• Meine Auflistung betraf ausschliesslich Saisons, in der schon mit der grossen Kelle angerichtet wurde bei uns.
    In den Nuller-Jahren waren Lugano und wir Budget-mässig absolut top. Dann der SCB. Das war's. Ein Hodgson, Jaks, Sulo, Streit, etc. kamen
    nicht zu uns wegen der schönsten Stadt der Welt.

    Die Saisons WAREN zu 100% schlechter. Nur eben, wir waren alle 20 Jahre jünger und hatten nicht das gleiche "empfinden". Heute gehen so
    Leute wie Reto ins Stadion, und wollen wie im Kino unterhalten werden - inkl. Happy-End. Damals war das zwar auch so, aber man ging halt
    auch wegen vielem anderen ins Stadion und lies es - mehr oder weniger - krachen.

    Ok, das mit dem Kino und dem Happy-End war vermutlich ungewollt zweideutig. Oder? :rofl:

  • Ich kann ehrlich gesagt nicht verstehen, warum so viele nach Paterlini rufen. Klar, er ist sicher ein guter Head Coach und hat in Langnau gute Arbeit geleistet. Aber man darf auch nicht vergessen, dass sie nach einer starken letzten Saison dieses Jahr doch klar unter den Erwartungen geblieben sind. Das wird dann einfach gerne ausgeblendet.

    Und Langnau ist halt nicht Zürich. In Langnau hast du mehr Geduld, mehr Ruhe im Umfeld und ganz andere Ansprüche. Beim ZSC funktioniert das nicht so. Hier zählt nicht nur, dass man irgendwie Punkte holt, hier musst du auftreten, dominieren und zeigen, wer du bist. Für weitere Experimente fehlt schlicht die Zeit.

    Ich bin auch der Meinung, dass Paterlini kein Übermensch ist.
    Fakt ist: Fans anerkennen Leistungen deutlich mehr, wenn ein vermeintlich kadertechnisch schwächeres Team über sich hinauswächst, als wenn ein Top-Team einfach seine „Pflicht erfüllt“ und gut performt/Meister wird - obwohl Letzteres oft sogar schwieriger ist. Wenn ein schwächeres Team wenig erreicht, heisst es schnell: „Mit diesem Kader war halt nicht mehr möglich.“ Der Trainer wird damit praktisch automatisch entlastet/aus der Verantwortung genommen.

    Bei einem Top-Team ist es genau umgekehrt: Bleibt der Erfolg aus, ist sofort der Trainer in der Kritik: „er holt zu wenig aus der Mannschaft heraus“ usw. Und selbst wenn gut performt wird, bekommt der Trainer teilweise nicht einmal die Anerkennung, weil der Erfolg dem Team zugeschrieben wird, wie das u. a. bei uns der Fall war (zumindest von vielen Fans/intern sieht‘s immer anders aus).

    Dass Langnau diese Saison klar unter den Erwartungen geblieben ist, sehe ich allerdings anders. Betrachtet man die Situation aus der Sicht von Runde 40 von 52, hätte man vielleicht damit rechnen können, dass sie es in die Play-Ins schaffen, ja. Aus der Sicht vor der Saison jedoch finde ich den 11. Platz absolut in Ordnung, sogar gut.. Ich hatte Langnau vor der Saison auf Rang 12 eingeschätzt..

    Man darf einfach nicht vergessen, dass Langnau auf den Schweizer Positionen nicht überhaupt nicht tief besetzt ist. Besser wirds nicht, da sie auf nächste Saison ihren besten Schweizer Rohrbach wiederum verlieren. Diese Saison konnten sie den Abgang von Saarela mit Petersson und auch Kinnunen mit Saarijärvi gut ersetzten.

    Für mich passt das Gesamtbild deshalb. Irgendwann ist die Luft draussen und es rächt sich, wenn der Kader nicht breit genug aufgestellt ist. Genau das hat sich bei Langnau gegen Ende der Qualifikation gezeigt, als sie praktisch alles verloren haben…

  • Paterlini hat so etwas wie Ausstrahlung und Souveränität an der Bande.

    Bayer war da genau das Gegenteil. Er stand dort jeweils, als würde er am falschen Ort stehen, 0, zero, nada Ausstrahlung.

    Aber eigentlich möchte ich Paterlini vor allem, weil Langnau zumindest für mich als Zuschauer immer sehr strukturiert aufgetreten ist, die hatten einen Plan. Bei uns wars diese Saison echt hannebüchen, wie wir schon beim Aufbau absolut keinen Plan hatten. Kaum je strukturiert aus der Zone rausgekommen. Alles darauf ausgelegt, dass die Superspieler irgendwie schon das richtige machen.

    • Offizieller Beitrag

    Paterlini hat so etwas wie Ausstrahlung und Souveränität an der Bande.

    Bayer war da genau das Gegenteil. Er stand dort jeweils, als würde er am falschen Ort stehen, 0, zero, nada Ausstrahlung.

    Aber eigentlich möchte ich Paterlini vor allem, weil Langnau zumindest für mich als Zuschauer immer sehr strukturiert aufgetreten ist, die hatten einen Plan. Bei uns wars diese Saison echt hannebüchen, wie wir schon beim Aufbau absolut keinen Plan hatten. Kaum je strukturiert aus der Zone rausgekommen. Alles darauf ausgelegt, dass die Superspieler irgendwie schon das richtige machen.

    Naja, sein System hatte schon Struktur. Diese war aber v.a. auf die Defensiver ausgerichtet. Gezwungenermassen. Wär bei uns nie und nimmer möglich.
    Da wären die Zuschauer erst recht frustriert über das auf dem Eis gebotene.

    Aber ja, Paterlini hat Ausstrahlung, ein gewisses Charisma. Nur eben - jetzt nach Bayer wird er nie und nimmer unser nächste Coach.

    • Offizieller Beitrag

    Heute gehen so Leute wie Reto ins Stadion, und wollen wie im Kino unterhalten werden - inkl. Happy-End. Damals war das zwar auch so, aber man ging halt
    auch wegen vielem anderen ins Stadion und lies es - mehr oder weniger - krachen. :nick:

    Häh, wieso „so Leute wie Reto“?

    Wenn du „geht das Event Publikum“ oder „der Biertrinker“ geschrieben hättest, dann ja. Die möchten den Abend lang mit Kollegen über Gott und die Welt labern und zwischendurch mitjohlen, aber das auf dem Eis ist für sie sekundär & wird am nächsten Tag online kurz nachgelesen oder Zsf geschaut

  • Häh, wieso „so Leute wie Reto“?

    Wenn du „geht das Event Publikum“ oder „der Biertrinker“ geschrieben hättest, dann ja. Die möchten den Abend lang mit Kollegen über Gott und die Welt labern und zwischendurch mitjohlen, aber das auf dem Eis ist für sie sekundär & wird am nächsten Tag online kurz nachgelesen oder Zsf geschaut

    Wieso beschreibst du auch wieder Reto? :rofl::wink::knuddel:

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