ZSC - SCB 15.2.2015

  • Solide Leistung und gute Reaktion auf die gestrige Niederlage. Bern kam in den ersten beiden Dritteln kaum zu Torschüssen, unsere Defensive sollte uns keine Sorgen bereiten. Aber sobald wir anfangen, die Führung zu verwalten, brauchen wir einen Flüeler. Ich hoffe, Keller fällt nicht länger aus.

  • positivs Zeiche gsetzt, meh nööd. Druf uufboue und wytermache. Qualisieger mit dem Team ist ein MUST, egal wer de Gägner wird sy, nöd spekuliere, eifach spiel für spiel näh und de 3er hole. De Wäg isch vorzeichnet.....CHAMPS!!!!

  • bin ich de einzig, wo d'Schiri hüt komisch gfunde hät?
    im Ändeffäkt händ wohl mir eher devo profitiert, aber irgendwie hani glich s'Gfühl gha, dass sie die chline Sache pfiffä händ, aber die klare zum Teil ebä nöd.

    zu eusere Leischtig gits wohl nüme viel z'säge, mir hät z.bsp. au s'Powerplay besser gfalle als au scho.

  • Lions zeigen den Mutzen den Meister
    Im Spitzenspiel zwischen den ZSC Lions und dem Leader Bern gewinnt auch im vierten Aufeinandertreffen das Heimteam.
    Die Mutzen gingen zwar durch ein Blitztor von Simon Moser früh in Führung, unterlagen jedoch mit 1:3. Die Lions rücken auf drei Punkte heran.

    In Genf hatten die Lions eine Demütigung wie selten zu verdauen, gegen den Leader rehabilitierten sich die Lions in überzeugender Manier für das blamable Ergebnis. Vier Runden vor Schluss ist für den Meister sogar die Rückkehr auf die NLA-Pole-Position wieder ein seriöses Thema - die Reserve des SCB beträgt nur noch drei Punkte. Dass das Playoff naht, war in diversen Szenen spürbar. Die Auseinandersetzung der dominierenden Organisationen der letzten drei Jahre war geprägt von teilweise heftigen Kollisionen. Beidseits spürte man die Absicht, das Terrain rund zwei Wochen vor dem Start zur "Crunch Time" abzustecken.

    Nilsson mit erfolgreichem Jubiläum

    Einen Effort leistete Robert Nilsson in seinem 100. NLA-Spiel. Der Schwede war um Umschwung tatkräftig beteiligt. Zunächst erhöhte der unberechenbare Künstler nach Tallinders Torpremiere im Powerplay auf 2:1, ehe er nach einem Konter die Scheibe für Ryan Shannon perfekt auflegte.

    Das schwedische Duo der Lions erzwang die Wende selbstredend nicht im Alleingang. Die Zürcher reagierten im Kollektiv auf den Fehlstart - der SCB hatte sich mit der ersten Aktion nach 40 Sekunden die Führung verschafft. Und anders als im Cup-Halbfinal (1:2) liess sich der ZSC von der Härte der Gäste nicht beeindrucken, sondern liess auf den Nebenschauplätzen seinerseits die Muskeln spielen. (Si)


    TOPS UND FLOP VON slapshot.ch

    First Star: Robert Nilsson (ZSC Lions). Der Schwede kehrte nach überstandener Krankheit ins Line-up zurück und brillierte mit einem Tor und einem Assist. Er und Shannon ergänzten sich perfekt.

    Second Star: Simon Moser (SC Bern). Der heisseste Berner Offensivmann. Tauchte immer wieder gefährlich vor Flüeler auf und eröffnete das Score bereits nach 40 Sekunden mit einem Schlittschuh-Tor.

    Third Star: Henrik Tallinder (ZSC Lions). Leitete mit seinem Weitschuss-Tor die Zürcher Wende ein. Für den schwedischen Verteidiger war es der erste Treffer im zwölften Spiel für den Meister.

    Loser: Thomas Rüfenacht (SC Bern). Konnte seine gewohnte Aufgabe im Hallenstadion nicht erfüllen. Wurde bereits in den Anfangsminuten von Blindenbacher aufs Eis gelegt. :twisted:

    Russki standart!!

    • Offizieller Beitrag

    ZSC Lions - SC Bern 3:1

    Ein Sieg fürs Gemüt

    Ulrich Pickel, Zürich (NZZ)

    Mit einem verdienten Sieg gegen den Leader aus Bern rehabilitieren sich die Zürcher für das 1:6 vom Freitag gegen Servette. Der Rückstand auf den SCB beträgt vier Runden vor Schluss noch drei Punkte. Aber das steht für die Lions nicht im Vordergrund.

    Im Eishockey können die Dinge bisweilen sehr schnell gehen. Das mag eine Binsenweisheit sein. Aber zumindest zwei NLA-Teams können davon wieder einmal ein Lied singen – wenn auch nicht das gleiche. Da sind die Kloten Flyers, im letzten April noch Finalgegner der ZSC Lions, nun stecken sie tief im Morast des Strichkampfs, den sie nicht mehr aus eigener Kraft für sich entscheiden können.

    Nur ein Klecks im Reinheft

    Am anderen Ende steht der SC Bern, der im letzten Frühling zum ersten Mal das Play-out bestreiten musste. Nun ist er trotz der Niederlage gegen den Verfolger aus Zürich noch immer Leader und einer der Favoriten auf den Titel. Eine geschickte Transferpolitik und die konsequente Arbeit des Trainers haben die Mannschaft wieder auf jenen Kurs gebracht, der dem Selbstverständnis dieses Klubs entspricht.

    Von Ausschlägen wie in Bern oder Kloten ist der Meister verschont geblieben. Im Kleinen aber macht auch er seine Wechselbäder durch. Da war das 1:6 vom Freitag in Genf, die bis dato höchste Niederlage dieser Saison. «Solche Aussetzer hatten wir nicht viele, seit ich hier Trainer bin», sagte Marc Crawford am Sonntag. Die Enttäuschung gegen Servette sei jedoch kein Thema gewesen im Vorfeld des Spitzenkampfs, er sei danach nicht mehr darauf eingegangen. Und überhaupt, eine Niederlage könne das Selbstvertrauen nicht beeinträchtigen. In der Erleichterung über den gewonnenen Spitzenkampf liess Crawford die Gelegenheit nicht ungenutzt, die eigene Stärke zu betonen. So erwähnte er auch die Grippe, von der sein Team derzeit heimgesucht werde: «Stoffel fehlte, Wick, Nilsson und Cunti hätten eigentlich gar nicht spielen sollen, aber sie taten es.» Folgt man der Linie des Trainers, haben seine Spieler den Leader also quasi auf einem Bein geschlagen. Und dies mit einer der besseren Leistungen dieser Saison und ohne Ryan Keller, der nach dem ersten Drittel nicht mehr spielte, nachdem er von Gragnani gecheckt worden war.

    Schon lange nehmen sich die Zürcher vor, wieder einmal 60 Minuten lang auf hohem Niveau durchzuziehen. Und auch diesmal konnten sie das Vorhaben nicht zur Gänze umsetzen. Die erste Minute war der Klecks im Reinheft. Er sollte aber der einzige bleiben. Gleich der erste Wechsel missglückte, Holloway konnte ungestört ins Drittel laufen, sein Schuss wurde von Moser nach 40 Sekunden zum 0:1 abgelenkt.

    Danach aber kam die Reaktion, die Crawford und die meisten der 11 200 Zuschauer im zum vierten Mal ausverkauften Hallenstadion sehen wollten. «Wir haben viel versucht, aber uns fehlten Energie und Emotionen. Sie haben verdient gewonnen», stellte Crawfords Gegenüber Guy Boucher hinterher fest. Es war, als ob er schon früh geahnt hätte, was kommen würde. Bereits in der 13. Minute nahm er sein Time-out. Doch der Versuch, den Rhythmus des überlegenen Gegners zu brechen, zeigte keine Wirkung. Immerhin 25 Minuten lang hielten Bouchers Spieler stand, dann hatte Tallinder mit seinem ersten Tor für die Lions den überfälligen Ausgleich erzielt. Und dann zeigten sich die Zürcher auch wieder einmal von jener Seite, mit der sie ihr Publikum verzaubern können. Nach blitzschnellen und unwiderstehlichen Kombinationen sorgten Nilsson im Powerplay und Shannon noch vor der zweiten Pause für die Entscheidung an diesem Nachmittag, der etwas fürs Zürcher Gemüt war.

    Drei Anläufe diese Woche

    Ihr Rückstand auf den SCB hat sich von sechs auf drei Punkte halbiert. Zuoberst auf der Traktandenliste steht aber nicht die Leaderposition. Die Lions wollen (und müssen) weiter Schwung holen für die Play-offs, wo sie die Gejagten sein werden. In dieser Woche können sie noch drei Mal Anlauf nehmen: am Dienstag in Ambri, am Freitag in Davos, am Samstag zu Hause gegen die Lakers.

    • Offizieller Beitrag
    Zitat von Powerplay

    Bin ich froh ist unsere Nr. 4 zurück ! Wie der heute schon wieder verteidigt hat... Geil !
    Lets go Bobby !!! :applaus:

    Absolut deiner Meinung. Geering ist sooo wichtig für uns! Im 1.Drittel noch nicht ganz auf der Höhe,
    aber anschl. hat er - glaube ich - keinen Zweikampf mehr verloren.
    BTW: Blindi ist für mich der beste CH Verteidiger in der Liga! Und Tallinder (trotz Tor) finde ich immer noch
    zu langsam......

    • Offizieller Beitrag

    Zum 4. Mal ausverkauft! Der Z ist beliebter den je. Okay, v.a. wegen den LIon Kids (die ja nicht von allen hier
    "geliebt" werden). Trotzdem: Saisonkarten-Rekord und während der Quali 4 x ausverkauft. Letztes Jahr waren wir
    glaube ich nur 1 x ausverkauft in der Quali. Und nicht einmal gegen Lausanne in den PO's wars einmal ausverkauft.
    UND der FCZ hat auch noch gespielt. Okay, einige Plätze sind leer geblieben. Wohl einige Saisonkartenbesitzer, welche
    den Tag zum Skifahren genutzt haben oder eben ins Letzi sind...... Trotzdem "SCHO GEIL"!!!!

  • Eine Partie, in welcher der SCB praktisch chancenlos war - erstaunlich höchstens, dass der ZSC die Überlegenheit nicht zu mehr Toren nützte. Immerhin schien der ZSC mal wieder so motiviert, um sein spielerisches Potential abzurufen. Beim SCB beschränkte sich die Sache auf Zufälligkeiten, und falls sich daraus doch Möglichkeiten ergaben, so versiebte man diese. Bleibt noch festzuhalten, dass schon die vorherigen (gewonnen) Partien des SCB nicht besser waren.

  • Zitat von Iceman

    Beim SCB beschränkte sich die Sache auf Zufälligkeiten, und falls sich daraus doch Möglichkeiten ergaben, so versiebte man diese. Bleibt noch festzuhalten, dass schon die vorherigen (gewonnen) Partien des SCB nicht besser waren.

    Wenn bern so weiterspielt, dann sind die absolut schlagbar in den Playoffs. So bleibt keine Mannschaft, vor der wir uns verstecken müssten. Wir dürfen uns nur selber das Leben nicht unnötig schwer machen. Es werden sicherlich alle heiss sein gegen uns und wenn sie mal ein Spiel gewinnen, wie die Feuerwehr kommen. Umso wichtiger wird es, schon von Anfang an bereit zu sein, wie im Final gegen Kloten.

    Geistermeister 2022 ZSC Lions

  • Ich kann schlicht nicht verstehen, dass Tallinder hier nicht mehr gelobt wird. Er spielt eiskalt, praktisch fehlerlos, gewinnt fast jedes Duell an der Bande und erinnert mich in der spielweise sehr an Suchy. Zum Tore schiessen ist er ja schliesslicht nicht engagiert worden und bei ihm zittern auch meine Knie nicht, wenn er im eigenen Drittel den Puck führt. Nicht wie bei Bergeron.

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