Fribourg - ZSC 8.4.2022

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    ZSC-Captain Patrick Geering

    Jetzt freut er sich auf die Pfiffe der Freiburger Fans

    Nach dem erknorzten Sieg im Viertelfinal gegen Biel wollen die ZSC Lions im Halbfinal angreifen. Patrick Geering erwartet ein Hockeyfest und sagt, worauf es gegen Gottéron ankommt.

    Simon Graf
    Simon Graf
    Publiziert heute um 15:07 Uhr

    Immer nahe beim Mann: ZSC-Marathonmann Patrick Geering im Zweikampf mit Biels Fabio Hofer.


    Immer nahe beim Mann: ZSC-Marathonmann Patrick Geering im Zweikampf mit Biels Fabio Hofer. Foto: Claudio Thoma (Freshfocus)


    Goalie Jakub Kovar feierte den Halbfinaleinzug am Montagabend mit einem Purzelbaum. Hatten Sie nicht Angst, dass er sich dabei verletzt? Ihn brauchen die ZSC Lions ja noch.


    (lacht) Nein, ich hatte keine Angst. Er hatte in den letzten sieben Spielen einige verrücktere Szenen im Tor, musste sich immer wieder strecken und recken, um uns den Halbfinal-Einzug zu ermöglichen. Sein Purzelbaum kam für uns alle überraschend, es war ein spontaner Ausdruck seiner Freude. Es war schön, diesen Sieg mit den Leuten zu teilen. Das vermisste ich letztes Jahr, als wir gegen Lausanne vor leeren Rängen in den Halbfinal einzogen. Es ist schon etwas ganz anderes, wenn 10’000 im Stadion applaudieren.



    Die ZSC Lions lagen in der Serie gegen Biel 0:2 und 2:3 zurück. Wie haben Sie sie noch gedreht?


    Die ersten zwei Spiele waren nicht wirklich Playoff-Eishockey. Es gab Chancen hüben wie drüben. Wir wussten: Wenn wir bestehen wollen, müssen wir viel solider werden und auch einmal 1:0 gewinnen. Das haben wir getan. Die Steigerung in der Defensive war der Schlüssel. Aber wir haben auch da noch Luft nach oben.


    In Spiel 6 deutete lange nichts mehr auf eine Wende hin, die Bieler führten 1:0 und schienen alles im Griff zu haben. Wie erlebten Sie das?


    Nach 40 Minuten deutete wirklich nicht mehr viel darauf hin. Wir konnten kaum etwas kreieren, glaubten aber noch in jede Sekunde daran. Dann stellten wir unser Spiel um, checkten mit zwei statt einem Stürmer vor und schnürten die Bieler ein. Letztlich war es das schnelle Umschaltspiel, das uns die entscheidenden Tore brachte. Auch in Spiel 7. Daran müssen wir anknüpfen.

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    «Kovar ist hier, um etwas zu erreichen. Das sieht man in jeder Sekunde.»


    Haben Sie schon einmal eine solch starke Goalieleistung erlebt wie von Jakub Kovar nach Spiel 3 in der Biel-Serie?


    Er ist hier, um etwas zu erreichen. Das sieht man in jeder Sekunde. Er ist total fokussiert und sehr kommunikativ mit uns Feldspielern. Er sagt genau, was er möchte und was wir besser machen sollen. Der Purzelbaum des Goalies: So feierten die ZSC Lions den Halbfinaleinzug.


    Der Purzelbaum des Goalies: So feierten die ZSC Lions den Halbfinaleinzug. Foto: Walter Bieri (Keystone)


    Die ZSC Lions gewannen zum siebten Mal in Folge ein Spiel 7. Ist das zur Gewohnheit geworden?


    So würde ich das nicht sagen. Es waren auch diesmal nur Kleinigkeiten, die entschieden. Aber ich bin stolz, haben wir es als Team wieder geschafft.


    Wie ausgiebig wurde am Montagabend gefeiert? Oder waren alle so erschöpt, dass nur noch jeder ins Bett wollte?


    Ich spiele Eishockey, um zusammen Erlebnisse zu teilen, Erfolge zu haben. Das war ein kleiner Schritt, aber ein wichtiger. Da darf man schon zusammen mit einem Bier anstossen. Wir sassen noch kurz in der Garderobe und genossen es. Ich bin froh, haben wir nun eine kurze Pause nach sieben nervenaufreibenden Spielen. Die haben sicher auch unseren Fans viele Nerven gekostet.


    Sie sind der Marathonmann der ZSC Lions, hatten jeden zweiten Tag 25 Minuten Eiszeit. Wie fühlen sich Ihre Beine an?


    Gut. Ich fühle mich fit, habe keine Probleme. Ich bin es gewöhnt, viel Eiszeit zu haben. Jetzt freue ich mich darauf, was kommt: Zwei volle Hallen, in denen Eishockey zelebriert wird. Mit unseren Fans im Rücken oder den pfeifenden in Freiburg.


    Apropos Fans: Sie müssen ein Fan des Musikers Hans Zimmer sein.


    Ja, ich finde ihn gut, war auch schon einmal an einem seiner Konzerte. Wieso?


    Weil Ihre Viertelfinalserie gegen Biel wegen der Konzerte von Hans Zimmer im Hallenstadion um zwei Tage vorgezogen wurde, was Ihnen nun zwei zusätzliche Ruhetage verschafft.


    (lacht) Ja, die können wir gut gebrauchen. Als Rapperswil 3:0 führte gegen Davos, hatte ich schon Bedenken, der Start der Halbfinals könnte vorgezogen werden. Wie letztes Jahr, als wir Lausanne geschlagen hatten und es plötzlich hiess: Am Sonntag um 16 Uhr geht es weiter. Den Dienstag haben wir nun ganz frei, das geniesse ich.


    Wieso schafften es die ZSC Lions gegen Biel nicht, so richtig in Schwung zu kommen?


    Man muss auch die Bieler loben. Sie wurden unglaublich gut eingestellt auf uns. Wir hatten nicht immer die passende Antwort, sind nie richtig in den Flow gekommen.

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    «Vielleicht können wir jetzt befreiter aufspielen. Aber eine gewisse Anspannung braucht es schon.»


    Könnte der Druck nun abfallen?


    Dass wir als ZSC Lions den Viertelfinal überstehen müssen, ist eine Tatsache. Wir haben es uns erkrampft, vielleicht können wir jetzt etwas befreiter aufspielen. Aber eine gewisse Anspannung braucht es schon. Wir haben ein Ziel vor Augen: Die erste Serie war hoffentlich nur eine von drei.


    Weiter geht es ab Freitag gegen Fribourg, gegen das die ZSC Lions alle vier Playoff-Serien verloren haben. Im Viertelfinal 2009 (0:4) und im Halbfinal 2013 (1:4) waren Sie dabei. Woran erinnern Sie sich?


    Das zeigt, dass wir etwas gutzumachen haben. 2009 ist sehr weit weg, das war mein erstes Jahr beim ZSC, das habe ich nicht mehr so vor Augen. 2013 stiegen wir übermotiviert in die Serie, wollten es den Freiburgern unbedingt zeigen. Dafür bezahlen wir Lehrgeld. Gottéron ist das Team der Stunde, nebst Zug. In Freiburg sind momentan alle hockeyverrückt, die Tickets waren innert 30 Minuten alle weg. Es wird sicher hart umkämpft werden.


    Was erwarten Sie von den Freiburgern?


    Sie haben ein noch breiter besetztes Kader als Biel. Sie sind auch eine spielerische Mannschaft, läuferisch stark, schalten schnell um. Das spricht für eine interessante Serie. Für uns ist wichtig, dass wir ihre offensive Feuerkraft eindämmen können.

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    «Disziplin ist für uns das Schlüsselwort. Wir haben zu oft mit dem Feuer gespielt.»


    Gottéron schoss allein im Viertelfinal gegen Lausanne neun Tore im Powerplay. Ein grosser Unterschied zu Biel, das Mühe hatte in Überzahl.


    Neun Tore im Powerplay? Ja, das ist eindrücklich. Ich schaue nicht auf die anderen Serien, wenn ich selber noch spiele. Disziplin ist für uns das Schlüsselwort. Wir haben im Viertelfinal zu oft mit dem Feuer gespielt. Zum Glück war unser Boxplay so gut. Aber ich möchte nicht zehn Minuten in Unterzahl spielen in der ausverkauften Freiburger Arena. Wir müssen unsere Strafen sicher minimieren.


    Was ist Ihre Prognose? Gibt es nochmals Playoff-Final im Hallenstadion?


    Ich schnürte als kleiner Bub mit sechs erstmals die Schlittschuhe im Hallenstadion, verbinde viele Erinnerungen mit dieser Arena. Wie viele andere im Team auch, viele von uns sind ja in Zürich aufgewachsen. Wir setzen alles daran, dass es nochmals einen Final im Hallenstadion gibt. Das wäre eine schöne Geschichte.

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    Danke für's posten Larry - geiles Interview!

  • Danke für's posten!


    Geering ist wirklich ein cooler Typ.

    Ist Captain der ZSC Lions und trägt den Kopf auf den Schultern, sehr freundlich und bodenständig.

    Ich staune auch wie er die 25-Minuten auf dem Eis mühelos runterspult. Seit Spiel 3 wieder kaum Fehler und gestern noch mit einem Rush nach vorne, spät im 3. Drittel. Aber Power hat der Kerl auch noch.

    Weiter so, hoffe er kann mit dem Meisterpokal dann das Licht im HaSta löschen. Das wäre eine gute Geschichte.

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    Ist Captain der ZSC Lions und trägt den Kopf auf den Schultern, sehr freundlich und bodenständig.

    Ich staune auch wie er die 25-Minuten auf dem Eis mühelos runterspult. Seit Spiel 3 wieder kaum Fehler und gestern noch mit einem Rush nach vorne, spät im 3. Drittel. Aber Power hat der Kerl auch noch.

    Weiter so, hoffe er kann mit dem Meisterpokal dann das Licht im HaSta löschen. Das wäre eine gute NACHT-Geschichte.

    :nick:

  • Gegen die haben wir noch nie eine Serie gewonnen und über 4 Serien erst ein Spiel. Gegen Biel mit Ach und Krach. Und gegen Fribourg eine Chance haben? Kann ich mir noch nicht recht vorstellen. Aber wünsche unseren Jungs viel Glück. Sie kämpfen um jeden Meter. Hoffentlich nicht weniger erfolgreich als gegen Biel.

  • Gegen die haben wir noch nie eine Serie gewonnen und über 4 Serien erst ein Spiel. Gegen Biel mit Ach und Krach. Und gegen Fribourg eine Chance haben? Kann ich mir noch nicht recht vorstellen. Aber wünsche unseren Jungs viel Glück. Sie kämpfen um jeden Meter. Hoffentlich nicht weniger erfolgreich als gegen Biel.

    Jede Serie findet sein Ende und die Wahrscheinlichkeit, dass es kehrt erhöht sich mit den Anzahl Begegnungen. Zudem, Fribourg darf gerne besser Spielen, hauptsache wir gewinnen mit einem Tor mehr.

  • Ich knalls mal hier rein:

    (Ich wäre nur schon froh, wenn Weber endlich mit seinen extrem dummen und unnötigen Crosschecks aufhören würde. Im Prinzip könnten ihn die Schiedsrichter in jedem 2. Shift zurecht auf die Strafbank setzen.)

    Die Bilanz zum ZSC-Turnaround-
    Weber: «Von den Ausländern kann man noch mehr erwarten»


    Vor dem Halbfinal gegen Freiburg: Christian Weber erklärt, in welchen Bereichen sich die ZSC Lions noch steigern müssen.

    Die Eishockey-Euphorie ist zurück in der Limmatstadt: Im 7. und finalen Akt setzten sich die ZSC Lions in der Playoff-Viertelfinalserie gegen den EHC Biel durch und stehen im Halbfinal – nach zweimaligem Rückstand (0:2 und 2:3) in der Serie notabene.

    Auf dem Weg zum grossen Auftritt im heimischen Hallenstadion legten die Zürcher einen Steigerungslauf hin, bewiesen Charakter und wussten als Kollektiv zu überzeugen.

    Lions gewinnen «Belle» gegen Biel

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    Video Lions gewinnen «Belle» gegen Biel

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    Im Spiel ‹5 gegen 5› müssen sie mehr offensive Chancen kreieren. Autor:Christian Webe er is Hockeyxperte SRF


    Am ZSC-Erfolg massgeblichen Anteil hatten die «Special Teams»: Von insgesamt 15 Toren in der Serie produzierten die Zürcher deren 4 im Powerplay, 2 Mal trafen sie in Unterzahl. Nicht nur aufgrund der beiden Shorthander war das Penalty-Killing äusserst effizient. Biel brachte gegen den ZSC in den letzten 23 Powerplays kein einziges Tor zustande.

    Frei von Mankos zeigte sich das Team von Coach Rikard Grönborg aber nicht. Das weiss auch SRF-Eishockeyexperte Christian Weber: «Im Spiel ‹5 gegen 5› müssen sie mehr offensive Chancen kreieren», konstatiert er.

    Spiel 7: Malgins Shorthander gegen Biel

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    Video Spiel 7: Malgins Shorthander gegen Biel

    Zwei Drittel der Tore gegen Biel gingen aufs Konto von Schweizer Spielern, das Ausländer-Quartett um Garret Roe, Justin Azevedo, Maxim Noreau und John Quenneville musste teils harte Kritik einstecken.

    Sind Zürichs Nordamerikaner das Hauptproblem, Christian Weber? «Das ist ein zu einfaches Argument. Aber das zeigt auch, wie viel Potential beim ZSC noch vorhanden ist. Von den Ausländern kann man noch mehr erwarten. Wenn auch diese ihr Potential abrufen, sind die Zürcher schwer zu schlagen», so die Einordnung des ehemaligen ZSC-Spielers.


    Freiburgs Ausländer bereits in Form

    Starke Ausländer und Torproduktionen bei ausgeglichener Stärke auf dem Eis werden im Halbfinal zwingend von Nöten sein, wollen die Zürcher gegen Fribourg-Gottéron bestehen. Dazu kommt, dass sich die Lions auf eine deutlich andere Spielart als im Viertelfinal einstellen müssen: «Freiburg spielt physischer als Biel und ist meiner Meinung nach auf der Ausländerposition unglaublich gut besetzt», ordnet Weber ein.

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    Sprunger erlebt seinen 3. Frühling. Autor: Christian Weber über das Freiburger Urgestein


    Dazu wartet mit Julien Sprunger und Killian Mottet ein Offensiv-Duo auf den ZSC, das im Schwung ist und den Stock bei 11 Toren in der Viertelfinalserie gegen Lausanne im Spiel hatte. «Sprunger erlebt seinen 3. Frühling», so Weber über den Freiburger Captain. Wessen Frühling sich in die Länge zieht, beantwortet sich ab Freitag. Dann stehen sich die Limmat- und Saanestädter erstmals gegenüber – letztere haben den Heimvorteil auf ihrer Seite.

  • Danke fürs reinstellen. Du hast aber schon bemerkt, dass nicht unser Weber die Aussage über die Imports gemacht hat ;)

  • Danke fürs reinstellen. Du hast aber schon bemerkt, dass nicht unser Weber die Aussage über die Imports gemacht hat ;)

    Ja aber ich war zu faul um meine Gedanken zu unserem Weber niederzuschreiben :rofl:

    Ich dachte das reicht schon :mrgreen:

  • Playoff-Horrorbilanz des ZSC
    Das Duell Löwe gegen Drache war schon immer eine klare Sache

    In einer harten und umkämpfen Serie rangen die Lions den EHC Biel gerade noch nieder. Fribourg seinerseits hatte gegen Lausanne weniger Probleme. Nicht nur deshalb ist man gegen die Zürcher in der gefährlichen Favoritenrolle.


    Die Sehnsucht in der hockeyverrückten Stadt an der Saane ist spürbar. Der erste Meistertitel, er würde einen Gefühlsvulkan ausbrechen lassen. Aus neutraler Sicht wäre es interessant zu sehen, was die erstmalige Meisterschaft in Fribourg auslösen würde. Noch ist man aber weit von diesem Ziel entfernt. Im Halbfinal gilt es die hohe Hürde ZSC Lions zu überspringen. Die Historie spricht allerdings klar für Fribourg.

    Löwe gegen Drache – Immer eine klare Sache

    Zum fünften Mal in der Geschichte des Schweizer Eishockeys treffen die ZSC Lions in einer Playoff-Serie auf den HC Fribourg-Gottéron. Die Bilanz gleicht für die Zürcher dabei einer Horrorgeschichte. In 16 Playoff-Duellen konnten die Zürcher gerade einmal ein mickriges Spiel gewinnen. In den 90ern blieb der Zürcher Schlittschuh Club zweimal chancenlos, verlor die Serie jeweils zu Null. Auch das dritte Duell, der Playoff-Viertelfinal 2009 endete in einem Sweep für die Drachen. Einzig beim Halbfinal-Duell 2013 konnten die Zürcher ein Spiel für sich entscheiden, mit 4:1 für Fribourg war das Duell aber auch damals eine klare Sache.


    "Das zeigt, dass wir etwas gutzumachen haben", äussert sich ZSC-Captain Patrick Geering im TagesAnzeiger zu dieser miserablen Bilanz. Das 32-jährige Urgestein der Lions war 2009 und 2013 als Jungspund mit von der Partie, besonders das 1:4 vor neun Jahren hat er noch in (böser) Erinnerung: "2013 stiegen wir übermotiviert in die Serie, wollten es den Freiburgern unbedingt zeigen. Dafür zahlten wir Lehrgeld."


    Den einzigen Sieg in einer Playoff-Serie feierte man damals erst mit dem Rücken zur Wand, konnte man doch in Spiel 4 zwischenzeitlich auf 1:3 verkürzen. Geering verteidigte damals gemeinsam mit Severin Blindenbacher in der 1. Linie. Bei Gottéron stand der heutige Headcoach und Sportchef Christian Dubé als Center und Topscorer auf dem Eis. Am Finaleinzug Fribourgs änderte dies aber nichts mehr. Zwei Tage später machten die Saanestädter die erste nach damals 19 Jahren und bis heute auch letzte Finalteilnahme klar.

    Damals, in der Saison 2012/13, war Fribourg das beste Team der Qualifikation gewesen. 99 Punkte hatte man geholt. Mit 94 Punkten kam man dieser Marke in der aktuellen Saison so nah wie seither nicht mehr. Entsprechend sind wohl auch die Meisterhoffnungen im Umfeld so gross wie seit neun Jahren nicht mehr. "Gottéron ist das Team der Stunde, neben Zug. In Freiburg sind momentan alle hockeyverrückt, die Tickets waren innert 30 Minuten alle weg. Es wird sicher hart umkämpft werden", ist sich auch Geering der Stärke und Begeisterungsfähigkeit des Gegners bewusst.

    Aus der historischen Statistik kann Selbstvertrauen gezogen werden, bringen wird sie im diesjährigen Duell aber nichts. Sportlich treffen nämlich zwei Teams aufeinander, die sich in der laufenden Saison immer auf Augenhöhe begegneten. Von einer klaren Sache ist im Halbfinal also eigentlich nicht auszugehen. Wenn da nicht der Fakt wäre, dass Löwe gegen Drache in den Playoffs immer eine klare Sache war.

  • Bin gespannt auf die Serie. Gotteron zweiter in der Quali und klarer Favorit. Obwohl sie gegen Lausanne auch 3x in die Verlängerung mussten...sooo klar war die Serie eben auch nichtd (trotz 4-1). Wenn wir gleichviele Strafen wir gegen Biel nehmen wird es ganz schwierig. Und Muschi Julien hat seinen 25igsten Frühling.

  • Bin gespannt auf die Serie. Gotteron zweiter in der Quali und klarer Favorit. Obwohl sie gegen Lausanne auch 3x in die Verlängerung mussten...sooo klar war die Serie eben auch nichtd (trotz 4-1). Wenn wir gleichviele Strafen wir gegen Biel nehmen wird es ganz schwierig. Und Muschi Julien hat seinen 25igsten Frühling.

    Hab die Statistiken kurz überflogen. Fast alle Punkte gehen auf das Konto von DiDo, Dearnä, Schwalbenkönig und Julienne, hinten noch Gönderson. Gelingt es uns diese aus dem Spiel zu nehmen?

  • Historisch bedingt unbedingt Julienne aus dem Spiel nehmen. Was der uns schon versenkt hat.

    Freue mich schon wie Nix-Gewinner Rotaris die Nix-Gewinner in den Final labern wird. Am Ende landen beide wieder auf dem Boden der Realität resp. vor ihrer leeren Vitrine.

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    Historisch bedingt unbedingt Julienne aus dem Spiel nehmen. Was der uns schon versenkt hat.

    Freue mich schon wie Nix-Gewinner Rotaris die Nix-Gewinner in den Final labern wird. Am Ende landen beide wieder auf dem Boden der Realität resp. vor ihrer leeren Vitrine.

    :rofl: :rofl: :rofl: :rofl: :rofl:


    Ist Rotaris beim SRF noch dabei? Schaue eigentlich nur noch MySports. Hatte die grosse Befürchtung, dass Hokei-Billeter seinen Blutsbruder

    mit rüber nimmt. Gott Lob nicht geschehen!!

  • Freue mich schon wie Nix-Gewinner Rotaris die Nix-Gewinner in den Final labern wird. Am Ende landen beide wieder auf dem Boden der Realität resp. vor ihrer leeren Vitrine.

    Wie wurde hier doch öfters geschrieben: jede Serie hat mal eine Ende, ob es unsere PO-Bilanz gegen Fribourg ist oder jene der Nix-Gewinner.
    Zuerst wird gespielt und es ist fertig wenn es fertig ist. Eigentlich wie immer.

  • Schwalben-Busse gegen DiDomenico

    Donnerstag, 7. April 2022, 12:07 - Medienmitteilung


    Christopher DiDomenico von Fribourg-Gottéron wird wegen Vortäuschen eines Fouls im Playoff-Spiel der National League vom 29. März 2022 zwischen Fribourg-Gottéron und dem Lausanne HC mit CHF 2’000.— gebüsst (inkl. Verfahrenskosten).


    Leider OHNE Sperre.....

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