84. Eishockey WM 2021 Riga

  • 24 Spieler im Aufgebot für die erste WM-Vorbereitungsphase

    Diese Woche startet die A-Nationalmannschaft in die Vorbereitung für die WM in Riga. Nationaltrainer Patrick Fischer hat nun sein Aufgebot für die erste Vorbereitungswoche mit zwei Testspielen gegen Russland bekanntgegeben: Im Kader stehen 24 Spieler aus allen acht National League Clubs, die nicht mehr im Playoff-Rennen sind.

    Die Schweizer Nationalmannschaft von Headcoach Patrick Fischer rückt am Dienstag, 27. April, erstmals ins Trainingscamp im OYM in Cham ein. Dort wird das Team während der gesamten Vorbereitungszeit in der Schweiz (bis am 12. Mai) trainieren und untergebracht sein.
    Am Ende der ersten Vorbereitungswoche stehen am Freitag, 30. April und Samstag, 1. Mai in Biel zwei Testspiele gegen den späteren WM-Gruppengegner Russland auf dem Programm. Beide Partien werden live auf den SRG-Kanälen übertragen, Anspielzeit ist neu an beiden Tagen um 17.45 Uhr (anstelle wie ursprünglich kommuniziert am Freitag 20.15 Uhr und am Samstag 17.15 Uhr).


    Headcoach Patrick Fischer hat für die erste Vorbereitungswoche 24 Spieler aus allen acht NL-Clubs, die nicht (mehr) im Playoff-Rennen sind, aufgeboten. Darunter sind neun Spieler, die 2019 an der letzten durchgeführten WM im Kader standen (Berra; Fora, Frick, Loeffel, Janis Moser; Ambühl, Bertschy, Praplan, Scherwey). Der langjährige Nationalspieler und Assistenzcaptain Simon Moser (SC Bern) wird in den kommenden Wochen zum zweiten Mal Vater und verzichtet deshalb auf die WM-Kampagne. Zudem hat Swiss Ice Hockey von der Organisation der Toronto Maple Leafs bislang noch keine Freigabe für Denis Malgin erhalten, weswegen der Spieler Stand jetzt (noch) nicht im Aufgebot steht.


    «Nebst erfahrenen Nationalspielern freue ich mich sehr, dass sich auch einige junge Spieler mit ihren starken Leistungen in dieser Saison für das Aufgebot aufgedrängt haben – wir haben eine gute Mischung im Team und sind für die Spiele gegen Russland sehr gut aufgestellt», kommentiert Patrick Fischer das Kader ersten Vorbereitungswoche.
    Die Testspiele am Ende der Woche werden die ersten Wettkämpfe für die Nationalmannschaft seit den Prospect Games im Februar 2020. Im weiteren Verlauf der WM-Vorbereitung trifft die Schweiz am Dienstag, 4. Mai – ebenfalls in Biel – auf Italien sowie am Freitag, 7. und Samstag, 8. Mai auf Frankreich. Inzwischen steht fest, dass die Testspiele gegen Frankreich in Fribourg stattfinden.


    Aufgebot WM-Vorbereitung (27. April – 1. Mai)

    Torhüter (3): Reto Berra (Fribourg-Gottéron), Niklas Schlegel (HC Lugano), Joren van Pottelberghe (EHC Biel-Bienne)


    Verteidiger (8): Michael Fora (HC Ambrì-Piotta), Lukas Frick (Lausanne HC), Andrea Glauser (SCL Tigers), Fabian Heldner (Lausanne HC), Samuel Kreis (EHC Biel-Bienne), Romain Loeffel (HC Lugano), Janis Jérôme Moser (EHC Biel-Bienne), Ramon Untersander (SC Bern).


    Stürmer (13): Andres Ambühl (HC Davos), Alessio Bertaggia (HC Lugano), Christoph Bertschy (Lausanne HC), Enzo Corvi (HC Davos), Luca Fazzini (HC Lugano), Jason Fuchs (EHC Biel-Bienne), André Heim (SC Bern), Fabrice Herzog (HC Davos), Killian Mottet (Fribourg-Gottéron), Inti Pestoni (SC Bern), Vincent Praplan (SC Bern), Tristan Scherwey (SC Bern), Samuel Walser (Fribourg-Gottéron).


    Länderspiele WM-Vorbereitung

    • Freitag, 30. April 2021, (neu) 17.45 Uhr: Schweiz – Russland, Tissot Arena Biel
    • Samstag, 1. Mai 2021, (neu) 17.45 Uhr: Schweiz – Russland, Tissot Arena Biel
    • Dienstag, 4. Mai 2021, 20.15 Uhr: Schweiz – Italien, Tissot Arena Biel
    • Freitag, 7. Mai 2021, 17.30 Uhr: Schweiz – Frankreich, (neu) BCF-Aréna Fribourg
    • Samstag, 8. Mai 2021, 20.15 Uhr: Schweiz – Frankreich, (neu) BCF-Aréna Fribourg
  • Dabei wäre die NHL-Saison dieser Stars bereits vorbei
    Nur wenige NHL-Cracks in Lettland mit dabei: Das sind die grossen WM-Abwesenden

    Die anstehende Eishockey-WM 2021 in Lettland steht unter einem ganz besonderen Stern, ist doch wegen Corona nichts normal. Es gibt nämlich nicht nur Corona-Massnahmen, an welche sich die Spieler halten müssen, sondern wegen der grassierenden Pandemie fehlen auch ganz viele absolute Superstars.


    Einige Spieler, wie etwa Leon Draisaitl, Connor McDavid oder Roman Josi fehlen darum, weil sie noch mit ihren Teams in den NHL-Playoffs engagiert sind. Es gibt jedoch auch viele NHL-Cracks, deren Saison bereits beendet ist, sie jedoch trotzdem nicht an der WM mit dabei sein werden. Wir liefern euch in der Bildgalerie einmal die Übersicht der grossen WM-Abwesenden. Dabei haben wir eben nur jene Spieler in die Auflistung genommen, welche theoretisch auch verfügbar gewesen wäre, da ihre NHL-Saison bereits vorbei ist.

    Nicht dabei:
    Patrick Kane USA 15 G 51 A

    Alex DeBrincat USA 32 G 24 A

    Jonathan Quick USA 91,1%, 2 Stutouts 2,86 GG/ Spiel

    Brokk Boeser USA 22 G 23 A

    Phi Kessel USA 20 G 23 A

    Joe Pavelski USA 25 G 26 A

    P.K. Subban CAN 5 G 14 A

    Brent Burns CAN 7 G 2 A

    Evander Kane CAN 22 G 27 A

    Johnny Gaudreau CAN 19 G 27 A

    Claude Giroux CAN 16 G 27 A

    Jakub Voracek CZ 9 G 34 A

    Artemi Panarin RUS 17 G 41 A

    Mika Zibanejad SWE 24 G 26 A

    Oliver Ekman-Larsen SWE 3 G 21 A

    Tim Stützle DE 12 G 17 A

    Patrick Laine FIN 12 G 12 A

    Oliver Bjorkstrand DAN 18 G 26 A


    und ich glaube Pius Suter hat sich auch abgemeldet, oder?

    Pius Suter 14 G 13 A

  • Ich freue mich auf die WM, wie immer! Leider, leider werde ich nicht dort sein können.

    Im 2006 war ich in Riga dabei. Es waren die letzten "echten" Weltmeisterschaften ohne die übertriebenen Fan-Dörfer, welches ja

    eigentlich nur "Werbe-Dörfer" sind. Riga ist einer der schönsten Städte die ich je gesehen habe. Wir sind mit sehr vielen Personen

    aus Riga selber in Kontakt gekommen. Ok, wir waren nur 1 Woche dort und haben nicht viel mehr als die Altstadt und die Sehenswürdigkeiten

    gesehen. UND ich war noch nicht Vater....... Aber bereits verheiratet, "leider" (nicht bös gemeint). Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie

    so viele wunderschöne Frauen gesehen wie in Riga! UNFASSBAR. Und die Männer im Gegenzug..... naja. Gut die müssen sich auch nicht

    wirklich Mühe geben, da alle Frauen einfach umwerfend gewesen sind. Und nicht nur so Top-Model mässig, nö du gar nicht.


    Aber ich schweife ab:

    Die Stadt UND die Leute sind der Hammer! Und absolut Hockey-Verrückt. Nur Basketball kommt da noch in die Nähe des allgemeinen
    Interesses. Aber Hockey ist die glasklare Nr. 1.

    Es waren - so glaube ich - auch die letzten Spiele, wo du im Pub auf etliche Spieler getroffen bist. Und hatte ihr Team gewonnen und in

    2 Tagen kein Game, dann ging RICHTIG DIE POST ab...... Z.B. mit Nummelin gemeinsam "leicht angetrunken" auf dem WC, priceless.


    Bin gespannt auf das Abschneiden der Schweizer Nati. Ohne Josi und Niederreiter sind wir ja nicht wirklich erfolgreich gewesen in letzter Zeit.

  • Journalisten, die ihre Voraussagen aufessen, viele Abwesende und die Schweiz als Geheimfavorit: fünf Geschichten vor dem Start der Eishockey-WM in Riga

    Am Freitag beginnt die Eishockey-Weltmeisterschaft in Riga. Es ist in vielerlei Hinsicht eine Austragung in ungewohntem Gewand. Für die Schweiz könnte das eine Chance sein.

    Nicola Berger21.05.2021, 05.00 Uhr

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    Teilen Das Turnier-Maskottchen Spiky, der Igel, steht bereit, aber Zuschauer wird es in Riga zumindest vorerst keine geben.

    Das Turnier-Maskottchen Spiky, der Igel, steht bereit, aber Zuschauer wird es in Riga zumindest vorerst keine geben.

    Vit Simanek / Imago

    In Riga beginnt am Freitag eine ungewöhnliche Eishockey-WM. Eine Umschau in fünf Akten.

    • Das Fehlen eines Co-Gastgebers. Die WM 2020 hätte in Zürich und Lausanne stattgefunden. Sie fiel der Pandemie zum Opfer, die Schweiz wird sich nun mindestens bis 2026 gedulden müssen. Riga ist die erste WM seit dem Turnier von 2019 in Bratislava und Kosice – und zum ersten Mal seit acht Jahren gibt es mit Riga nur einen Austragungsort. Das war so nicht geplant, doch auf öffentlichen Druck hin entzog der Eishockey-Weltverband IIHF die WM dem Co-Gastgeber Weissrussland wegen «Sicherheitsbedenken». Der Schweizer Verbandspräsident René Fasel hatte mit einer von TV-Kameras eingefangenen, herzlichen Umarmung des weissrussischen Despoten Alexander Lukaschenko einen Sturm der Entrüstung ausgelöst.
    • Das Fehlen der Stars. So wenig Prominenz hat sich an einer WM lange nicht mehr eingefunden – der junge Schweizer Mittelstürmer Nico Hischier von den New Jersey Devils ist eine Art Aushängeschild des Turniers. Der ewige Mitfavorit Schweden etwa stellt 98 NHL-Profis, doch in Riga beschränkt sich das Kontingent auf ein Quartett. Zum Vergleich: Mit Magnus Nygren (Davos), Carl Klingberg (Zug) und Henrik Tömmernes (Genf/Servette) wurden drei in der Schweiz tätige Schweden aufgeboten, Tömmernes führt das Team als Captain an. Schweden ist am 25. Mai einer der Schweizer Gruppengegner. Die dünne Stardichte ist auch dem Termin geschuldet: Die WM beginnt zwar spät, doch in der NHL hat das Play-off gerade erst begonnen. Aufgrund der Pandemie erhielten zudem zahlreiche Spieler keine Freigabe von ihren NHL-Organisationen, so etwa der deutsche Jungstar Tim Stützle. Oder aber sie verspürten keine Lust, sich in Riga für drei Wochen in eine «Bubble» zu begeben. Die Delegationen – bei der Schweiz sind es 28 Spieler und 16 Staffmitglieder – dürfen sich ausschliesslich auf ihren Hotelzimmern, in der eigenen Etage oder auf dem Trainings- und dem Spielgelände aufhalten; das Schutzkonzept umfasst 88 Vorschriften. Es spricht für die Schweiz und vor allem für den Nationaltrainer Patrick Fischer, dass das Interesse am Nationalteam bei den in Übersee engagierten Spielern ungebrochen hoch ist.
    • Das Fehlen von Zuschauern. Während sich die Stadien in zahlreichen Sportarten und Ländern langsam wieder füllen, findet die Eishockey-WM vorerst ohne Zuschauer statt. Es gibt bei den Organisatoren die Hoffnung, dass die Behörden zumindest eine gewisse Anzahl an lettischen Besuchern spätestens ab den Viertelfinals vom 3. Juni zulassen werden.
    • Das Fehlen eines Absteigers. Die Relegation ist ausgesetzt, weil die für den April geplant gewesene B-WM abgesagt werden musste. Unter anderem schmerzte das Ungarn mit dem Nationaltrainer Sean Simpson, der einst die Schweiz dirigierte. Es ist dagegen eine gute Nachricht für Grossbritannien und Italien, für die der Klassenerhalt schwierig geworden wäre. 2022 in Finnland wird es wieder zwei Absteiger geben.
    • Das Fehlen eines klaren Favoriten. Die Buchmacher stufen Russland als 3,5:1-Favoriten ein. Das ist eine bemerkenswerte Quote für ein Team, dem praktisch alle grossen Namen fehlen: kein Alexander Owetschkin, kein Jewgeni Malkin, kein Nikita Kutscherow, kein Jewgeni Kuznetsow. Selbst aus der KHL fehlen die besten beiden Skorer. Das Feld scheint weit offen, was die Chance der als 15,5:1-Aussenseiter sehr konservativ quotierten Schweizer sein könnte. Sie müssen sich mit ihrem Aufgebot vor keiner Nation verstecken, auch wenn sie lediglich auf vier NHL-Profis (Nico Hischier, Jonas Siegenthaler, Timo Meier, Philipp Kuraschew) zählen können. Mit den im NHL-Play-off engagierten Roman Josi und Nino Niederreiter fehlen die zwei Aushängeschilder, doch schon die letzte WM zeigte, dass das nichts bedeuten muss. In Bratislava war Finnland sensationell Weltmeister geworden, mit einem Kollektiv ohne einen einzigen NHL-Profi. Vor dem Turnier hatte ein finnischer Reporter von der «schwächsten Nationalmannschaft der Geschichte» geschrieben. Nach dem dritten WM-Gold in der Historie Finnlands veröffentlichte der Journalist auf Twitter ein Video, in dem er sagte: «Ich lag noch nie so falsch. Darum esse ich meine Worte jetzt auf», worauf er seinen Zeitungsartikel verschlang. Die Episode sollte den Journalisten von Riga über Zürich bis Toronto eine Lehre sein.

  • Naja, wir waren schon ein paar Mal ein kleiner Geheimfavorit. Und sind nachher brutal unter gegangen. Okay, es ist sicher ausgeglichener als sonst.

    Aber die Schweizer Equipe tut gut daran, sie nicht grösser zu machen als sie ist. Die Fallhöhe ist umso grösser. Mit gesunden Selbstbewusstsein - ja.

    Den Titel bereits als realistische Möglichkeit zu sehen - fatal..!! Schaun' wir mal zuerst wie sich die Truppe gegen die Tschechen schlägt.


    Geil gibt's - neben der NHL - noch Hockey. Und das mit einem Team, mit dem ich mitfiebern kann/will.

  • Hey there,


    With Thibaud Chatel, we'll cover the coming World Championship with some articles about the Swiss National Team. We'll try to cover all the games like we did during the playoffs. Here are our first two articles presenting the 28 players selected by Patrick Fischer:


    About the goaltenders and defencemen (in English): https://nlicedata.substack.com…eview-g-and-d-switzerland

    Or in French: https://nlicedata.substack.com/p/wc-preview-g-and-d-suisse


    About the forwards (in English): https://nlicedata.substack.com/p/wc-preview-f-switzerland

    Or in French: https://nlicedata.substack.com/p/wc-preview-f-suisse


    NL Ice Data & Thibaud Chatel

  • Und Dänemark schlägt Schweden ...

    Lettland (mit Bob Harley) schlägt Kanada. Kenins 2 Assists. Da sehr wenige NHL Spieler dabei sind ist die WM extrem ausgeglichen, die Schweiz könnte schon was reissen wenn sie so weiter machen! Aber abgerechnet wird ab Viertelfinale!

  • Schaue gerade Can - USA und es fällt einfach auf, wie beide Teams vor den Toren viel energischer arbeiten als der ZSC. Etwas mehr NHL Einfluss haben wir dringend nötig und das betrifft auch den Trainerposten.

  • [quote='ZüriBueb','https://forum.zscfans.ch/thread/2735-84-eishockey-wm-2021-riga/?postID=134401#post134401']

    Schaue gerade Can - USA und es fällt einfach auf, wie beide Teams vor den Toren viel energischer arbeiten als der ZSC. Etwas mehr NHL Einfluss haben wir dringend nötig und das betrifft auch den Trainerposten.

    [/quote]

    Kanada, zwei Spiele, 1 Tor.




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