Lausanne - ZSC (Playoff 1/4-Final / 21.04.21)

  • Heute ist es soweit, wir können den Sack zum ersten Mal zuschnüren!
    Ich hoffe wir bleiben so konzentriert und lassen uns auch dieses Mal nicht provozieren und nehmen keine dummen Strafen.
    Ich bin guter Dinge!

    aber vor allem freumi eifach brutal ufs spiel!! :P

  • Ja bitte, beendet das Thema LHC so schnell wie möglich. Wenn wir weiterhin so spielen wie bisher solle nichts mehr anbrennen. Kompakt stehen, diszipliniert spielen und sich nicht provozieren lassen.


    Die Vorfreude steigt :zsc:

  • Wäre toll, heute schon den Sack zumachen zu können. Hinten solide, vorne konsequent und logisch unser kleine Ludo wieder in Hochform. Er ist für mich die Entdeckung beim ZSC, obwohl ich es damals nach der Jdamaligen JuniorenWM wo er massgeblich beteiligt war schon prophezeit habe, dass er ein sehr guter hochtalentierter Goali ist.

  • Müssen und aber im Vergleich zum letzten Spiele etwas steigern. Finde war unser schwächstes Spiel der Serie. Bin gespannt, welches Lausanne wir sehen.

    Ich denke die werden heute disziplinierter spielen und wir werden unsere Tore bei Gleichzahl schiessen müssen!
    Wird bestimmt nicht einfach werden aber das sind Playoffs ja selten. ;)

  • Jetzt müssen alle die Nebenkriegsschauplätze (Sperren ja/nein, Verletzte, Schiris, etc.) auf die Seite legen! Nicht physische Rache ist nun angesagt, sondern psychische.
    Also genau NICHT so spielen wie Lausanne nach dem Ausfall von Malgin, sondern mit ruhig Blut alles wieder einstecken was von den Welschen kommt, wie Wick lächeln und wie Lasch scoren...!!


    Und wenn‘s gegen Schluss 4:0 für uns steht, noch allen ein paar Fäuste ins Gesicht donnern!



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  • :fight::welle:


  • ZSC-Coach Rikard Grönborg

    «Das ist nicht hart, sondern einfach nur feige»

    Lausannes Mark Barberio droht eine längere Sperre, Rikard Grönborg attackiert den Wüterich verbal. Die Emotionen gehen hoch vor Spiel 5.


    Simon Graf (TA)

    Die ZSC Lions trafen sich am Dienstag, am Tag nach dem 3:1 in einem wilden Spiel 4, zur «aktiven Erholung», wie es Rikard Grönborg ausdrückt. Einige gingen aufs Eis, die meisten in den Kraftraum, dann gab es noch eine Videosession. Auch Sven Andrighetto war da, am Montagabend Opfer einer hinterhältigen Attacke des Lausanners Mark Barberio, der ihn im Finish kopfvoran in die Bande wuchtete. Der NHL-erfahrene Andrighetto riss instinktiv den linken Arm hoch und verhinderte so wohl eine Gehirnerschütterung. Er dürfte in Spiel 5 auflaufen.

    Anders als sein langjähriger WG-Partner Barberio, gegen den gleich zwei Verfahren eingeleitet wurden: wegen eines Stockstichs und des erwähnten Bandenchecks, beide Male gegen Andrighetto. Es würde erstaunen, wenn Barberio in diesem Viertelfinal nochmals spielen dürfte. Seine Freundschaft mit Andrighetto wird dieser Tage auf eine harte Probe gestellt. Der ZSC-Stürmer durfte sich gestern nicht äussern, das entschied der Club. Wohl, um die Serie nicht noch mehr anzuheizen.


    Grönborg war indes nicht um klare Worte verlegen. «Ich habe nichts dagegen, wenn hart gespielt wird, die Checks fertiggemacht werden. Aber wenn einer absichtlich versucht, andere zu verletzen, das geht gar nicht. Was Nummer 44 (Barberio) tut, ist völlig inakzeptabel. Er ist ein feiger Spieler. Ein Stockstich oder ein Bandencheck hat nichts mit Härte zu tun. Das ist einfach nur feige.» Der Lausanner Captain hätte, so Grönborg, schon für seinen Zweihänder gegen Garrett Roe in Spiel 3 gesperrt werden müssen.

    Obschon er spürte, dass die Atmosphäre am Montag in der Endphase aufgeheizt war, bereut er nicht, Andrighetto nochmals aufs Eis geschickt zu haben, sagt der ZSC-Coach. «Du darfst dich dadurch nicht einschüchtern lassen. Wir wissen, dass sie es abgesehen haben auf gewisse Spieler von uns. Aber du kannst nicht mit Angst spielen.» Und ihm gefalle, wie im Team jeder für den anderen einstehe. Wie Captain Patrick Geering, der es nach der späten Attacke Barberios mit Tim Bozon aufnahm und diesen das Fürchten lehrte.

    Es ist in der Regel keine gute Idee, die Zürcher Löwen herauszufordern. Denn dann spielen sie meist noch besser. Seit Mitte des zweiten Spiels, seit Denis Malgin nach einem Zusammenstoss mit Christian Marti ausschied und Gift ist in dieser Serie, liegen die Vorteile klar bei den Zürchern.

    «Wenn die Lausanner so spielen wollen, sollen sie es tun», sagt Phil Baltisberger unbekümmert. «Das zeigt ihren Frust. Und wir wollen ja, dass sie frustriert sind und blöde Strafen nehmen.» Die ZSC Lions spielten bisher pro Partie neuneinhalb Minuten in Überzahl, die Waadtländer gut vier Minuten. Das spiegelt sich in den Powerplay-Toren: fünf gegenüber zwei.

    Der frühere National-League-Stürmer Cyrill Pasche, der für «Le Matin» schreibt, kritisierte die Lausanner schonungslos. Anstatt sich in der ersten Pause beim Supervisor der Schiedsrichter zu beschweren, hätte sich Club-Mitbesitzer Petr Svoboda gescheiter in die Kabine begeben, um das Team an die Grundsätze von erfolgreichem Playoff-Eishockey zu erinnern wie Disziplin, emotionale Kontrolle, kontrollierte Aggression, Solidarität. «Oder, warum auch nicht, Coach Craig MacTavish für seine Dienste zu danken und ihm einen guten Sommer zu wünschen.»



    Lausanne hofft auf Malgin

    Sollte Lausanne im Viertelfinal scheitern, gilt die Trennung vom 62-jährigen Kanadier als beschlossen. Ihre Hoffnung, die Serie noch zu drehen, klammern die Waadtländer an die Rückkehr von Denis Malgin. Der Spielmacher trainierte am Dienstag mit normaler Intensität und scheint wieder einsatzfähig zu sein. Der gesperrte Barberio wird durch den Tschechen Vladimir Roth ersetzt, der nicht so spektakulär, aber auch nicht so aufbrausend ist.

    Vielleicht konzentrieren sich die Lausanner in Spiel 5 aufs Eishockeyspielen. Das können sie, man vergisst es fast, eigentlich ganz gut.

  • Ich hoffe auf eine emotionslose, trockene Begegnung, in der wir den Lausannern auch auf heimischem Eis so wenig Chancen geben, wie im Spiel 2. Und heute wäre der Abend, wo man effizient sein darf und aus scheinbar ungefährlichen Situationen Tore erzielen kann.

  • Ich möchte mich ebenfalls kurz als "Neuer" bei euch melden.


    Schon seit Jahre immer sehr interessiert mitgelesen und den spannenden Diskussionen gefolgt.


    Ich hoffe ebenfalls auf eine emotionslose Begegnung - denke dies wäre die beste Antwort auf das Spiel von Lausanne. Wenig Emotionen, gute Arbeit in der Defensive und 60 Minute konzentrierte Arbeit.


    Aber das Spiel muss zuerst gespielt werden - ich denke positiv

  • Soso, der Svoboda beschwert sich beim Schiri-Obmann. Welches Spiel hat der denn gesehen? :/

    Das passt einfach zu dieser unsymphatischen Scheisstruppe. Und ich wette relativ viel, dass diese Herren in 3-5 Jahren einen Abgang machen, wenn dann die Pokale trotz viel Kohle im Einsatz nicht folgen.

  • ich würde davon ausgehen, obwohl es eigentlich keinen Grund dafür gibt; ausgenommen, dass sie irgendwie in einer anderen Welt leben, so wie sie die Spiele wahrnehmen.
    Aber ist grundsätzlich nicht schlecht, wenn sie die Strafen dem Schiri in die Schuhe schieben, dann werden sie wenig ändern.

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