Playoff Halbfinal, HCD vs. ZSC

  • Was, wenn der Fitnesszustand des Teams nicht mehr Intensität zulässt? Liegt dies dann vielleicht am Training? Aber sicher schon.
    Langsam kommen da schon Zweifel auf.

    Hat nichts mit dem zu tun. Sollte man in den Spielen davor eigentlich gemerkt haben müssen..

    Wäre der Fitnesszustand das Problem, hätten wir in den ersten beiden Spielen nicht das dritte Drittel dominiert.

    Ausserdem ist Kraft & Kondition in erster Linie Stendahl‘s Verantwortung.

    2 Mal editiert, zuletzt von Lions (9. April 2026 um 15:55)

  • Hat nichts mit dem zu tun. Sollte man in den Spielen davor eigentlich gemerkt haben müssen..

    Wäre der Fitnesszustand das Problem, hätten wir in den ersten beiden Spielen nicht das dritte Drittel dominiert.

    Ausserdem ist Kraft & Kondition in erster Linie Stendahl‘s Verantwortung.

    Sehe ich natürlich komplett anders.

    Wie du schreibst, haben wir das 3. Drittel dominiert. Richtig, aber das waren nur 20 min von 60 min. Im ersten Spiel waren sicher 30 min eher Sparflamme, das Heimspiel war über 60 min auf hoher bis sehr hoher Intensität. Und gestern... kraftlos oder schon ausgepowert?

    Wir sind offensichtlich nicht mehr in der Lage, zwei komplette Spiele innerhalb zwei Tagen auf hoher Intensität abzuliefern. Der Beweis des Gegenteils ist das Team bislang über die ganze Saison inkl. Playoffs schuldig geblieben. Nicht so aber in den beiden Meisterjahren.

    Dass dann Stendahl als Ausrede hinhalten muss finde ich schon etwas dreist. Die Intensität (Speed, Zweikampf,...) holt man sich im Mannschaftstraining und nicht im Kraftraum.

    Und zudem: Stendahl's Chef heisst Bayer, er trägt die Verantwortung.

  • Du kannst es dir zurechtlegen, wie du willst, aber du nimmst immer einzelne dominante Drittel als Massstab für das ganze Spiel. Das war noch nie so. Auch in den Meisterjahren haben wir keine 60 Minuten konstant auf höchstem Niveau gespielt oder den Gegner durchgehend dominiert. Nein!

    Wenn man die ersten beiden Spiele anschaut, sieht man, dass wir in beiden das bessere Team waren und trotzdem eines verloren haben. (Ja, Sbornaja sagen auch die Statistiken so. :mrgreen:) Im ersten Spiel waren das erste und zweite Drittel relativ ausgeglichen, im dritten waren wir klar überlegen. Im zweiten Spiel war das erste Drittel ein gegenseitiges Abtasten, danach, vor allem im dritten, haben wir dominiert.

    Ja, das gestrige Spiel war schlecht und die Niederlage verdient. Aber es war das erste von sieben Playoff-Spielen, in dem wir wirklich schwach waren, und du führst das direkt auf den Fitnesszustand zurück… ^^

    Zu Stendahl: Das war keine Ausrede, sondern eine Feststellung. Er ist off ice für den Fitnesszustand der Spieler verantwortlich.

    Und wenn man deiner Argumentation folgt, dann tragen SL bzw. Zahner die Verantwortung für die Niederlage, da sie Bayer’s Chef sind.

  • Ausserdem ist Kraft & Kondition in erster Linie Stendahl‘s Verantwortung.

    Klar, MB macht alles richtig und die anderen sind in der Pflicht. Ich dachte der Headcoach hat die Hauptverantwortung, offenbar hat er alles wegdelegiert und ist hauptsächlich den ganzen Match vorwiegend mit Notizen beschäftigt (Bürokrat?). Da gefällt mit JH viel besser, statt schreiben verfolgt intensiv das Spielgeschehen.

  • Klar, MB macht alles richtig und die anderen sind in der Pflicht. Ich dachte der Headcoach hat die Hauptverantwortung, offenbar hat er alles wegdelegiert und ist hauptsächlich den ganzen Match vorwiegend mit Notizen beschäftigt (Bürokrat?). Da gefällt mit JH viel besser, statt schreiben verfolgt intensiv das Spielgeschehen.

    Wo habe ich behauptet, dass MB alles richtig macht, Danny ? Das stimmt schlicht nicht. Ich kann das auch gar nicht abschliessend beurteilen, genauso wenig wie ihr. Oder glaubt hier im Forum wirklich jemand, er sei nahe genug an Bayer dran, um fundiert beurteilen zu können, wie gut oder schlecht er seinen Job macht? Die meisten waren vermutlich nicht einmal bei einem Training dabei.

    Der Unterschied zwischen mir und dir bzw. einigen anderen ist: Ich sehe bei Erfolg wie auch bei Misserfolg die gesamte Organisation in der Verantwortung, also Mannschaft, Trainer, Staff und alle Beteiligten.

    Bei euch ist es oft so, dass bei Misserfolg Bayer verantwortlich gemacht wird, während bei Erfolg die Mannschaft im Vordergrund steht. Merkst du den Unterschied?

  • Klar, MB macht alles richtig und die anderen sind in der Pflicht. Ich dachte der Headcoach hat die Hauptverantwortung, offenbar hat er alles wegdelegiert und ist hauptsächlich den ganzen Match vorwiegend mit Notizen beschäftigt (Bürokrat?). Da gefällt mit JH viel besser, statt schreiben verfolgt intensiv das Spielgeschehen.

    ist mir auch aufgefallen, würde sofort tauschen

  • Bei euch ist es oft so, dass bei Misserfolg Bayer verantwortlich gemacht wird, während bei Erfolg die Mannschaft im Vordergrund steht. Merkst du den Unterschied?

    Was ich merke ist, dass MB von dir implizit in den Schutz genommen wird. Von allen NL Coaches fällt MB mit seiner vielschreiberei auf seinem Spickzettel besonders auf. Ich schaue gerne bei den anderen Coaches "auf die Finger" und kann bei der konkurrenz diese Intensität nicht feststellen.

  • Was ich merke ist, dass MB von dir implizit in den Schutz genommen wird. Von allen NL Coaches fällt MB mit seiner vielschreiberei auf seinem Spickzettel besonders auf. Ich schaue gerne bei den anderen Coaches "auf die Finger" und kann bei der konkurrenz diese Intensität nicht feststellen.

    er schreibt Tagebuch

  • Was ich merke ist, dass MB von dir implizit in den Schutz genommen wird.

    Ja, hier im Forum nehme ich ihn tatsächlich etwas in Schutz. Nicht, weil ich ein Fan von ihm bin, sondern weil die Diskussion ihm gegenüber m. E. oft nicht ganz sachlich geführt wird. Alles „Negative“ wird ihm angelastet, während alles „Positive“ plötzlich nichts mehr mit ihm zu tun haben soll.
    Das ist aus meiner Sicht nicht ganz fair. Genau deshalb gebe ich in solchen Diskussionen bewusst etwas Gegenwind, auch wenn ich mich damit nicht unbedingt „beliebt“ mache, geschweige denn die meisten Likes oder Pokale als Reaktion erhalte. :wink:

  • Du kannst es dir zurechtlegen, wie du willst, aber du nimmst immer einzelne dominante Drittel als Massstab für das ganze Spiel. Das war noch nie so. Auch in den Meisterjahren haben wir keine 60 Minuten konstant auf höchstem Niveau gespielt oder den Gegner durchgehend dominiert. Nein!

    Da vergisst man eben schnell. Im Meisterjahr 2024 haben wir im Final alle drei Auswärtsspiele verloren, im Spiel 6 wurden wir damals sogar ziemlich gedemütigt von Lausanne.

  • Alles „Negative“ wird ihm angelastet, während alles „Positive“ plötzlich nichts mehr mit ihm zu tun haben soll.

    Das sehe ich klar nicht so schwarz/weiss. Es ist nun mal so, dass der Coach in der Rolle ist, wo er eine grosse Verantwortung trägt und wenn es nicht nach Erwartung läuft, ist er logischerweise im negativen Mittelpunkt. MB als Head hat die beste Voraussetzung in seiner Rolle auf mehreren Ebenen Einfluss zu nehmen. MB wollte nicht auf der gleichen Linie wie MC weiterfahren, er hat die Kultur geändert in der Annahme, dass es der richtige Weg ist. Soweit nachvollziehbar, nur, jetzt muss er auch den Beweis bringen, dass der Kurswechsel der richtige ist (sehen wir in den nächsten Tagen/Wochen)? Das was vermutlich viele irritiert sind die unerklärliche Durchhänger (Quali Heimspiele) von einem Topkader von dem man es nicht so erwarten würde. Ob eine Mannschaft sich aufopfert und gewinnen will, oder mit "angezogener Handbremse" auftritt, sieht die grosse Mehrheit der Zuschauer schon. Diese Problematik vom Coach zu entkoppeln der einen Kulturwechsel vollzogen hat überzeugt nicht.

  • Offensichtlich haben unsere Spieler nach Game 2 gelesen wie gut sie sind. Wenn sie die Kommentare nach Game 3 lesen, dann ist gut.

    Morgen müssen wir gewinnen! Falls nicht….

  • Nein. Aber es tut schon auch sehr weh mitzuerleben, SO wie wir gestern gespielt haben.

    Aber sind wir mal ehrlich.

    Ja das gestern war mit Abstand ein grosser Tiefpunkt... Und ich hoffe sie fangen sich wieder und das ist sehr gut möglich da Himmel und Hölle nahe beieinander liegen diese Saison.

    Aber kam dieser Tiefpunkt irgendwie überraschend, jetzt rein objektiv? Oder musste man, wenn man die ganzen Qualispiele zusammengefasst anschaut nicht einmal (oder mehrere male sogar, hoffe es zwar nicht) mit so einer nichtleistung im Playoff rechnen?

    Die Leistung von gestern wurmt immer noch klar, aber kam für mich eigentlich nicht wirklich überraschend.

    Lugano haben wir geschlagen, aber die sind uns sogar in unserer scheiss Quali immer gelegen gekommen.

    Es ist erst 1:2. Wenn es unsere Jungs aufs Eis bringen das es von der Leistung her wieder kehrt ist alles möglich. Spiel 2 ist der Schlüssel, hoffe sie bringen diese Konstanz wieder hin, ansonsten wars das.

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