest du mich hier im Forum fertigmachen. Ich weiss doch, wie du tickst.^^

    Also gut, ich habe die Transferliste vor mir. Zähl mir doch mal 3-4 Neuverpflichtungen auf, die nach Andreoff verpflichtet wurden und wirklich Granaten sind. Hilf dir sonst ein bisschen. Einer ist Jimmy Vesey von Genf, fair enough. Mit etwas Glück konnte man vielleicht noch einen verpflichten, der während der Free Agency auf einen NHL Vertrag gehofft hat und am Ende leer ausging. Aber sonst war der Markt mehrheitlich ausgetrocknet. Der europäische Markt sowieso.

    Oder willst du mir ernsthaft sagen, die Verpflichtung von beispielsweise Palve von Kloten oder Graham von Zug seien sexy gewesen? Beide haben den Club inzwischen schon wieder verlassen… Omark ebenfalls verlassen etc etc..

    2 Mal editiert, zuletzt von Lions (10. Januar 2026 um 14:59)

  • Und noch etwas: Nur weil es früher beim ZSC mit autoritären Coachs besser lief, heisst das nicht, dass dies auch künftig so sein wird. Die Gesellschaft wandelt sich stetig. Ich kenne viele junge Leute aus der Gen Z und beobachte selbst, wie die jungen immer sensibler werden. Ob ein autoritärer Führungsstil im Eishockey in 10-15 Jahren noch denselben Erfolg bringt wie heute, ist mMn alles andere als sicher…

    Ganz so einfach ist es mit der GenZ nicht, d.h. einfach ein bisschen demokratischer und dann sind sie abgeholt ist kein Erfolgsgarant. Die Schwierigkeit sehe ich eher in der einfachen klaren Kommunikation jedoch im Softmodus. Auch die GenZ braucht Struktur und Vorgaben, aber eben nicht nach alter Schule.

  • Haha, leider muss ich dir mitteilen, dass mittlerweile fast die Hälfte der NL‑Spieler Spieler GenZ sind..^^

    Schade, dass ich das erklären muss :): Der Spruch war nicht aufs Alter bezogen, sondern darauf, das jene welche tatsächlich die Attribute tragen, welcher dieser Generation zugerechnet werden, wohl kaum Spitzensport betreiben werden.

  • Schade, dass ich das erklären muss :): Der Spruch war nicht aufs Alter bezogen, sondern darauf, das jene welche tatsächlich die Attribute tragen, welcher dieser Generation zugerechnet werden, wohl kaum Spitzensport betreiben werden.

    Danke für deine Erklärung, nur leider habe ich dich schon verstanden. :)

    • Offizieller Beitrag

    Ja, ich bin grundsätzlich auch eher Fan von autoritären Coachs wie MC. Die Vergangenheit zeigt, dass wir unter autoritär, oft kanadisch geprägten Trainern meist besser performt haben. Wichtig ist aber: Was Bayer macht, ist nicht „kein Führungsstil“, wie es manchmal hier dargestellt wird. Er coacht einfach demokratisch…

    Und noch etwas: Nur weil es früher beim ZSC mit autoritären Coachs besser lief, heisst das nicht, dass dies auch künftig so sein wird. Die Gesellschaft wandelt sich stetig. Ich kenne viele junge Leute aus der Gen Z und beobachte selbst, wie die jungen immer sensibler werden. Ob ein autoritärer Führungsstil im Eishockey in 10-15 Jahren noch denselben Erfolg bringt wie heute, ist mMn alles andere als sicher…

    "Er coacht einfach demokratisch" - das sagt alles. Amen.
    Und auch wenn die Schneeflöckchen von heute beim ersten Windhauch umfallen, das Wort Resilienz evtl. zwar buchstabieren können aber es eben doch
    nicht kennen: Jeder gute Chef muss seinen Führungsstil den Umständen anpassen muss um erfolgreich zu bleiben, keine Frage.

    Aber "demokratisch coachen" geht eben nicht. Weil ein solcher Coach ganz automatisch die Macht an die Führungspersönlichkeiten im Team abgibt. Das hat
    und wird im Hochleistungssport nicht funktionieren. Ausser eben das Team ist selber so stark, dass es einen Coach, einen Leader, in dieser Form gar nicht
    braucht.
    Das heisst im Umkehrschluss aber nicht, dass man nicht empathisch und mit Fingerspitzengefühl Menschen führen sollte/müsste. Es heisst ganz einfach,
    dass man am Schluss die Verantwortung trägt und somit auch unpopuläre Entscheide umsetzen muss erfolgreich zu bleiben. Das Team wird diesem Coach
    danach trotzdem - oder eben genau darum! - folgen und somit weiter an den sportlichen Leader glauben.

    • Offizieller Beitrag

    Horst ist zweifacher Meistergoalie und ich zweifle nicht daran, dass er auch dieses Jahr in den Playoffs noch sehr wertvoll werden wird. Schreib ihn nicht zu früh ab.

    Ohh! Ich schreibe ihn überhaupt nicht ab, ich finde ihn einen ausserordentlichen Torhüter. Ich glaube aber einfach, dass das Gesamtbild für den ZSC besser aussieht, wenn die Ausländerlizenzen auf dem Feld eingesetzt werden. Dank Zumbühl haben wir kein Problem im Tor; was man aber auf dem Feld so nicht sagen kann.

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