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    Hockey-Legende Felix Hollenstein über seine Krebserkrankung: «Ab sofort kämpfst du um dein Leben»

    Vor zwei Jahren hat Felix Hollenstein die Diagnose Knochenmarkkrebs erhalten. Was folgte, war eine Tortur, die dem Eishockeytrainer mehr abverlangt hat als alles zuvor im Leben.

    Interview: Daniel Germann11.12.2021, 21.45 Uhr

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    Teilen «Das Bild des harten, wilden Hundes, das mein Image als Spieler geprägt hat, ist nur eine Seite von mir»: Felix Hollenstein. (Kloten, 6. 12. 1986)

    «Das Bild des harten, wilden Hundes, das mein Image als Spieler geprägt hat, ist nur eine Seite von mir»: Felix Hollenstein. (Kloten, 6. 12. 1986)

    Foto-Net / Kurt Schorrer

    NZZ am Sonntag: Bei Ihnen wurde vor zwei Jahren Knochenmarkkrebs diagnostiziert. Wie haben Sie die Erkrankung entdeckt?

    Felix Hollenstein: Ganz zufällig. Im November 2019 brach ich mir beim Heben einer schweren Hundehütte einen Rückenwirbel. Ich ging zuerst zum Physiotherapeuten, dann zu meinem Hausarzt Ulrich Brunner. Der schickte mich ins MRI, und dort entdeckte man den Bruch eines Wirbelkörpers. Ein paar Millimeter näher am Wirbelkanal, und ich sässe heute im Rollstuhl.

    Und der Wirbelbruch war eine Konsequenz Ihrer Erkrankung?

    Ja, die Leukozyten haben meine Knochen zu zersetzen begonnen. Ulrich Brunner begriff sofort, dass da etwas nicht stimmte. Einen Wirbel bricht man sich üblicherweise nicht einfach so. Er nahm Kontakt mit der Hirslanden-Klinik auf, um weitere Abklärungen vorzunehmen. Dann sagte er mir zum ersten Mal, er befürchte, dass ich an Knochenmarkkrebs erkrankt sein könnte. Am 7. Januar hatte ich den Abklärungstermin in der Klinik, der die Vermutung bestätigte.

    Wie geht man mit einer solchen Diagnose um?

    Sie war ein Schock. Hätte ich nicht ein so gutes Umfeld, wäre es schwierig geworden, mit all dem umzugehen, was auf mich einstürzte. Meine Frau, die Söhne, Bruder, Schwester, Oma, die ganze Familie, die Freunde, aber auch ein Teil der früheren Mitspieler und die Anhänger des Klubs haben mir Mut zugesprochen und mich getragen. Der Zuspruch war überwältigend. Dazu fühlte ich mich auch medizinisch sehr gut betreut.

    Waren Sie erblich vorbelastet?

    Diese Frage habe ich natürlich auch sofort gestellt. Doch die Ärzte haben das verneint.

    Die Welt muss über Ihnen zusammengestürzt sein.

    Noch vor fünfzehn Jahren wäre eine solche Diagnose einem Todesurteil gleichgekommen. Als man mir eröffnete, dass ich an einem multiplen Myelom erkrankt sei, fragte ich: Wie lange habe ich noch? Drei Monate? Sechs Monate? Man hat mich beruhigt. Heute ist diese Krankheit relativ gut behandelbar. Aber natürlich: Ein Restrisiko bleibt. Aber das hat man immer, wenn man morgens aufsteht.

    Eishockey-Legende

    Felix Hollenstein

    Felix Hollenstein

    Der EHC Kloten hat seit seiner Gründung 1934 einige grosse Spieler gehabt. Keiner aber prägte sein Image und die Erfolge stärker als Felix Hollenstein. 1985 vom EHC Bülach zum Klub gestossen, war er zuerst als Spieler, dann auch als Trainer und Sportchef seit mehr als 30 Jahren der Dreh- und Angelpunkt im Verein. Hollenstein gehört wie der ehemalige Berner Torhüter Renato Tosio, der Davoser Center Reto von Arx oder der Zürcher Verteidiger Mathias Seger zu jenen raren Spielern, welche die Eishockey-Anhänger weit über den eigenen Klub hinaus begeisterten und mitrissen. Seine Krebsdiagnose Anfang 2020 war deshalb für die gesamte Schweizer Eishockeyszene ein Schock. (gen.)

    Und doch ist eine solche Behandlung eine Tortur. War für Sie vom ersten Augenblick klar, dass Sie sich dieser stellen wollen?

    Ja, natürlich. Das war für mich keine Frage. Es gab ja auch keine Alternative. Ich fühle mich noch zu jung, um zu gehen. Ich habe zwei Enkeltöchter, die ich geniessen will. Ich habe von Anfang an gesagt: «Wenn es nur einen Schimmer Hoffnung gibt, dann unterziehe ich mich allem, was nötig ist, um wieder gesund zu werden.» Aber gleichzeitig war mir auch bewusst: Ab sofort kämpfst du um dein Leben. Trotzdem bin ich von Anfang an positiv und optimistisch in die ganze Behandlung gestiegen.

    Hat Ihre Karriere als Sportler, in der Sie sich immer wieder gegen Widerstände durchsetzen mussten, dabei geholfen?

    Vielleicht ein wenig. Ich war es gewohnt, zu kämpfen. Doch im Prinzip kann man nicht vergleichen. Eishockey ist ein Spiel. In der Situation, in der ich auf einmal steckte, kannst du dir nur selber helfen. Ob Journalist, kaufmännischer Angestellter oder Profisportler: Da setzt bei jedem der Überlebenstrieb ein. Ich sprach zuerst schlecht auf die Therapie an. Das war der nächste Hammer. Dann hat man die Chemotherapie geändert und ein anderes Medikament eingesetzt. Und das hat dann gewirkt. Ich habe es richtiggehend gespürt, wie es in meinem Körper zu arbeiten begann. Sofort verbesserten sich auch die Blutwerte.

    Wie lief die Behandlung ab?

    Schon am Tag, als man mir den Befund eröffnete, unterzog ich mich der ersten Chemotherapie. Wir sassen im Besprechungszimmer des Arztes, und der wollte mit uns den Start der Therapie festlegen. Da sagte meine Frau: «Wir sind hier. Warum nicht gleich jetzt?» Kurz darauf lag ich bereits auf dem Behandlungsstuhl, und die erste Infusion lief in meinen Körper.

    In welchem Rhythmus wurden Sie therapiert?

    Ich hatte jeweils drei Tage Therapie, dann folgten zwei, drei Tage Pause, ehe das Ganze wieder von vorne losging. Ich weiss heute nicht mehr genau, wie viele Infusionen ich erhalten habe. Meine Frau hat Buch darüber geführt. Gefühlsmässig waren es unzählige.

    Wie verkrafteten Sie das Ganze körperlich?

    Es war eine enorm fordernde Zeit. Zu den Behandlungen kamen die Rückenschmerzen. Ohne Stöcke konnte ich nicht gehen. Danach folgte die Bestrahlung, und am Ende noch die Stammzellentransplantation, die wirklich eine Tortur war. Bevor sie dem Körper zugeführt werden, erhält man eine hochdosierte Chemo. Das Immunsystem ist danach völlig am Boden. Ich war nicht einmal mehr imstande, fernzusehen, zu telefonieren, Zeitung zu lesen. Ich lag zweieinhalb Wochen auf einer isolierten Station und wartete darauf, dass es mir endlich wieder besser geht. Auch später, nach der Rückkehr nach Hause, war ich wochenlang müde und antriebslos, konnte mich zu nichts mehr aufraffen. Die Muskulatur war praktisch vollständig verschwunden. Am Ende wog ich noch 75 Kilogramm. Begonnen habe ich die Therapie mit 95 Kilogramm.

    Und nun gelten Sie als geheilt?

    Ich gelte als krebsfrei. Ich muss alle drei Monate zu einer Blutkontrolle. Die Werte sind bis jetzt immer gut. Dazu nehme ich weiterhin täglich ein Medikament, das ich aber glücklicherweise problemlos vertrage. Ich spüre praktisch keine Nebenwirkungen. Ich erinnere mich noch genau. Es war im September, da rief mich der behandelnde Arzt Doktor Albert von Rohr von der Hirslanden-Klinik nach einer weiteren Knochenmarkuntersuchung ins Sprechzimmer. Ich dachte: «Was kommt jetzt?» Dann sagte er: «Herr Hollenstein, Sie sind gesund.» Da konnte ich die Tränen nicht mehr zurückhalten.

    Sie waren im Sport ständig Emotionen ausgesetzt. Aber ich nehme an, die lassen sich nicht mit dem vergleichen, was Sie in diesem Moment empfunden haben.

    In keiner Weise. So starke Gefühle habe ich zuvor höchstens bei der Geburt meiner beiden Söhne empfunden. Es war eine grosse innere Befreiung. Eine Riesenlast fiel von mir ab. Natürlich: Ich bin mir bewusst, dass die Krankheit jederzeit zurückkehren kann. Doch ich gehe jeweils mit einem guten Gefühl zu den periodischen Blutuntersuchungen.

    Wie geht es Ihnen heute? Fühlen Sie sich wieder gesund?

    Grundsätzlich ja. Den Rücken spüre ich täglich. Mein Skelett ist geschädigt. Die Wirbel haben sich zusammengeschoben. Vor kurzem bin ich zu einem Mittagessen mit ehemaligen Wegbegleitern aus der Eishockeyszene gegangen. Man hat mich zuerst etwas ratlos angeschaut. Ich merkte, zumindest ein Teil von ihnen wusste anfänglich nicht, wer da gekommen ist. Dann rief einer: «Ah, das ist ja der Fige.» Ich bin noch da, und es geht mir grundsätzlich gut.

    Trotzdem müssen solche Erlebnisse schockierend sein.

    Natürlich, es erinnert dich daran, woher du kommst. Es gibt auch Tage, an denen ich niemanden sehen kann, mir alles zu viel ist. Dann ziehe ich mich zurück.

    Sie waren als Spieler auf dem Eis ein Kämpfer, der sich von nichts und niemandem stoppen liess. Sie nahmen die Scheibe und räumten aus dem Weg, was sich Ihnen entgegenstellte. Wie geht man damit um, wenn man plötzlich ein Patient und mehr oder weniger machtlos ist?

    Es war eine spezielle Erfahrung. Ich war mir schnell bewusst, dass ich nun nicht mehr alles in den eigenen Händen habe. Ich war angewiesen auf die Ärzte, angewiesen auf die Medikamente, die sie mir verordneten. Ich blieb positiv, verlor den Mut nie. Das war zentral. Aber natürlich hatte ich am Anfang auch Angst. Auch wenn einem der Arzt versichert, dass man den Knochenmarkkrebs heute gut behandeln kann, fragt man sich: Kommt das alles wirklich wieder gut? Nimmt mein Körper die Medikamente an? Es ist schwierig, rückblickend zu erklären, was einem alles durch den Kopf schiesst. Ich habe einiges auch verdrängt.

    Wie hat sich Ihr Leben durch die Krankheit verändert?

    Man setzt die Prioritäten sicher etwas anders. Doch vor allem entdeckt man den Wert der Familie und von echten Freunden. Meine Erkrankung fiel praktisch mit dem Ausbruch der Corona-Pandemie zusammen. Das hat die ganze Situation noch zusätzlich erschwert. Ich musste mich isolieren, auch von der Familie. Ich hatte mein eigenes Zimmer, ass an einem anderen Ort als der Rest der Familie.

    Es war also eine Art Läuterung?

    Gewissermassen. Man nimmt sich vor, anders zu werden, sich nicht mehr über Nebensächlichkeiten aufzuregen. Doch ich gebe zu: Ich ertappe mich heute gelegentlich dabei, wie ich ins alte Fahrwasser zurückfalle, mich der alte Ehrgeiz übermannt. Dann muss ich mir in Erinnerung rufen, was ich erlebt habe und dass ich zufrieden sein sollte, überhaupt noch da zu sein. Ich versuche, nicht mehr zu weit in die Zukunft zu blicken. Doch ganz ehrlich: Es ist so einfach gesagt, aber es gelingt mir nicht immer. Man wird ungeduldig. Dann müssen mich die Ärzte wieder daran erinnern, wie viele Chemotherapien ich über mich habe ergehen lassen müssen. Es dauert lange, bis der Körper die alle verarbeitet hat.

    Sie sind bis heute eine öffentliche Figur. Man erkennt Sie auf der Strasse. Sie haben uns gebeten, Sie beim Termin nicht zu fotografieren. Wie schwierig ist es für Sie, sich in der Öffentlichkeit zu zeigen?

    Ich bin zurückhaltender geworden. Wenn ich das Haus verlasse, ziehe ich eine Kappe über und die Maske an. Ich bin froh, wenn man mich nicht erkennt. Ich bin nicht menschenscheu. Das wäre ein zu starker Ausdruck. Aber es passt mir eigentlich ganz gut, etwas mehr in der Anonymität zu leben. Ich bin auch sehr zurückhaltend, Interviews wie dieses zu geben.

    Sie müssen heute eine Seite von sich zeigen, die man zuvor nicht von Ihnen gekannt hat: Verletzlichkeit. Wie viel Überwindung braucht das?

    Ich habe wie jeder andere Mensch auch eine sensible Seite. Das war bereits vor meiner Erkrankung so, aber ich habe es in der Öffentlichkeit nicht gezeigt. Das Bild des harten, wilden Hundes, das mein Image als Eishockeyspieler geprägt hat, ist nur eine Seite von mir. Doch mir kam es ganz gelegen, dass man mich so sah.

    Wie schwer ist es, in einem Geschäft wie dem Profisport Schwächen zu zeigen?

    Es gibt nur einen Augenblick, an den ich mich erinnern kann, in dem ich gezeigt habe, wie es in meinem Innern aussah: Als Anders Eldebrink (Klotens langjähriger schwedischer Verteidiger, die Red.) den Klub verliess. Nach dem letzten gemeinsamen Match sass ich in der Kabine neben ihm und weinte hemmungslos. Das Fernsehen übertrug die Bilder in alle Haushalte. Heute fällt es mir leichter, zu diesen Emotionen zu stehen. Ich finde, auch Momente wie diese müssen Platz haben im Sport. Roger Federer, der vielleicht grösste Sportler der Geschichte, scheut sich nicht, offen zu zeigen, wie es ihm geht. Tränen der Freude, aber auch Tränen der Trauer oder Enttäuschung gehören zum Leben.

    Sie sind nicht nur in Kloten, sondern im gesamten Schweizer Eishockey eine Institution. Sie waren mit dem Klub viermal in Folge Schweizer Meister, nahmen mit der Nationalmannschaft an Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen teil. Schliesslich wurden Sie zuerst Trainer in Kloten, dann Sportchef, waren gemeinsam mit Reto von Arx Assistent des Nationaltrainers Patrick Fischer. Wie sehr hat Ihnen das Eishockey gefehlt?

    Natürlich sehr. Das Eishockey war seit meiner Jugend ein wichtiger Teil in meinem Leben und wird es immer bleiben. Gleichzeitig hat mir der Sport in der schwierigen Phase auch geholfen. Ich bin während meiner Therapie regelmässig an Spiele gegangen, habe Trainings besucht. Das alles waren willkommene Ablenkungen.

    Waren Sie seit Ihrer Erkrankung wieder einmal zurück auf dem Eis?

    Ja. Ich hatte immer im Kopf: Sobald ich einigermassen normal gehen kann und die Schmerzen nachlassen, will ich wieder Eis unter den Füssen spüren. Ich war einmal über Mittag ganz allein in der Halle. Da holte ich meine Schlittschuhe und den Stock aus dem Wagen, schnappte mir einen Puck und ging aufs Eis. Schon nach 15 Minuten war ich schweissgebadet. Ich spürte Muskeln, die ich schon lange nicht mehr gespürt hatte. Doch es tat meiner Seele gut.

    Sie haben auch durch Ihre Söhne weiterhin Kontakt zum Eishockey. Ihr älterer Sohn Denis spielt bei den ZSC Lions.

    Ich gehe von Zeit zu Zeit ins Hallenstadion. Dort hat man mich ja als Spieler des EHC Kloten nicht so gerne gesehen. Natürlich freut es mich, wie gut Denis Eishockey spielt, wie sich seine Sportkarriere entwickelt hat. Mein jüngerer Sohn Marc hat lange in der Erstliga gespielt. Jetzt ist er noch bei Embrach in der dritten Liga und führt eine Autospenglerei. Doch auch er ist dem Eishockey verbunden geblieben.

    Der EHC Kloten war über Jahrzehnte auch ein Stück Felix Hollenstein. Man kann sich den Klub kaum ohne Sie vorstellen. Werden Sie wieder eine Funktion in ihm übernehmen?

    Der Kontakt zum Verwaltungsratspräsidenten Mike Schälchli und zum ehemaligen CEO Pascal Signer ist nie abgebrochen. Sie waren mir in der schweren Zeit immer Stützen. Ich bin noch bis zum 1. Mai krankgeschrieben. Doch ganz ehrlich: Seit 36 Jahrein bin ich ein Teil dieses Klubs. Ich werde dem EHC Kloten immer verbunden bleiben, in welcher Form und Funktion auch immer. Aber ich nehme mir nun zuerst einmal Zeit. Im Augenblick mache ich mir noch keine Gedanken darüber, wie es weitergehen wird.

    • Official Post

    Eine vo de zurächt meischtghasste Spieler im Hallestadion gsi! Trotzdem hani mit ihm emal es Bierchen trunke nach sinere Spielerkarriere.

    Das würd ich hüt nonig mache mit dem R. von Arx. Seit alles.

    Haha, da chan ich nahfühle und gaht mir gliich!

    Bi mir häts dämit ztue, dass ich dä Fige ghasst han, will er eifach so guet gsii isch und en Klöötener! Bim VonArx ischs gsii, will ich ihn eifach en Weichbächer durch und durch gfunde han! Han ihm mal Supechasper grüeft i dä Halle in Davos und dänn häter i Kurve ufeglueget :D

  • Vergisse nie meh als er bim Sitze uf de strafbank eus verarscht hät. Alli am „ssssssssss“ rüefe und warte biser absitzt. Er tüscht das ah und chum ghört er die erste „sitz du … „ ruef, stahter wieder uuf und zeiged eus de stinkefinger. D‘halle het det so richtig koched.

    Spannend gsi. Im nachinein hanen mal persönlich chönne treffe und er isch en ziemlich gmüetlich typ gsi.

    Het mir mal wieder zeiged dases zwei gsichter git. Eis ufem iis und eis privat.

    Isch bin mir genau gliich. :floet:

    • Official Post

    Vergesse nie mehr als Arsch nach dem Bier Skandal an der Olympiade 2002 in Salt Lake City zum ersten mal in die Halle kam. Er bekommt eine Strafe und der DJ (Perry an dem Tag) spielt "Es gibt kein Bier auf Hawaii". Arsch hat es nicht lustig gefunden und mit dem Stock an die Trennscheibe geschlagen die ihn von Perry getrennt hat damals in der alten Halle.:rofl::suff:

  • https://www.tagesanzeiger.ch/e…-niederlagen-562233928859


    Interessanteste Aussage:

    Was am meisten belaste, sagt Joggi, seien nicht der Tabellenplatz, nicht die Niederlagen. Auch nicht, dass sein Team Fehler mache: «Sondern, dass wir immer dieselben Fehler machen.» Weil das Kader so dünn ist, haben diese immer gleichen Fehler auch kaum Konsequenzen für Spieler, dies wiederum ist nie förderlich für Leistungskultur. Zu wissen, dass es auch diese Saison keinen Absteiger gibt, ist da auch nicht hilfreich.



    Auf uns gemünzt: Wir hätten die Möglichkeit, nutzen sie aber nicht.

  • Neues Konzept für die BCF-Arena 14.12.2021, 09:00 Uhr


    Digitaler Wandel im Hockeystadion

    Der HC Fribourg-Gottéron hat seine BCF-Arena umfassend digitalisiert. Das neue Konzept soll das Stadion für die Fans besucherfreundlicher machen und dem Club gleichzeitig zu mehr Umsatz verhelfen.

    Mit dem neuen Konzept spielt die Freiburger BCF-Arena punkto Digitalisierung nun in der gleichen Liga wie die modernsten Stadien der Welt (Quelle: Fribourg-Gottéron)


    Auch im Sport-Business hat die Digitalisierung längst Einzug gehalten: So werden Daten beispielsweise immer wichtiger. Gesammelt werden diese nicht nur laufend an Wettkämpfen, sondern auch während Trainingssessions – und zwar in rauen Mengen. Unter anderem werden dafür die Sportgeräte oder auch die Athletinnen und Athleten mit Sensoren ausgerüstet. Bei der digitalen Transformation im Sport-Business geht es aber nicht nur um die Akteure selbst. Denn auch die Erwartungen der Fans und der Kundschaft verändern sich. So streiten sich etwa inzwischen neue, digitale Anbieter mit klassischen Sendern um die Übertragungs-rechte von Sportveranstaltungen. Damit die Leute – ins­besondere auch das jüngere Publikum – nach wie vor ins Stadion gehen und ihr Lieblingsteam anfeuern, sind auch die Vereine und Verbände gefragt. Es braucht neue Konzepte und Angebote, um sie bei der Stange zu halten. Das haben auch die Verantwortlichen des HC Fribourg-Gottéron erkannt. Deshalb renovierte der Verein zunächst für ins­gesamt 88 Millionen Franken das eigene Stadion, die BCF-Arena. Rund 30 Monate dauerten die Bau­arbeiten. Seit dem letztjährigen Meisterschaftsstart am 1. Oktober 2020 konnte sie dann von Fribourg-Gottéron genutzt werden. Zum diesjährigen Meisterschaftsstart schloss der Klub gleich noch ein weiteres Vorhaben ab: die umfassende Digitalisierung der BCF-Arena.

    Besucherfreundlicher und attraktiver

    «Unser Ziel war es, so das besucherfreundlichste Stadion der Schweiz zu schaffen», berichtete Raphaël Berger, der ehemalige CEO von Fribourg-Gottéron, Ende September anlässlich der Vorstellung des Projekts, das noch unter seiner Leitung durchgeführt wurde. Er verliess den Club jedoch in der Zwischenzeit und wurde durch John Gobbi ersetzt. «Ausserdem wollten wir das Fundament für künftige Fangenerationen legen, die mit Internet und Smartphone aufgewachsen sind. Der Stadionbesuch soll für die ganze Familie attraktiver werden.» Berger zufolge habe auch der Zeitpunkt gerade gepasst, um das Projekt in Angriff zu nehmen. Denn nicht zuletzt sei die digitale Transformation ein brandaktuelles Thema.
    Der Wandel der Arena soll aber nicht nur der Kundschaft, sondern auch dem Verein und seinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zugutekommen. Gemäss dem Ex-CEO bringt das digitale Konzept beispielsweise Erleichterungen für die Beschäftigten in der Gastronomie mit sich, denen nun unter anderem ein topmodernes Kassensystem zur Verfügung stehe. Hinzu kommt auch noch, dass Fribourg-Gottéron nun mehr Daten zum Verhalten seiner Fans erhält. Berger betonte allerdings ausdrücklich, dass es nicht darum gehe, Leute zu identifizieren und zu tracken. Vielmehr gehe es etwa um die Analyse von Besucherströmen im Stadion. Davon könnten nun Echtzeitstatistiken angefertigt werden. Zudem sehe der Club, welche Prozesse bereits gut funktionierten und wo es noch Verbesserungspotenzial gebe.


    Digitales Stadion im Abo


    Auf Anbieterseite ist das Vorhaben offenbar auf grosses Interesse gestossen: «Sobald wir die Planung der Arbeiten und die Realisierung des Projekts kommunizierten, haben sich täglich zwei bis drei Anbieter bei uns gemeldet, die ihre Lösungen verkaufen wollten», erinnerte sich Berger während seiner Präsentation des neuen Konzepts. Eine komplexe Planung sowie der Mangel an internen IT-Kernkompetenzen hätten die Wahl des Anbieters zusätzlich erschwert. Als Projektpartner und Generalunternehmer holte sich der Club schliesslich Hewlett Packard Enterprise (HPE) ins Boot. Das IT-Unternehmen fungierte in der Folge als Impulsgeber, Berater, Technologielieferant und Systeminte­grator in einem. Dass der Tech-Konzern die Projektverantwortlichen letztlich überzeugen konnte, hing einerseits damit zusammen, dass er diverse ähnliche Projekte zuvor bereits umgesetzt hatte – zum Beispiel im neuen Stadion des englischen Fussball-Spitzenclubs Tottenham Hotspur oder auch im Levi’s Stadium der San Francisco 49ers aus der NFL, der US-Profiliga im American Football.
    Berger rühmte jedoch auch das von HPE offerierte Finanzierungskonzept: Anstatt für die Dienstleistungen und Technologien traditionell zu bezahlen, bot der Anbieter das gesamte Projekt und Paket mit Infrastruktur, Entwicklung oder auch Soft- und Hardware als Dienstleistung mit monatlichen Gebühren an – gewissermassen ein digitales Stadion im Abo. Für Fribourg-Gottéron sei eine hohe Basisinvestition entfallen, so Berger.


    Stadion-App als Dreh- und Angelpunkt


    Herzstück des digitalen Konzepts ist die neue Stadion-App. Sie unterstützt und begleitet laut den Angaben die Fans von der Anreise bis zum Sitzplatz in der Arena, in den Pausen und auf dem Heimweg. In der App können sie beispielsweise ihr Kombiticket für die BCF-Arena sowie die Freiburgischen Verkehrsbetriebe (TPF) kaufen. Für die Einlasskontrolle wird ihnen ein QR-Code ausgestellt. Vor der Anreise werden ihnen auf dem Smartphone die passenden TPF-Verbindungen angezeigt, um pünktlich am Stadion anzukommen. Und unterwegs erhalten die Fans Push-Nachrichten zum bevorstehenden Match.
    Im Stadion werden sie dann über das Stadion-Navi direkt an ihren Platz gelotst. Wer während des Spiels beispielsweise Essen holt, kann das Geschehen via Livestream auf dem Smartphone weiterverfolgen. Apropos Essen: Food und Getränke lassen sich neu ebenfalls über die App bestellen. Die Abholung erfolgt dann an der Schnellkasse der nächstgelegenen Buvette, bezahlt werden kann unter anderem per QR-Code. Gemäss Vereinsangaben sollen die Funktionen der Fribourg-Gottéron-App nun noch laufend ausgebaut werden.

    Aufwendige Installation

    Damit das alles überhaupt möglich ist und reibungslos funktioniert, mussten unzählige Geräte und Software-Komponenten geplant, beschafft, installiert und integriert werden. So waren unter der Leitung von HPE letztlich ganze 16 Firmen am Projekt beteiligt, das rund anderthalb Jahre dauerte. Installiert wurden in dieser Zeit gemäss Martin Casaulta, dem Country Chief Technologist von HPE Schweiz, rund drei Kilometer Netzkabel, 270 Hotspots, 500 Navigationssender und 200 Livestreaming-Bildschirme sowie eine neue IT-Plattform.
    Ein grosser Aufwand, der sich für Fribourg-Gottéron nun durch mehr Ticketverkäufe, steigende Umsätze im Stadion und höhere Sponsoreneinnahmen amortisieren soll.


    Autor Luca Perler (PC Tipp)

  • Oh wow, sind sie in Kotzeron von der Steinzeit ins Bronze-Zeitalter fortgeschritten?

    Jetzt kann man dort sogar auf einem richtigen WC scheissen gehn, Klopapier hat's auch noch und man kann sich sogar die Hände waschen!

    • Official Post

    2G + Maske + Konsumation nur im Sitzen

    Die Clubs der National League und Swiss League haben einstimmig entschieden, ihr Schutzkonzept für die Zuschauerinnen und Zuschauer per sofort auf das 2G-Zertfikat (Impf- oder Genesungszertifikat) anzupassen. Inzwischen hat auch der Bundesrat die Corona-Massnahmen verschärft, sodass ab Montag, 20. Dezember, zusätzlich zu 2G in Innenräumen eine Maske getragen werden muss und nur im Sitzen konsumiert werden darf!

    Für den Stadionbesuch ist deshalb für alle Personen ab 16 Jahren ein gültiges 2G-COVID-Zertifikat des Bundes mit QR-Code erforderlich.

    Der Stadioneinlass erfolgt in drei Schritten. Wir empfehlen unseren Fans, genügend Zeit für die Einlasskontrollen einzurechnen! Türöffnung um 18:00 Uhr resp. an Sonntagsspielen 14:00 Uhr:

    Schritt 1 – jeder Fan ab 16 zeigt sein 2G-COVID-Zertifikat mit QR-Code (App oder Papierform) und einen amtlichen Ausweis (zum Beispiel ID, Pass, Führerschein). Zertifikat und Ausweis bitte bereithalten! Ohne 2G-COVID-Zertifikat und Ausweis wird der Einlass ins Stadion verwehrt. Impfbestätigungen, Impfbüchlein und Testnachweise werden nicht akzeptiert. Der amtliche Ausweis gilt auch für unter 16-Jährige! *

    Schritt 2 – Searching (verbotene Gegenstände)

    Schritt 3 – jeder Fan zeigt seine Saisonkarte / sein Einzelticket für das Spiel. Danach erfolgt der Einlass ins Stadion.

    Datenschutz: Die 2G-COVID-Zertifikat-Kontrolle findet separat von der Ticketkontrolle statt. Die Daten werden somit nirgends gespeichert oder weiterverwendet!

    * Kinder und Jugendliche unter 16 Jahren benötigen gemäss behördlichen Vorgaben kein 2G-COVID-Zertifikat. Eine Alterskontrolle kann jederzeit durchgeführt werden, deshalb gilt auch für Jugendliche, einen Ausweis mitzubringen!

    Diese Schutzmassnahmen erlauben uns, den Spielbetrieb weiterzuführen und unseren Fans ein sicheres Eishockeyspiel ohne Platzbeschränkungen zu ermöglichen.

    Herzlichen Dank für die Kooperation und bis bald im Hallenstadion!

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    Vollschuss!:spinneli:


    Von 2G+ ohne Maske steht nix!

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