Playoff allgemein (25/26)

  • Na ja. Ob es bei uns lauter wäre bei diesem Spiel und einer Nullnummer der eigenen Mannschaft?

    Fribourg hat alles gegeben und nicht das Glück des Tüchtigen gehabt.

    Nö wäre es nicht. Wir kokettieren aber auch nicht ständig, die besten Fans der CH zu sein.

    • Offizieller Beitrag

    Das Fribourg Gelaber vor dem Spiel war kaum auszuhalten.

    ich kann die euphorie im tal der stinkenden weiber schon irgendwie nachvollziehen. seit bykow/chomutows zeiten hatten sie die hand nie mehr so nahe am pokal wie aktuell.

    auch finde ich es schon noch imposant, wenn nicht nur eine ganze stadt, sondern ein ganzer kanton, wie ein mann hinter einem club steht!

    • Offizieller Beitrag

    Artikel in der NZZ über Rönnberg und Fribourg:

    Rebellischer Coach: Warum Roger Rönnberg Gottéron revolutioniert
    Gottéron fehlen noch zwei Siege zum ersten Meistertitel der Klubgeschichte. Der Showman Roger Rönnberg könnte Historisches schaffen. Was macht ihn eigentlich…
    www.nzz.ch

    Hier ein paar Auszüge:

    Manchmal sagen ihm die Spieler, er solle den Mund halten

    Das gilt auch für den Transfermarkt: Gottéron hat dort zuletzt eindrückliche Erfolge feiern können, gerade bei jungen Schweizer Spielern profitiert der Klub vom Renommee des Trainers. Sie hoffen, dass er auch sie in die NHL befördern kann. Und es hilft, dass Rönnberg von der Zuger Agentur 4Sports vertreten wird. In letzter Zeit fanden auffallend viele 4Sports-Klienten den Weg nach Freiburg, etwa Attilio Biasca, Ludvig Johnson und Jonas Taibel.

    In der Play-off-Finalserie gegen Davos fehlen dem Team noch zwei Siege zum Titel, Spiel 5 findet am Sonntagabend in Graubünden statt. Schon jetzt hat Rönnbergs Equipe die Erwartungen übertroffen, zumal angesichts der verletzungsbedingten Absenzen der zwei wichtigsten Schweizer Feldspieler Andrea Glauser und Sandro Schmid.

    Gottérons Weg in den Final wurde auch von Misstönen begleitet. Der Center Lucas Wallmark hat erklärt, den Klub nach der Saison trotz einem bis 2027 gültigen Vertrag verlassen zu wollen, weil er der Methoden Rönnbergs überdrüssig ist. Der scheidende Athletiktrainer Simon Holdener beklagte sich in einem Interview öffentlich darüber, dass Rönnberg zu wenig Rücksicht auf die Gesundheit seiner Spieler nehme.

    Gerüchte über interne Dissonanzen halten sich seit Monaten. Aber es ist wie immer im Sport: Erfolg übertüncht alles. Der Sportchef Gerd Zenhäusern sagt: «Kritik stört mich nicht, sie ist eher ein Zeichen dafür, dass man es nicht so schlecht macht. Wenn man Dinge verändert, passt das nie allen, das ist ein normaler Prozess.»

    Was sich feststellen lässt: Rönnberg ist kein unfehlbarer Übertrainer. In den Play-offs hat Gottéron mehrere Zweiminutenstrafen wegen zu vieler Spieler auf dem Eis erhalten – zuletzt am Mittwoch in Davos sogar in der Verlängerung, was das Spiel und die Saison hätte kosten können. Es befanden sich zu viele Stürmer auf dem Eis. Diese coacht Rönnberg. Als seine Versäumnisse geahndet wurden, blieb der Schwede auffallend ruhig, was Seltenheitswert hat.

    Im November sagte er in einem Interview: «Es gibt bestimmte Dinge, die ich absolut nicht tun möchte. Den Schiedsrichter anbrüllen und mit den Armen fuchteln – davon möchte ich mich fernhalten.» Aber Rönnberg macht das permanent: die Referees anschnauzen, die Hände verwerfen, mit den Armen fuchteln, Benachteiligungen suggerieren. Manchmal sagen ihm selbst die Freiburger Spieler auf der Bank, er solle jetzt besser den Mund halten.

    Gottéron profitiert vom Wissensvorsprung bei den Analytics

    In Spielerkreisen wird Rönnberg für seine Akribie gelobt, die individuelle Arbeit mit Einzelnen. Taktisch ist der Einfluss seiner Assistenztrainer Rikard Franzén und Lars Leuenberger nicht zu unterschätzen. Beide haben reichlich Erfahrung als Cheftrainer, auch in der National League.

    Gottéron leistet sich einen grossen, teuren Staff – Rönnberg verdient in der Schweiz nach eigenen Angaben doppelt so viel wie in Schweden, wo sein kolportiertes Monatsgehalt bei knapp 15 000 Franken lag. Von Frölunda nahm er nur einen Mitarbeiter mit: den Analysten Erik Lignell. Der scheint für die Hausse Gottérons eine zentrale Figur zu sein. Sagt jedenfalls Anders Olsson, der weitgereiste Trainer des HC Thurgau, der auch ausgeliehene Spieler Gottérons betreut und entsprechend hinter die Kulissen sieht.

    Olsson sagt: «Bei Gottéron verlässt man sich nicht aufs Bauchgefühl, sondern arbeitet faktenbasiert. Es ist wahnsinnig, was die alles über ihre Spieler wissen. Wer mit wem funktioniert. Wo die Schwächen liegen. Das ist High Tech, fast wie in der NFL. Ich glaube, der Wissensvorsprung ist enorm. Der Rest der Liga wird aufholen müssen. Denn ob es einem gefällt oder nicht: Das ist die Zukunft des Eishockeys.»

    Mein Senf: Genau, DAS ist die Zukunft des Eishockeys, und nicht trainieren im OYM........

  • ich kann die euphorie im tal der stinkenden weiber schon irgendwie nachvollziehen. seit bykow/chomutows zeiten hatten sie die hand nie mehr so nahe am pokal wie aktuell.

    auch finde ich es schon noch imposant, wenn nicht nur eine ganze stadt, sondern ein ganzer kanton, wie ein mann hinter einem club steht!

    Ja ist schon cool eine solche Euphorie zu sehen! Die Depressionen wird umso grösser sein, sollte es nicht klappen! Aber denke diese Mannschaft hat sicher 2-3 gute Jahre vor sich.

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