Spiel 4: ZSC - Gotteron 26.3.2013

  • Sooo morgen ist also bereits das 4. Mal in diesen Playoffs wo es richtig um die Wurst geht! Wir haben abermals das Messer am Hals.

    Aus der Vergangenheit wissen wir ja das wir meist die Stärksten Spiele in solchen Situationen gezeigt haben!

    Und so wird es auch dieses Mal sein! Da bin ich überzeugt!

    Erstickt endlich die Flamme des Drachen!

    Auf gehts!

    ZSC 5:3 Fribourg

    • Offizieller Beitrag

    Die verzweifelte Jagd nach dem Glück

    Die ZSC Lions werden im Halbfinal gegen Fribourg immer besser. Trotzdem liegen sie 0:3 in Rückstand.

    Von Simon Graf

    Vielleicht trifft ja die gängige Meinung, dass sich Glück und Pech im Verlauf einer Saison ausgleichen, tatsächlich zu. Letzten Winter wurden die ZSC Lions für ihren aufopfernden Einsatz lange nicht belohnt, im Playoff lief dann aber plötzlich fast alles für sie. Wenn sie ein Tor brauchten, gelang ihnen meist eines. Zuletzt jenes von Steve McCarthy 2,5 Sekunden vor Schluss. In dieser Saison scheint es umgekehrt. In der Qualifikation fanden die Zürcher meist einen Weg zum Sieg, auch wenn sie nicht besonders gut spielten, doch seit PlayoffBeginn fällt ihnen nichts mehr zu. Sie brauchten einen Kraftakt, um den zähen HCD niederzuringen, und stehen nun gegen Fribourg, bereits vor dem Saisonende, obschon die Serie weitgehend ausgeglichen war.

    Statt 0:3 könnte es im Halbfinal auch 2:1 stehen. Wenn Trachsler in der Overtime von Spiel 2 das leere Tor getroffen hätte und Bärtschi am Samstag kurz vor Ablauf der regulären Spielzeit unter die Latte statt an deren Unterkante. Haben sie aber nicht. Und es ist wohl kein Zufall, dass die Freiburger im Abschluss kaltblütiger sind. Sie spielen mit dem Selbstvertrauen eines Qualifikationssiegers und im Wissen darum, dass sie die Zürcher zuletzt immer geschlagen haben – egal, wie die Partie verlief. Inzwischen elfmal nacheinander. Diese Serie ist deshalb so bemerkenswert, weil die ZSC Lions ja kein klarer Aussenseiter sind wie zu Zeiten von Bykow/Chomutow, sondern ebenfalls ein Spitzenteam.

    Crawford: Weiter so und hoffen

    Die Niederlage am Samstag in einem mitreissenden Playoff-Duell mit horrendem Tempo war für die Zürcher schwer verdaulich. Mit leeren Mienen machten sie sich, es ging gegen Mitternacht zu, in der BCF-Arena auf zum Bus. Auch Coach Marc Crawford war es nicht zum Plaudern zumute. «Das Beste ist, dass wir nun einen Tag frei haben und unsere Köpfe lüften können», sagt er. «Wir hätten ein günstigeres Schicksal verdient. Die letzten beiden Spiele waren wirklich gut von uns. Wir können nur so weiterkämpfen und hoffen, dass das Momentum irgendwann dreht.» Ein Zürcher Radioreporter versuchte derweil, Mathias Seger aufzumuntern: «Zuerst in der regulären Spielzeit verloren, dann in der Verlängerung, nun im Penaltyschiessen. Die logische Folge wäre nun, dass ihr das nächste Spiel gewinnt, oder?»

    Sportchef Edgar Salis bezeichnete die Leistung in Spiel 3 als die beste in diesem Playoff. Damit hatte er wohl recht – und das zeigt vor allem eines: wie stark, wie widerstandsfähig dieses Gottéron ist. Die ZSC Lions waren zwei Drittel besser, gewannen die meisten Zweikämpfe und liessen sich auch von den zahlreichen Showeinlagen von Freiburger Spielern, die im Reizklima der engen Patinoire die Schiedsrichter auf ihre Seite ziehen wollten, nicht beeindrucken. Doch eine fünfminütige zögerliche Phase der Zürcher genügte Fribourg, um zu Beginn des dritten Abschnitts aus einem 2:3 ein 4:3 zu machen.

    Flüeler und die Penaltys

    Vor allem die Bykow-Linie bekommen die ZSC Lions einfach nicht in den Griff. Fünf Tore hat diese in drei Spielen schon erzielt, zudem verwandelten Plüss, Sprunger und Bykow zum 3:2 im Penaltyschiessen. Der in dieser Serie bislang überzeugende Flüeler machte in der Kurzentscheidung keine gute Figur. Beim 2:2 durch Plüss liess er sich von einem Standardtrick überraschen, drei Gegentore in sieben Versuchen sind keine gute Quote. Flüeler hat sich zu einem der Topgoalies der Liga entwickelt, beim Penaltyschiessen hat er aber noch Steigerungsbedarf. In dieser Saison ist er in dieser Disziplin mit einer Erfolgsquote von nur 64,3 Prozent der zweitschwächste Stammgoalie. Zum Vergleich: Zugs Jussi Markkanen hat 84,6 Prozent der Penaltys pariert.

    In der Regular Season, wenn es nur um einen Zusatzpunkt geht, fällt das nicht so sehr ins Gewicht. Aber im Playoff kann das Penaltyschiessen zum entscheidenden Faktor werden. Auch wenn die ZSC Lions an der Saane aufopfernd kämpften, einige Dinge können sie durchaus noch verbessern: Sie stehen zu weit weg von Sprunger, Bykow und Plüss, agieren im Boxplay zu passiv und haben immer noch grosse Mühe mit den Freiburger Bandenpässen in ihrer Zone.

    So wollte Seger denn auch nicht vom Glück als dem entscheidenden Faktor in dieser Serie reden. «Glück muss man sich erarbeiten», sagte der Captain. «Das hat Fribourg wohl mehr gemacht.» Morgen Dienstag geht für die ZSC Lions die verzweifelte Jagd nach dem Glück weiter. Es könnte ihr letzter Versuch sein.

    © Tages Anzeiger

  • Oooops :sad:

    McCarthy wieder verletzt
    Für Steve McCarthy ist die Saison 2012/13 vorzeitig beendet. Der 31-jährige Verteidiger hat sich am Samstag im 3. Play-off-Halbfinal gegen den HC Fribourg-Gottéron erneut an der Schulter verletzt und fällt somit aus. Er wird per sofort nach Nordamerika zurückkehren und sich dort operieren lassen.

  • Zitat von Vladi19

    Oooops :sad:

    McCarthy wieder verletzt
    Für Steve McCarthy ist die Saison 2012/13 vorzeitig beendet. Der 31-jährige Verteidiger hat sich am Samstag im 3. Play-off-Halbfinal gegen den HC Fribourg-Gottéron erneut an der Schulter verletzt und fällt somit aus. Er wird per sofort nach Nordamerika zurückkehren und sich dort operieren lassen.

    Mann mehr pech kann man einfach nicht mehr haben !
    Die Hockeygötter haben sich gegen uns verschworen !


  • Will einfach nochmal ein geiles Spiel. Kampf, Emotionen und Härte bis an die Grenze des erlaubten (bei Sprunger darf es auch über der Grenze liegen :fight: )... Das Glück auf unsere Seite zwingen. Und dann kommt es wie es kommt. :nick:

  • Zitat von Blackstar

    Will einfach nochmal ein geiles Spiel. Kampf, Emotionen und Härte bis an die Grenze des erlaubten (bei Sprunger darf es auch über der Grenze liegen :fight: )... Das Glück auf unsere Seite zwingen. Und dann kommt es wie es kommt. :nick:


    und wer weiss....


    vielleicht jubeln wir am ostermontag so ca. um 18.00 uhr :suff:

  • Es wäre wieder mal an der Zeit etwas zu schaffen was vorher noch niemand geschafft hat. Ein 0-3 im Halbfinal noch zu drehen... Wir sind ja Spezialisten in solchen Sachen. Auf
    gehts Jungs...

  • Zitat von Vladi19

    Oooops :sad:

    McCarthy wieder verletzt
    Für Steve McCarthy ist die Saison 2012/13 vorzeitig beendet. Der 31-jährige Verteidiger hat sich am Samstag im 3. Play-off-Halbfinal gegen den HC Fribourg-Gottéron erneut an der Schulter verletzt und fällt somit aus. Er wird per sofort nach Nordamerika zurückkehren und sich dort operieren lassen.


    und er soll auch gleich dort bleiben :suff:

    Lieber Kutlak holen für nächste saison :mrgreen:

  • Zitat von fäbe

    und wer weiss....


    vielleicht jubeln wir am ostermontag so ca. um 18.00 uhr :suff:

    Einsatz für Einsatz.. Spiel für Spiel.... und dann kommt es wie es kommt.
    Hoffe die Fans sind morgen eine Wand gegen die Fonduefresser.

  • 5 Gründe: Darum dreht Zürich die Serie

    Die ZSC Lions befinden sich in arger Rücklage – drei Mal verloren sie gegen Fribourg mit nur einem Tor Unterschied und hätten dabei in jedem Spiel die Chance auf einen erfolgreichen Ausgang gehabt. So könnten die Lions in der Serie auch führen – sie tun dies aber nicht. Dennoch verfügen sie über das Potential, auch diese Serie noch zu drehen, wir erklären warum.

    1. Trainerfuchs Crawford

    Die ZSC Lions verfügen mit Marc Crawford an der Bande über einen echten Trainerfuchs. Der 52-jährige Kanadier hat in seiner 24 Jahre dauernden Trainerkarriere bereits viel erlebt. Als Spieler konnte er sich zwar nie ganz in der NHL festbeissen, als Trainer allerdings konnte er bereits in seiner zweiten Saison den Stanley Cup gewinnen. Die Auszeichnungen „Bester Coach der AHL und der NHL“ sprechen ebenfalls für sich.

    Dass er auch erfolgreich eine Serie in den Playoffs drehen kann zeigte Crawford 2003 als er mit seinen Vancouver Canucks im Playoff-Achtelfinale mit 1:3 gegen die St. Louis Blues in Rückstand lag und danach drei Spiele in Folge gewinnen konnte. Crawford, dessen Vertrag auch in der nächsten Saison Gültigkeit hat, wird nichts unversucht lassen um dieses Kunststück auch dieses Mal zu schaffen.

    2. Erfahrung & Ruhe

    Die ZSC Lions scheinen den Druck zu brauchen. Immer wenn es darauf ankommt, packen sie ihr bestes Eishockey aus. Zuletzt konnten sie gegen den HC Davos einen 1:3-Rückstand in der Serie noch drehen. Im Jahr davor besiegte man den HCD im Viertelfinal trotz einer Niederlagenserie von acht Spielen zuvor und im Final schliesslich den SCB auch nach 1:3-Rückstand.

    Die meisten Spieler haben reichlich Erfahrung in den Playoffs und eben auch in solchen Drucksituationen. Mindestens gegen aussen bleiben sie ruhig. Mit der nötigen Ruhe und Geduld könnten sie ein weiteres Mal den Kopf aus der Schlinge ziehen.

    3. Individuelle Klasse

    Der Kader des Schweizer Meisters ist auch in diesem Jahr hervorragend bestückt. Bis anhin konnte noch kein Spieler in diesen Playoffs sein Potential voll ausreizen. Zeigen die starken Spieler ihre beste Leistung individuell sowie auch im Kollektiv, können sie Gottéron schlagen – auch vier Mal in Serie.

    4. Wettkampfglück

    Die Lions waren in jedem der drei Spiele dran, jedes hätten sie auch gewinnen können. Denken wir nur an die letzte Partie als Bärtschi in der 60. Minute nur die Latte traf, die Lions in der Verlängerung näher am Sieg standen und schliesslich an einer mirakulösen und auch etwas glücklichen Parade von Conz im Penaltyschiessen scheiterten.

    Die Lions glauben daran, dass ihnen das Wettkampfglück doch noch hold werden wird. Dieses benötigen sie dringender denn je, müssen es sich aber auch erkämpfen.

    5. Kampfgeist

    Der Weg zum Glück führt nur über den Kampf. Dass die Lions dies wissen, haben sie bereits im letzten Spiel bewiesen, als sie (zum Teil überhart) Mal für Mal den Check suchten und auch fanden. Um diese Serie noch drehen zu können muss jeder einzelne dorthin gehen, wo es weh tut, den einen Schritt mehr machen, sich in jeden Schuss werfen. Ob es noch nicht fünf nach zwölf ist, werden wir am Dienstag sehen. (lsp)
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    ZSC-Coach: ''Sind am Boden, aber nicht besiegt''

    Beim Montagstraining sah ZSC-Coach Marc Crawford keine hängenden Köpfe bei seinen Spielern. ''Sie hatten einen Tag frei, das hat glaube ich jedem gut getan'', sagte er. Er selbst ist überzeugt, die Serie gegen Fribourg (0:3) noch drehen zu können. ''Aber wir dürfen nicht zu weit nach vorne schauen. Wir nehmen Spiel für Spiel, Drittel für Drittel, Shift für Shift'', so der Trainer. Crawford weiss dabei um die Stärke Fribourgs, sein Team müsse am Dienstag sehr gut spielen, um zu gewinnen. ''Wir sind am Boden, aber noch nicht besiegt'', so seine Kampfansage an den Gegner.

    Russki standart!!

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