• Offizieller Beitrag

    Habe langsam das Gefühl dass du echt nicht weisst was so in einem Mannschaftssport alles abgeht.

    Oh, interessant. Erzähl mir doch bitte mehr über dein Gefühl. Bitte, erleuchte mich, bitte. :fleht:

    Aber schon so, ich habe nie einen Mannschaftssport ausgeübt. Den einzigen Sport, den ich leistungsmässig ausgeübt habe ist: Schach.
    Bin auch in keinem Verein. Warum auch. Verstehe das ganze Ding eh nicht. Lebe auch weit oben, unterhalb eines Berggipfels. Und seit
    Alpöhi gestorben ist habe ich endlich meine Ruhe. Franz von Assisi ist mein Vorbild. Mein selbstgegebener 2. Vorname ist Diogenes.

    Und back to topic:
    Doch. Unserer DIVEN brauchen einen Coach, dem sie vertrauen und folgen können. Für eine kurze Zeit kann es mit einem "netten" Coach
    gut gehen. Wie z.B. ...... ach ja, einen MB, oder Hans Kossmann. Aber halt, nein. Man ist selbstverständlich absolut keine Diva. Man
    hat auch Ajoie immer zu 100% ernst genommen und ist nie-nie-nie überheblich (eine der stärktsten Atribute einer Diva) gewesen. Never. Ever.

    Anders gefragt, und jetzt kommen wir zu den Playoffs:
    Hat der HCD das bessere Kader als wir? Ich sage: Nein. Auch mit den erwähnten Verletzten. Wir sind - aus meiner Sicht - ziemlich gleich gut
    aufgestellt gewesen. D.h. das Team, dass es "mehr wollte" und einen Coach hatte, auf den man in kritischen Situationen zählen konnte, hat
    den Halbfinal gewonnen.

    • Offizieller Beitrag

    Okay. Aber kann dieser NHL-Coach auch Schweizer National League?
    Craw und Hartley - mit Abstrichen - waren bei uns gut. Aber wie war das bei Bouchard beim SCB oder Konstantine bei Ambri (und Hanlon Nati?)

    Ich finde es auch gut, dass nun wieder ein Alpha-Tier mit einem besonderen Renomee den ZSC führt. Hoffe einfach auch, dass es läuft.
    Die Spieler haben - im Gegensatz zur NHL - in der CH ganz einfach viiiiiiel mehr Macht. Und nutzen dies teilweise auch gnadenlos aus.

  • Naja Diven sind wohl dann alle CH-Hockeyspieler. Ausser Sie sind in der Nati. Dann werden die vielen Diven plötzlich zu einer Einheit. Wohl weil alle Diven wissen wie Diven denken :-).

    Davos hatte einfach einen brutalen Flow. Trotzdem nicht gereicht....Hatten wir auch schon. Meister geworden. Musst nicht zwingend das beste Team sein. Und Gottéron hatte diesen Flow nach dem zweiten Auswärtsspiel Final, dass Sie in Davos gewonnen haben (gemäss Zenhäusern hatte Sie dann das Gefühl jetzt packen wir es). Komme was wolle. Ist dann alles zwischen den Ohren. Und nur noch zwischen den Ohren.

    Das man in einer Saison ein paar Spiele schleifen lässt ist eh klar. Kann ich mit Leben. Aber du merkst als Fan (behaupte ich mal) ob der grundsätzlich eingeschlagene Weg stimmt. Diesen Eindruck hatte ich letzte Saison nie. Hat schon in der Vorbereitung angefangen. Aber alles Schnee von gestern.

    Gottéron wird zeigen müssen, dass Sie auch Meister sein können und haben anscheinend auch eine Auge auf den CL Titel geworfen. Doppelbelastung, wenn man es richtig ernst nimmt. Auch Davos wird die geniale Saison bestätigen müssen. Das ist nicht immer ganz so einfach, wissen wir selber. Genf und Lausanne sehen sich selber als mögliche Ministerkandidaten. Zug wohl ebenfalls mit Abstrichen.

    • Offizieller Beitrag

    Naja Diven sind wohl dann alle CH-Hockeyspieler. Ausser Sie sind in der Nati. Dann werden die vielen Diven plötzlich zu einer Einheit. Wohl weil alle Diven wissen wie Diven denken :-).

    Davos hatte einfach einen brutalen Flow. Trotzdem nicht gereicht....Hatten wir auch schon. Meister geworden. Musst nicht zwingend das beste Team sein. Und Gottéron hatte diesen Flow nach dem zweiten Auswärtsspiel Final, dass Sie in Davos gewonnen haben (gemäss Zenhäusern hatte Sie dann das Gefühl jetzt packen wir es). Komme was wolle. Ist dann alles zwischen den Ohren. Und nur noch zwischen den Ohren.

    Das man in einer Saison ein paar Spiele schleifen lässt ist eh klar. Kann ich mit Leben. Aber du merkst als Fan (behaupte ich mal) ob der grundsätzlich eingeschlagene Weg stimmt. Diesen Eindruck hatte ich letzte Saison nie. Hat schon in der Vorbereitung angefangen. Aber alles Schnee von gestern.

    Gottéron wird zeigen müssen, dass Sie auch Meister sein können und haben anscheinend auch eine Auge auf den CL Titel geworfen. Doppelbelastung, wenn man es richtig ernst nimmt. Auch Davos wird die geniale Saison bestätigen müssen. Das ist nicht immer ganz so einfach, wissen wir selber. Genf und Lausanne sehen sich selber als mögliche Ministerkandidaten. Zug wohl ebenfalls mit Abstrichen.

    Und ..... über allem sind wir, thront der ZSC - YEAH!

  • Copy paste NHL wird nicht funktionieren. Glaube aber dass sich Julien sehr wohl bewusst ist was auf ihn zukommt. Hat ja bei Ambri das CH Hockey kennengelernt und wohl auch wie viele Spieler tivken. Dass er in seinem Alter fiesen Job unbedingt wollte spricht auch für ihn. Ich glaube auch nicht dass er bei uns Gehaltsmässig auf Stufe NHL ist.

    Wie gesagt, für mich die Frage wie er und die Organisation mit den Jungen umgeht. Ist ein wichtiger Schritt für die kommenden Jahre.

    Aber in Sachen Erfahrung und Hockeywissen sicher ein Topshot.

    • Offizieller Beitrag

    Ich auch und deshalb nicht unbedingt begeistert. In der Regel ist ein 66-Jähriger nicht die geeignetste Person um eine Gruppe von 20-35 jährigen zu führen. Ausnahmen bestätigen die Regel. Aber wie schon oben geschrieben - glaube jeder halbweg kompetente Trainer wird mit diesem Team Erfolg haben, deshalb kann ich damit leben.

    wieso soll ein 66-jähriger nicht geeignet sein?
    Meine Erfahrung als Trainer ist: entweder man versteht sein Handwerk oder nicht und entweder man kann mit Menschen umgehen oder nicht.
    Ja klar, man hat in dem Alter wahrscheinlich andere Interessen als die (ganz) Jungen, aber es gibt auch noch Assistenten im Team, welche jünger sind.
    Btw. MC ist 65 Jahre alt...

    • Offizieller Beitrag

    "Mit René Matte bringt Claude Julien einen Assistenztrainer mit nach Zürich, den er während dessen Zeit in Nordamerika kennenlernte. Matte ist ein schweiz-kanadischer Doppelbürger, seit 20 Jahren in der Schweiz engagiert und er kennt die hiesigen Ligen ausgezeichnet. Die letzten neun Saisons war der 53-Jährige Assistent in Ambri."
    ich gehe davon aus, dass hier genug CH Erfahrung mitgebracht wird und dies auch bewusst so gewählt wurde

  • wieso soll ein 66-jähriger nicht geeignet sein?
    Meine Erfahrung als Trainer ist: entweder man versteht sein Handwerk oder nicht und entweder man kann mit Menschen umgehen oder nicht.
    Ja klar, man hat in dem Alter wahrscheinlich andere Interessen als die (ganz) Jungen, aber es gibt auch noch Assistenten im Team, welche jünger sind.
    Btw. MC ist 65 Jahre alt...

    Ich sagte nicht, er ist nicht geeignet, aber ob er der geeignetste ist, bezweifle ich. Gibt wohl Gründe, weshalb ihn trotz seiner riesen Erfahrung seit 5 Jahren kein NHL Team mehr als Head Coach engagierte. Viele Coaches verpassen ab einem gewissen Alter irgendwann den Anschluss, einige wenige nicht. Mal schauen, zu welcher Gruppe er gehört.

    • Offizieller Beitrag

    Bin gespannt:

    66 Jahre alt

    "Gewinner" als Coach vor 12 und mehr Jahren.
    Zuletzt Assi

    Nun nochmals Lust

    Noch nie in Europa tätig.

    Kann man mal machen; mein Idealbild deckt er aber nicht ab.

    • Offizieller Beitrag

    Bin gespannt:

    66 Jahre alt

    "Gewinner" als Coach vor 12 und mehr Jahren.
    Zuletzt Assi

    Nun nochmals Lust

    Noch nie in Europa tätig.

    Kann man mal machen; mein Idealbild deckt er aber nicht ab.

    Ich weiss was du meinst und bin nicht weit weg von deiner Meinung/Empfinden. Aber ..... ist "schläckt kei Geis wäg", dass wir einfach einen
    grossen Trainer brauchen, bzw. unser Team - d.h. mit grossem (NHL-)Namen.

    Aber vieles was man jetzt so lesen kann finde ich echt gut. Auch dass er sich quasi bei Ambri über Europäisches Eishockey schlau gemacht hat
    und dort reingeschnuppert hat. In seinem Alter und mit seinem Renomee nicht mehr selbstverständlich.

  • Er war doch als Berater dort und nicht zum Schnuppern, nicht?

    Ja eine Art Berater, hat aber damit auch schon Schweizer Luft geschnuppert :)


    „Claude Julien ist, wie bereits bei anderen Gelegenheiten, in Ambrì, um seine grosse Erfahrung und seine wertvollen Ratschläge dem Staff und den Spielern zur Verfügung zu stellen“

  • Ja eine Art Berater, hat aber damit auch schon Schweizer Luft geschnuppert :)


    „Claude Julien ist, wie bereits bei anderen Gelegenheiten, in Ambrì, um seine grosse Erfahrung und seine wertvollen Ratschläge dem Staff und den Spielern zur Verfügung zu stellen“

    Hat er denn vor Ort die gerösteten Maronis von Nonno Celio geschnuppert oder einfach per Teams 3 - 4 Mal mit Duca/Cereda gesprochen?

  • Ja eine Art Berater, hat aber damit auch schon Schweizer Luft geschnuppert :)

    Er hat auch schon andere Schweizer Luft geschnuppert (aus dem Blick vom 18.09.2022)

    Das letzte Mal, als er in der Schweiz war, hatte er den Aufenthalt nicht geniessen können. Im Trainingscamp des kanadischen Olympia-Teams war er Anfang Jahr in Davos bei einer Schlittenfahrt vom Weg abgekommen und in einen Baum gedonnert. Dabei hatte er Rippenbrüche und eine perforierte Lunge erlitten.

    Nicht nur wir, sondern auch er hat mit Davos eine Rechnung offen ;)

    • Offizieller Beitrag

    Er war doch als Berater dort und nicht zum Schnuppern, nicht?

    Aus dem (Abo) Tagi Artikel:
    "Interessant ist auch, was Julien damals in Ambri zum Umgang mit den Spielern sagte. Er beobachte bei Cereda, wie nah er den Spielern sei und wie respektvoll er auf der persönlichen Ebene mit ihnen umgehe. «Natürlich ist Eishockey in Nordamerika in vielem gleich. Aber dort stehen die Coachs ihren Spielern nicht so nahe.» Aber wenn das in der Schweiz funktioniere, könne das auch in der NHL klappen, mutmasste er."

    Der ganze Artikel:

    ZSC Lions: Claude Julien aus der NHL als neuer Trainer


    Dementsprechend würde ich behaupten, dass er weiss worauf er sich einlässt und das (hoffentlich) auch den CH Verhältnissen anpassen kann.

    Zudem hat er Assistenten, welche die Divas zwischendurch mal streicheln können (falls verlangt) und genug Spieler im Team, die sich weiterentwickeln und Erfolg haben möchten. Wenn ich (bald) am Ende der Karriere bin und nochmals möglichst viel Erfolg haben möchte, dann geht das nur über Einsatz und Leistung.

    Das haben wir nun im letzten Jahr gesehen... aus Spieler Sicht meine ich mit Erfolg natürlich Titel (und nur der Titel zählt beim Z!) und nicht "schön, dass wir es bis in den HF geschafft haben und auf der Spielerbank und im Training de Pläsche hatten".

    Ich freue mich auf ihn und hoffe, dass er meinen Erwartungen gerecht wird: zeigen werden es die Resultate, die Art wie man spielt und ob auch der eine oder andere junge Spieler von ihm gefördert wird.

  • Einer, der Julien bestens aus der Optik eines Spielers kennt, ist Ex-NHL-Star Mark Streit (48). Er erlebte den zukünftigen ZSC-Trainer als Headcoach während seiner Zeit bei Montreal. «Es ist eine gute Wahl» findet der Berner. Er beschreibt Julien als Trainer, der eine klare Linie hat und sagt, was er denkt, dabei aber sehr transparent ist. «Er kann auch laut werden, aber in einem vertretbaren Rahmen – Julien ist kein Schreihals.» Klartext zu reden, meint Streit weiter, sei aber ab und an durchaus nötig: «Ein ambitioniertes Hockeyteam ist kein Ponyhof. Es braucht einen Chef, der vorausgeht.»

    • Offizieller Beitrag

    Er hat auch schon andere Schweizer Luft geschnuppert (aus dem Blick vom 18.09.2022)

    Das letzte Mal, als er in der Schweiz war, hatte er den Aufenthalt nicht geniessen können. Im Trainingscamp des kanadischen Olympia-Teams war er Anfang Jahr in Davos bei einer Schlittenfahrt vom Weg abgekommen und in einen Baum gedonnert. Dabei hatte er Rippenbrüche und eine perforierte Lunge erlitten.

    Nicht nur wir, sondern auch er hat mit Davos eine Rechnung offen ;)

    Weltklasse! :rofl::rofl::rofl::rofl::rofl::rofl:

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