Playoff Halbfinal, HCD vs. ZSC

    • Offizieller Beitrag

    Alrigiht, es ist also Davos geworden. Sicher viel schwerer als das Freilos Fribourg. Ich tippe, dass einer dieser Teams den Titel gegen Genf im Playoff Final holt.

    Gut für uns wäre, wenn Ghetto wieder fit und einsatzbereit ist. Mal schauen wie's am Samstag vor voller Hütte dort oben abgeht. Ich find's geil, dass wir uns
    nun schon im Halbfinal messen. Glaube nicht, dass die Davoser wirklich Freude hatten, als Lausanne heute sang- und klanglos gegen Genf eingegangen ist.

    Freue mich sehr auf's Game und wenn (endlich) alles wieder ok ist, dann bin ich sogar live im Stadion. Schon schräg....... die Davoser haben das schönste
    Hockeystadion, aber die Luschigsten Fans. Ausser die paar Dutzend Hardcore-Fans, die im Kanton ZH wohnen und wirklich jedes Heimspiel schauen gehen,
    sogar unter der Woche.

    Ich freue mich schon darauf, wenn es zum 1. Mal heissen wird, dass ihnen die Schiris den Sieg geklaut haben. Wenn sie wieder neidisch auf Züri blicken und
    die grössten Verbands-Verschwörungstheorien losschwurbeln.

    Schon jetzt an alle HCD-Fans, die hier (heimlich) mitlesen: Liebe Grüsse von :waltismoney: an das arme, arme, geplagte, an der armutsgrenzen lebende einfache Volk in den Bergen.

  • Alrigiht, es ist also Davos geworden. Sicher viel schwerer als das Freilos Fribourg. Ich tippe, dass einer dieser Teams den Titel gegen Genf im Playoff Final holt

    Es wird sehr spannend zu sehen was MB aus der Mannschaft herauszaubert, ob sein Kalkül der Belastungssteuerung bis zum erfolgreichen Ende aufgeht. Auf jeden Fall müsste der ZSC jetzt das Team sein mit den meisten Reserven (in jeder Hinsicht).

    Gegen den HCD hoffe ich einfach, dass die Spieler genügend Stöcke dabei haben und die Hangelenke mehr als nur gut schützen.

    Einmal editiert, zuletzt von Danny (3. April 2026 um 08:34)

  • Beitrag von Bad Boy (3. April 2026 um 08:50)

    Dieser Beitrag wurde vom Autor gelöscht (3. April 2026 um 08:53).
  • Alrigiht, es ist also Davos geworden. Sicher viel schwerer als das Freilos Fribourg. Ich tippe, dass einer dieser Teams den Titel gegen Genf im Playoff Final holt.

    Gut für uns wäre, wenn Ghetto wieder fit und einsatzbereit ist. Mal schauen wie's am Samstag vor voller Hütte dort oben abgeht. Ich find's geil, dass wir uns
    nun schon im Halbfinal messen. Glaube nicht, dass die Davoser wirklich Freude hatten, als Lausanne heute sang- und klanglos gegen Genf eingegangen ist.

    Freue mich sehr auf's Game und wenn (endlich) alles wieder ok ist, dann bin ich sogar live im Stadion. Schon schräg....... die Davoser haben das schönste
    Hockeystadion, aber die Luschigsten Fans. Ausser die paar Dutzend Hardcore-Fans, die im Kanton ZH wohnen und wirklich jedes Heimspiel schauen gehen,
    sogar unter der Woche.

    Ich freue mich schon darauf, wenn es zum 1. Mal heissen wird, dass ihnen die Schiris den Sieg geklaut haben. Wenn sie wieder neidisch auf Züri blicken und
    die grössten Verbands-Verschwörungstheorien losschwurbeln.

    Schon jetzt an alle HCD-Fans, die hier (heimlich) mitlesen: Liebe Grüsse von :waltismoney: an das arme, arme, geplagte, an der armutsgrenzen lebende einfache Volk in den Bergen.

    sind sicher schon mal frustriert, weder die müden Seebuben noch die geplagten Genferseeboys kommen ...

  • Davos allso. Gut. Hoffe unsere Jungs haben ihre Viertelfinalform konserviert und können anknüpfen.

    Wird sicher schwerer als gegen Lugano, aber wenn man die gleiche Opferbereitschaft in der eigenen Zone zeigt wie gegen Lugano, gehe ich sehr positv in die Serie. 🙂

    Vorne werden sie reinfallen, jeder ist bei uns immer wieder für ein Tor gut, jetzt sogar Trudy 😉 Und wir haben mit Abstand den besseren Torhüter! 🇨🇿

  • Er spielt so elegant wie Federer – dahinter steckt pure Obsession

    Als Bub klammerte er sich an die Bande, heute fliegt er übers Eis. Mit einer ungewöhnlichen Methode jagt Denis Malgin das perfekte Körpergefühl – und den Titel-Hattrick. Heute beginnt der Halbfinal gegen Davos.

    Simon Graf

    Simon Graf

    Publiziert heute um 06:34 Uhr

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    ZSC-Eishockeyspieler Denis Malgin in blauem Trikot mit Handschuhen nach dem Training in der Swiss Life Arena.

    Denis Malgin: Als Vater ruhiger und geduldiger geworden, «aber der Ehrgeiz ist immer noch derselbe».

    Foto: Boris Müller


    In Kürze:

    • Denis Malgin trainiert seit mehreren Jahren mit einem ETH-Absolventen nach der Feldenkrais-Methode.
    • Und er dehnt jeden Abend während 20 Minuten.
    • Sohn Nate wächst dreisprachig auf: Russisch, Schwedisch und Schweizerdeutsch.
    • Im Viertelfinal brillierte Malgin mit neun Skorerpunkten, nun geht es im Halbfinal gegen den HC Davos.

    Eishockey ist wahrscheinlich die komplizierteste Sportart. Man braust auf Kufen mit bis zu 40 km/h übers Glatteis, während der Puck wie ein Geschoss über das Feld zischt, und muss im Gewirr aus Mit- und Gegenspielern in Sekundenbruchteilen die richtigen Entscheidungen treffen. Doch bei Denis Malgin sieht alles so einfach aus. Mit seiner Leichtigkeit und seiner Eleganz erinnert er an Roger Federer beim Tennisspielen.

    Das grösste Missverständnis bei Federer war die Vorstellung, er sei so begabt, dass er gar nicht gross für seine Erfolge arbeiten müsse. Ähnlich verhält es sich bei Malgin. Er wird von vielen als Künstler angesehen, der primär vom Talent lebt. Damit konfrontiert, sagt er: «Von meinem Vater habe ich gute Gene fürs Eishockey geerbt. Aber ich arbeite sehr hart an mir. Die Leute sehen das Endprodukt auf dem Eis. Doch dahinter steckt ganz viel.»


    Malgin ist ein Perfektionist, stets auf der Suche nach neuen Ansätzen und Übungen. Seit sieben Jahren arbeitet er mit Athletiktrainer Lars Habermacher zusammen, einem ETH-Absolventen der Bewegungswissenschaften, und setzt mit diesem unter anderem auf die Feldenkrais-Methode – einen Trainingsansatz, bei dem durch langsame, feine Bewegungen das Körpergefühl geschärft wird. Malgin erklärt: «Das Ziel ist, die Bewegungen effizienter zu machen, mit wenig Kraft möglichst viel Energie zu erzeugen. Sodass du etwa den Flow beim Skaten hast.»

    Habermacher selbst kam zufällig zur Feldenkrais-Methode – und war fasziniert, wie kleine Bewegungen grosse Veränderungen auslösen können. Bei Malgin trifft dieser Ansatz auf einen Athleten mit aussergewöhnlichem Körpergefühl.

    Dabei fielen diesem die ersten Schritte auf dem Eis nicht leicht. Als er in Olten mit vier mit dem Eishockey begann, hatte er Angst, nachdem er jemanden hinfallen gesehen hatte. «Ich lief nur noch an der Bande ums Eisfeld herum, getraute mich nicht mehr aufs freie Eis», erzählt Malgin schmunzelnd. «Aber dann ermunterte mich mein Vater, es wieder zu probieren.»

    Vater Albert weckte seine Liebe fürs Eishockey

    Vater Albert Malgin war 1993 nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion in die Schweiz gekommen und brillierte als torgefährlicher Stürmer während zehn Jahren in der Nationalliga B beim EHC Olten. Ihm zuzuschauen, habe seine Liebe fürs Eishockey geweckt, sagt Denis. «Ich wollte werden wie er. Aber ich hatte nie Druck, Eishockey spielen zu müssen. Im Sommer ging ich auch mal ins Pingpong- statt ins Hockeytraining. Wenn du jung bist, ist das sehr wichtig: dass du deine Freiheiten hast.»

    Malgin war 13, als er realisierte, dass aus dem Eishockey sein Beruf werden könnte. Damals Junior beim EHC Biel, reiste er mit einer Auswahl der ZSC Lions für ein internationales Juniorenturnier nach Québec und wechselte darauf zu den Zürchern. «Anfangs fuhr mich mein Vater in jedes Training von Olten nach Küsnacht und zurück. Dafür bin ich ihm sehr dankbar. Ich war schon vorher herausgestochen, aber in der ZSC-Organisation wurde ich gepusht. Mit 16 spielte ich in der Nationalliga B, mit 17 bei den ZSC Lions.»

    Denis Malgin (ZSC Lions) jubelt mit erhobenem Schläger nach dem Tor zum 4:0 gegen den HC Lugano im NL-Playoff-Viertelfinal.

    Jubeln im Akkord: Denis Malgin führte die ZSC Lions mit neun Skorerpunkten zu einem 4:0 gegen Lugano.

    Foto: Patrick Straub (Freshfocus)

    Da er seine Teenagerzeit in Zürich verbracht habe, sehe er sich als Zürcher, sagt Malgin. «Auch meine heutige Frau Emelie lernte ich hier kennen, da war ich 15.» Natürlich traf er sie dank dem Eishockey: Sie ist die Schwester von Victor Oejdemark, mit dem er als Junior zusammenspielte und der diese Saison einige Spiele mit den ZSC Lions bestritt.

    «Meine Frau und ich sind schon 14 Jahre zusammen, das halbe Leben», rechnet Malgin vor. Als er mit 19 nach Florida zog, blieb sie das erste Jahr noch in Zürich, um die Matura abzuschliessen. Danach begleitete sie ihn nach Nordamerika. Inzwischen haben sie eine Familie gegründet. Im Oktober 2023 kam Sohn Nate zur Welt, und Malgin schwärmt: «Es ist wunderschön, Vater zu sein.»

    Mit seinem Sohn spricht Denis Malgin Russisch

    Er sei dadurch ruhiger und geduldiger geworden, sagt er, fügt aber an: «Mein Ehrgeiz ist immer noch derselbe.» Sie ziehen Nate mit drei Sprachen auf: Malgin spricht Russisch mit ihm, seine Frau Schwedisch, in der Kita wird Schweizerdeutsch geredet. «Wir sind erstaunt, wie gut es Nate macht. Solange er kein Durcheinander bekommt, fahren wir so weiter.»

    So versessen er aufs Eishockey sei, er könne zu Hause gut abschalten, sagt Malgin. Und manchmal nehme ihm seine Frau die Fernbedienung aus der Hand und schalte auf einen Film um, wenn er wieder einen Hockeymatch schaue. «Ich grüble nicht die ganze Zeit über unsere Spiele nach», sagt er. «Aber ich schaue einfach sehr gern Eishockey. Ich bin ein Hockeynerd.»

    Vor dem Fernseher absolviert Malgin vor dem Schlafengehen seine täglichen Dehnübungen. «20 Minuten Dehnen gehören für mich dazu. Ich probiere, meine Routine so gut wie möglich einzuhalten. Wenn ich am Abend einmal müde bin und meine Übungen auslasse, merke ich am nächsten Tag, dass der Rücken schmerzt oder meine Hüfte nicht so offen ist wie sonst.»

    Als Denis Malgin den WM-Titel knapp verpasste

    Die Suche nach dem perfekten Körpergefühl hört bei Malgin nie auf. Immer wieder meldet er sich bei Habermacher mit Ideen. «Denis schickt mir Videos von Social Media, die ihn ansprechen, und fragt: ‹Denkst du, das könnte auch für uns interessant sein?›»

    Im WM-Final im Mai gegen die USA kurvte er in der Overtime ums gegnerische Tor, drehte sich und schoss, traf aber nicht. Kurz darauf gelang US-Stürmer Tage Thompson das goldene Tor. «Darauf sagte mir Denis, ich solle mir Übungen fürs Sommertraining ausdenken, damit er aus dieser Position noch mehr Power auf den Puck bringt», erzählt Habermacher.

    Was ihn bei Malgin am meisten beeindrucke, sei nicht sein Talent, sondern die riesige Leidenschaft für diesen Sport: «Er ist an den kleinsten Details aller Bewegungen des Körpers interessiert, um noch schneller und explosiver zu werden. Und wenn er einen Ball oder einen Stock sieht, muss er sofort damit spielen. Er ist davon wie magisch angezogen.»

    Diese Magie überträgt sich aufs Eis. Im Viertelfinal gegen Lugano führte er die ZSC Lions mit neun Punkten zu einem 4:0 in der Serie. Ab Samstag geht es mit dem Halbfinal gegen den HC Davos weiter. Malgin sagt: «Wenn wir so spielen, wie wir können, machen wir es schwierig für die anderen.»

  • Wundertüte ZSC. Mein Orakel sagt mir noch nichts, muss die ersten beiden Games abwarten. Bin aber gespannt, wie wir uns präsentieren. Sind meist etwas rostig nach längeren Pausen.

  • Heute gibts Gitzi... ääh Steinbock zu fressen habe ich gehört 😉

    Yep bin auch gespannt ob sie gleich an die letzten Spiele gegen Lugano anknüpfen können, oder obs wieder rostet am Anfang....

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