• Offizieller Beitrag

    Wird alles abgesagt, Hockey und Fussball. Unterdessen sage ich gut so.

    The Columbus Blue Jackets will play their remaining home games without spectators.

    In der NHL bzw. in NA geht es jetzt auch los.

    Mein Nachbar und ich wollten am WE nach Tampa, SA Bolts-Red Wings, am SO das Indy Car Race. Hotel gebucht, Tickets gekauft. Wir gehen aber wohl nicht, Rick ist noch ein paar Jahre älter als ich und hat eine chronische Bronchitis. Denke er will nicht gehen was mir auch recht ist.

    Denke ich werde kein NHL Spiel mehr sehen diese Saison trotz Tickets!

    Take care!

  • Das gute ist, als Zett Spieler wäre ich nächste Saison noch motivierter wieder Mal Play-offs zu spielen..

    Das nächste Diskussionsthema nach den kaderveränderungen wird dann ob bis im Herbst die Saison gestartet werden kann. Es wird ein interessanter Sommer.

  • Meisterfrage wird diskutiert
    Keine Playoffs – Hockey-Meisterschaft abgebrochen!
    Schluss. Aus. Vorbei. Die Schweizer Eishockey-Meisterschaft ist zu Ende. Das haben die Klubbosse am Donnerstag an einer Telefonkonferenz entschieden. Ob Quali-Sieger ZSC zum Meister erkoren wird, entscheidet sich wohl am Freitag.

    • Offizieller Beitrag

    Ist der ZSC Meister? Steigt Kloten auf?

    Nach dem abrupten Ende der Eishockeysaison stellen sich zwei wichtige Fragen. Mittendrin sind die Zürcher Clubs.

    Simon Graf (TA)

    Eishockey ist relativ simpel: Wer ein Tor mehr schiesst, gewinnt. Durch den Abbruch der Saison wegen des Coronavirus wird es nun kompliziert. Viele rechtliche und organisatorische Fragen kommen auf die Clubs zu, und auch zwei sportliche. Nämlich die: Gibt es einen Meister? Gibt es Aufsteiger? Und mittendrin sind zwei Zürcher Clubs: Die ZSC Lions und der EHC Kloten beendeten die National, respektive Swiss League auf Rang 1 und fühlen sich durch das abrupte Saisonende um ihren Ertrag geprellt.

    Ligadirektor Denis Vaucher hatte vor, die Fragen nach einem Meister und einem Aufsteiger (oder mehreren) gleich in der Telefonkonferenz vom Donnerstag abzuhandeln, wurde von den Clubs aber zurückgepfiffen. Diese beharrten mit 56:4 Stimmen darauf, diese Themen am Freitagnachmittag in der ausserordentlichen Ligaversammlung zu verhandeln. Es bräuchte eine Dreiviertelmehrheit, um die ZSC Lions zu Meistern zu küren und Kloten und Visp zu Aufsteigern. Also 45 von 60 Stimmen, falls alle Clubs anwesend sind.

    «Wenn uns der Titel zugesprochen würde, würden wir sicher nicht ablehnen.»
    ZSC-Sportchef Sven Leuenberger

    Aber möchten die Stadtzürcher diesen Meistertitel mit Sternchen überhaupt. «Wenn er uns zugesprochen wird, würden wir sicher nicht ablehnen», sagt Sportchef Sven Leuenberger. «Logisch wäre es nicht das Gleiche. Aber es wäre ein Zeichen, um zu sagen: Diese 50 Runden sind etwas wert. Die Qualifikation hat wieder vier Trainern den Kopf gekostet, es standen pro Team siebeneineinhalb Ausländer im Einsatz, es wurden viele Investitionen getätigt, damit man ins Playoff und möglichst weit nach vorne kommt. Das sollte man nicht verniedlichen.»

    Zudem gehe es darum, das Produkt Eishockey zu verkaufen, so Leuenberger weiter. «Ist es da gut, wenn wir gar keinen Meister haben?», fragt er rhetorisch. SCB-Geschäftsführer Marc Lüthi sprach sich dafür aus, die ZSC Lions zu den Meistern zu erklären. Bei anderen dürfte auch der Anti-Zürich-Effekt spielen. Beim EV Zug gibt man sich skeptisch, auf diese Weise Meisterehren zu verteilen. Ein Schelm, der denkt, die Zuger würden dies anders betrachten, hätten sie das 50. Qualifikationsspiel gegen die Lions gewonnen und sich Rang 1 gesichert.

    «Wir kämpfen bis zum Schluss um den Aufstieg. Das sind wir unseren Fans schuldig.»
    Kloten-Präsident Mike Schälchli

    Noch deutlicher als die ZSC Lions in der Meisterfrage äussert sich der EHC Kloten punkto Aufstieg. So sagt Präsident Mike Schälchli: «Unsere ganze Saison war darauf ausgerichtet, den Aufstieg zu schaffen. Der Stopp der Meisterschaft hat uns jäh getroffen. Ich würde mir wünschen, dass wir noch spielen. Natürlich müssen wir uns den Entscheidungen fügen, die Gesundheit geht vor. Aber wir kämpfen bis zum Schluss um den Aufstieg, das sind wir unserem Team und den Fans schuldig.»

    Konkret heisst dies, dass die Klotener an der Ligaversammlung den Antrag auf einen Aufstieg am grünen Tisch stellen. Ebenso der EHC Visp, der andere Swiss-League-Club, der sich für den Halbfinal qualifiziert und seine Ambitionen auf eine Promotion angemeldet hatte. Kloten erfüllt die Vorgaben der National League ohne Auflagen. Sportlich haben die Zürcher die besseren Chancen als die Walliser, gewannen sie doch die Qualifikation, derweil Visp Vierter wurde.

    Mehr Zuschauer als Davos und Rapperswil

    Kloten kann neben dem sportlichen Ausweis und der Tradition auch seine Zuschauerzahlen als Argument einbringen: Es kamen in der Qualifikation mehr Besucher in die Swiss Arena (4809) als zu den Heimspielen der National-League-Teams Davos (4444) und Rapperswil-Jona (4050).

    Würden die Anträge von Kloten und Visp gutgeheissen, müsste die National League auf 14 Teams aufgestockt werden. Die beiden Aufstiegsanwärter hoffen also darauf, dass sich Ähnliches ereignet wie 2003: Damals wurde die Liga für die Saison 2003/04 auf 13 Teams erweitert, weil sich im Frühjahr ein folgenschwerer Formfehler ereignet hatte. Fribourg setzte mit Sandro Abplanalp in den zwei letzten Runden vor Playoff-Start einen nicht qualifizierten Spieler ein und schaffte mit einem Sieg in Zug den Playoff-Einzug. Doch dann wurde der Fehler bemerkt, der Sieg nachträglich in eine Forfait-Niederlage umgewandelt.

    2004 schon einmal aufgestockt

    Die Konsequenzen waren gravierend: Fribourg verpasste das Playoff, Rapperswil rückte nach, Zug verbesserte sich in der Tabelle vom 11. auf den 10. Rang, Langnau rutschte auf Platz 11 zurück. Weil die Resultatkorrektur viel zu spät erfolgte, weigerte sich Langnau, das Playout gegen Lausanne zu bestreiten. Zu viele Spieler seien schon im Urlaub oder hätten in anderen Ländern unterschrieben, argumentierten die Emmentaler.

    Die Liga kapitulierte, sistierte das Playout und die Ligaqualifikation. Es gab keinen Absteiger, aber der EHC Basel als NLB-Champion stieg automatisch auf, womit in einer Übergangssaison 13 Teams in der höchsten Liga spielten.


  • Wenn man uns zum Meister kürt, kann man von mir aus Kloten zum B meister machen. Aber für den Aufstieg gäbe es ja noch mals eine Best of 7 Serie. Konsequenterweise fixer Absteiger?!

    Konsequent würde heissen, man handhabt es gleich wie in der Saison 2003/04. Im Gegensatz zur abgesagten Meisterschaft gab es eine Playout-Absage schon einmal, darauf könnte man sich sicherlich auch in einem möglichen Rechtsverfahren berufen.

    Zudem die Abneigung einzelner User gegen Kloten in Ehren, ich fand es lustig dass sie den Gang ins B antreten mussten und sich die erste Saison sogar lächerlich gemacht haben. Aber ich hätte lieber wieder echte Derbies in der Halle und auch in Kloten, wo man sie im Direktduell demütigen könnte :mrgreen: Wäre mir hundertmal lieber als emotionslose Spiele wie beispielsweise gegen Rapperswil...

    • Offizieller Beitrag

    Hat nicht in Deutschland das führende Team nach der Qualifikation auf den Meistertitel verzichtet? Auch ein Statement, auch wenn ich die aufgeführten Punkte von Leuenberger verstehen kann, wenn er sagt, dass die Qualifikation so abgewertet würde.

    Bitter finde ich es für Liverpool. 25 Punkte Vorsprung, aber rein theoretisch könnten sie noch eingeholt werden und werden deshalb vielleicht nicht zum Meister gekürt.
    Aber auch wenn. Wo bleiben da die Emotionen...

  • Zitat von Mirko

    Konsequent würde heissen, man handhabt es gleich wie in der Saison 2003/04. Im Gegensatz zur abgesagten Meisterschaft gab es eine Playout-Absage schon einmal, darauf könnte man sich sicherlich auch in einem möglichen Rechtsverfahren berufen.

    Zudem die Abneigung einzelner User gegen Kloten in Ehren, ich fand es lustig dass sie den Gang ins B antreten mussten und sich die erste Saison sogar lächerlich gemacht haben. Aber ich hätte lieber wieder echte Derbies in der Halle und auch in Kloten, wo man sie im Direktduell demütigen könnte :mrgreen: Wäre mir hundertmal lieber als emotionslose Spiele wie beispielsweise gegen Rapperswil...

    Bitte nur Derbies gegen verdiente Aufsteiger...entweder hat man die erniedrigende Vergangenheit mit endloser Häme gegen die Tiefflieger nicht erlebt oder man vergisst sehr schnell...ich würde Kloten nur mit einem regulären Aufstieg respektieren...meine Meinung!


    Gesendet von iPhone mit Tapatalk

    • Offizieller Beitrag
    Zitat von Reto

    Hat nicht in Deutschland das führende Team nach der Qualifikation auf den Meistertitel verzichtet? Auch ein Statement, auch wenn ich die aufgeführten Punkte von Leuenberger verstehen kann, wenn er sagt, dass die Qualifikation so abgewertet würde.

    Bitter finde ich es für Liverpool. 25 Punkte Vorsprung, aber rein theoretisch könnten sie noch eingeholt werden und werden deshalb vielleicht nicht zum Meister gekürt.
    Aber auch wenn. Wo bleiben da die Emotionen...

    No zwei Rundene, dänn isch Liverpool au rächnerisch nümme ihollbar. Die mached das no ... [emoji6]

  • Zitat von Kingu

    Bitte nur Derbies gegen verdiente Aufsteiger...entweder hat man die erniedrigende Vergangenheit mit endloser Häme gegen die Tiefflieger nicht erlebt oder man vergisst sehr schnell...ich würde Kloten nur mit einem regulären Aufstieg respektieren...meine Meinung!


    Gesendet von iPhone mit Tapatalk


    ob am grünen Tisch oder normal: Respekt + Waldbuebe in einem Satz?!?
    NÖÖÖ, sicher nöd nach all den Demütigungen aus dem Wald, als wir noch Liftklub waren!
    Aber sie regelmässig schlagen und an die historische Serie und den Meister im Schluefweg erinnern: jederzeit gerne!
    ...lasst sie doch aufsteigen, macht mehr Spass als gegen Rappi.

    • Offizieller Beitrag

    No zwei Rundene, dänn isch Liverpool au rächnerisch nümme ihollbar. Die mached das no ... [emoji6]

    Momentan sehe ich die Tendenz eher so, dass z.B. auch die Deutschen sich damit abfinden würden, die Spiele abzusagen, anstatt ohne Zuschauer zu spielen und die Halbschlauen versammeln sich dann alle in den Städten oder vor dem Stadion. In England wird das höchstens ein paar Tage länger dauern.
    Und eine Meisterfeier ist sicher der Graus jedes Pandemiologen oder wie die heissen!

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