Alles anzeigen"Er coacht einfach demokratisch" - das sagt alles. Amen.
Und auch wenn die Schneeflöckchen von heute beim ersten Windhauch umfallen, das Wort Resilienz evtl. zwar buchstabieren können aber es eben doch
nicht kennen: Jeder gute Chef muss seinen Führungsstil den Umständen anpassen muss um erfolgreich zu bleiben, keine Frage.
Aber "demokratisch coachen" geht eben nicht. Weil ein solcher Coach ganz automatisch die Macht an die Führungspersönlichkeiten im Team abgibt. Das hat
und wird im Hochleistungssport nicht funktionieren. Ausser eben das Team ist selber so stark, dass es einen Coach, einen Leader, in dieser Form gar nicht
braucht.
Das heisst im Umkehrschluss aber nicht, dass man nicht empathisch und mit Fingerspitzengefühl Menschen führen sollte/müsste. Es heisst ganz einfach,
dass man am Schluss die Verantwortung trägt und somit auch unpopuläre Entscheide umsetzen muss erfolgreich zu bleiben. Das Team wird diesem Coach
danach trotzdem - oder eben genau darum! - folgen und somit weiter an den sportlichen Leader glauben.
Jein, es kann durchaus funktionieren, aber hier in der Schweiz ist das eher ungewöhnlich, ja. Grönborg meinte einmal, dass Spieler in Schweden und Finnland deutlich weniger diesen Kick in den Allerwertesten und Inputs vom brauchen als in der Schweiz und entsprechend auch ganz anders gecoacht werden kann..