Dä FCZ-Fred

  • Jetzt sind es 10 (!) Personen beim FCZ inkl. Canepa. Nimmt mich schon wunder wie sich 10 Leute anstecken können wenn doch wie behauptet alle Schutzmassnahmen eingehalten wurden!?

  • Jetzt sind es 10 (!) Personen beim FCZ inkl. Canepa. Nimmt mich schon wunder wie sich 10 Leute anstecken können wenn doch wie behauptet alle Schutzmassnahmen eingehalten wurden!?

    Ehrlich gesagt, es war auch nicht sehr intelligent von Canepa im Team Bus nach Neuenburg zu fahren.

  • [quote='Larry','https://forum.zscfans.ch/thread/964-d%C3%A4-fcz-fred/?postID=125769#post125769']

    bei uns sind einfach dilettanten am werk...

    Leider! Kann ja nicht sein das solche Dinge in jedem Kanton anders geregelt werden! Da hätten die Leute von Verband / Liga eingreifen müssen. In der BuLi ist das klar geregelt.

    [/quote]

    Hauptproblem:


    GC; Heimspiel; insividuelle Anreise.
    FCZ; Zürich-Neuenburg-Zürich gemeinsam im Bus.


    Also für mich ist da ein ganz kleiner Unterschied zu erkennen, welcher unterschiedliche Folgen, evtl. nachvollziehbar machen. Aber nur evtl.; der Unteschied ist wirklich nur ganz, ganz minim und von blosem Auge fast nicht zu erkennen ...

  • Leider! Kann ja nicht sein das solche Dinge in jedem Kanton anders geregelt werden! Da hätten die Leute von Verband / Liga eingreifen müssen. In der BuLi ist das klar geregelt.

    Doch, es soll so sein dass die Kantone selber regulieren können. Ok, bei Schweiz weiten Sachen wie Sport könnte man sich besser absprechen, hier sehe ich aber auch den Verband in der Pflicht!


    Ansonsten macht es jetzt definitiv keinen Sinn mehr, wenn es im Tessin einen neuen Hotspot geben würde, dass man Appenzell-Innerrhoden in den Lockout schickt und die gleichen Massnahmen verfügt.

  • Der Corona-infizierte Schweizer Fussball und die grosse Frage nach den Schuldigen

    Jemand, der sich mit Corona ansteckt, ist nicht mehr in erster Linie Opfer, er muss etwas falsch gemacht haben – das ist die neue Corona-Logik. Davon sind auch Profifussballer wie der an Covid-19 erkrankte FCZ-Spieler Mirlind Kryeziu nicht verschont.


    Flurin Clalüna (NZZ)


    Mirlind Kryeziu, Fussballer des FC Zürich, hat sich mit dem Coronavirus angesteckt. Man könnte ihm gute Besserung und rasche Erholung wünschen. Aber wer sich heute infiziert, muss mit einer anderen Reaktion rechnen: mit einer reflexhaften Verdächtigung. Jemand, der sich ansteckt, ist nicht mehr in erster Linie Opfer, er muss etwas falsch gemacht haben, das ist die neue Corona-Logik. Sie ist im Fall von Kryeziu überall in den sozialen Netzwerken und den Kommentarspalten zu finden. Und überspitzt lautet sie so: Kryeziu hat den Schweizer Fussball ins Unglück gestürzt.

    Niemand weiss, ob Kryeziu der «Patient 0» ist, wo er sich angesteckt hat und ob er sich leichtfertig verhalten hat. Hinweise darauf gibt es keine. Es genügt, dass er ein junger Mann ist, der im Kanton Zürich mit all seinen Vergnügungsangeboten wohnt, um ihn zu verdächtigen. Auf Instagram hat sich Kryeziu zwar nicht gleich entschuldigt, aber er musste sich rechtfertigen und betonen, er habe alle Richtlinien eingehalten. Der FCZ hat am Freitag Kryezius Namen bekanntgegeben. Wen die acht weiteren positiven Fälle betreffen, die am Wochenende dazugekommen sind, hat er nicht kommuniziert. Im Sinn des Persönlichkeitsschutzes und angesichts der Spekulationen um Kryeziu ist es richtig, die Infizierten anonym zu halten.

    Neun positive Fälle hat der FC Zürich zu verzeichnen, am Sonntag ist zudem der Präsident Ancillo Canepa positiv getestet worden. Das ergibt eine ungeheuer grosse Zahl, und der Klub sieht sich nun den gleichen Mutmassungen ausgesetzt wie Kryeziu: Kann das alles nur Zufall sein? Niemand beim FCZ will einen Fehler gemacht haben, der Präsident Ancillo Canepa betont das sehr, und solange nicht das Gegenteil feststeht, muss man auf sein Wort vertrauen. Alles andere ist heute bösartige Spekulation. Richtig ist aber auch, dass die Zürcher Kantonsärztin eine zehntägige Quarantäne über den Verein verhängt hat. Auch wenn die Fussballliga dies nicht recht verstehen mag, sie von anderen Voraussetzungen ausgegangen war und sie der Entscheid in grosse Probleme bringt – bis hin zum Szenario Saisonabbruch.

    Die Zürcher Kantonsärztin handelt wie in anderen Fällen auch, wenn der Sicherheitsabstand über längere Zeit nicht eingehalten werden kann wie im Teambus des FCZ am Dienstag bei der Reise nach Neuenburg. Ob die Kantonsärztin auf ihren Entscheid zurückkommt und die Dauer der Quarantäne verkürzt, so wie dies die Fussballliga mit dem Präsidenten Heinrich Schifferle hofft, ist fraglich.

    Dass der Grasshopper-Club nicht in Isolation geschickt wird, obwohl auch er einen Corona-Fall zu vermelden hatte, ist keine Ungleichbehandlung. Der zuständige Kantonsärztliche Dienst des Kantons Aargau, wo der betroffene Spieler Amel Rustemoski wohnhaft ist, stellte keinen «engen Kontakt» zwischen ihm und den Teamkollegen fest.

    Die Fussballliga hat mit einer kasernierten Mannschaft schon genug Sorgen. Wenn der FCZ nicht spielen kann, wirft das Probleme auf, für die es fast keine Lösungen gibt, zumindest keine guten. Man könnte der Liga nun vorwerfen, sie hätte auf regelmässigen Corona-Tests für die Spieler bestehen müssen, so wie in der Bundesliga, auch wenn das teuer geworden wäre. Oder sie habe mit der Wiederaufnahme der Meisterschaft zu lange gezögert. Nur bringt das alles nichts. Solange es irgendwie geht, soll es jetzt weitergehen, das ist die Haltung der Liga.

    Der Spielraum im Terminkalender war schon vorher verschwindend klein, jetzt gibt es ihn fast gar nicht mehr, weil bereits heute alle paar Tage gespielt wird. Und deshalb werden nun Szenarien diskutiert, die von Zwängerei nicht mehr weit entfernt sind: Den Cup streichen? Die Kadenz der Spiele noch weiter erhöhen und dafür gesundheitliche Risiken für die Spieler in Kauf nehmen? Das Meisterschaftsende über den 2. August hinausschieben und so einen Konflikt mit der Uefa riskieren, die am 3. August wissen will, welche Schweizer Klubs nächste Saison am Europacup teilnehmen?

    Diskutiert wird auch, ob der FC Zürich am Dienstag in Basel mit einer Nachwuchsmannschaft antreten könnte. Denkbar ist vieles. Die Frage ist bloss, was diese Meisterschaft dann noch für einen Wert hat, wenn die Liga eine solche Wettbewerbsverzerrung zulässt.



  • Niemand weiss, ob Kryeziu der «Patient 0» ist, wo er sich angesteckt hat und ob er sich leichtfertig verhalten hat. Hinweise darauf gibt es keine. Es genügt, dass er ein junger Mann ist, der im Kanton Zürich mit all seinen Vergnügungsangeboten wohnt, um ihn zu verdächtigen.


    Er war offenbar einfach die Person, die Pech hatte, zuerst Symptome entwickelt hat und sich testen liess. Ob er wirklich der "Verursacher" ist, kann hinterfragt werden. Es kann ja auch sein, dass ein anderer der positiv getesteten das Virus zuerst "aufgelesen" hat aber keine Symptome hatte, und es unwissentlich in der Mannschaft weitergegeben hat. Insofern finde ich eine "Hexenjagd" auf Kryeziu nicht wirklich angebracht.

  • Jemand, der sich mit Corona ansteckt, ist nicht mehr in erster Linie Opfer, er muss etwas falsch gemacht haben – das ist die neue Corona-Logik. Davon sind auch Profifussballer wie der an Covid-19 erkrankte FCZ-Spieler Mirlind Kryeziu nicht verschont.


    Flurin Clalüna (NZZ)


    Mirlind Kryeziu, Fussballer des FC Zürich, hat sich mit dem Coronavirus angesteckt. Man könnte ihm gute Besserung und rasche Erholung wünschen. Aber wer sich heute infiziert, muss mit einer anderen Reaktion rechnen: mit einer reflexhaften Verdächtigung. Jemand, der sich ansteckt, ist nicht mehr in erster Linie Opfer, er muss etwas falsch gemacht haben, das ist die neue Corona-Logik.

    herrlich! und beschreibt doch genau, wie hilf- und planlos die welt mit diesem virus umgeht! oder wie in der nzz geschrieben: die neue corona logik!


    (vermutlich) die gleichen leute, die sich in der gesundheitlich gefährlichsten zeit seit pest und cholera wähnen, die leute, welche am liebsten noch im eigenen bett und auf dem fahrrad eine maskenpflicht einführen würden, die gleichen, welche jede massnahme, welche von oben verordnet wird gut finden und sei sie noch so eine alibiübung, die gleichen, welche einen zweiten lockdown bis 31.12. begrüssen würden (menschenleben sind wichtiger als wirtschaft und geld. was im richtigen kontext natürlich stimmt!), die gleichen erklären jetzt ob jemand selbst schuld an einer ansteckung ist oder nicht! wäre es nicht so himmeltraurig was im moment abgeht, ich käme aus dem lachen nicht mehr raus!


    ist mirlind kryeziu überhaupt patient 0 im fcz? dass weiss niemand, er war nur der erste mit sehr leichten symptomen! darum wurde er getestet und gemäss richtlinien seine engsten mitstreiter im fcz auch. und, oh wunder, es wurden weitere 9 infizierte gefunden! genau betrachtet, wissenschaftlich/medizinisch eine hervorragende nachricht! wenn auf einen mann mit leichten symptomen, weitere 9 positiv getestet werden, obwohl ohne symptome, beweist es genau die immunitätsthese nicht weniger wissenschaftler, welche 80-90% der menschen eine bereits vorhandene grundimmunität gegen das virus attestieren. es beweist auch, dass gesunde menschen, max. mit leichten bis grippeähnlichen symptomen zu kämpfen haben, mehr nicht! die wenigen (tragischen) ausnahmen bestätigen die regel.


    und es beweist auch, dass wir viel zu aufgeregt und ängstlich unterwegs sind. lernt endlich mit diesem verdammten virus zu leben ohne gleich bei jeder zahlenmässig leichten verschlechterung zu hyperventilieren und das ende der freien gesellschaft zu fordern. auch wenn die meisten es gut meinen und medizinisch argumentieren. die folgen sind weder gut, noch medizinisch zu rechtfertigen!



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    Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." Albert Einstein

    Edited 3 times, last by snowcat ().

  • da gits nur eis als fcz: forfait! es 3:0 wär au öppe s‘resultat mit de erschte mannschaft gsi. gaht mer mit ere (untrainierte u21) isch das 1. extrem verletzigsgföhrlich und 2. gits es 7-10:0.



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  • Der FCZ und Ancillo haben der gesamten Liga wohl gezeigt dass es nicht nur ein Lippenbekenntnis war als man in der gesamten Corona Diskussion sagte es gehe auch um den Schweizer Fussball.

    Ich finde das eine starke Geste, und lasst die Jungen los!

  • Canepa will es ja so! Hätte ich NIE gemacht! Falls sie gegen SG dann wieder mit der 1. Mannschaft antreten ist das eine klare Meisterschaftsverfälschung!

    ja, habs erst im nachhinein gesehen...


    aber meisterschaftsverfälschung ist es sowieso. du kannst davon ausgehen, dass in einigen kantonen die 6 spieler unter quarantäne gesetzt worden wären und die anderen gespielt hätten!


    ausserdem hat man jetzt ein top ausrede, wenn man den vierten platz verpasst. man muss magnin einmal mehr nicht in frage stellen!



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    Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher." Albert Einstein

  • Als FCSG und Sion (Spiel wurde vorschoben!) würde ich mir total verarscht vorkommen wenn dann wieder die 1. Mannschaft aufläuft!


    Nur noch lächerlich die Süper Lig und scheinbar darf SG nicht Meister werden!

  • Spiel verschieben wäre wohl schon die 1. Variante, die man unbedingt versuchen muss umzusetzen!

    ansonsten droht die nächste Verschwörungstheorie, aber wenigstens nur im CH Fussball und nicht weltweit....

  • Na ja Snowcat, das sind jetzt wieder Verschwörungstheorien. Ich glaube einfach dass Cillo glaubhaft das umsetzt was er auch im Lockdown geprdigt hat, auch wenn es jetzt zu ungunsten des FCZ ist.

    Das hat sicher nix mit Ludo oder sonstwas zu tun. Mittelfristig wird dieses verhalten dem Verein zugut kommen! Und mann muss sich auch nix vorwerfen wenn dann gegen St.Gallen wieder die 1 Mannschaft spielt. Die St.Galler habens ja in den eigenen Füssen, müssen halt gewinnen!

  • Ich gehöre wohl zu den wenigen die es gut finden, dass der FCZ sich vom Fussballverband nicht mit einer Forfaitniederlage bestrafen lässt. Und ja, eine Verfälschung der Meisterschaft es so oder so, egal ob man nun nicht antritt oder mit der U21. Ein Verschiebedatum hat nunmal keinen Platz mehr angesichts des Spielplans bis zum von der UEFA geforderten Saisonende von Anfang August.

    Der grösste Witz ist aber, dass die Teams gar nicht zumindest wöchentlich einen Test machen müssen wie im Ausland. Angesichts dessen wird sich jeder andere Club nun hüten einen weiteren Corona-Fall zu publizieren und notfalls den Spieler als "verletzt" melden und intern in Quarantäne schicken ohne grosses Aufsehen zu generieren.

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