• Offizieller Beitrag

    Nun also die 1. rote Karte für "die Hand vor's Gesicht zum Gegner sprechen". Eigentlich ja eine gute Sache. Aber alle diese Dinge machen das Game
    halt definitiv länger und länge. Mit all den lebensnotwendigen Trinkpausen unterbricht es das Spiel schon immer mehr. Nun gut, es ist halt so.
    Aber dass sich in der fraglichen Szene, der "gefoulte" Paraguayer nach einer klitze-kleinen Berührung vom Türken am Boden wälzt und die Hand hebt,
    als sei er WIRKLICH hart getroffen worden - so würkli, weisch - und seine Verletzung evtl. das Fortführen seiner Karriere in Frage stellt - völlig normal.
    Fussball halt. Wird akzeptiert und nie und nimmer nachträglich bestraft. Warum auch - gehört ja zum Spiel.

    So. Das war nun mein letztes Posting zum Thema "Fussballer sind bei vielen sogenannten Fouls Schauspieler und Betrüger".

  • Beitrag von snowcat (20. Juni 2026 um 13:30)

    Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht (20. Juni 2026 um 13:31).
  • Ich glaube mich daran zu erinnern, dass sogar der grosse Sidney Crosby an der WM in der Schweiz für „embellishment“ bestraft worden ist,,,

    Kann sein, aber ZSColin Aussage „So eine typische Schwalbe, welche man im Hockey ganz selten sieht.“ stimmt mMn nach trotzdem zu 100%.

    Der grosse Unterschied zwischen Fussball und Eishockey besteht aus meiner Sicht darin, dass man im Fussball deutlich häufiger echte Schwalben bzw. Diving sieht, während es im Eishockey in der Praxis meistens um Embellishment/Beschönigung geht.

    Der Unterschied ist dabei nicht unerheblich: Bei einer Schwalbe ist gar kein Kontakt, geschweige denn Foul passiert: der Spieler versucht ein Vergehen vorzutäuschen.. Bei Embellishment hingegen liegt ein tatsächlicher Kontakt oder sogar ein Foul vor, dessen Wirkung übertrieben dargestellt wird, damit der Pfiff wahrscheinlicher wird.

    Deshalb sieht man im Eishockey auch regelmässig Situationen, in denen beide Spieler bestraft werden: der eine für das Foul, der andere für die Übertreibung/das Embellishment. Ist auch im IIHF Situation Handbook als Beispiel so festgehalten.

    Interessant ist dabei, dass die IIHF regeltechnisch gar nicht zwischen Diving und Embellishment unterscheidet.. Beides wird unter Regel 64 „Diving/Embellishment“ geführt und identisch sanktioniert. Es gibt weder eine eigene Diving-Regel noch ein anderes Strafmass..

    Persönlich würde ich trotzdem nicht eine Schwalbe mit einem Embellishment gleichsetzen. Eine klassische Schwalbe zielt letztlich darauf ab, einen völlig unschuldigen Gegenspieler bestrafen zu lassen. Embellishment ist ebenfalls unsportlich, scheisse und strafwürdig, basiert aber wie gesagt auf einem tatsächlichen Kontakt bzw Foul, dessen Wirkung überzeichnet/beschönigt wird.

    Im Eishockey bewertet die IIHF jedoch nicht die moralische Auswirkung der Täuschung, sondern den Schiri-Täuschungsversuch an sich. Genau deshalb werden Diving und Embellishment unter derselben Regel geführt und gleich bestraft… Könnte ich das Regelbuch bestimmen, wären Diving und Embellishment längst getrennt, auch hinsichtlich des Strafmasses..

    • Offizieller Beitrag

    Der grosse Unterschied zwischen Fussball und Eishockey besteht aus meiner Sicht darin, dass man im Fussball deutlich häufiger echte Schwalben bzw. Diving sieht, während es im Eishockey in der Praxis meistens um Embellishment/Beschönigung geht.

    reine schwalben, ohne jeglichen körperkontakt, sind auch im fussball eher selten.

    aber natürlich ist die unsitte im fussball massiv verbreiteter als im eishockey, aus einem mikrokörperkontakt einen fall für die rega vorzutäuschen.

    aber genauso scheisse finde ich, dass viele reporter dieses gebahren mittlerweile legitimieren, indem sie in der zeitlupe (in der 28. kameraeinstellung) eine leichte berührung/leichten körperkontakt sehen und mit diesem den foul-/penaltypfiff rechtfertigen. „ja, kann man pfeiffen, eine berührung hat stattgefunden“

    wohlverstanden berührungen, welche von der intensität her kaum einen 105-jährigen aus dem gleichgewicht gebracht hätten.

  • reine schwalben, ohne jeglichen körperkontakt, sind auch im fussball eher selten.

    aber natürlich ist die unsitte im fussball massiv verbreiteter als im eishockey, aus einem mikrokörperkontakt einen fall für die rega vorzutäuschen.

    aber genauso scheisse finde ich, dass viele reporter dieses gebahren mittlerweile legitimieren, indem sie in der zeitlupe (in der 28. kameraeinstellung) eine leichte berührung/leichten körperkontakt sehen und mit diesem den foul-/penaltypfiff rechtfertigen. „ja, kann man pfeiffen, eine berührung hat stattgefunden“

    wohlverstanden berührungen, welche von der intensität her kaum einen 105-jährigen aus dem gleichgewicht gebracht hätten.

    Wobei gewisse Tendenzen mit den neuen Regeln jetzt schon in die richtige Richtung gehen. Seit man an dieser WM nach einer Behandlungspause eine Minute raus muss, gibt es praktisch keine Szenen mehr à la Neymar wo ein Spieler nach einer Berührung minutenlang liegenbleibt bis die Betreuer dann auf den Platz kommen. Eigentlich könnte ja man auch mal ausprobieren, dass der VAR direkt Schwalben, die der Schiri übersshen hat, auch melden kann und dies dann zu einer gelben Karte führt. Oder man führt bei offensichtlichen Schwalben ein, dass nachträglich eine gelbe Karte angerechnet wird (so wie bei uns im Hockey mit den Bussen) und man so halt schneller gesperrt werden kann.

  • richtig interessant wird es dann in den KO Runden, aber bisher hat es wirklich einiges gebracht. ob bei Auswechslungen oder Fouls, es geht meistens schneller

    Und es hat definitiv auch zu Verhaltensänderungen geführt. Ist mir gestern bei Belgien aufgefallen, als einer der Spieler ziemlich hart gefoult wurde. Die Betreuer waren schon vorbereitet um aufs Spielfeld zu kommen, aber er hat denen wild gestikulierend klar gemacht hat, dass er KEINE Pflege will.

  • Und es hat definitiv auch zu Verhaltensänderungen geführt. Ist mir gestern bei Belgien aufgefallen, als einer der Spieler ziemlich hart gefoult wurde. Die Betreuer waren schon vorbereitet um aufs Spielfeld zu kommen, aber er hat denen wild gestikulierend klar gemacht hat, dass er KEINE Pflege will.

    Ja. Der richtige Weg am Ende. Wenn es dann auch konsequent gemacht wird.

  • Und es hat definitiv auch zu Verhaltensänderungen geführt. Ist mir gestern bei Belgien aufgefallen, als einer der Spieler ziemlich hart gefoult wurde. Die Betreuer waren schon vorbereitet um aufs Spielfeld zu kommen, aber er hat denen wild gestikulierend klar gemacht hat, dass er KEINE Pflege will.

    Das war ganz ein übler Tritt des Iraners

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